Betriebskostennachzahlung

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von Geronimo0393, 05.01.2010.

  1. #1 Geronimo0393, 05.01.2010
    Geronimo0393

    Geronimo0393 Neuer Benutzer

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    Ich habe im Moment sehr viel Stress mit meinem ehemaligen Vermieter. Jedes Jahr mußte ich bei den BK nachzahlen. Der Vermieter war mit einer monatlichen Zahlung von 20,00 Euro einverstanden, denn mehr geht im Moment nicht. Diese Summe zahle ich jetzt seit etwa einem Jahr. Um aber nicht jedes Jahr wieder nachzahlen zu müssen und damit die Gesamtsumme nicht immer höher wird, habe ich mir eine kleinere und etwas preiswertere Wohnung gesucht. Nun bekomm ich heute vom Amtsgericht ein Mahnschreiben, der Vermieter fordert die komplette Summe aufeinmal. Die kann ich aber nicht aufbringen, außerdem besteht kein Grund vor Gericht zu gehen, denn ich habe nicht eine einzige Rate ausgelassen, ich denk mal es ist einfach nur Rache für die Kündigung. Meine Frage, kommt der Vermieter so einfach mit der Klage durch, denn seit einer ziemlich langen Zeit hat er es doch hingenommen, nichts dagegen gesagt oder etwas anderes verlangt. Schriftlich habe ich allerdings nichts, aber spricht der Zeitraum nicht für sich? Hab ich reale Chancen da raus zu kommen, ohne den ganzen Ärger und vielleicht letztendlich noch einen Schufaeintrag zu kassieren, denn meine Schufa ist sauber und soll es eigentlich bleiben.
     
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  3. #2 carolina, 06.01.2010
    carolina

    carolina Neuer Benutzer

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    Hallo,

    also Rechtsberatung kann ich natürlich keine geben und die ist - soviel ich weiß - auch im Internet verboten (ausser spez. Rechtsanwalts-Seiten), aber du solltest dir überlegen, ob du gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegen willst.

    Es ist nämlich so, dass der Rechtspfleger bei Erlass eines Mahnbescheides die Forderung nicht prüft !.

    Wenn dein Vermieter wirklich vor Gericht gehen will, muss er erstmal in Vorauskasse gehen um die Klage einreichen zu können (Nach Widerspruch). Und dann wird - wenn überhaupt - vor Gericht entschieden, ob die Forderung besteht (..und die besteht eventuell, da du schon Zahlungen geleistet hast und es sein kann, dass dadurch die Forderung anerkannt ist). Aber meist ist es so, wenn du doch zahlst, ist es doch okay! Kann kaum glauben, dass da ein Richter wirklich ein Urteil fällt, sondern eher versucht, das ganze gütlich zu einigen.

    Wenn Du kein Widerspruch einlegst, kann er einen Vollstreckungsbescheid beantragen, der dir auch zugestellt wird und wenn du dagegen keinen Einspruch einlegst, hat er einen Titel gegen dich. Mit diesem Titel kann er 30 Jahre lang die Zwangsvollstreckung betreiben - sofern die Forderung nicht beglichen ist !

    Auf alle Fälle: Hebe dir alle Kontoauszüge usw. auf !
     
  4. #3 lostcontrol, 06.01.2010
    lostcontrol

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    kannst du dir das fehlende geld nicht einfach derweil von jemand anderem leihen, dem du dann die besagten 20 euro monatlich bezahlst? das wäre sicherlich der einfachste weg...

    das mit der rache glaub ich nicht - kein vermieter legt wert auf mieter, die ihre betriebskosten abstottern müssen. sinnvoller wärs natürlich gewesen wenn du deine betriebskosten-vorauszahlung entsprechend erhöht hättest, aber nun gut, dafür ist es zu spät.

    ich denke mal der vermieter hat den mahnbescheid beantragt, weil er angst hat du verschwindest einfach auf nimmerwiedersehen. dafür hab ich verständnis, und da ist der mahnbescheid bzw. der daraus resultierende titel eben die sinnvollste variante, wenn man sich seine ansprüche sichern will.

    ich denke der vermieter wird mit der "klage" (strenggenommen ist es keine) problemlos durchkommen, denn du hast ja de fakto schulden bei ihm, der anspruch ist ja gerechtfertigt.
    widersprechen würde ich dem mahnbescheid nicht, denn gegenüber dem gericht zu lügen kann einem mächtig ärger einbringen.

    also zahl am besten einfach deine schulden bei ihm und leih dir das geld dafür von jemand anderem, der mehr verständnis für deine situation hat.
    und da du ja jetzt preiswerter wohnst, sparst du ja zwischenzeitlich auch geld, das lässt sich dann ja schon regeln.
    so irre viel kann's ja nun auch nicht sein was da aus nachzahlungen resultiert. notfalls vielleicht mal zwischendurch 'n 400-euro-job oder sowas annehmen, dann sollte das doch schnell geregelt sein.

    ach ja: gerichtsvollzieher nehmen übrigens auch raten. allerdings wird's dann insgesamt mehr, was du bezahlen musst, weil die ganzen gerichtskosten und gerichtsvollzieherkosten ja dann auf deine kappe gehen.
     
  5. #4 Geronimo0393, 07.01.2010
    Geronimo0393

    Geronimo0393 Neuer Benutzer

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    Danke Euch erst mal für Eure Meinungen, hab nachher einen Termin beim Anwalt. Mal gucken was er meint, der ehemalige Vermieter ist mit mir immer gut ausgekommen, ich hab ihm die neue Adresse und Telefonnummer mitgeteilt, er weiß ja wo ich zufinden bin. Find es trotzdem von ihm nicht in ordnung ohne mich mal vorher zu konsultieren, gleich den Mahnbescheid schicken zu lassen. naja , werd ja sehen was der Anwalt nun sagt.
     
  6. #5 lostcontrol, 07.01.2010
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    sorry, aber wenn du geld fürn anwalt hast, wo ist dann das problem?

    der anwalt wird dir letztendlich auch nur sagen dass die forderung rechtmässig ist, was du ja selbst auch weisst. was willst du über den anwalt denn erreichen? dass dein ex-vermieter dir die schulden erlässt?

    wahrscheinlich hat er angst dass du schon wieder weitergezogen sein könntest.
    und dann ist der mahnbescheid unter umständen die einzige möglichkeit an die neue adresse zu kommen - normalerweise bekommt man vom einwohnermeldeamt nämlich nur die nächste adresse des ex-mieters, aber eben nicht die übernächste (find ich übrigens 'ne sauerei!).
     
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