Betriebsstrom Hzg WW Anlage

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Nudel, 13.11.2008.

  1. Nudel

    Nudel Neuer Benutzer

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    Hallo, :wink habe eine Frage zum Betriebsstrom in der Heizkostenabrechnung. Der Vermieter hat im Jahr 2005 einen Zwischenzähler für den Strom angebracht. Den Verbrauch liest er selber ab und zieht es handschriftlich vom Hausstrom ab, bzw. von dem Gesamtverbrauchszähler/ RWE Rechnung.

    Vorher war dies nicht so, und hat weil er es vergessen hatte abzulesen und geschätz wurde von RWE nur geringe Beträge berechnen lassen, in den NK wurde kein Hausstrom berechnet und keine RWE Rechnung bei gelegt. Dann hatte er abgelesen und es wurde ein Betrag über 700 Euro berechnet. Darauf hin musste er durch den Mieterverein den Betrag auf 5% abändern. Das Jahr darauf wurde einfach 5% berechnet, kein Hausstrom, keine Rechnung bei gelegt.

    Dann wurde anhand des Zwischenzählers berechnet.
    Nachvollziehbar ist dies nicht, da der Stromzähler nicht durch RWE abgerechnet wird, nur der Hauptzähler. jedenfalls ist der Betrag mehr als 5% von den Brennstoffkosten.

    Ich habe gelesen, das der Betriebsstrom nicht höher als 5% betragen sollte und das Zwischenzählern vorhanden sein sollten.
    Darf der Betrag nicht höher sein als 5% wenn kein Zwischenzähler vorhanden ist?
    Oder auch wenn einer Vorhanden ist? Da werde ich nicht schlau :?


    Ist ein Betriebsstrom in Höhe von 282,80 Euro angemessen?
    Daten: Brennstoffverbrauch Gas 42394,000 kWh = 2658,98 Euro, Heizanlage mit Warmwasseraufbereiter. Daten aus dem Jahr zuvor: Brennstoffverbrauch Gas 51656,000 kWh = 3058,30 Euro, Betriebsstrom 278,96 Euro. Es wurde das Jahr zuvor mehr Brennstoffverbraucht, aber weniger Strom. Kann das sein? Man könnte vermuten das der Vermieter die Stromkosten von 700 Euro sich anders wieder holen möchte. LG
     
  2. AdMan

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  3. vermi

    vermi Neuer Benutzer

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    Hallo,
    also mal der Reihe nach.
    Wenn der Betriebsstrom über einen Zähler ermittel werden kann, ist das natürlich prima und muß auch in die Abrechnung einfließen.
    Nun ist das Ergebnis der Ablesung bzw die Berechnung von 700€ mehr als zweifelhaft, wenn man von Brennstoffkosten in Höhe von 3000€ ausgeht.
    Entweder ist der Zähler defekt, oder es werden noch andere Verbraucher gezählt oder falsch abgelesen oder man hat sich verrechnet.

    Also ist die Alternative zu nehmen und zwar den Betriebsstrom mit 3 - 5% der Brennstoffkosten anzusetzen, d.h. ca 90 - 150€.


    Nun hat sich zwischenzeitlich etwas geändert, wenn die Zählerablesung wieder zum Einsatz kommt.
    Wenn jedoch ein wesentlich höherer Wert aufgrund einer Zwischenzählerablesung gefordert wird, würde ich mir die Fragen stellen wie Zähler verblombt, keine Manipulation, wann zuletzt überprüft, Zählerstände am Anfang und Ende der Abrechnungsperiode schriftl. und datiert notiert, glaubhafte Kosten /kwh.

    Dass der Vermieter den Verbrauch selbst abliest und dann vom Hausstrom abzieht ist doch in Ordnung. Wie sollt er es sonst machen?

    Grüße
    Vermi
     
  4. Nudel

    Nudel Neuer Benutzer

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    Ich lese aber immer wieder im Netz:

    Betriebsstrom
    Der Betriebsstrom einer Heizung sollte durch einen
    separaten Zähler gemessen werden. Mit Strom
    werden die Regelungsanlage, die Umwälz- und die
    Ölpumpe betrieben. Die Kosten liegen etwa bei
    3% bis 5% der Brennstoffkosten.


    Die 700 Euro wurden nicht über einen Zwischenzähler abgelesen, sondern von Hauptzähler = Rechnung,
    Vermieter wurde drei Jahre von RWE geschätzt, dann wurde diese enorme Summe eingesetzt/ Zähler richtig agbelesen

    danach wurde erst ein Zwischenzähler angebracht.

    Hab ich vielleicht ein wenig verdreht aufgeschrieben.... :shame


    Der VM brachte den Zähler selbst an, woher soll ich wissen das das Ding richtig zählt, geeeicht ist etc. Anfangs- und End Zählerstände gibts auch nicht in der Abrechnung

    meine Frage war die Regel von 3-5% höchstens mit und auch ohne Zwischenzähler oder nur ohne???????????
    Danke
     
  5. vermi

    vermi Neuer Benutzer

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    Der Vermieter rechnet entweder nach Zähler ab oder nach einer 3 -5% Annahme.

    Wenn die Abrechnung nach Zählerstand allerdings deutlich über 5% der Brennstoffkosten liegt, muss dass einen Grund haben. Das würde ich mir erklären lassen,ansonsten nur 5% akzeptieren.

    Grüße
    vermi
     
  6. Nudel

    Nudel Neuer Benutzer

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    Ok, das ist doch mal ne Aussage.

    Es gibt da einen Betriebsstromspiegel im Netz, der sagt z.b. aus:

    das bei einer beheizten Wohnfläche von unter 250 qm
    ein Verbrauch von Erdgas in Cent pro qm und Jahr = < 54 cent optimal sind. mit Warmwasserbereitung.

    wir haben 246,6 qm , Gas 42394 kWh = 2658,98 Euro,

    also 2658,98 : 246,6 = 10,782562 ...das ist ja mehr als Wucher

    rechne ich falsch? bei Betriebsstrom 282,80 Euro, wäre es ein Betrag von 1,1467964 Euro ...also doppelt so hoch
     
  7. vermi

    vermi Neuer Benutzer

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    Die Erdgaskosten von 10,78€/m²/Jahr sind in Ordnung, das sind 0,9€/m²/Monat.
    Das ist kein Wucher, sondern sogar unterduchschnittlich, wenn man sie vergleicht mit dem Betriebskostenspiegel.

    Der Betriebsstrom ist jedoch, wie schon vorher aufgefuhrt, sehr sehr hoch.
    Ob der Wert gerechtfertigt ist, muss man halt überprüfen wie oben schon beschrieben.

    Grüße
    Vermi
     
  8. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Ob die Rechnung stimmt, möchte gar nicht nachvollziehen. Es ist schlicht und einfach unsinnig, aus irgendwelchen Durchschnittswerten Schlussfolgerungen für einen Einzelfall ziehen zu wollen. Durch eine mehr oder weniger deutliche Abweichung von den Durchschnittswerten mag man sich zur Prüfung der Abrechnungsbelege veranlasst sehen. Mehr Erkenntnisse wird man aus der Differenz allerdings nicht ziehen können. Jeder Versuch, Einwendungen gegen eine Abrechnung mit einer Abweichung von den Durchschnittswerten zu begründen ist intelektueller Tiefflug.
     
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