Bezahlt die Reflektionsfolien mein Vermieter?

Diskutiere Bezahlt die Reflektionsfolien mein Vermieter? im Kleinreparaturen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hey liebe Leute, mit meinen Heizkörpern hatte ich im Winter dieses Jahres nur Ärger. Denn mir war immer kalt, obwohl die Dinger glühten. Sie...

  1. Rush

    Rush Neuer Benutzer

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    Hey liebe Leute,

    mit meinen Heizkörpern hatte ich im Winter dieses Jahres nur Ärger. Denn mir war immer kalt, obwohl die Dinger glühten. Sie haben die Räume trotzdem einfach nicht richtig erheizt. Da die Temperaturen ja im Moment wieder sinken, habe ich nun dasselbe Problem wieder und wollte mir daher diese Reflektionsfolien (hier gibt es Bilder dazu) kaufen. Taugen die eurer Meinung nach was? Der günstige Preis ist mir einen Test Wert. Ach ja und könnt ihr mir außerdem eure Tips zum Fensterabdichten verraten? Ich will der ewigen Zugluft endlich den Gar ausmachen....

    Ich danke euch
     
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  3. Pharao

    Pharao Gast

    Hi,

    ich denke das der Vermieter euch das nicht bezahlen wird, aber fragen kostet ja in der Regel nichts.

    Ob diese Dinger was bringen ? Nunja, wenn der größte Wärmeverlust über die ganze Wand ist oder/und über das Fenster, dann bringt es m.E. nicht viel an einer kleinen Stelle nur diese Folien anzubringen, da wäre wohl eine richtige Dämmung besser.

    Ansonsten, teste es doch einfach aus ob`s was bringt. Letztlich will man damit ja verhindern, das die "gute" Wärme direkt an der Heizung in die Außenwand abgegeben wird, sodass letztlich diese "gesparte" Wärme dann in den Raum geht. Ob das allerdings den spürbaren Effekt hat denn ihr euch wünscht, das kann ich dir leider nicht sagen.

    Evtl wäre es also Sinnvoller einen zweiten oder einen größeren Heizkörper dort zu verbauen, denn gelegendlich sind diese einfach auch nur zu kein dimensioniert worden. Allerdings wäre das das Problem des Vermieters, wenn ihr in eurer Wohnung nicht die Mindestemperaturen erreicht, trotz voll aufgedrehter Heizung.
     
  4. #3 Christian, 03.04.2012
    Christian

    Christian Gesperrt

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    Hallo Rush,

    welche Temperaturen habt ihr denn zu welchen Zeiten in der Wohnung?

    Pharaos erstem Satz ist m.E. sehr treffend.

    Gruß,
    Christian
     
  5. #4 Papabär, 03.04.2012
    Papabär

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    Angeblich sollen diese Matten ja bis zu 8% Heizenergie sparen. Meine Madame hatte sich die in Ihrer ehem. Wohnung installiert, aber ob es tatsächlich einen Unterschied gibt wird man wohl nur unter Laborbedingungen feststellen können.


    Die Fenster würde ich nicht übermäßig abdichten - lieber mal von ´nem Fachmann neu einstellen lassen. Ds bringt in der Regel ´ne ganze Menge und kostet auch nicht die Welt (Ich zahle für ´ne 3-Zimmer-Whg. incl. Balkontür 130,- €).

    Zwar ist das eigentlich Sache des Vermieters, aber es sind die Heizkosten des Mieters, die da ggf. rausgeblasen werden. Wenn der Vermieter sich also quer stellt würde ich nicht lange lamentieren, sondern selber ´nen Fensterbauer beauftragen.
     
  6. Pharao

    Pharao Gast

    Hi Papabär,

    das will ich aber mal sehen, das du an meinen Uralt-Einfachverglasung-Holzfenstern was großartig einstellen kannst ......
    Da gib`s nur: "geht zu" oder "klemmt" ;)
     
  7. Berny

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    Jaaa, das wird aber nich billig...:
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  8. #7 lostcontrol, 03.04.2012
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    neee lass das, die taugen nichts. nimm lieber diese gummi-dichtungen die aussehen wie kleine nebeneinandergeklebte schläuchlein, also ungefähr so: OOOOO
    die sind zwar ein bisschen teurer, aber sehr viel effektiver und lösen sich auch nicht so schnell auf wie der schaumgummi-dreck.

    aber achtung: holzfenster müssen alle 3-5 jahre gestrichen werden, spätestens dann musst du die dinger abmachen und danach neue anbringen.
     
  9. #8 Papabär, 03.04.2012
    Papabär

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    Na, ich habe nie behauptet, daß ICH das könnte ... bin ja kein Fensterbauer. Aber die Jungs haben (zumindest hier) echt was auf Kirsche, wenn die sagen das geht, dann geht das ... und wenn die sagen, daß die Dichtbänder aus´m Baumarkt - wenn falsch dimensioniert/montiert - die Fenster eher noch kaputt machen können, dann glaub´ ich denen das.

    (Letzteres liegt auch daran, daß meine Schwester mal genau das gemacht hatte. Ordentlich Dichtband in den Rahmen geklebt - Fensterflügel mit "zartem" Druck geschl... naja, kaputt gekriegt eben - Scharniere ausgerissen & Holzrahmen gesplittert.)
     
  10. #9 lostcontrol, 03.04.2012
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    Papabär - es kommt aber echt auf die fenster an. bei modernen fenstern ist das mit dem "richtig einstellen" tatsächlich kein problem, aber ein uraltes holzfenster, das zudem womöglich noch verzogen ist, das kriegste nicht so einfach wieder eingestellt. ich kenn die problematik bei meinen ganz alten fenstern (original von 1932) auch, da konnten wir zwar ein bisschen was einstellen, aber das ist 'ne ganz andere problematik als bei neuen fenstern, teilweise musste da dann sogar die beschläge versetzen usw., und dann ist schon bald ein neues fenster billiger.
    man muss sich das individuell anschauen würde ich deshalb sagen.
    bei modernen fenstern wird's aber sicherlich besser sein sie vom fensterbauer neu einstellen zu lassen als dichtungsband reinzukleben, da schadet das tatsächlich mehr als es hilft.
    bei alten fenstern kann gutes dichtungsband wunder wirken - man muss aber wie gesagt bedenken dass man das auch regelmässig erneuern muss. wenn sie verzogen sind kann man sich evtl. auch mit ein bisschen aufdopplung helfen - das sollte dann allerdings auch ein profi machen.
     
  11. #10 Papabär, 03.04.2012
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    Bei mir zu Hause (wohne ja zur Miete), haben die Fensterbauer seinerzeit einfach Rahmen und Flügel (Bj. 1938) plan geschliffen/gehobelt, neu gestrichen und gut war´s. Die ganze Aktion hat für 2 Doppelkastenfenster insgesamt 3 Stunden gedauert - anschließend mussten die Flügel noch einige Stunden offen bleiben damit der Lack trocknen konnte.

    Zugegeben, ich habe keinen Schimmer, was die Aktion gekostet hat ... aber diese beiden Fenster sind seit nunmehr 13 Jahren Winddicht.
     
  12. #11 lostcontrol, 03.04.2012
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    genau - das ist das gegenstück zum aufdoppeln. bei einem verzogenen fenster kommt's drauf an das auszugleichen, je nachdem durch abhobeln oder aufdoppeln. dann kann man an den beschlägen evtl. auch noch ein bisschen was machen und fertig ist die laube.
    da die aktion normalerweise ja innen stattfindet hat man auch nicht das theater mit dem ausführlichen fensterstreichen mit anscheifen, grundieren, anschleifen, vorlack, anschleifen, endlack sondern weniger aufwand tut's normalerweise (beim nächsten anstrich wird's dann natürlich richtig gemacht).
    so haben wir's bei mir auch gemacht (mein hochgeschätzter lieblingsschreiner) und meine 1932er-doppel-sprossenfenster sind tatsächlich erstaunlich dicht (bestätigt sogar der fensterbauer).
    billig war die aktion allerdings nicht - allerdings ging's bei mir auch um 15 fenster und es war natürlich etwas kniffelig und bei weitem nicht in 3 stunden erledigt.
     
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