Bitte dringend um Antwort - Vermieter stellt sich quer

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Susanna, 06.10.2012.

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  1. #1 Susanna, 06.10.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.10.2012
    Susanna

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    Hallo an alle, ich habe da eine Frage, auf die ich bitte eine Antwort hätte:

    Ich lebe in einem Haus das früher einmal meiner Familie gehörte, dann aber durch einen Firmenkonkurs zwangsversteigert wurde. Der neue Eigentümer, eine Wohnbaugesellschaft, hat seinerzeit den gesamten Grundbesitz incl. unseres ehemaligen Wohnhauses eigentlich zu einem Spottpreis einsteigern können. Nach langem hin und her konnte wenigstens das Wohnhaus gemietet werden.

    Zum Inventar des Wohnhauses gehört ein festeingebauter Kachelofen. Wir leben jetzt bereits 15 Jahre zur Miete im Haus und jetzt ist der Kachelofen, der mit seinen Lüftungsschächten in den oberen Bereich die einzige Heizquelle im Haus darstellt kaputt gegangen. Der Schamott ist im letzten Winter nun endgültig fast ganz herausgebröckelt und die Ofenrohre haben faustdicke Löcher.
    Es ist nicht mehr möglich den Ofen zu befeuern ohne das Risiko einer Vergiftung einzugehen.
    Ich habe diesen Schaden dem Vermieter Anfang Juni gemeldet. Mir wurde seinerzeit zugesichert, dass ein Ofenbauer beauftragt wird, der sich melden wird. Es passierte bis August gar nichts. Da ich mich mit den Vermietern nicht anlegen will, weil die das Haus eigentlich mitsamt den Firmengebäuden abreißen wollten, habe ich mich zurückhaltend verhalten und mich erst Mitte August wieder dort gemeldet. Da die zuständige Dame, die mir bereits im Juni zugesichert hatte, dass sie einen Ofensetzer beauftragt bis Ende August Urlaub hatte, kam ein Termin mit dem Ofensetzer nunmehr Ende September d. J.zustande.
    Das Ergebnis der Inaugenscheinnahme des Kachelofens war, dass der Einsatz komplett ausgetauscht werden muss, ebenso das Rohrsystem. Der Handwerker hat mich ausdrücklich davor gewarnt den Ofen zu beheizen, weil dies lebensgefährlich werden könnte.

    Wir leben am Alpenrand und es ist nachts mittlerweile schon ganz schön kalt und ich kann nicht heizen.
    Mit dem Ofensetzer habe ich mich gestern nochmals in Verbindung gesetzt und gefragt wie das jetzt weitergeht mit dem Ofen. Der nun wiederum hat bis jetzt keinen Auftag erhalten.
    In meinen Augen ist diese Reparatur einzig und allein Angelegenheit des Vermieters.
    Langsam habe ich schon den Verdacht, das der Vermieter uns rausekeln will, weil dies bereits der zweite Vorfall ist, der einfach nicht o.k. ist.

    So gab es in den vergangenen Sommern immer wieder intensive Überschwemmungen in allen Kellerräumen, weil in der Straße in der wir wohnen bei Starkregen auch das Wasser mir bis zur Hüfte hoch steht.
    Nachdem dieses „Vergnügen“ mit Kanalwasser im Keller dieses Jahr gleich zwei Mal angesagt war, habe ich beobachtet, wo das Wasser hereindrückt. Und es kam nicht beim Abfluss in der Waschküche herein, sondern aus der Wand in der auch die Wasseruhr angebracht ist.
    Die Feuerwehr, die jedesmal die Kellerräume ausgepumpt hat bezweifelte meine Vermutung.
    Also habe ich ohne den Vermieter zu fragen einfach die Installationsfirma angerufen, die im Auftrag der Gemeinde immer die Wasseruhren austauscht.
    Senior- und Juniorchef der Firma kamen dann und der alte Chef erklärte mir, dass seinerzeit als das ganze Gelände versteigert worden war, die Zuflüsse zum Haus verlegt worden seien und er vom Vermieter ausdrücklich den Auftag erhalten hätte, das Loch in der Wand nur auf´s Notdürftigste abzudichten, weil man uns ohnehin loswerden will.
    Seit den beiden intensiven Überschwemmungen, die es heuer gab leckt nun auch noch der Warmwasserboiler, der im Keller ist und das ganze Haus mit warmen Wasser versorgt. Wie ich das so gesehen habe fängt das Teil jetzt an zu rosten. Aber auch der Boiler war bereits im Haus als das Gelände und das Haus versteigert wurden, das Ding gehört mir nicht mehr, sondern dem Vermieter.

    Ich werde dieses Haus, mein Elternhaus sicher nicht so schnell verlassen und gehe wenn es sein muss auch Wege mit denen diese profitgierige Wohnbaugesellschaft nicht rechnet.

    Jetzt habe ich weit ausgeholt, weil mich das alles derart ärgert und weil ich keinerlei Lust habe hier zu erfrieren aber auch keine Lust habe an einer Rauchvergifttung zu sterben.

    Ich bin sehr dankbar für jede Antwort.

    Susanna
     
  2. AdMan

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  3. Berny

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    Hallo Susanna,
    mein Weg würde mich zu einem Fachanwalt führen. Aber vorher erkundigen, dass er nicht auch Deinen Vermieter als Mandanten hat.
    Ich kann mir vorstellen, dass hier Mietminderungen bis zu 100% möglich sind, speziell wegen der Nichtbeheizbarkeit. Mietminderungstabelle und Kanzlei Feser - Mietrecht
     
  4. Heizer

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    Lange Frage kurze Antwort: Mietminderung. Bei fehlender Heizung um bis zu 100%.
     
  5. #4 Susanna, 06.10.2012
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    Erstmal danke für die bisherigen Antworten.

    Aber das bringt ja auch nichts, wenn ich keine Miete mehr überweise, wenn die Wohnungsbau des Landkreises, die als rigeros gilt dann immer noch nicht den Kachelofen reparieren läßt.

    Ich habe nur einen normalen Mietvertrag. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die versuchen würden uns herauszuklagen.
    Der Rest des damals zwangsversteigerten Grundbesitzes wurde nämlich seinerzeit mit Doppelhäusern bebaut. Eines dieser Bauten grenzt so dicht an unser gemietetes Wohnhaus an, dass man nicht mal mehr ums Haus herumlaufen kann. Zudem muss ich auf dieser Seite an die so dicht das Doppelhaus angrenzt einen durchgehenden Sichtschutzzaun aus Holz, der knapp knapp 3 Meter hoch ist erdulden. Dadurch habe ich in einem Zimmer, das als Esszimmer genutzt wird so wenig Licht, dass fast immer elektrisches Licht brennen muss. Ich hole hier nur so weit aus, dass ersichtlich wird, welche Macht hinter dieser Wohnnungsbaugesellschaft steckt.

    Auf eine Kündigung des Mietvertrages habe ich überhaupt keine Lust, ich will viel eher das ehemalige Haus zu einem angemessenen Preis zurückkaufen, da mittlerweile schon rund 100.000 € an Miete geflossen sind und sich die Wohnungsbau in all den Jahren noch um gar nichts gekümmert hat.
    Die wollten mir doch glatt die Dachterasse entfernen unter der sich ein größerer Raum befindet in dem ich das Brennholz lagere, weil Käufern eines der Doppelhäuser ursprünglich ein größerer Garten versprochen worden war.

    So sind die Fakten, diese Wohnungsbau hat durchaus Macht.

    Bringt mir ein Anwalt was, oder bleibe ich nur auf dessen Kosten sitzen und kann dann damit rechnen, dass die Sippschaft mich trotzdem im Kalten hocken läßt und dann auch noch versucht mich rauszukündigen.

    Danke für neue Antwort.

    Susanna
     
  6. ellen

    ellen Erfahrener Benutzer

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    hallo susanna.
    oh, das ist sehr schade,das du dir nicht eine neue schöne wohnung suchst.
    soviel kampf und ärger,lohnt sich das ???

    viel glück wünsche ich dir.
     
  7. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Warum sollen die Dich rausklagen können? Das geht nicht so einfach. Selbst bei jahrelang nicht zahlenden Mietern ist das ein langwieriger Prozess. Siehe diverse Themen hier im Forum.

    Ob Dir ein RA helfen kann, kann ich nicht sagen. In jedem Falle kostet er Geld, welches Du oft nicht wiedersiehst.

    Das richtige Vorgehen wäre eine Fristsetzung zur Mängelbeseitigung unter gleichzeitiger Androhung von Mietkürzung. Bei nicht funktionierender Heizung wären da nur wenige Tage als angemessen zu betrachten. Danach kürzt Du die Miete entsprechend.


    Das mit dem 3m hohen Zaun in Grundstücksgrenznähe ist in den meisten Bundesländern nicht zulässig. Hier ist die Zaun- oder Heckenhöhe auf 2m begrenzt. Auch hier kommt eine zusätzliche Mietminderung in Frage, wenn dieser Zustand vor Mietbeginn noch nicht vorhanden war und sich somit der Gebrauchswert der Mietsache verschlechtert hat.

    Für eine Mietminderung brauchst Du keinen Anwalt. Ein formloses Schreiben, in dem Du bei andauernden Mängeln dies ankündigst, ist ausreichend. Der VM muss dem auch nicht zustimmen. Ein etwaiges Schreiben der Verwaltung, dass die Mitminderung nicht hingenommen wird, hat keinerlei rechtliche Relevanz.

    Strittig kann nur die Höhe der Mietminderung sein. Hiezu bitte die Suchmaschine Deines Vertrauens bemühen. Dazu gibt es bereits unendlich viele Veröffentlichungen, Urteile etc.
     
  8. #7 Susanna, 07.10.2012
    Susanna

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    Merci füre die Antwort

    Danke für dein Posting liebe Ellen,

    aber für mich kommt eine Wohnung momentan nicht in Frage, ich brauche einfach den Freiraum den mir ein ganzes Haus bietet auch wenn es alt ist. Ich liebe die riesige Dachterrasse auf der vom Frühling bis Herbst meine Zitrus- Orangen-, Feigen- und Olivenbäume stehen.
    Die Dachterrasse auf der ich im Sommer mein Beratungsbüro verlagere und mich auf südländische Lebensart einlasse.........
    Raum in dem ich in alle Ruhe die Literaturabende und die Kunstkurse abhalten kann........

    Ich liebe die Wärme, die mir der Kachelofen bietet, wenn es knistert und wohlige Wärme entsteht. Dazu kommt, dass ich bis auf meine Studienzeit in dem Haus gelebt habe, früher allerdings mit rund
    4.000 qm Grund, der auch innerorts dazu beigetragen hat, dass keine unmittelbaren Nachbarn vorhanden waren.

    Ich stehe nicht auf Neubauten und deswegen werde ich jetzt um das was ich habe und behalten will kämpfen.

    Liebe Grüße und einen wunderVollen Sonntag

    Susanna
     
  9. #8 Susanna, 07.10.2012
    Susanna

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    Vielen lieben Dank für die Antwort. Darf ich Dir eine PN schreiben?

    Liebe Grüße und einen wunderVollen Sonntag

    Susanna
     
  10. Berny

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    Ooooh, mir auch, bitte.
    Auch Dir noch einen schönen Sonntag!:smile031:
     
  11. #10 lostcontrol, 07.10.2012
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    das klingt doch ganz so als hättest du entsprechendes einkommen - da würd ich an deiner stelle (natürlich nach entsprechenden abmahnungen) selbst die handwerker beauftragen damit der kachelofen repariert wird.
    dass der eigentümer ein interesse daran hätte kann ich mir bei dieser sachlage einfach nicht vorstellen - im gegenteil, ich könnte mir vorstellen dass die lieber riskieren dass das ganze vor gericht geht als es dir gemütlich zu machen.

    wenn man das so liest hat man das gefühl dass du noch nicht so wirklich verinnerlicht hast, dass dir das haus eben nicht mehr gehört sondern du eben einfach nur noch mieter bist...
     
  12. Berny

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    That's life...

    Neil Fullard - Britain's Got Talent 2010 - Semi-final 2 - YouTube
    und noch einen schönen Sonntag!:smile031:
     
  13. #12 Susanna, 07.10.2012
    Zuletzt bearbeitet: 07.10.2012
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    Danke für alle Antworten

    Ich habe jetzt einen Brief verfasst in dem ich eine Frist zur Mängelbeseitigung setze und gleichzeitig bei Nichteinhaltung eine Mietkürzung androhe.
    Ich denke mal, dass es vollkommen egal ist, ob ich ein entsprechendes Einkommen habe, wie lostcontrol schreibt. Fakt ist, dass dieses Haus mir nicht mehr gehört, ich dafür satte Miete löhne. Einer Wohnbaugesellschaft, die dazuhin noch einem Landkreis gehört würde ich nie und nimmer auch noch zusätzlich Geld in den Rachen werfen. Ich bin mittlerweile bei dem Gedanken angekommen, dass ich denen ein Angebot machen werde, dass ich das Haus zu vernünftigen Bedingungen (runde 100.000 € sind bereits an Miete geflossen) zurückkaufen will.

    Viele Grüße und einen schönen Restsonntag

    Susanna
     
  14. #13 lostcontrol, 07.10.2012
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    das mit dem entsprechenden einkommen bezog sich darauf, ob es dir wohl möglich wäre, selbst für die reparatur des kachelofens zu bezahlen. ich denke nämlich dass dich die wohnbaugesellschaft da absichtlich hängen lässt.

    willst du dann die 100.000 euro vom kaufpreis abziehen oder warum erwähnst du das immer wieder?

    ich würde übrigens rund 555 euro kaltmiete für ein ganzes haus garnicht so "satt" sondern eher enorm günstig - bei uns bekommst du für dieses geld grad mal mit viel glück 'ne drei-zimmer-wohnung.
     
  15. Heizer

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    Es wird immer wieder gern vergessen, dass in der Kaltmiete eine ganze Menge nicht umlagefähige Kosten enthalten sind. Dazu kommen Instandhaltungsvorsorge, Reparaturen etc.

    Selbst wenn in den letzten 15 Jahren fast nichts am Haus gemacht wurde, so hat es an Wert verloren. Auch das sind Kosten.

    Die Rechnung die Miete mit in den Kaufpreis hineinzukalkulieren wird nicht aufgehen. Ich glaube nicht, dass die da mitmachen werden.

    Auch wenn die damals das Haus für den berühmten Appel und ein Ei bekommen haben, so sagt das nichts über den heutigen Verkaufspreis aus. Diese wird sich aller wahrscheinlichkeit nach am ortsüblichen Preis orientieren. Wenn die eigentlich nicht verkaufen wollen, kann es sein, dass Du noch deutlich mehr bieten musst.

    In dem Fall würde ich mir lieber für das Geld eine andere Immobilie suchen.
     
  16. #15 lostcontrol, 07.10.2012
    Zuletzt bearbeitet: 07.10.2012
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    irgendwie hört sich das hier nicht so an, als könnte die fragliche wohnbaugesellschaft ein interesse daran haben das haus wieder zu verkaufen:

    und

    ich tippe eher dass die wohnbaugesellschaft nur drauf wartet dass du aufgibst bzw. sie das gebäude als unbewohnbar deklarieren kann (z.b. wegen vergiftungsgefahr, baufälligkeit etc.) damit sie's endlich abreissen kann und ihre siedlung fertigstellen kann.
     
  17. #16 lostcontrol, 07.10.2012
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    zieht hier nicht - ist ja keine grundstücksgrenze, das ganze gelände gehört ja demselben eigentümer. der darf sehr wohl einen entsprechenden zaun aufstellen.
    die miete mindern könnte man aber durchaus, wenn der zaun zu mietbeginn noch nicht vorhanden war.
     
  18. Heizer

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    Dann wäre es aber ein genehmigungspflichtiges Bauwerk.
     
  19. #18 Susanna, 07.10.2012
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    Ne das ist falsch, das ganze Grundstück gehört eben nicht mehr dem gleichen Eigentümer. Die Gebäude die zur ehemaligen Firma gehörten wurden damals sofort abgerissen. Diese Fläche wurde mit 10 Doppelhäusern bebaut, die großteils verkauft wurden, also auch andere Eigentümer haben.
    Urheber dieses hohen Sichtschutzzaunes sind meine unmittelbaren neuen Nachbarn, ein Männerpaar, das die Haushälfte auch gekauft hat.
    Die andere Hälfte dieses Hauses gehört nach wie vor der Wohnbaugesellsch. ist aber vermietet.
    Die beiden Männer waren jedenfalls der Ansicht, dass das Haus, das ich gemietet habe, bald abgerissen wird, weil denen von der Wohnbau ein großer Garten versprochen wurde. So haben es mir die beiden mal erzählt.
    Leider lassen die beiden mittlerweile auch nichts unversucht um mich rauszuekeln.
    So wurde von deren Seite nicht nur der Sichtschutz errichtet, der mir im übrigen ein Zimmer das ich am häufigsten nutze, weil es im Herbst/Winter mein Arbeitszimmer ist so abdunkelt, dass ich fast immer Licht haben muss.
    Nachdem ich mich dagegen nicht gewehrt habe, ging es weiter. Hinterlistig hat man im Minigarten der Dame, die das Halbhaus nur gemietet hat, so ca. 30 cm von meiner Dachterrasse entfernt eine Korkenzieherweide geplanzt. So ein Ding, das wächst wie Hölle. Der Steckling stammte aus einem Osterstrauß der beiden Männer.
    Der Baum wuchs innerhalb weniger Jahre so hoch, dass er höher war als die Halbhütten in meiner Nachbarschaft und bei mir schon bis auf Höhe anfang Dachbodenfenster ging.
    Da es sehr wohl Grenzbestimmungen in dem Ort in dem ich lebe gibt, habe ich das Problem durch den Bürgermeister höchstpersönlich klären lassen. Der Baum wurde gefällt, treibt natürlich immer wieder aus, weil so Weiden richtiges Unkraut sind.
    Wenn ich mir allerdings heute die Doppelhäuser so ansehe und immer mehr Risse in den Billigbauhütten feststelle, bin ich froh, dass ich das alte Haus habe, das von der Bausubstanz allein optisch hochwertiger ist, als diese Neubauten.
    Die Firma war ein Bauunternehmen, die nach mehreren Generationen in die Pleite ging und ich vermute mal, dass sich ein Bauunternehmer für sich selbst nicht den billigsten Müll baut.
     
  20. #19 lostcontrol, 07.10.2012
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    einen zaun muss man doch nicht genehmigen lassen!
    zumindest steht davon nichts bei mir im entsprechenden heftle bezüglich nachbarschaftsrecht das ich mir extra habe kommen lassen (eben weil ich auch 'n sichtschutzzaun bauen will).
     
  21. #20 lostcontrol, 07.10.2012
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    dann musst du aber gegen die beiden männer klagen wegen des zauns und nicht gegen deinen vermieter.
    und wenn ihnen ein grösserer garten versprochen wurde, na dann wird's halt so sein.
    ganz offensichtlich hat das ja der eigentümer von anfang an so geplant dass das haus, das du bewohnst, abgerissen wird. deshalb glaube ich auch nicht dass er da noch geld reinstecken wird.

    ui - was 'ne superböse verschwörung. natürlich nur um dir zu schaden...
    dass man ein solches gewächs einfach gerne mag und es sich deshalb pflanzt kann natürlich nicht sein.

    vielleicht absicht, damit man das baufällig haus nimmer sehen muss?

    erstens ist dafür nicht der bürgermeister zuständig und zweitens zieht genau in dem fall eben das mit der grenzbestimmung überhaupt nicht - hier gibt's ja keine grenze.

    komisch dass du aber genau wegen mängeln an deinem haus die miete mindern willst...

    tja, so ist das halt - für sich selbst legt man selbstverständlich mehr geld auf den tisch als für mieter, ist doch logisch.
    wer hohe qualität haben will muss entsprechend dafür bezahlen.

    aber wie du's auch drehst und wendest.
    ich glaube NICHT dass die wohnbaugesellschaft bereit ist dir das haus zu verkaufen.
    ich glaube auch NICHT dass die wohnbaugesellschaft bereit ist in "dein" haus noch geld zu stecken - alles spricht dagegen, erst recht dass sie seit 15 jahren allen erzählen dass das haus abgerissen werden soll, dass sie ihren kunden grössere gärten usw. versprochen haben und ähnliches.

    ich glaube du fährst besser wenn du dich langsam aber sicher an den gedanken gewöhnst dass du irgendwann ausziehen musst.
     
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