Bodenebnung um 10cm auf ca. 6m² f. Planschbecken erlaubt?

Dieses Thema im Forum "Gartenpflege" wurde erstellt von Blues, 20.06.2013.

  1. Blues

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    Hey, ich hoffe mal, dass jemand helfen kann, der sich mit Mietrecht gut auskennt. :)

    Es geht darum, dass wir in unserem leicht abschüssigen und total unebenen Garten vorgestern auf einer Fläche von 1,8m x 3m an einer Ecke 10cm abgetragen und die andere Ecke damit aufgefüllt haben, um eine ebene Fläche für das Planschbecken der Kinder zu haben, da das sonst auf einer Seite nur bis zur Hälfte gefüllt ist. Der Garten ist natürlich mitgemietet.

    Unser Vermieter ist, das muss man dazusagen, schon immer seltsam: Er verbietet uns, in der Einfahrt vor der viel zu schmalen Garage (mein Auto könnte man mit 2cm Platz rechts und links durch's Tor fahren, das von meiner Mutter geht nicht rein) selbst zum Ausräumen und Beladen des Autos (Einkäufe) zu parken, da er da 3-10 mal im Jahr mit dem Hänger an sein Holz muss und dann keine 2 Minuten warten kann, bis das andere Auto weg ist.

    Der Vermieter hat jedenfalls die "Baustelle" vorgestern beim Holz holen gesehen, gestern hatten wir dann eine Abmahnung im Briefkasten, das widerspreche dem Mietvertrag, der besage, der Garten sei vom Mieter "zu pflegen und in seinem Zustand zu erhalten."

    Außerdem behauptet er, es schade dem Ansehen des Hauses - (das uralt ist und wirklich die billigste Bruchbude in der Gegtend, großteils aus Holz und Gips gebaut und von außen mit furchtbar hässlichen, vermutlich asbesthaltigen Platten verkleidet) - wobei sich ja nichts verändert im Vergleich zum vorherigen Aussehen des Gartens, sobald das Planschbecken samt Unterlage an der besagten Stelle steht.

    Wenn das Becken im Herbst wieder abgebaut wird, werden selbstverständlich Rasensamen gesät oder Rollrasen o.ä. über die Fläche ausgelegt.
    Eigentlich sollte er da ja froh sein, da dadurch schließlich nicht einfach alles matschig und eklig wird unter dem Planschbecken, wie es passiert, wenn man es einfach so auf die Wiese stellen würde?

    Der Vermieter verlangt allerdings in seinem Brief, dass bis zum 29.6. die Wiese wieder krumm und schief sein soll und Rasensamen ausgesät werden muss. Die Wiese sei absichtlich abschüssig zur Straße angelegt worden, um Schäden am Haus zu vermeiden, behauptet er. Dazu gilt es zu sagen, dass auf der gegenüberliegenden Seite des Hauses die Wiese natürlich zum Haus hin abfällt und auch noch an der Hauswand in einer tiefen Senke endet. Also kann von möglichen Schäden durch Wasser garantiert keine Rede sein.
    Die genannte ebene Stelle befindet sich etwa 3,5m vom Haus entfernt (die Strecke bis zum Anfang der angelegten Ebene ist also immer noch abschüssig) und belegt auf dem Weg zur Straße 1,8m von 13,5m - an der insgesamt abschüssigen Gesamtlage des Wiesenabschnitts (ca. 13,5m x 11,5m) ändert sich nichts durch die abgetragenen/aufgefüllten 10cm auf nicht mal 6m².

    Jedenfalls droht er, rechtliche Schritte einzuleiten, wenn es bis zum 29.6. nicht rückgängig gemacht wird. Hätte er damit eine Chance oder wären wir grundsätzlich im Recht?

    Google und verschiedenen Mietrechtsseiten bzw. Foren zufolge habe ich bisher herausgefunden, dass es auf jeden Fall zulässig ist, ein Planschbecken aufzustellen. Desweiteren habe ich verschiedene Quellen gefunden, die besagen, dass so eine bagatellmäßige Veränderung am mit gemieteten Garten, wenn überhaupt, erst dann rückgängig gemacht werden muss, wenn der Mieter auszieht.

    Nur im Falle, dass der Mieter das dann beim Auszug nicht rückgängig machen würde, hätte der Vermieter einen Grund zur Klage, wird dort behauptet.


    Wie verhält es sich da nun mit der Rechtslage? Ist das grundsätzlich erlaubt, oder darf er uns da irgendwie verklagen? Immerhin pflegen wir ja auch den kompletten Garten, mähen regelmäßig den Rasen und schneiden sogar die Hecken selbst usw.

    Ich freue mich auf hoffentlich erfreuliche Nachrichten und wünsche schon mal allen Lesern einen schönen Tag! :)


    Blues
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 20.06.2013
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    das ist kein verdienst, denn ihr habt den garten ja mitgemietet und euch vertraglich dazu verpflichtet ihn zu pflegen. fällt als argument also komplett flach.
    genauso wie vermeintlich seltsames verhalten des vermieters bezüglich einfahrt etc. und zustand des hauses das ihr ja offensichtlich gerne gemietet habt obwohl ihr es so scheusslich findet.
    aber das nur am rande.

    ist das euer ernst? ihr wollt im herbst noch rasen sähen bzw. rollrasen verlegen?
    ihr glaubt aber hoffentlich nicht dass man danach innerhalb von ein paar tagen nichts mehr von der veränderung sieht, oder?

    und warum glaubt ihr dass es so, wie ihr das macht, nicht matschig und eklig wird unter dem planschbecken und seiner unterlage? dass der rasen darunter hinterher im eimer ist bleibt sich doch gleich. dass zusätzlich auch noch eine "begradigte" fläche bleibt vermutlich auch...

    nach meinem kenntnisstand gehe ich davon aus dass ihr im recht seid, so lange mietvertraglich da nichts entsprechend abweichendes vereinbart wurde.
    de fakto warne ich immer bezüglich mitvermietung von garten davor dass die mieter dann dort tun und lassen dürfen was sie wollen, was vielen eigentümern ein dorn im auge ist, weil es da doch sehr, sehr unterschiedliche vorstellungen bezüglich gartenpflege etc. gibt.
    überspitzt formuliert darf der mieter aber theoretisch sogar jede menge beton in den garten kippen usw. ohne dass der vermieter dagegen etwas unternehmen kann. maximal beim auszug darf dann rückbau verlangt werden.
    ein planschbecken halte ich da doch für ausgesprochen harmlos.
    wobei man mit dem dunklen fleck in der wiese über den winter dann wohl wird leben müssen, denn scheusslich aussehen wird das in jedem fall, und da wird auch mit neu-einsaat nicht viel zu machen sein.
    die begradigung/terrassierung würde ich, sofern es sich tatsächlich nur um 10cm auf gerade mal 1,8m handelt, auch als eine bagatell-veränderung ansehen, zumal das ja anscheinend in relativ kurzer zeit mittels schaufel zu bewerkstelligen war.
    ALLERDINGS: wenn das planschbecken dann wieder wegkommt, und das wird's ja den winter über und mit hoher wahrscheinlichkeit auch in den nächsten jahren wenn die kids dem ding entwachsen sind, ist das ziemlich doof wenn man da mähen muss. aber das ist ja euer problem und nicht meins. ich hab schon genug derartiger abweichungen in meiner wiese und weiss wie ätzend das sein kann.

    grundsätzlich würd ich eher davon absehen so ein planschbecken auf der wiese aufzustellen - ich finde die nachteile überwiegen da massiv.

    ich denke aber nicht dass der vermieter eine entsprechende klage gewinnen könnte, schon weil das ja keine permanente einrichtung ist.
     
  4. #3 Pharao, 20.06.2013
    Zuletzt bearbeitet: 20.06.2013
    Pharao

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    Hi Blues,

    also ich hätte auch was dagegen als Vermieter, wenn die Mieter einfach ohne zu Fragen den Garten umgraben, Bäume pflanzen oder entsorgen, ect,. Sorry, du hast zwar den Garten gemietet und darfst/musst/sollst ihn Pflegen, aber das bedeutet m.E. nicht das du alles machen darfst was du willst ! Ok, deine cm - Angaben sind überschaubar, sodass das ganze sich evtl noch im Rahmen bewegt, aber vorab fragt hätte man trotzdem mal können !

    Um`s mal grob zu sagen, wenn ich eine Garage vermiete, dann vermiete ich auch nur die Garage und nicht den Platz davor, dahinter oder neben dran.

    Ausnahme könnte hier nur sein, wenn es sich um ein Einfamilienhaus handelt, wo die Garage mit auf dem Grundstück ist.

    Sorry, aber wenn da alles so hässlich ect. ist, dann hättet ihr das ja nicht anmieten müssen ! Finde ich schon irgendwie dreist sich hier so auszulassen, obwohl das in EURER Entscheidung lag !

    Was ist denn das für eine Argumentation ?

    Ich entsorge dir doch auch nicht einfach gegen deinen Willen dein Auto und sage später lapidar "sei doch froh das ich dir diese Schrottkarre entsorgt hab". Ich glaube da hättest du auch was dagegen.

    Fakt ist erstmal, das der Vermieter mit eurer Umbaumaßnahme den Hang zu begradigen nicht einverstanden ist. Und da geht es wahrscheinlich garnicht ums Planschbecken, sondern m.E. erstmal nur um diese Umbaumaßnahme.

    Ich bezweifle trotzdem, das ein Laie das beurteilen kann, gerade wenn laut Vermieter das absichtlich schief angelegt worden ist. Sorry, aber einen Grund muss das ja haben, denn ein gerader Garten vermietet sich immer besser als eine Hanglage.
     
  5. #4 Papabär, 20.06.2013
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    Dem schließe ich mich nicht nur an ... ich frage mich sogar außerdem, wie man eine Garage mieten - und sich dann beschweren kann, dass selbige nur 2 cm breiter als das eigene Auto ist.



    Was die Begradigung des Bodens angeht, müsste man jetzt wissen, was genau im MV steht. Von der Sache her sehe ich da zwar kein grundsätzliches Problem - aber es wäre natürlich möglich, dass die Hanglage den Zweck hat, Niederschlagswasser vom Haus wegzuleiten ... und dieser Effekt durch die Begradigung zumindest reduziert wird.

    Ist denn der Zustand, in welchem der Garten zu erhalten ist - in irgendeiner Weise vertraglich vereinbart (ggf. in ´nem Protokoll)?
     
  6. Blues

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    So, erste Sache - einige scheinen nicht zu wissen, dass es Situationen geben könnte, in denen man gezwungen ist, das erste Haus zu nehmen, das genug Platz bietet und bei dem die Miete bezahlbar ist. Da muss man leider nicht "gern" einziehen. Ist aber nicht euer Fehler, dass ihr euch das nicht vorstellen könnt, ist nicht schlimm. Es lag jedenfalls NICHT in unserer freien Entscheidung.

    Zweitens: Die Garage ist der Eingang zum Keller des Hauses. Sie wurde nicht separat gemietet, also vollkommen unnötig, darauf herumzuhacken. Zufahrt liegt auf dem Grundstück. Es wäre quasi fast ein Einfamilienhaus, nur dass neben dem Haus noch ein Anbau vorliegt, in dem eine weitere Familie wohnt.

    Vierte Sache: Ich weiß nicht, was sich hier einige Leute für ein Urteil erlauben. Liegt wahrscheinlich daran, dass ihr selbst vernünftige Vermieter seid, wenn ihr etwas zu vermieten habt und keine größenwahnsinnigen Idioten.
    Wenn jemand die letzte Bruchbude kauft, wirklich nur die allernötigsten Reparaturen durchführt, das Teil für teuer Geld vermietet und dann meint, er könne die Mieter wie Dreck behandeln und beleidigen, ist das garantiert nichts, wo man sich verkneifen würde, sich darüber auszulassen.
    Als im Winter Wasser im Flur eingebrochen ist, weil das Dach darüber Mist ist, wurde das Ganze halbherzig getrocknet und von innen mit einer Spanplattenkonstruktion verkleidet. Am Dach selbst fand keine Ausbesserung oder ähnliches statt!
    Der Hang wurde NICHT von ihm absichtlich schräg angelegt. Der war laut Nachbar schon so, als das Haus von dem Vermieter gekauft wurde - und dieser hat ehrlich gesagt keine Ahnung von nichts, ist ein grober Pfuscher und gehört eigentlich hinter Schloss und Riegel. Er wollte die Heizungsanlage vor 1,5 Jahren im Herbst/Winter selbst befüllen, als diese wegen fehlendem Wasserdruck nicht mehr 100% ging und wir saßen daraufhin drei Tage komplett im kalten, bis er endlich einen Monteur kommen ließ!

    Desweiteren kann man mit einem gesunden Menschenverstand sehr wohl beurteilen, ob dieses kleine Stück Schäden verursachen kann, und ob die Wiese auf der anderen Seite in einer tiefen Mulde an die Hauswand reicht, die für viel mehr Niederschlagsschäden sorgen könnte - dafür muss man nicht Landschaftsbau studiert haben, sorry.. Das Haus steht einfach so irgendwie am Hang und der komplette Garten wurde garantiert nicht absichtlich so angelegt, weil jeder Meter wieder mal ein Stück höher oder tiefer als der vorherige ist. Da ist keine gerade "angelegte" Linie drin, wie zum Beispiel beim Nachbarn, sonst wäre es komplett abschüssig und nicht hügelig und hubbelig bis zum Gehtnichtmehr.

    @Papabär: Der Vergleich mit dem Auto hinkt ein wenig. Die Entsorgung eines Autos ist Diebstahl und mutwillige Zerstörung meines Besitzes. 10cm Wiese vor einer Bruchbude abzutragen, deren Ansehen angeblich dadurch geschädigt wird (während das darauf stehende Planschbecken mit Unterlage den Erdflecken komplett unsichtbar macht - klar) ist in jeder Hinsicht wieder rückgängig zu machen. Zumal es da am Aussehen nicht mehr viel zu schädigen gibt.

    Also Danke für eure Antworten, aber manches hätte man sich ruhig verkneifen können, wenn man die Sachlage nicht kennt. Es ging nur darum, ein wenig Vorgeschichte und Zusatzinfo zu liefern. Antworten möchte ich zum Problem haben. Dabei möchte ich nicht wissen, was ihr zu den Nebensachen zu sagen habt, solange es so unfreundlich ausgedrückt wird und dem Thema nicht förderlich ist.

    @lostcontrol: Siehe Punkt 1. Ansonsten Danke für den hilfreichen Beitrag. Also hier mal weiter:

    Im Mietvertrag habe ich jetzt mal nachgesehen: Der Mieter verpflichtet sich, den Garten zu pflegen und in seinem Zustand zu erhalten. Änderungen bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Vermieters.

    - Das wusste ich nicht, da ich den Mietvertrag nie gesehen hatte. Ich habe ihn auch nicht abgeschlossen, da meine Mutter das Haus gemietet hat. Sie hat mir aber nichts davon gesagt, bevor sie sagte, ich solle doch die Fläche einfach gerade machen, wenn das Planschbecken so nicht ordentlich zu befüllen ist.
    Dennoch kann er einem jegliche "Änderungen" nicht einfach verbieten, oder? Er kann einem ja nicht verbieten, dort IRGENDWAS ohne seine Genehmigung zu ändern, wenn er gleichzeitig verlangt, den Garten zu pflegen? Dann müssten wir ja jedes Mal vor dem Rasenmähen die Genehmigung einholen.
    Hinstellen darf man ja wie du sagtest auch, was man will, einschließlich eines Planschbeckens.

    Wie sieht es nun mit der genauen Lage aus, mit diesem Zusatz? Wir haben ja die Gartennutzung mitgemietet und werden nun an der Ausübung dieser (im Sinne der erlaubten Aufstellung des Planschbeckens) gehindert?
    Die Änderung ist ja wirklich marginal und wurde innerhalb von etwa 2-3 Stunden von mir mit Schaufel, Hacke und Rechen erledigt.
     
  7. sara

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    Hast du mit dem Vermieter denn danach schon gesprochen?

    Er hat da den abgetragenen Boden gesehen und war da auch sicher überrascht, da er vorher nicht gefragt wurde.

    Ich würde auf jeden Fall versuchen ein Gespräch mit ihm zu führen.

    Ihm sagen, dass du ein Planschbecken für die Kinder aufstellen möchtest. Dass du die Fläche am Ende des Sommers bzw. spätestens beim Auszug wieder in den alten Zustand bringst. Dies evtl. wenn zeitlich nicht anders zu machen auch mit Rollrasen.
    Wichtig - entschuldigen, dass du leider ihn nicht zuvor gefragt hast.
     
  8. #7 Aktionär, 25.06.2013
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    Pflege würde ich mit Erhalt der Substanz gleichsetzen.
    Rasenmähen dient dem Erhalt. Ohne hast Du nach 3 Monaten eine Wildwiese.
    Wäre nach dieser Logik nicht genehmigungspflichtig.
    Für alles andere sehe ich aufgrund der Formulierung im Mietvertrag ohne Zustimmung erstmal schwarz. Ob die Formulierung tatsächlich so bindend ist kann ich nicht sagen.

    Das ist jetzt wahrscheinlich nicht das was Du hören wolltest, aber so würde ich persönlich die Lage beurteilen.
     
  9. #8 lostcontrol, 26.06.2013
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    du wirst es nicht glauben, aber die wenigsten leute - auch vermieter - können sich das wirklich frei aussuchen. wäre das so, dann würde wohl jeder im selbstgebauten designerhaus mit angemessen großem grundstück wohnen, oder?

    sorry, aber da musst du dir jetzt wirklich an die eigene nase greifen, denn du ziehst hier über deinen vermieter her ohne jeglichen erkennbaren bezug zum planschbecken-thema. dass das gegenwind erzeugt ist klar, denn das klingt halt wieder mal ganz gewaltig nach "alle vermieter sind geldgierige ausbeuter die sich nicht um die immos kümmern..." etc.

    vorgeschichte? zusatzinfo? ich weiss nicht, für mich klingt das einfach nur nach lästereien die mit dem thema nichts zu tun haben. aber sei's drum.

    schwierig. es geht ja hier explizit um den garten. und der soll im zustand gehalten werden. durch rasenmähen bringst du den rasen wieder in den fraglichen zustand. durch einebnen veränderst du den zustand.
    aber ich würde das durchaus auch so sehen dass das eine einschränkung ist zum nachteil des mieters - ob das rechtlich haltbar ist halte ich zumindest für fragwürdig.

    hinstellen ist eine sache - dafür erst ein fundament zu schaffen eine andere.

    man könnte jetzt fragen ob das aufstellen eines planschbeckens denn tatsächlich als "gartennutzung" zu verstehen ist - denn der sinn und zweck eines gartens liegt eigentlich wo anders...

    zudem: die verhandlungen mit dem vermieter muss deine mutter führen, wenn sie den mietvertrag geschlossen hat.
     
  10. Wubbu

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    Aus Sicht eines Mieters sag ich mal:

    Warum gleich den radikalen Weg wählen? Sicherlich, kostet zwar nichts, birgt aber im Endeffek Zündstoff mit dem Vermieter. Hier wäre ein Unterbau mit Holzbalken und Spanplatten, die man entsprechend bezieht, damit dem Planschbecken die Luft nicht ausgeht, wohl die bessere Wahl gewesen. Kein Umgraben, kein Einebnen, rückstandslos entfernbar.

    Ohne Gewähr würde ich mal behaupte, dass das Einebnen nicht unbedingt in der Natur der Gartennutzung liegt. Daher dürfte auch seine Aufforderung aller Voraussicht nach Bestand haben.

    Halte uns doch aber auf dem Laufenden, wie die Sache ausgegangen ist, sprich, ob ihr seiner Aufforderung nachgekommen seid oder ob ihr es darauf angelegt habt und euch womöglich einen Anwalt genommen habt (bzw. eure Mutter).
     
  11. Blues

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    Hab versucht, mit ihm zu reden. Ihm reicht aber wegen der 5m² keine schriftliche Vereinbarung darüber, es wieder zurückzubauen bei Auszug. Er möchte wegen des billigen Planschbeckens zusätzlich eine Kautionserhöhung um 300€. :unsicher019: :31:
     
  12. #11 Papabär, 26.06.2013
    Papabär

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    @Blues: Das mein Vergleiche zuweilen ein wenig hinken ist mir nicht neu, nur ... ich habe hier überhaupt keinen Vergleich zum Besten gegeben.

    Ich meine, wenn ich mir ein Auto kaufe und selbiges in einer bereits vorhandenen Garage unterstellen will, dann achte ich doch bereits beim Kauf auf die Maße des Wagens. Und andersherum miete ich doch keine Garage, wenn ich vorab sehe, dass mein KFZ nicht rein passt.
    Wenn es die Garage nur als Gesamtpaket mit dem Haus gibt, und ich das so hinnehme, dann kann ich mich eben nicht darüber beschweren, wenn Fahrzeug und Garage nicht zueinander passen.

    Vom Entsorgen eines (Deines?) Autos habe ich übrigens keinen Ton getippt - und schon garnicht als Vergleich - schließlich hast Du den Garten ja auch nicht entsorgt. Ich weiß nicht, wie Du auf dieses schmale Brett kommst.



    Na, ich dachte da auch eher an Geologie - oder Bauingenieurwesen ...

    Ich für meinen Teil habe dann meinethalben nicht genügend Menschenverstand, um durch Erdschichten zu schauen und den anlastenden Wasserdruck festzustellen.


    ... hat da bestimmt einer versehentlich stehen gelassen. :50:



    Sorry Blues, aber ich habe den Eindruck, also würdest eher DU ausfallend werden, weil die Antworten nicht nach Deinem Gusto sind. Die relevanten Informationen lieferst Du quasi nebenbei - nicht ohne zu erwähnen, wie böse Dein Vermieter doch im Grunde ist.

    Ob Du vor der Einfahrt parken darfst oder das Dach des Hauses undicht ist, hat doch mit der eigentlichen Fragestellung herzlich wenig zu tun, oder?



    Soweit der Garten als Erholungsgrundstück angemietet ist, sollte das reine aufstellen und betreiben eines Planschbeckens nicht vertragswidrig sein. Selbst wenn der darunter befindliche Raten partiell geschädigt wird. Das Einebnen bzw. begradigen einer (Teil-)Fläche ist in meinen Augen jedoch eine substanzielle Veränderung.



    Der Wert des Planschbeckens ist irrelevant. Offensichtlich versucht der Vermieter, sich auf §554a BGB zu berufen. Ich bin ehrlich gesagt überfragt, ob dieser § hier überhaupt greift (gem. §578 BGB jedenfalls nicht) ... das wird vermutlich davon abhängen, ob Garten und Wohnung mietvertraglich untrennbar verbunden sind.
     
  13. GJH27

    GJH27 Erfahrener Benutzer

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    Das war seine Majestät der Pharao.

    Kleiner Tip an @Blues: falsch zu zitieren bzw. Zitate falsch zuzuschreiben kommt hier nicht immer gut an, das gab's grad erst...
     
  14. #13 Pharao, 27.06.2013
    Zuletzt bearbeitet: 27.06.2013
    Pharao

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    Hi,

    darum geht es garnicht.

    Es geht darum, das DU (egal um was es letztendlich geht) nicht einfach sagen kannst als Argument, Zitat"Eigentlich sollte er da ja froh sein, da ....". Fakt ist der Vermieter will das wohl nicht. "Warum, weswegen, wieso" spielt garkeine Rolle. Du kannst jetzt nur gucken, kann er dir das verbieten (ja/nein) ? Und da nützt dir dein Argument "Eigentlich sollte er da ja froh sein, da ...." überhaupt nix !
     
  15. anna

    anna Erfahrener Benutzer

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    Und warum zahlst Du diese Kautionserhöhung nicht ? Wenn das Planschbecken für euch so wichtig ist, wäre das doch ein Kompromiss.
     
  16. #15 lostcontrol, 27.06.2013
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    seh ich wie anna: dann gib ihm halt die zusätzliche kaution, ist ja nicht die welt und du kriegst es ja zurück...
     
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