Brauche dringend Hilfe, Kündigung möglich?

Dieses Thema im Forum "Zahlungsmoral der Mieter/Vermieter" wurde erstellt von carma, 13.09.2013.

  1. carma

    carma Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    27.07.2013
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Hallo zusammen,

    Haben mit unserem Mieter wiederholte Male Probleme bzgl. seiner Zahlungsmoral.

    Haben an ihn und seiner Familie eine alte Fischerkahte vermietet. Er war lange der Meinung, dass er keine Müllgebühren bezahlen müsse, da er seinen Müll selbst bei der ortsansässigen Deponie entsorge. Hierdurch flatterten regelmäßig Zahlungsaufforderungen, Mahnungen, bis zu Pfändungsankündigungen zu uns ins Haus.
    Da wir Eigentümer des Hauses sind, sind wir auch Ansprechpartner für die Entsorger.

    Nun bekamen wir gestern ein Schreiben des hiesigen Trinkwasserversorger, in dem wir darüber informiert werden, dass unser Mieter seinen Zahlungsverpflichtungen in der Vergangenheit nicht nachkam. Der Verband teilt uns mit, dass sie vom Vertrag zurücktreten.
    Er erwartet nun von uns, dass wir die Kosten übernehmen.

    Das Schreiben wortwörtlich:

    Sehr geehrter ............

    unter Bezugnahme auf die o.g. Verbrauchsstelle teile ich Ihnen mit, dass wir mit der mit Ihnen bestehenden Mietvereinbarung zurücktreten.

    Der Verband wird aufgrund der Zahlungsschwierigkeiten mit Ihrem Mietern, Familie ........., keine Abrechnung mehr vornehmen und Sie ab sofort als Vertragspartner führen.

    Bitte zahlen Sie den derzeit offenen Betrag i. H. v. .......€ bis spätestens zum 24.09.2013.

    Die nächsten Abschläge betragen ...........€ und sind fällig am:

    ............2013
    ............2014
    ............2014

    Ca. Ende Juni 2014 erhalten Sie die aktuelle Jahresverbrauchsabrechnung.

    Vorsorglich weise ich Sie darauf hin, dass bei Nichtzahlung Ihrerseits für die o. g. Verbrauchsstelle zukünftig in der Ihrer eigenen Verbrauchsstelle gesperrt wird, da uns Ihr Mieter in der Vergangenheit Hausverbot erteilt hat und mit aggressivem Verhalten die Sperrkassierer am Sperren gehindert hat.

    MFG



    Da der Mieter sich auch schon den Schornsteinfeger aggressiv gegenüber gebarte, in der Nachbarschaft jeden Ärger sucht, unsre Kinder auf der Straße anschreit........
    ist es für uns ein Bedürfnis ihm zu kündigen.
    Weiterhin gibt es noch einen weiteren Grund. Das Haus ist mindestens 130 Jahre alt, müsste saniert werden. Allerdings übersteigt die Sanierung die Kosten eines Abrisses über weitem. Hatte hier auch schon mal über dieses Thema angefragt, jedoch leider keine Antworten erhalten.

    Hier die Anfrage:

    http://www.vermieter-forum.com/modernisierung-sanierung/14915-sanierung-instandsetzung-abriss.html

    Danke schon mal im Voraus
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 Pharao, 13.09.2013
    Zuletzt bearbeitet: 13.09.2013
    Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.01.2012
    Beiträge:
    7.861
    Zustimmungen:
    508
    Hi,

    das spielt überhaupt keine Rolle wo der Mieter seinen Müll anderweitig entsorgt, sondern interessant ist alleine das im MV Müllgebühren mit Verteilerschlüssel in den Nebenkostenvorauszahlungen aufgezählt wurden (also davon gehe ich jetzt mal aus) und letztlich auch tatsächlich Müllkosten entstanden sind, ganz egal ob der Mieter die Mülltonne nutzt oder eben nicht nutzt. Und wenn was Umlagefähig ist und aufgezählt wurde und auch tatsächliche Kosten entstanden sind, kann man das mit dem Mieter abrechen bzw rechnet man das mit dem Mieter ab, ob`s dem passt oder nicht.

    Natürlich seit ihr i.d.R. erstmal der Ansprechpartner, aber das ändert ja nichts daran, das ihr diese Kosten laut MV auf den Mieter umlegen könnt. Wenn der Mieter hier also nicht zahlt, müsst ihr diese vom Mieter einfordern, ggf einklagen.

    In wie weit die jetztigen Vorfälle zur Kündigung schon ausreichen, kann ich leider nicht sagen.
     
  4. carma

    carma Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    27.07.2013
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Das ist eben die Frage, reicht das aus, um ihn zu kündigen?

    Weiterhin besteht ja noch die Frage, ob wir ihn aufgrund des schlechten Zustandes des Hauses kündigen können, oder ob wir genötigt sind das Haus instand zu setzen. Was wesendlich teurer als ein Abriss wird.
     
  5. GJH27

    GJH27 Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    20.03.2013
    Beiträge:
    1.172
    Zustimmungen:
    281
    Ort:
    Nordostoberfranken
    Wenn Ihr durch das bestehende Mietverhältnis an der wirtschaftlichen Verwertung des Grundstücks gehindert seid, könnt Ihr uU kündigen.

    Aaaber: auch nach dem Abriss müsst Ihr doch was mit dem Grundstück machen - und Abriss plus Neubau kommt (wenn Ihr das Grundstück behalten wollt) höchstwahrscheinlich noch deutlich teurer. Und dass ne umfangreiche Renovierung bei nem Einfamilienhaus teurer ist als der reine Abriss (ohne Neubaukosten) ist absolut nicht ungewöhnlich...
     
  6. carma

    carma Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    27.07.2013
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Das heißt, wir können ihn nur kündigen, wenn wir das Haus abreißen und einen Neubau auf das Grundstück setzen. Hab ich das richtig verstanden?
    Einfach abreißen und das Grundstück nicht bebauen geht nicht??

    Wenn es sich nicht lohnt in dieses Haus etwas zu investieren? Weil es zu alt ist und zu marode? Dürfen wir es abreisen aber müssen ein neues Haus aufbauen?
     
  7. GJH27

    GJH27 Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    20.03.2013
    Beiträge:
    1.172
    Zustimmungen:
    281
    Ort:
    Nordostoberfranken
    Die alles entscheidende Frage ist eben die bessere Wirtschaftlichkeit, und die ist eben im Normalfall nach nem Abriss nur per Neubau zu erreichen. Ob es, etwas überspitzt gesagt, auch zählt, wenn man ein xtausend Quadratmeter großes Grundstück nach Abriss des Einfamilienhauses deutlich lukrativer als Pferdekoppel vermieten könnt, müsst wohl noch geklärt werden...
     
  8. #7 Papabär, 13.09.2013
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    16.12.2010
    Beiträge:
    5.717
    Zustimmungen:
    425
    Ort:
    Berlin
    Wie sieht´s hier mit Denkmalschutz aus? Ich könnte mir vorstellen, dass es beim Abriss einer 130 Jahre alten Fischerkate den ein oder anderen Einwand gäbe ... muss natürlich nicht.

    Was ich auch nicht verstehe ist, warum der Wasserversorger nun bei Euch das Wasser abstellen will, obgleich der Mieter seiner Zahlungsverpflichtung (ich gehe hier von einem direkten Vertragsverhältnis aus) nicht nachkommt.
    Wenn ich mir vorstelle, der Stromversorger würde uns androhen, ersatzweise ´nen Hauslichtzähler abzuklemmen, weil ein Mieter seine Stromrechnung nicht bezahlt hat und den Monteur nicht hereinlässt ... das EVU würde Pfeffer kriegen - und zwar nicht zu knapp.

    Bei einem EFH kommt noch hinzu, dass das Wasser m.E. ja auch von außen - also an dem unterirdichen Abzweig von der Hauptleitung - abgedreht werden könnte.

    Als in einem unserer MFH jedenfalls vor zwei Jahren der Hauptwasserzähler (kein separates, straßenseitiges Absperrventil im Haus) gewechselt werden musste, wurde ja auch nicht der gesamte Straßenzug trockengelegt.
     
  9. carma

    carma Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    27.07.2013
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Papabär, das ist ja das Problem. Klar sind die Absperrventile außerhalb des Hauses, jedoch liegen sie auf dem Grundstück. Und da der Mieter ihnen Hausverbot erteilte, waren sie nicht in der Lage, ihren Auftrag durchzuführen.

    Und über Denkmalschutz möchten wir erst gar nicht nachdenken. Das Haus steht nicht unter Denkmalschutz, und so wollen wir es auch lassen.
    Wir leben hier im Alten Land, auf ehemaligem Moor. Das heißt, dass der Boden sehr feucht und schwammig ist. Was für das Haus nicht gerade gut ist.

    Wir möchten einfach nicht mehr in das alte Haus investieren, da es ein Fass ohne Boden ist. Irgendwann stürzt das Reeddach ein, und dann möchten wir eigentlich nicht, dass das Haus dann noch bewohnt ist.
     
  10. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.09.2010
    Beiträge:
    7.755
    Zustimmungen:
    341
    Hallo carma,
    hat der Mieter nur die Kate oder auch das ganze Grundstück gemietet?
    Ob seines Verhaltens wegen würde ich ihn mal vorsichtshalber nachweislich schriftlich abmahnen.
     
  11. #10 Papabär, 13.09.2013
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    16.12.2010
    Beiträge:
    5.717
    Zustimmungen:
    425
    Ort:
    Berlin
    Ah, verstehe ... nein - eigentlich verstehe ich dann noch weniger, warum der Wasserversorger dann bei DIR das Wasser abdrehen will.


    Außerdem: Ich halte es für schwierig, ein Hausverbot gegen den Eigentümer und/oder seinen Erfüllungsgehilfen durchzusetzen. Nur mal theoretisch: Was würde passieren, wenn Du einen Termin mit dem Sperrma´ab-Monteur vereinbarst und gleichzeitig Deinem Mieter einen Termin zur Besichtigung der Außenanlage mitteilst (NICHT fragen, sondern mitteilen!) ... und zu diesem Termin eben jenen Monteur als Deinen Erfüllungsgehilfen mitbringst.
    Ich meine, wenn das Wasser erst abgestellt ist - und der Mieter eine einstweilige Anordnung dagegen erwirken sollte, kann man sich ja immer noch auf das Hausverbot berufen. (Soweit der Mieter selber direkter Vertragspartner des Versorgers ist, halte ich es für unwahrscheinlich, dass er einen solchen Beschluss bekommt).
     
  12. carma

    carma Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    27.07.2013
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Das wäre ja auch eine Idee, einfach zwei Termine auf einen Tag zur gleichen Uhrzeit zu setzen. Uns kann er keinen Hausverbot aussprechen.

    Wir werden ihm wohl zunächst einmal eine Abmahnung zukommen lassen.
    Und ihm mitteilen, dass wir am ... um... gerne eine Wohnungsbesichtigung machen würden. Hierbei werden wir dann den entsprechenden Herrn mitbringen, der gerne an das Absperrventil möchte.

    Doch ist es nicht die optimale Lösung, aber schon mal ein Anfang.
     
  13. carma

    carma Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    27.07.2013
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    werde gerne berichten, sollte sich jemand dafür interessieren, wie es so weiter läuft.
     
  14. Andres

    Andres
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    04.09.2013
    Beiträge:
    6.713
    Zustimmungen:
    1.254
    Was eine Antwort sehr schwer macht (und vielleicht auch in deinem anderen Thema der Grund war, warum du keine Antwort bekommen hast): Hier geht es um zig verschiedene Probleme, Rechtsverhältnisse, Vorfälle. Dabei ist deine Schilderung eher oberflächlich (das soll nicht als Vorwurf gemeint sein), zu rund jedem dritten Wort in deinem ersten Beitrag kommen bei mir Fragen auf.

    Ich versuche jetzt mal, da etwas Struktur reinzubringen. Ausgangspunkt ist der einzige klare Sachverhalt: Ihr wollt den Mieter loswerden - unter den gegebenen Umständen verständlich. Dafür braucht ihr einen zulässigen Grund. Zur Einstimmung empfehle ich die Lektüre der §§ 543, 569 und 573 BGB.

    Wie du siehst, gibt es drei grobe Richtungen:
    1. Abmahnung vor Kündigung
      Das trifft auf alle Arten von Verhalten zu, das dir nicht zuzumuten ist. Dazu gehören unzuverlässige Zahlungen (z.B. Miete kommt nicht pünktlich) genauso wie das Anschreien deiner Kinder. Auch die Duldung des Schornsteinfegers geht in diese Richtung. Hier musst du zunächst abmahnen, später darfst du dann kündigen, evtl. soagr fristlos.
    2. Kündigung wegen Mietrückstands
      Scheint bei dir nicht vorzuliegen. Sollte der Mieter mit zwei Mieten im Rückstand sein, darfst du fristlos kündigen. Diese Kündigung ist aber durch Ausgleich des Rückstands heilbar.
    3. Verwertungskündigung
      Geht ganz unabhängig vom Verhalten des Mieters, setzt aber voraus, dass ihr das Grundstück dann auch tatsächlich "angemessen verwerten" wollt. Meine Meinung: Nur um den Mieter loszuwerden - also wenn ihr nicht sowieso vorhattet, hier etwas Neues zu bauen - lohnt sich das nicht.

    Man kann in dieser Richtung zwar viel selbst unternehmen (vor allem im Bereich Abmahnung), aber letztendlich ist hier die professionelle Betreuung durch einen Fachanwalt (bitte nicht den "Anwalt der Familie" mit Spezialisierung auf Parkknöllchen) empfehlenswert. Auch wenn dadurch Kosten entstehen: Da du - wenn ich dich richtig verstanden habe - schon jetzt draufzahlst, ist das auf Dauer billiger.

    Wichtig ist, dass du an der Sache dran bleibst. Wenn sich der Mieter an 7 Tagen der Woche etwas zuschulden kommen lässt, dann schreibst du jeden Tag eine Abmahnung. Die Sache wird auch so über Monate gehen, aber wenn du nicht konsequent bist, werden aus Monaten schnell Jahre.


    Andere Möglichkeit, um den Mieter loszuwerden: Der Mieter zieht freiwillig aus. Motivierend kann hier z.B. eine Mieterhöhung sein. Nebenbei kommt dadurch bei dir mehr Geld in die Kasse. Das ist aber ein weiteres komplexes Thema, das hier nicht unbedingt hergehört.


    Dann gibt es noch andere Themen, die vom bisherigen etwas getrennt sind: Müll und Wasser. Kurzfristig hast du das Problem, dass der Versorger Forderungen an dich stellt (ich möchte mal vorsichtig vermuten: womöglich zu Recht) und wohl auch zukünftig stellen wird. Als nächstes stellt sich die Frage, wie du dem Mieter diese Kosten überhelfen kannst. Wie läuft die NK-Abrechnung aktuell? Was ist im Mietvertrag vereinbart?

    Vielleicht entstehen auf diesem Weg weitere Kündigungsgründe, aber wenn du wenigstens deine Ausgaben ersetzt bekommst, wäre das ja auch ein Erfolg.


    Wie schätzt du die finanzielle Situation des Mieters ein? Gibt es pfändbares Einkommen?
     
  15. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.09.2010
    Beiträge:
    7.755
    Zustimmungen:
    341
    Bitte tu' es.
     
  16. #15 Papabär, 14.09.2013
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    16.12.2010
    Beiträge:
    5.717
    Zustimmungen:
    425
    Ort:
    Berlin
    Zunächst ist es mal nur ein Gedankenansatz. Wenn im Mietvertrag beispielsweise die Umlage der Wasserkosten vereinbart ist (hier genügt auch schon eine Vereinbarung zur Umlage der Kosten gem. Anlage 3 der II. BV oder gem. BetrKVO), dann kann so eine Aktion nämlich auch gewaltig nach hinten los gehen.

    Eine Beratung durch einen Fachanwalt ist auf alle Fälle gut angelegtes Geld.
     
  17. #16 anitari, 14.09.2013
    anitari

    anitari Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    30.01.2007
    Beiträge:
    1.341
    Zustimmungen:
    433
    Ort:
    Glienicke ohne Agentenbrücke
    Auch meine Frage, ist denn vertraglich überhaupt mit dem Mieter vereinbart das er Müllgebühren, Wasser und andere Nebenkosten zahlen muß?
     
  18. carma

    carma Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    27.07.2013
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Es ist vertraglich vereinbart, dass er Verträge mit den Versorgern für Wasser, Strom und Heizung ( Gas) selbst abschließt. Weiterhin hat er laut MV auch die Wartung der Heizung zu tragen. Nebenkosten wie Müll und Schornsteinfeger hat er genauso zu tragen.
    Wir haben schon Anfang des Jahres die Miete mit Absprache mit dem Mieter erhöht, sodass wir nun die Müllgebühren bezahlen, da es immer wieder zu Verzögerungen kam und somit auch zu Mahnungen. Grundsätzlich ist es hier so, dass der Hausbesitzer für die Müllgebühren zuständig ist. Das heisst, dass die Rechnungen immer an den Hausbesitzer gehen, wenn sie nicht pünktlich vom Mieter bezahlt werden.

    Heute nun ist die Abmahnung raus, schauen wir mal, wie der Mieter reagiert.
     
  19. #18 Pharao, 16.09.2013
    Zuletzt bearbeitet: 16.09.2013
    Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.01.2012
    Beiträge:
    7.861
    Zustimmungen:
    508
    Hi,

    öhm, hier hätte ich Einwände. Natürlich versucht der Versorger dann über den Eigentümer an sein Geld zu kommen, aber der Eigentümer ist hier NICHT Vertragspartner ! Wie der Versorger an sein Geld kommt, da muss er sich an seinen Vertragsparnter wenden und ggf. muss er das dann auch einklagen.

    Das der Versorger in dem Fall evtl auch Strom, Gas, ect sperren kann, das ist erstmal das Problem des Mieter, wobei das im Winter dann schnell auch zum Problem des Vermieters werden kann, wenn die Mietsache nicht mehr geheizt werden kann vom Mieter und dadurch ggf. die Bausubstanz beschädigt wird. Denn dafür würde ja der Mieter haftbar sein und oft stellt sich dann hier die Frage, ob`s da was überhaupt zu holen gäbe im Fall der Fälle ?


    Hier ist jetzt der Untschied zu oben, denn hier schlisst der Mieter keinen Vertrag mit denen ab, sondern mit dir als Vermieter. D.h. ihr könnt zwar das auf den Mieter umlegen laut MV, aber hier seit hier Ansprechpartner bzw hier tretet ihr erstmal in Vorleistung und rechnet später i.d.R. mit dem Mieter ab. Wenn hier also der Mieter nicht zahlt, dann müsst ihr das vom Mieter ggf. einklagen.

    Dann hat m.E. der Mieter auch die Beweispflicht, das er dem nachgekommen ist. Inwie weit der Vermieter dann eine Firma damit beauftrag darf und den Mieter dann in Rechnung stellt, das kann ich nicht sagen, aber Abmahnen geht m.E. durchaus. Denn wir verlangen zB das der Mieter uns den regelmässig Wartungsbericht vorlegt. Sollte die Heizung einen Schaden nehmen auf Grund der fehlenden regelmässigen Wartung, dann wäre ja wieder der Mieter hatfbar dafür.
     
Thema: Brauche dringend Hilfe, Kündigung möglich?
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. darf ich hausverbot erteilen beim sperrkassierer

    ,
  2. pfändungsankündigung müllgebühren

Die Seite wird geladen...

Brauche dringend Hilfe, Kündigung möglich? - Ähnliche Themen

  1. Kündigung lebenslanges Wohnrecht

    Kündigung lebenslanges Wohnrecht: Seit 2005 bin ich Eigentümer eines Zweifamilienhauses und mein, seit September verwitweter Vater hat ein eingetragenes Wohnrecht in der...
  2. Mieter von Gewerberaum nicht auffindbar / Kündigung

    Mieter von Gewerberaum nicht auffindbar / Kündigung: Hallo, wir haben schon seit geraumer Zeit mit einem Mieter Probleme wegen unregeläßigen Mietzahlungen, Beleidigung, Sachbeschädigung, Androhung...
  3. Kündigung vor Einzug

    Kündigung vor Einzug: Hallo Zusammen, Eine Dame wollte mir ein Zimmer vermieten, in ihrer Wohnung, in der sie selber aber auch Miete zahlt. Ihre Vermieterin darf auch...
  4. kündigung wegen eigenbedarf

    kündigung wegen eigenbedarf: guten abend, folgender sachverhalt: - wegen eigenbedarf mußte ich mieter nach über 5 jahren mit einer kündigungsfrist von 6 monaten fristgerecht...
  5. [Hilfe] Immobilienpreise eurer Eigentumswohnung

    [Hilfe] Immobilienpreise eurer Eigentumswohnung: Hallo Immoprofis, ich bin Dirk, wohnhaft in Hannover und möchte meine 2-Zimmer Eigentumswohnung , 49m2, vermieten. Zu den Immobilienpreisen in...