Brauche dringend Rat von Immobilienmaklern!

Dieses Thema im Forum "Maklerforum" wurde erstellt von helenna, 02.04.2010.

  1. #1 helenna, 02.04.2010
    helenna

    helenna Neuer Benutzer

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    Hallo an alle!

    Da ich in meinem ursprünglichen Beruf nicht arbeiten will möchte ich mich umorientieren.
    EIn Freund besorgte mir eine "Stelle" in einem Immobilienbüro. Es exstiert seit Dezember letzten Jahres. zunächst winkte man mir mit ner Festanstellung, nun ist das ganze nur noch auf Provision machbar. Ohne FIxgehalt. Im BEtrieb gibt es einkäufer und Verkäufer. Einkäufer rufen alle Anzeigen in Immoteilen der ZEitugen an und bieten die Maklerdienste an -> für den Verkäufer kostenlos und vor allem..der Verkäufer darf weiterhin privat verkaufen, also kein Vertrag mit dem Makler, nur die Erlaubnis, sein Objekt zu bewerben. Daher sagen die meisten LEute dazu "ja". dann ist es sache der EInkäufer, die Objekte aufzunehmen und vor allem...an den MAnn zu bringen. Dann ert gibts das GEld logischerweise.

    Problem scheint mir zu sein, dass relativ wenig Objekte tatsächlich über das Büro vermittelt werden da das Büro auf keinen großen Kundenstamm zurückgreifen kann. Zum einen existiert es ja erst seit 4 monaten, zum anderen wird es noch nicht mal gescheit im INternet beworben, dass es dieses Büro überhaupt gibt...
    ICh habe nun einen TAg dort gearbeitet, und bin verunsichert. MAn hat mir gesagt, ich muss nur so ein, zwei MOnate überbrücken können, dann würde ich solide verdienen und richtig viel verdienen können. EIne MItarbeiterin dort ist da seit 3 wochen und hat noch gar nix verkauft, andere schienen auch nicht glücklicher zu sein. UNd den Sprit müssen sie auch selbst zahlen. Dazu kommt, dass der Chef lauter neue Verkäufer einstellt, von dem keiner weiss, was die denn noch arbeiten sollen....alle ohne FIxgehalt eben..die kosten ja nix.
    MEin weiteres Problem ist. dass ich ungelernt bin und noch angelernt werden muss in dem Bereich. Das heißt...ich habe noch nicht mal Beruferfahrung.

    Der Chef hat mir das so zuversichtlich dargestellt...ich lerne das schnell und über das Verdienen brauch ich mir keine Sorgen zu machen....

    Was haltet ihr davon? ISt euch sowas bekannt?
     
  2. AdMan

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  3. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Das ist gängige Praxis. suche doch mal auf der Seite des staatlichen Arbeitsvermittlers nach dem Immobilienmakler: wieviel Jobs sind als Angestellte oder wieviele auf selbständiger Basis??
    2 Monate ist sehr optimistisch gerechnet. Es kann je nach Objekt auch mal 6 Monate dauern.
    Wenn du also Rücklagen hast, kann das sehr lukrativ werden.

    Du musst dir klar darüber sein: Ohne Arbeit kein Verdienst, soll heißen, dass dein Urlaub ein Minus in die Kasse reißt...
    Sei froh, dass der Chef die Miete für das Büro nicht verlangt. Das ist usus bei dem bekannten amerikanischen Maklerunternehmen...

    Das Verkaufen wirst du schnell lernen, Immobilien sind speziell, weil hochpreisig aber nicht anders wie ein PC zu verkaufen...
     
  4. #3 helenna, 02.04.2010
    helenna

    helenna Neuer Benutzer

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    meinst du?
    niemand ist dort festangestellt....das weiß ich....klar, bei Maklern ist das meist so. mich fragt es nur, ob generell so ein Konzept aufgeht. Privatkunden anzuwerben ihr Objekt zu vermitteln aber noch über keinen großartigen Kundenstamm dabei verfügen...es also in Immoscout stellen muss und hoffen, dass es NICHT vorher privat weggeht... der chef macht schönwetter und die mitarbeiter sind relativ frustriert....ich würde mich da reinhängen und auch ne zeit finanziell überbrücken können...aber, nur wenn ich Licht am ende des Tunnels sehe. Und da fehlen mir die Erfahrunswerte. Die auch kein anderer dort hat, da das unternehmen wie gesagt erst kurz besteht.
     
  5. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Das gute an einem neuen Unternehmen am Markt ist die Flexibilität. Es werden keine Objekte nur im oberen Bereich vertrieben. Wenn man also mit kleinen Objekten anfängt, kann man die auch schneller verkaufen und bekommt schneller seine kleinere Prov.

    Jeder Makler hofft, dass das Objekt nicht privat weg geht. Das ist normale Praxis und gehört zum risiko des Maklers. Wenn das Unternehmen sich dann einen Namen gemacht hat, kommen die Objekte fast von allein und auch die Kunden fragen selbst an. Die Akquise ist aber das Prob. Einem Namen bekommt man nur, wenn man Referenzen hat und die macht sich der Chef gerade. Nach 2-3 Jahren wird das dann meist zum Selbstläufer, wenn die Referenzen gut sind.
    zu den Erfahrungswerten:
    Wenn man etwas kreativ auf dem Marketingsektor ist, kann man die ETW nach 2 Monaten verkaufen. Häuser vielleicht auch schon, aber normalerweise sollte man 6 Monate rechnen, weil der Preis entsprechend höher ist und die Zielgruppe deswegen kleiner.

    Natürlich versucht der Chef, die Spreu vom Weizen zu sortieren. Gute Verkäufer, die etwas von Zielgruppen und Marketing verstehen, werden was verdienen und die Unkreativen werden dann bald aufgeben. Wenn du selbst meinst, dass du dem Unternehmen deinen Stempel aufdrücken kannst und neue Ideen hast, dann wird das laufen. Wenn du aber nur versuchst die anderen Makler zu kopieren, lass es lieber...
     
  6. Mario

    Mario Neuer Benutzer

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    Auch wenn dies mein erster Beitrag in diesem Forum ist, muss ich dem Capo doch deutlichst widersprechen.

    Die gängige Praxis ungelernte Kräfte auf freiberuflicher Basis als "Immobilienmakler" arbeiten zu lassen ist vollkommen unseriös.
    Eine freiberufliche Arbeit macht nur dann einen Sinn, wenn das Unternehmen eine Gegenleistung dafür bietet. Und auch dann muss der Mitarbeiter immobilienspezifische Kenntnisse haben.
    Als Gegenleistung kommt insbesondere eine erleichterte Akquisition durch einen starken Markennamen oder ein bekanntes Maklerunternehmen in Frage.
    Wird wie im vorliegenden Fall beides nichtgeboten, muss man zu dem Ergebnis kommen, das das Unternehmen lediglich darauf ausgerichtet ist, die Lage der Arbeitssuchenden auszunutzen.

    Der Verkauf einer Immobilie erfordert ein hohes Maß an Akquisearbeit, Fachwissen und eine Menge Zeit und Ortstermine.
    Schliesslich würde auch niemand auf die Idee kommen irgendeinem ungelernten Laien die Reparatur seines Autos oder Fernsehers zu überlassen. Für deutlich wertvollere Vermögensgegenstände gilt dieses erst recht.

    Diese Aussage ist schlichtweg blödsinnig. Die Vermarktungsdauer hängt von etlichen Faktoren ab, unter anderem auch der Bereitschaft des Eigentümers einen marktgerechten Preis zu akzeptieren. Ein eklatanter Unterschied bei der Vermarktung gibt es allenfalls zwischen den Bereichen Verkauf und Vermietung. Die dargestellten Vermarktungsdauern von 2 und 6 Monate sind zudem deutlich zu niedrig. Die Vermarktungsdauer liegt realistischerweise bei über 6 Monaten.

    Entschuldige meine Wortwahl, aber Du hast schlicht keine Ahnung wovon Du redest.
    Die Objekte kommen niemals ganz alleine, selbst nicht bei sehr bekannten und renommierten Immobilienunternehmen. Die Zeitspanne um aufgrund von Referenzen und dem Bekanntheitsgrad Objekte ohne Akquise angeboten zu erhalten liegt bei mindestens 5-10 Jahren. Erst dann kommen viele Altkunden in die Situation Ihre Immobilie wieder verkaufen zu wollen.

    Wer so etwas behauptet handelt mehr als fahrlässig. Wer keine fundierten Kenntnisse technischer und rechtlicher Natur hat wird schneller als ihm lieb ist erkennen müssen, das der Verkauf von erheblichen Vermögenswerten mal nicht eben so nebenbei gelernt werden kann.


    @helenna
    Das Immobilienbüro ist extrem unseriös. Gerade Möchtergern-Maklerunternehmen wie das in dem Du gelandet bist sorgen für den schlechten Ruf der ganzen Branche. Wer unqualifizierte Mitarbeiter ohne jegliche Immobilienkenntnisse für sich arbeiten lässt ist an sich schon unseriös, wer den Mitarbeitern dann noch nicht mal ein Fixum zahlt oder die Auslagen ersetzt ist dies erst Recht.
    Wenn ein Unternehmer wirklich an den Mitarbeiter glaubt, wird er auch bereit sein (zumindest für die ersten Monate) ein Fixum zu zahlen und die Auslagen des Mitarbeiters zu ersetzen.
     
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