[Brauche Rat] Kündigung auf Eigenbedarf & Vermieter-Oma mit Juristenphobie

Diskutiere [Brauche Rat] Kündigung auf Eigenbedarf & Vermieter-Oma mit Juristenphobie im Kündigung Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo Liebe Forumsgemeinde, ich benötige in einer etwas verzwickten Sache euren Rat. Aktuelle Sachlage: Dreiparteienhaus (Eigentümer ist mein...

  1. #1 CM1991, 08.02.2020
    Zuletzt bearbeitet: 08.02.2020
    CM1991

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    Hallo Liebe Forumsgemeinde,

    ich benötige in einer etwas verzwickten Sache euren Rat.

    Aktuelle Sachlage:

    • Dreiparteienhaus (Eigentümer ist mein Schwiegervater in spe, Vermieterecht -bitte nagelt mich nicht auf die korrekte Bezeichnung fest - hat die Oma (92) meiner Freundin)
    • Ich (29) und meine Freundin (27) wohnen in diesem Haus als vierte Partei im Keller (circa 30qm) seit Mai 2018; die Wohnung ist gerade im Winter total unschön, aber fairerweise muss man sagen, dass wir nur 60€ NK zahlen, keine Miete
    • In der DG Wohnung wohnt ein einzelner Herr (circa 60-65) seit circa 8 Jahren (die genaue Info habe ich gerade nicht zur Hand), 80qm, 260€ (!) Kaltmiete
    Nun der chronologische Ablauf der Kündigung des besagten Herrn im Dachgeschoss.

    1. 26.05.19: Kündigung per Einschreiben versandt
    seite 1.jpeg
    seite 2.jpeg

    Die Kündigung habe ich persönlich verfasst. Die Leeren Felder sind natürlich korrekt gefüllt im Originalschreiben. Man muss dazusagen, dass die "Oma / Vermieterin" größte Ängste hat Mieter zu kündigen und dies auch noch NIE gemacht hat. Sie war auch noch nie bei einem Anwalt diesbezüglich. Ich habe mehrfach erwähnt, dass wir die Kündigung von einem Anwalt verfassen oder zumindest prüfen lassen sollten! Leider wurde dies abgelehnt. Altersstarrsinn oder falscher Geiz.. ich weiß es nicht.

    2. Dann haben wir gewartet und gewartet... der 01.10 war verstrichen, wir haben nix gehört, ich habe mich bereits gefreut, dass es keinen Widerstand gibt. :unsicher006:

    3. Mitte Oktober Schreiben vom Anwalt des besagten Herren. Widerspruchsfrist eigentlich schon abgelaufen!

    seite 1.1.jpeg

    seite 2.2.jpeg
    Ich bin eskaliert. Wäre eigentlich am liebsten in der selben Minute noch zum RA. "Oma" und Schwiegervater in spe haben allerdings wieder kalte Füße bekommen, Ängste, dass er dann niemals auszieht wenn wir mit RA ankommen, etc. und so durfte ich mir wieder ein Schreiben aus der Nase ziehen....

    Unsere Antwort also:

    Schreiben Reis-1.jpg

    Schreiben Reis-2.jpg

    Seitdem STILLE. Keine Antwort, nix. Die "Oma" ruft den Vermieter regelmäßig mit Wohnungsangeboten an, er "sucht" angeblich, aber findet ja nix. Immer nur Ausreden.

    Ich möchte den Herrn persönlich nicht ansprechen. Das würde vermutlich mit einem Polizeieinsatz enden. Ich habe leider (so sehr ich seine Situation verstehen kann) doch mittlerweile eine große Wut gegen diese Person entwickelt. Er hat generell eine sehr freche Art, dies habe ich mehrfach bei seinem Verhalten gegenüber der "Oma" beobachtet.

    Ich habe seitdem mehrfach erwähnt, dass wir unbedingt nochmal zum RA müssten, bezüglich einer generellen Bewertung der Situation. Die "Oma" wehrt das ab und versteht auch nicht ganz, dass das halt ein paar Euro kosten würde. Der Schwiegervater in spe interessiert sich auch nicht wirklich brennend für das Thema, er hat auch derzeit anderweitige Probleme welche Ihn belasten.

    Die "Oma" hat keine Rechtsschutzversicherung (!!) und ist auch nicht im Vermieterverein. Unfassbar für mich.

    Im Prinzip würde Sie das ganze Vermieterecht auch abtreten an meinen Schwiegervater, aber das müsste erstmal alles geprüft werden. Ich soll das immer alles recherchieren, aber ich habe halt auch nur "Internet-Ahnung" und bin kein studierter Jurist...

    Meine Frage an Euch:

    Wie sollen wir weiter verfahren?
    Kann man irgendetwas "darauf geben", dass der RA "davon ausgeht", dass der Mieter im Mai 2020 die Wohnung verlässt?

    Ich bin total überfragt. Wir heiraten im September und ich hab Angst, dass sich bis dahin überhaupt nichts getan hat. Die Situation belastet mich mittlerweile total und ich hab auch "kein Bock mehr" mich damit zu befassen. :sauer011: Aber ich muss, sonst macht es keiner und der Kerl wohnt dort bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.

    Vorab allen Usern die sich mit diesem Thema befassen ein großes Dankeschön!!! :77:
     
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  3. #2 dots, 08.02.2020
    Zuletzt bearbeitet: 08.02.2020
    dots

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    Wer hat die Kündigung unterschrieben? Und warum hat zusätzlich ein Eigentümer unterschrieben?

    Warum wurde die Kündigung per Einschreiben versandt?
    Gibt es einen Nachweis, dass - und, viel wichtiger: wann - die Kündigung zugestellt wurde?

    Wenn eure Wohnsituation wirklich unzumutbar ist (was ihr als Grund für die Eigenbedarfs-Kündigung anführt, würde ich an deiner Stelle sofort ausziehen. Denn wenn ihr für die Dauer der Kündigungsfrist in der Kellerwohnung wohnen bleibt, kann das ja dann wohl doch nicht so unzumutbar sein - und damit fällt ein/der Grund für die Kündigung weg.
     
  4. CM1991

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    Die Kündigung wurde von der Vermieterin (Oma meiner Freundin) unterzeichnet.
    Warum zusätzlich unbedingt der Eigentümer (mein Schwiegervater) unterzeichnen wollte weiß ich gar nicht mehr. Vermutlich um klar zu stellen, dass die Kündigung auch von Ihm mit unterstützt wird.

    Die Kündigung wurde per Einschreiben verschickt um einen Nachweis über die Zustellung zu haben.

    Naja, was heisst unzumutbar. Man kann leben und hat ein Dach überm Kopf. Mehr aber auch nicht. Zwei Personen in einer winzigen Kellerwohnung mit einem Zimmer (Wohn+Schlafzimmer) und Küche/Bad ist meiner Meinung nach schon unzumutbar. Wir können ja nicht einmal Gäste einladen, etc. Die Hälfte unserer Möbel ist irgendwo eingelagert. Warum wir dort eingezogen sind will ich hier nicht ausführen, aber es war nun einmal so.

    Und der angeführte Kinderwunsch ist eine Tatsache. Soll meine Verlobte in der Wohnung schwanger werden und ein Kind kriegen? Das ist einfach nicht machbar. Der Mieter steht unserer kompletten Lebensplanung im Weg.

    Zum Thema Auszug. Wir wohnen dort wie gesagt kostenlos. Sollen wir nun umziehen mit allen entstehenden Kosten, nur um dann ,wenn der Kerl ausgezogen ist,mit den selben entstehenden Kosten wieder umzuziehen?

    Ich verstehe ja was du meinst, aber WAS wird denn als unzumutbar angesehen??

    Das ist der Wahnsinn.
     
  5. #4 immobiliensammler, 08.02.2020
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    Und hat damit nunmehr überhaupt keinen Zustellungsnachweis mehr! Seit froh, dass der Anwalt den Eingang der Kündigung bestätigt und auch nicht auf eine Verspätung hinweist, damit dürfte dieses Argument vom Tisch sein. Für das spätere Leben merken: Ein Einschreiben beweist genau genommen nur, dass der Briefträger einen Briefumschlag eingeworfen/übergeben hat.

    Mit dieser Unterscheidung Vermieter/Eigentümer macht man m.E. einen Nebenkriegsschauplatz auf, ich hätte das nicht gemacht.

    Generell finde ich die Eigenbedarfskündigung schon korrekt, nur was soll man Dir hier raten. Entweder bis zum Mai abwarten und darauf hoffen, dass er freiwliig auszieht, ansonsten bleibt nur die Einreichung einer Räumungsklage, dazu braucht Ihr aber sicher einen Anwalt, alleine werdet Ihr das nicht hinkriegen. Dauert aber sicher länger als die vier Monate (Ende Mai 2020), nur wenn er dann nicht wie versprochen ausgezogen ist müsst ihr dann den Weg mt der Räumungsklage gehen, nur eben knapp 4 Monate später.

    Ist jetzt halt die Frage, ob man den Versprechungen glaubt oder nicht - ich hätte wohl den Anwaltstermin schon ausgemacht ....
     
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  6. #5 ehrenwertes Haus, 08.02.2020
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    Eine normale Rechtschutzversicherung deckt keine Vermieterprobleme ab.
    Eine Vermieterrechtschutzversicherung ist in den meisten Fällen unverhältnismäßig teuer und lohnt sich nur selten.


    Für einen Nichtjuristen und Ersttäter als Eigenbedarfskündigungsschreiber, finde ich deinen "Aufsatz" ziemlich gut. Man sieht, das du dich informiert hast und bemüht warst alles richtig zu machen. "Bemüht" ist dummerweise nicht unbedingt gut.

    Kündigungstermin (man kündigt nicht auf den 1. eines Monats, sondern auf Ultimo), finde ich (ebenfalls Laie) nicht so schlimm und kreiden einem auch Richter nicht unbedingt als Drama an.
    Problematisch sehe ich die Begründung. Das hätte man ausführlicher machen können und für mein Empfinden auch sollen.

    Kleine Wohnung und Kinderwunsch wurde erwähnt. Dafür braucht man aber nicht genau diese Wohnung mit dem Mieter drin. Dafür kann man auch selbst eine andere Wohnung suchen, so wie zig andere Paare auch, wenn die Familienzuwachs geplant ist. Ungefähr so wird ein Anwalt argumentieren, falls das vor Gericht gehen sollte.

    Weitere, leider nicht erwähnte Gründe, warum ihr genau diese Wohnung benötigt, könnte z.B. das Alter der Großeltern deiner Freundin sein, bestehender oder erwarteter Pflegebedarf, Unterstützung im Alltag, Babysitter im Haus usw.



    Die Reaktion des Anwalts läuft aus meiner Sicht auf Zeit und Geld für den Mieter herausschinden hinaus. Wenn ihr den Mieter ernsthaft loswerden wollt, hätte sobald man weiß, dass der Mieter nicht zum Wunschtermin auszieht und nicht nur einen kurzen Aufschub möchte, Klage eingereicht werden sollen. Je länger man mit einer solchen Klage zuwartet, desto eher kann die Kündigung als "doch nicht so wichtig" ausgelegt ausgelegt werden.


    Ihr könnt versuchen mit dem Anwalt des Mieter einen Mietaufhebungsvertrag zum Tag X auszuhandeln und damit den Weg zum Anwalt oder vor Gericht evt. einsparen.
    Ein bewährtes Argument ist ein Ziehgeld, das den Auszug und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten versüßen soll.
    Das Ziehgeld kann z.B. sein, dassihr die Umzugskosten übernehmt oder einige Monate mietfreies Wohnen anbietet.


    Wenn Oma und Opa nicht zum Anwalt wollen, solltest du das machen und die Infos weiter geben. Beratung kann man sich auch ohne Eigentümer oder Vermieter zu sein beim Anwalt abholen. Mit etwas Glück findest du auch einen Fachanwalt, der dir die Korrespondenz formuliert und nach außen nicht tätig wird, der gesamte Schriftwechsel mit dem Anwalt also über dich läuft.
     
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  7. #6 ehrenwertes Haus, 08.02.2020
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    Nein, eigentlich nicht.
    So kann man zeigen, dass der Eigentümer mit dem Vorgehen des Verwalters einverstanden ist, ohne eine extra Vollmacht dafür vorlegen zu müssen.
    Die Vollmacht wurde dann mit der Unterschrift vom Eigentümer unter dem Schreiben erteilt.

    Gerade bei vermietenden Eheleuten ist oft einer der Vermieter, der andere regelt in der Praxis die Mieterverwaltung ohne wirklich eine schriftliche Vollmacht oder einen Verwaltervertrag dafür zu haben.
     
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    Verwalter? Wer? Wo(-von)?
    Seit wann braucht man als Eigentümer eine Vollmacht? Und was hat der Eigentümer damit zu tun, dass der Vermieter den Mietvertrag kündigt?
    Der Eigentümer hat in diesem Zusammenhang gar nix zu melden. Es ist völlig irrelevant, wie der Eigentümer zu der Kündigung steht.
     
  9. dots

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    Darum geht es nicht. DU hast angegeben, dass der Mieter bitte ausziehen soll, weil deine Wohnsituation unzumutbar sei. Gleichzeitig änderst du aber nichts an der ach so unzumutbaren Situation. Wohl doch nicht so unzumutbar, wie behauptet, die Situation, woll?
     
  10. #9 ehrenwertes Haus, 08.02.2020
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    Wie gut, dass du weißt was genau im schriftlichen oder mündlichen Vertrag zwischen Eigentümer und Verwalter festgelegt wurden und wie das dem Mieter kommuniziert wurde...

    Nach meinem Kenntnisstand ist der Inhalt solcher Verträge frei verhandelbar und haben Verwalter nicht zwangsläufig uneingeschränkte Rechte.
     
  11. #10 immobiliensammler, 08.02.2020
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    Wenn die Oma in Ihrer Eigenschaft als "Verwalterin" im Namen des Eigentümers gekündigt hätte, dann hätte Sie aber in der Kündigung darauf hinweisen müssen.

    Ich hätte mir das Ganze gespart, die Oma ist Vermieterin laut Mietvertrag (in welcher Rechtsposition auch immer) und kündigt diesen eben, Punkt!
     
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  12. Andres

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    Mal zwei Gedanken zum weiteren Verhalten des Mieters:

    Was soll er auch machen? Das Mietverhältnis ist gekündigt, sein "Gegenvorschlag" ist abgelehnt. Der Ball liegt jetzt im Feld des Vermieters. Wenn der Vermieter die Wohnung haben will, muss er jetzt auf Räumung klagen. Ansonsten bleibt der status quo erhalten.


    Nein. Das war ein Angebot. Das Angebot habt ihr abgelehnt. Ich sehe nicht, warum sich der Mieter daran noch halten sollte.


    Das sehe ich anders. Welchen Sinn macht das? Auch mit Beratung kann die Familie die Räumungsklage nicht alleine durchziehen. Wenn bei den Großeltern keine Bereitschaft vorhanden ist, dann ist das eben so. Es ist deren Entscheidung - das sind doch erwachsene Leute!

    Da hier mehrfach das Kostenargument aufkam: Aus meiner Sicht ist es selbstverständlich, dass die Enkel ihr Großeltern von den Kosten des Verfahrens freistellen. Und wenn überhaupt keine Lösung in Sicht ist, muss man sich halt eine andere Wohnung suchen. Ich sehe das hier eigentlich eher als Problem in der Familie denn als echtes Problem des Mietrechts.
     
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  13. dots

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    Ich gehe davon aus, dasses in diesem Fall keinen Verwalter gibt.
    Letztendlich hast du, @ehrenwertes Haus, das Wort "Verwalter" einzig und alleine hier in die Diskussion eingebracht.

    Außerdem können Eigentümer und Verwalter sehr vieles beinahe beliebig festlegen - es ändert nichts daran, dass der Vertragspartner des Mieters der Vermieter (und nicht der Eigentümer!) ist.
     
  14. #13 ehrenwertes Haus, 09.02.2020
    Zuletzt bearbeitet: 09.02.2020
    ehrenwertes Haus

    ehrenwertes Haus Erfahrener Benutzer

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    100 Punkte für den Wortklauber @dots...
    Und das bringt welche neue Erkenntnis?

    Darf ein Eigentümer eine Kündigung nicht mit unterschreiben, wenn ein Vermieter oder (Miet-)Verwalter unterschreiben?
     
  15. dots

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    Natürlich darf er.
    Hat jemand behauptet, dass das nicht so ist?
     
  16. Ferdl

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    Die Schwiegeroma soll, so scheint es, die Kosten dafür übernehmen dass sie in Zukunft keine Miete mehr für die Wohnung bekommt.
    Möglicherweise ist der Schwiegeroma ein zahlender Mieter lieber als ein quengelnder Schwiegerenkel der darüber aufregt dass er ganze zwei Briefe schreiben soll um eine Kostenlose Wohnung zu bekommen.
    Kann auch alles anders sein, kommt aber so rüber.
     
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  17. CM1991

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    Danke für alle hilfreichen Antworten.

    Interessant wie hier direkt mein Verhältnis zur Schwiegeroma analysiert wird und auch sofort Schmarotzertum unterstellt wird. :smile020:

    Die Schwiegeroma wird weder Anwaltskosten übernehmen, noch in Zukunft keine Miete mehr erhalten!
     
  18. #17 Kunigunde, 09.02.2020
    Zuletzt bearbeitet: 09.02.2020
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    Ich sage mal, dass war wie ein Elfmeter vor dem leeren Tor ;-)
     
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  19. #18 klinkerstein, 16.02.2020
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    Ist zwar schon eine Woche alt das Thema, aber ich hätte auch noch einen Ratschlag:

    Kann man statt einem Rechtsanwalt nicht auch einen Mediator (Rechtsanwalt mit Zusatzausbildung) für diesen Fall einsetzen?
    Dann muss die Oma keine Gerichtstermine/ Räumungsklagen/ etc befürchten und der Mieter geht bestenfalls "pünktlich" (zu eine vereinbarten Termin) und mit dem guten Gefühl, dass seine Meinung gehört wurde. Dann einigt man sich auf Augenhöhe und rechtssicher.
     
  20. Andres

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    Natürlich, aber glaubst du wirklich, dass das in diesem Fall (noch) funktioniert?
     
  21. Duncan

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    Kann man. Ist aber nur erfolgversprechend, wenn beide Parteien an einer Mediation interessiert sind. Sprich beide Parteien wissen das auch bei ihnen irgendwas im Argen liegt und möchten "nur" eine möglichst vorteilhafte oder auch nur "gerechte" Einigung. Wenn auch nur eine Partei für sich beansprucht ich habe recht und überhaupt, wird sie auf einem Urteil beharren. Und sei es nur um recht zu haben, auch wenn es unwirtschaftlich und unvernünftig ist.
     
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[Brauche Rat] Kündigung auf Eigenbedarf & Vermieter-Oma mit Juristenphobie

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