Breitbandkabelanschluss defekt! Wer ist für die Fehlerbehebung zuständig?

Dieses Thema im Forum "Kabel /Antenne / SAT-Anlage" wurde erstellt von Wesker993, 26.05.2011.

  1. #1 Wesker993, 26.05.2011
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    Wesker993 Neuer Benutzer

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    Einen schönen und guten Tag,

    ich bin neu hier im Forum und stelle mich vielleicht kurz vor, bevor ich mein Problem schildere...

    Mein Name ist Stefan E., bin 21 Jahre jung, wohne derzeit (leider) in Hagen und leiste noch meinen Zivildienst. :)

    Ich habe derzeit ein recht anstrengendes, kompliziertes und nervendes Problem. Und zwar geht es um meinen DSL-Anschluss (Breitbandkabelanschluss wird der doch hoffentlich auch genannt Oo). Dieser funktioniert nicht bei mir. Der Fehler ist auch gefunden - nämlich, dass die Verkabelung von der Endleitung hoch zu meiner Wohnung defekt ist. Jedenfalls kommt von unten nach oben zu meiner Dose kein Signal an.
    Nun stellen sich aber Anbieter und Vermieter quer. Der Vermieter sagt mir, ich müsse die Kosten selbst übernehmen, was für mich seltsam klingt, da der Fehler schon vorhanden war, als ich den Mietvertrag unterschrieb. Vodafone sagt mir allerdings, der Vermieter sei laut Gesetz dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Kommunikation zwischen Endleitung bzw. Verteilerkasten und meiner TAE-Dose funktioniert...

    Meine Bitte an Euch, liebe Mitglieder, liegt nun darin, mir eine Hilfestellung zu meinem Problem zu geben und mir, wenn es nicht zu viele Umstände macht, auch entsprechende § aus dem Gesetzbuch zu nennen. Habe dazu auch gegooglet, muss aber gestehen, entweder blind zu sein oder nichts passendes gefunden zu haben.

    Ich hoffe auf schnelle Antworten...

    Vielen Dank!


    Gruß Stefan
     
  2. AdMan

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  3. #2 loschdi, 26.05.2011
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    also ich kenn breitbandkabelanschluss nur fürs fernsehkabel, nicht für DSL. ist aber auch nicht so meine welt, von daher kann ich mich da auch täuschen...

    genau da liegt aber vermutlich der hund begraben, dass du WUSSTEST dass du keinen entsprechenden anschluss hast (wie auch immer der jetzt heisst).
    dann gilt nämlich "gemietet wie gesehen" und du kannst nicht hinterher verlangen dass der vermieter geld ausgibt für etwas das du gerne hättest, aber garnicht als ausstattung gemietet hast.
    oder brutal gesprochen: als nächstes willste dann goldene wasserhähne und marmorfliesen auf dem balkon? muss der vermieter auch nicht bezahlen...

    also TAE-dosen kenn ich jetzt wieder nur vom telefon... blödes elektronik-deutsch!
    aber was vodafone da sagt ist schlicht falsch, und das wissen sie auch ganz genau.
    weder ist der vermieter verpflichtet dir überhaupt so ein kabel (wie auch immer es heisst) zu legen, noch dir überhaupt irgendwelche anschlüsse für telefon, fernsehkabel oder was-auch-immer zu legen.
    man wird heutzutage davon ausgehen können dass die telefondose zum standard in wohnungen gehört (wird aber wohl nimmer lang so sein, in zeiten in denen viele ihr festnetztelefon abschaffen, weil ihnen das händi ausreicht), aber eine PFLICHT dazu gibt's nicht.
    und schon garnicht zur nachrüstung einer solchen.

    guck erstmal nach wie das kabel tatsächlich heisst, um das es dir geht - das wird das googeln mächtig erleichtern.
    und dann: google mal unter "gemietet wie gesehen"...
     
  4. #3 loschdi, 26.05.2011
    loschdi

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    p.s.: bei uns haben mieter auch breitbandkabel für "internet über kabel" (also kabel-bw) gewollt.
    da kabel-bw die installationskosten vollständig übernommen hat und ich dafür nur unterschreiben musste, hab ich das natürlich auch gerne zugelassen, zumal wir glücklicherweise leerrohre dafür nutzen konnten.
    da ging's aber wie gesagt ums FERNSEH-kabel und nicht ums telefon.

    vodafone soll übrigens nicht immer so'n mist erzählen - die sind doch dafür ohnehin nicht zuständig, das muss nämlich wie gehabt die telekom machen wenn's ums telefonkabel geht. wie's mit den kosten aussieht kann ich aber nicht sagen - bei mir musste von einem haus baujahr 1932 (wann's telefon da reinkam weiss ich nicht) jedenfalls überhaupt nichts geändert werden, damit DSL funktioniert, da musste nur bei der telekom was umgeschaltet werden.
     
  5. #4 Wesker993, 26.05.2011
    Wesker993

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    Gut, dann scheine ich mich mit dem 'Breitbandkabelanschluss' zu vertun. Es geht nur ,um den Kabelsalat, der von meiner TAE-Dose, welche für das Telefon bzw. DSL zuständig ist, runter in die Kellerräume zu den Endleitungen geht. Alles, was bis zu den Endleitungen von draußen kommt, funktioniert ja laut Aussage der Telekom.

    Was das 'gemietet wie gesehen' betrifft... dass es nicht funktionierte, wusste ich nicht. Meiner Meinung nach ist das Standard für eine Wohnung, dass man eine Telefonanschlussmöglichkeit hat. Ich hatte sogar vorher das Vorgängermodell der heutigen TAE-Dose (wie man die nennt, keine Ahnung - hatte jedenfalls nur unten einen Eingang). Diese habe ich dann durch einen Techniker ersetzen lassen, der die Adern direkt auch einmal überprüfte. Er sagte, dass er nichts messen kann - schien also kein Saft drauf zu sein. Ob es nun verschwiegen wurde oder nicht gewusst war, die Dose hat in meiner Wohnung keine Funktion. Und wenn ich Dich richtig verstanden habe, heißt es, dass ich die 200-300€ für die Technikergebühren alleine tragen muss, damit ich Internet nutzen kann?!

    Hört sich ja super an...

    Mir fällt da übrigens was zu Vodafone ein: ich bat ihn, mir das schriftlich mit Paragraphen zukommen zu lassen, dass der Vermieter dafür zuständig ist, nachdem er die Behauptung aufstellte... "das können wir nicht machen", sagte er nur darauf. Nun verstehe ich auch, warum.

    Ist deine Aussage denn sicher?
     
  6. Heizer

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    Hattest Du bei Mietvertragsunterzeichnung von dem Fehler kenntnis? Wenn ja dann gilt "gemieter wie gesehen".

    Andernfalls konntest Du davon ausgehen, dass die Dose nicht nur vorhanden ist, sondern auch funktioniert. In diesem Fall hast Du dieses Ausstattungsmerkmal mit gemietet, welches bei Nichtfunktion nach einer angemessenen Fristsetzung zur Reparatur durch den Vermieter, sogar zur Mietminderung berechtigen könnte.

    Die Versorger, egal ob Telebum, Stadtwerke, Wasserwerke oder Gaslieferant, liefern nur bis zum Hausanschluss, der sich meist im Keller befindet. Die Hausinstallation ist fast immer Sache des Eigentümers.

    Bei einer defekten Wasserleitung im Haus wird dafür auch nicht der Wasserlieferant aufkommen.
     
  7. #6 loschdi, 26.05.2011
    Zuletzt bearbeitet: 26.05.2011
    loschdi

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    ob nun standard oder nicht - es gibt keine vermieterpflicht diesbezüglich. nur um das klar gesagt zu haben. ich hab im einen haus mit 4 privaten mietern z.b. nur noch einen, der festnetz hat, alle anderen sagen ihnen reicht ihr händi, internet - und somit auch telefonie - haben sie über kabel (kommt im endeffekt zusammengerechnet auch deutlich billiger).
    aus einem telefonanschluss an der wand kannst du übrigens auch nicht automatisch schliessen, dass du dort auch DSL bekommen kannst - das kannst du aber auf den verschiedenen anbieter-seiten vorab checken ob das geht. und es geht eben nicht überall. ich arbeite in einem nagelneuen industriegebiet, in dem es auch kein DSL gibt und wo die telekom sich auch weigert das zur verfügung zu stellen - mit dem argument es würde sich nicht lohnen...

    wenn dein anschluss nicht freigeschaltet ist, kann er da auch nichts messen. ganz normal.
    ich hab diese spielchen schon zig mal mitgemacht, ob nun alice, vodaphone oder 1x1 - alle hatten sie angeblich probleme mit den leitungen. aber wenn da natürlich auch techniker kommen, die noch nicht mal die beschriftungen im entsprechenden verteiler lesen (nach zuviel schlechten erfahrungen hab ich da mal alle leitungen beschriftet) wundert dich da auch nix mehr. es ist insgesamt dreimal (!!!) vorgekommen dass sie einfach die leitung vom nachbarn hergenommen haben. super, der neue mieter hatte seinen anschluss, dafür hatte der nachbar keinen mehr... ich würd die am liebsten garnicht mehr ins haus lassen ehrlich gesagt. bisher hat jeder von denen mehrere anläufe gebraucht und hat dann versucht die mehrmaligen fahrtkosten den jeweiligen mietern in rechnung zu stellen. so langsam glaub ich dass das system dahinter steckt, denn die leitungen sind völlig in ordnung, wie ich mir zwischenzeitlich auch von der telekom sowie dem hauselektriker habe schriftlich geben lassen.
    sehr beliebt auch: "ich konnte den anschluss nicht legen weil mir niemand den keller aufgeschlossen hat". dass NACHWEISLICH auf allen entsprechenden anträgen draufstand dass sich der telefon-verteiler nicht im keller befindet sondern im hausflur, sowas interessiert ja nicht...
    du merkst: ich bin nicht gut auf die typen zu sprechen.
    was auch nicht weiter verwunderlich ist, weil letztendlich ich als vermieterin/hausverwaltung immer den stress mit denen an der backe habe, wenn die gegenüber den mietern irgend so'n scheiss behaupten wie z.b. "die leitung ist kaputt".

    ist denn dein anschluss freigeschaltet? falls nicht, kann man da wie gesagt auch nichts messen. und bei den "technikern" die bei uns schon im haus waren würd's mich nicht wundern, wenn die trotzdem einfach mal so ins blaue behaupten "die leitung ist kaputt" - hab ich ja selbst mehrmals erlebt. drum hab ich mir ja was schriftliches von telekom und hauselektriker geben lassen, damit ich denen das beim nächsten mal unter die nase halten kann.
    bist du denn sicher dass DSL bei dir geht? hast du die entsprechenden geräte dafür? wenn das ein alter anschluss ist, dann muss das nicht funktionieren. klär das auf jeden fall nochmal ab, bevor du dich, deinen vermieter und die welt verrückt machst.

    nein, nicht zwangsläufig.
    a) würde ich doch davon ausgehen, dass dein vermieter, wenn sich herausstellen sollte dass die leitung WIRKLICH kaputt ist, die kosten übernimmt, denn deswegen rumzustreiten bringt beiden parteien nichts und eine telefondose an der wand ohne leitung dahinter könnte man durchaus zumindest als "vorspiegelung falscher tatsachen" werten. ob DSL möglich ist, ist allerdings 'ne andere frage, und dafür kann dein vermieter nichts.
    b) internet nutzen kannst du auch ohne DSL. ist nur die frage ob dir das komfortabel genug ist. ich bin derzeit ziemlich begeistert von dem was kabel-bw da so bietet, hier im haus ist der internet-anschluss über kabel schneller als T-DSL (allerdings ist mein T-DSL auch ziemlich fix, das reicht selbst mir, die ich relativ viel daten durch die gegend schiebe locker aus).

    lass dir von den leuten im call-center nix erzählen. die sind teilweise echt behämmert. auch bei der telekom. ich hatte neulich mal probleme mit meinem internet und musste zig mal mit denen telefonieren, die haben sich permanent nach meinem router erkundigt und die schuld auf mein WLAN geschoben das nicht funktionieren würde. ich weiss nicht wie oft ich denen erklären musste dass mein rechner direkt an der dose hängt, ganz ohne WLAN. ich hab zwar auch WLAN, aber das hängt halt hinten dran. und was die deppen im call-center als "router" bezeichnet haben war lediglich der speedport, das ist aber nun mal kein router.
    kaum hatte ich dann endlich 'n echten techniker an der strippe, schon konnte man das problem klären, und es war sofort klar dass das problem in einem der grauen kästen am strassenrand hängt und nicht bei mir in der wohnung.

    welche aussage meinst du jetzt?

    um nochmal aufs internet über kabel zurückzukommen:
    die haben auch jahrelang gezickt. es ist noch keine 3 jahre her, da hat kabel-bw behauptet sie können das im fraglichen haus nicht anbieten. als eine neue mieterin bei mir anfragte, ob ich es erlaube dass die auf dem dachboden 'ne leitung ziehen und übers leerrohr in ihre wohnung gehen, habe ich erst in mich rein gegrinst und gedacht "ach ja, jetzt geht's plötzlich? nach dem endlos-briefverkehr von vor 3 jahren, nachdem das nur möglich wäre, wenn wir das komplette kabelsystem im haus auf vermieter-kosten neu machen?", hab mir dann aber das entsprechende formular angesehen und weil da deutlich draufstand dass das weder die fragliche mieterin noch uns als vermieter etwas kosten wird, hab ich's unterschrieben und gewartet was passiert.
    und oh wunder - es ging plötzlich doch.
    dabei hatte ich das fragliche formular auch vor 3 jahren schon mal unterschrieben und damals meinten die "techniker" es würde nicht gehen ohne dass wir quasi das halbe haus umbauen. tja, ich nehme an die merken so langsam auch dass sie die kunden nicht dauerhaft verarschen können von wegen "geht nicht, ihre leitungen sind kaputt" etc.

    an deiner stelle würde ich erstmal gründlich checken was nun wirklich sache ist von der technischen seite her bei dir. das bedeutet dass du mit der TELEKOM reden musst - die wissen nämlich wirklich was sache ist, es sind nämlich IHRE leitungen und nicht die von vodaphone / alice / 1&1 etc.
    dazu empfehle ich dir einfach mal bei der telekom anzufragen ob die dir ein angebot machen können. ob du das dann nachher tatsächlich wahrnimmst oder nicht ist deine sache.
    du könntest auch den vormieter fragen, ob sein telefon funktioniert hat.
    ob DSL bei dir überhaupt möglich ist, kannst du online abfragen - am besten wirklich bei der telekom und eben nicht bei den ganzen anderen anbietern, da liegt die online-auskunft nämlich gelegentlich komischerweise auch falsch (wundert mich auch nicht weiter).

    und was den vermieter angeht: wenn NACH DEM CHECK sich tatsächlich herausstellen sollte, dass deine telefonleitung kaputt ist, solltest du vernünftig, höflich und gelassen mit ihm reden, denn wenn's wirklich daran liegt, wird er ganz sicher die leitung auf seine kosten reparieren lassen.
    de fakto isses ja schon so, dass telefonanschluss standard ist, und da würdest du wohl auch bei 'ner klage durchkommen (schätze ich), zumal ja dosen in der wand sind.
    DSL ist aber kein standard, und den wirst du auch nicht einfordern können. und das liegt NICHT am kabel in der wand, sondern daran was die telekom bei dir so anbietet.

    lass dich von diesen ganzen billig-anbietern nicht kirre machen. die leute, mit denen du da telefonierst sitzen im call-center und haben leider meistens von technik keine ahnung, wurden aber für den verkauf geschult. klar wollen die dir DSL verkaufen, und möglicherweise bieten sie dir das auch an, obwohl's bei dir garnicht möglich ist.
    red mit der telekom was tatsächlich fakt ist.

    und nur am rande: wenn die alices, vodaphones, 1&1er & co. nicht klarkommen, rückt früher oder später die telekom persönlich an. bis dahin isses aber ziemlich nervenzehrend und kann wochen, sogar monate dauern.
    ob besagte alices, vodaphones, 1&1er bis dahin überhaupt deine leitung freigeschaltet haben und ob bis dahin überhaupt irgendwas messbar ist, bleibt immer offen.
    ich hab's mehrfach erlebt dass deren "techniker" nichts messen konnten, und erst hinterher klar war, dass da auch garnichts messbar sein konnte, weil die leitung noch garnicht freigeschaltet war.
    die kommunikation zwischen den billig-anbietern und der telekom, von der sie ja die leitungen mieten, ist nämlich hundsmiserabel (was man ja auch irgendwo nachvollziehen kann - die telekom muss nämlich immer deren scheisse ausbaden).

    ansonsten:
    es gibt immer alternativen. bei uns isses der fernseh-kabel-anschluss, bei anderen der satellit, bei den dritten der stick.
    alles 'ne frage der ansprüche.
     
  8. #7 Wesker993, 27.05.2011
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    Oh :O

    Also ich schildere einmal, was ich selbst sah: Vodafone hatte mir 3mal einen Telekom-Techniker nach Hause geschickt, der das Ganze jeweils mal überprüfen sollte. Die ersten 2 Techniker konnte man vergessen, die haben Vodafone nichtmal übermittelt, was bei mir los war. Der dritte Techniker allerdings hat sich knappe 60 Minuten Zeit genommen, mir zu helfen. Der Hausmeister war sogar dabei. Was der Techniker gemacht hat? Er ging an meine TAE-Dose, schraubte sie auf und schloss ein Messgerät an die Kabeladern. Er ging dann in den Keller zur Endleitung und hielt das andere Gerät dran - sollte wohl eine Kommunikation zum obrigen Gerät herstellen - nichts, kein Geräusch. Er ging also eine Etage nach oben und hielt das Gerät an den Kabelkanal - nichts. Ein neues Kabel über die Kaminschächte zu verlegen, ist unmöglich, da irgendein Depp die Dinger im Keller zugeputzt hat. Die Leitung wurde mehrfach gemessen und bis zu der Endleitung im Keller ist die Leitung aktiv. Das haben mir verschiedene Leute zugesichert bei Vodafone (ich hoffe mal nicht, dass die abgesprochen lügen). Als ich den Vertrag abgeschlossen habe, ließ ich das vorher testen auf Funktionalität. Internet sagt: Geht! Call-Center-Frau sagt: Geht, sogar Vodafone-eigene Leitung (war aber bestimmt gelogen). DSL funktioniert hier im Hause also offenbar.

    Wenn ich nun das Gerät des Technikers richtig beobachtet habe, sollte praktisch das eine Ende des Gerätes über Kabel eine Verbindung zum Anderen aufbauen und somit ausschlagen, wenn es die Kommunikation aufbauen kann, richtig? Das war aber nirgendwo möglich.
    Es gibt also 2 Möglichkeiten: Wenn das Gerät nun auch im Kabelkanal im Hausflur nicht ausschlägt, ist entweder kein Kabel vorhanden oder es wurde schlicht und ergreifend durchgeschnitten oder getrennt, seh ich das richtig?


    Mein Vermieter ist übrigens Rechtsanwalt. Deshalb bat ich auch darum, mir vielleicht Paragraphen zu nennen, damit ich ihm zeigen kann, dass ich nicht ganz dumm bin und mein Recht durchsetzen will. Dreimal hatte ich dort angerufen, jedes Mal wurde mir gesagt, ich müsse die Kosten tragen, darf aber ein Kabel über die (zugeputzten) Kaminschächte hoch über die vorhandenen Kabelkanäle in meine Wohnung verlegen lassen.


    Ich möchte mich übrigens noch bei Dir für deine tolle Unterstützung bedanken, sowas schätz ich hoch :)

    Gruß, Stefan
     
  9. #8 Berny, 13.06.2011
    Zuletzt bearbeitet: 08.07.2011
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    Hallo Stefan,

    wenn Du mal die TAE öffnest und evtl. abschraubst, wirste womöglich noch zwei weitere Adern finden. Kannst die ja mal ausprobieren.

    Meine Meinung, keine Beratung.
     
  10. #9 Fischermax, 08.11.2011
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    Ich hab ne ganze zeit für vodavone gearbeitet:

    Beim Telefonanschluss kümmert sich die Telekom um die letzte meile, also die Versorgung vom Hauptverteiler, über die Zwischenverteiler ( die kleine Grauen Kästen an der Straße ) bis zum Anschluss im Haus. Bis hier hin ist die Grundversorgung über die Telekom. Die Verteilung im Haus ( TAE Dosen anschließen und verkabelung bis zum Anschlusspunkt im Haus übernimmt der hausbesitzer. Kann er selber machen, einen Elektriker machen lassen oder bei der Telekom beauftragen. Den Anschlus darf wiederum nur ein von der Telekom zugelassener Techniker vornehmen.

    Wenn der Techniker feststellt, das das signal im Keller ( oder wo auch sonst der anschlusspunkt ist ) ankommt, aber keine durchgehende Verbindung zwischen Anschlusspunkt und TAE dose besteht muss man sich an den Hausbesitzter wenden....
     
  11. #10 Baghira, 09.11.2011
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    Genau das ist bei uns im Haus auch der Fall.

    Die Telekom sagt hier das sie zuständig sind, von draussen von den Verteilerkästen
    die an den Strassen stehen, BIS in das Haus, zum Hausverteiler.

    Ab da an, ist es sache des Hauseigentümers.

    Und ich hab auch so nen Typ von VM der dies abstreitet, sich fein rausredet mit den
    Argumenten: Sind Sie Kunde, oder bin ich es ?..

    Ich möchte wieder die Telefonleitung nutzen aber mein VM stellt sich quer
    diese "instand" zu setzen. (Der Anschluss für Telefon ist im Mietvertrag enthalten)

    Muss er also instandsetzen, aber er tut es nicht.
     
  12. Berny

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    ... und Du selbst...?
     
  13. Heizer

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    Ich würde es mal mit Mietkürzung versuchen. Ein defekter Telefon- und Internetanschluss dürfte heutzutage wohl als grober Mangel eingestuft werden.
     
  14. #13 Baghira, 13.11.2011
    Baghira

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    An Mietminderung habe ich auch schon gedacht.
    Aber da kommt ein "Neues" Probl.

    Als damals die Störung 2004 begann, und nicht behoben wurde und der jetzige "IST" zustand: Kaputt/Defekt

    Hat mein VM schon mit Nachbarn gesprochen, und hier kam Folgendes raus:

    Bei dem Haus (BJ ca. 1908 ) wurden damals die Telefonleitungen durch die Deutsche Bundespost
    verlegt und wohl gewartet (??)

    Dann iwann 19hundert uppenkraut (Wann genau ka, ich weiss es nicht) wurde es durch
    die Telekom übernommen.

    Der VM meint hierzu, da es sich um einen Bestand handelt, müsste er nicht einen finger
    krum machen.

    Frage:

    Hat er hierbei recht, und muss es wirklich nicht (Da angeblich bestand) oder versucht
    er sich (wie es schon immer seine art ist) davon zu drücken ?

    Er kam auch noch mit dem Argument, so wie es derzeit bei der Telekom der fall ist
    das für die TAE (Kunden/Mieter) ja "Miete" (Grundgebühren) bezahlt werden müssen
    und er dieses Geld ja nicht von der Telekom bekommen würde (was hat das mit den leitungen zu tun?)

    Nun sagt er, weil die Telekom dafür Miete abkassiert beim Kunden - hier der Mieter -
    ist er nicht bereit neue kabel zu verlegen.

    Oder wenn er Neue Kabel verlegen müsste/sollte dann will er die "unkosten" zu 100 %
    von allen Mietern im Hause zurückerstattet bekommen.

    Wiegesagt, Altbau + behauptung "Bestand" .. muss er das in Ordnung machen oder nicht?

    Ich war schon in viele Telekom Shops, und überall sagen sie, das die von der STR. BIS zum Haus (Verteiler) verantwortlich sind.
    Der Vermieter muss bzw. soll dafür sorge tragen, das alle Wohnungen des Hauses
    Kabel gezogen bekommen, und dann muss ein Telekomtechniker vorbei kommen
    und muss diese Leitungen an den Verteiler Anschliessen. (Auflegen).

    Wiegesagt, VM sagt er muss garnichts, sondern die Telekom muss es machen - Da diese ja auch die Mieten für die TAE abkassieren.

    Und die Telekom sagt, das die INHOUSE Verkabelung sache des VM's ist.

    Irgendwie ist das nen Rattenschwanz.

    Wer hat denn jetzt recht, die Telekom, oder doch der VM ?
     
  15. #14 Baghira, 13.11.2011
    Zuletzt bearbeitet: 13.11.2011
    Baghira

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    Also ich hab nun nochmal im web rumgesucht, und dort hab ich einiges gefunden.
    Zwar keine Urteile, aber immerhin ein anhaltspunkt.

    Der VM ist u.u. schon dafür verantwortlich, das die INHOUSE Verkabelung io ist.

    Wenn der Mieter beim Provider ist muss dieser wohl angeschrieben werden, und
    muss die Leitung wohl instand setzen.

    Tja, aber wie sieht das aber aus, wenn man (so wie ich) z.b. seit 2004 keinen
    Provider mehr hat, da aufgrund der gestörten leitung (Bewiesener Massen durch
    mehrere Telekomtechniker) gesagt und festgestellt wurde, das die INHOUSE verkabelung
    ganz mies ist..

    - Kabel, die äussere ummantelung "Bröckelt" ab
    - Kabel die in den Verteilerdosen an aussenwand sind, sind marode, und
    wasser greift hier die Kabel an, und wieder werden se porös.

    Generell liegen die Kabel auf der Wetterseite.
    Diese könnten im Haus selbst in die Einzelnen Wohnungen gezogen werden.

    Ich habe hierzo bei mir im Haus grob überschlagen, das wenn die Kabel völlig Neu
    und zwar direkt IM Haus zu den einzelnen Wohnungen verlegen würde, dann bräuchte man
    nur noch die Hälfte an das, was derzeit die "Alte" verkabelung her gibt.

    NAja, aber wie würde das aussehen, wenn man eben halt keinen Provider mehr hat
    und die Leitung wieder in Betrieb gehen soll, wer ist für die Instandhaltung zuständig ?

    Ich weiss durch Nachbarn (sind ja bis dahin einige ein, und ausgezogen)
    das es unmöglich ist, wenn man einen Provider hat, und die Leitung soll geschaltet werden.
    Wenn die Leitung vom Verteiler bis in die Wohnung nicht io. sind, dann wird der Auftrag
    seitens der Provider "Storniert" da die Provider die Instandsetzung nicht machen

    weil es immer wieder heisst, es ist VM sache.

    Das nevt unentlich :unsicher037:

    Aus dem Netz hier Follgende Info:
    http://www.verivox.de/nachrichten/b...schluss-ist-mietminderung-moeglich-64299.aspx
     
  16. Syker

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    Hallo Baghira,

    Das wird daran liegen, dass aus der Privatisierung der der deutschen Bundespost die Telekom hervor geht, und für die Telekommunikationsanlagen zuständig wurde.


    Es könnte sich tatsächlich um Eigentum der Telekom handeln, dann wäre dein Vermieter auch wirklich nicht zuständig. Das kann dir wohl nur die Telekom beantworten, ob die allerdings noch wissen was damals gebaut und vereinbahrt wurde ist eine andere Frage.


    keine Ahnung, bezahlst du denn derzeit Gebühren an die Telekom?


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass du über einen T-Punkt weiterkommst. Ich habe mitlerweile den Eindruck, das die vielen T-Punkte nur noch Francise-Unternehmen sind. Da ist denen dein Problem viel zu komplieziert und es wird viel zu wenig dran verdient.


    Wie gesagt es könnte tatsächlich die Telekom zuständig sein, genauso kann auch dein Vermieter zuständig sein.


    Wer jetzt Vermieter oder Provider???


    Also wäre es sinnvoll alle Leitungen zu erneuern.


    Also 1m Kabel kommt ca. 30 Cent Materialkosten, plus Arbeitslohn.


    Also ein Provider hat mit den Kabeln nichts zu tun. Entweder ist die Telekom oder dein VM zuständig. Wenn schon über die Telekom kein funktionierender Anschluss zustande kommt weil ein Fehler an der Verkabeluung vorliegt, kann auch über einen anderen Provider kein Anschluss zustande kommen.


    Kann ich mir vorstellen
    Viel Erfolg weiter
     
  17. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Ist doch letztendlich egal wer verantwortlich ist. Du hast einen Vertrag mit dem VM und bei dem kürzt du. Ob der nun sich selber oder der Telebum in den A... treten muss kann Dir ja egal sein.
     
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