Brief vom Finanzamt - eine Analyse

Diskutiere Brief vom Finanzamt - eine Analyse im Steuer - Vermietung und Verpachtung Forum im Bereich Finanzen; Hallo, zunächst Dank für die Aufnahme im Forum. Zur Ausgangslage. Ich bin Mieter in den alten Bundesländern und habe greade eben eine Wohnung...

chaot

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Hallo,

zunächst Dank für die Aufnahme im Forum.

Zur Ausgangslage.

Ich bin Mieter in den alten Bundesländern und habe greade eben eine Wohnung in Ostdeutschland ersteigert.

Die Wohung ist ausschließlich als Altersabsicherung und Krisenabsicherung (z.B bei längerer Arbeitslosigkeit will ich nicht in Wohnghettos hausen und dann lieber komplett umziehen). Sie soll nie vermietet werden. Allenfalls Nutzung vor Rente für Urlaube da die Gegend sehr sehr schön ist.

Das Wohnsitz-Finanzamt in Westdeutschland fragt nun:

1) Wie wurde der Kaufpreis von Ihnen finanziert ?

2) Wie und von wem wird das Grundstück in Zukunft genutzt ?

3) Welche Einkünfte werden aus der Nutzung erzielt ?

4) Bitte teilen SIe die Gesamtnutzungsfläche mit

5) Wieviel m2 wurden zu Wohnuzwecken vermittelt ?

6) Bitte teilen Sie mit wann das Gebäude fertiggestellt wurde ?

7) Ist eine Wohnung, ggf.auch einzelne Räume - vermietet, bitte ich zusätzlich anzugeben. ob sie mit dem Mieter verwandt sind , ggf. in welchen Grad

8) Außerdem bitte ich den Mietvertrag vorzulegen


-------------------------------------------------------------------

Zunächst meine allererste Frage:

Ist es rechtens das Finanzamt OHNE Angabe einer Rechtsquelle (z.B Abgabenordnung etc) dieses hier fragt ?

Ich kenne es immer so das bei Behördenanfragen eine Rechtsquelle anzugeben ist ?

aber einfach fragen ohne eine Rechtsquelle mit einem Paragraphen aus dem hervorgeht das ich zu einer Antwort gem. § XY verpflichtet bin - finde ich nicht in Ordnung.

Was kann man machen ?
 

Andres

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Ich bin Mieter in den alten Bundesländern und habe greade eben eine Wohnung in Ostdeutschland ersteigert.

Kurz zum Verständnis: Was für eine Wohnung (EFH/MFH, Anteil in einer WEG, ...) ist das? Wie wird die Wohnung im Moment genutzt (vermietet, leerstehend, ...)?


Die Wohung ist ausschließlich als Altersabsicherung und Krisenabsicherung (z.B bei längerer Arbeitslosigkeit will ich nicht in Wohnghettos hausen und dann lieber komplett umziehen). Sie soll nie vermietet werden. Allenfalls Nutzung vor Rente für Urlaube da die Gegend sehr sehr schön ist.

Ok, also geht es hier eigentlich nur um die Grunderwerbsteuer?


Ist es rechtens das Finanzamt OHNE Angabe einer Rechtsquelle (z.B Abgabenordnung etc) dieses hier fragt ?

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit: nein.


Was kann man machen ?

Das FA zur Nennung einer Rechtsquelle auffordern. Die wird dann kommen (ich tippe mal auf § 90 AO), danach kannst du dir dann Gedanken machen, ob die einzelnen Fragen davon abgedeckt sind. Daher kurz ein paar Gedanken zu den Fragen:


1) Wie wurde der Kaufpreis von Ihnen finanziert ?

Die Frage zielt wohl in Richtung Schwarzgeld. Dass sich das FA an diesem Punkt bereits für Werbungskosten (Zinsen) interessiert, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.


2) Wie und von wem wird das Grundstück in Zukunft genutzt ?

3) Welche Einkünfte werden aus der Nutzung erzielt ?

Das zielt in Richtung Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, außerdem zur Feststellung, ob ein Wiedervekauf der Wohnung als gewerblich einzustufen ist.


4) Bitte teilen SIe die Gesamtnutzungsfläche mit

5) Wieviel m2 wurden zu Wohnuzwecken vermittelt ?

Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, Anteil der Werbungskosten für ESt.


6) Bitte teilen Sie mit wann das Gebäude fertiggestellt wurde ?

Abschreibung des Gebäudewerts für ESt (2 % oder 2,5 %), vielleicht auch Ermittlung des Einheitswerts für die Grundsteuer.


7) Ist eine Wohnung, ggf.auch einzelne Räume - vermietet, bitte ich zusätzlich anzugeben. ob sie mit dem Mieter verwandt sind , ggf. in welchen Grad

Wieder Anteil Werbungskosten für ESt.


8) Außerdem bitte ich den Mietvertrag vorzulegen

ESt.


Ich gehe daher davon aus, dass das FA einen Auskunftsanspruch für alle Fragen hat, auch wenn die Antwort für fast alle Fragen (außer 1 und 4) recht kurz ausfallen dürfte: ausschließlich Selbstnutzung. Das könnte man dem FA gleich mit der Nachfrage zur Rechtsquelle mitteilen, was den Fragenkatalog sicher deutlich verkürzen würde.
 

Pitty

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Frage 2-6 musste ich auch beantworten.

Frage 1 finde ich frech und würde eine Dienstaufsichtsbeschwerde schreiben. Aber nur, wenn Du die Wohnung aus eigenem Verdienst bezahlt hast.

Kann das Finanzamt aus vorigen Jahren vermuten, dass Du die Wohnung aufgrund von sehr geringem Gehalt/Einkommen Dir gar nicht leisten könntest?

Wenn Du sie nie vermieten möchtest, kannst Du keine Werbungskosten geltend machen.
 

Andres

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Frage 1 finde ich frech und würde eine Dienstaufsichtsbeschwerde schreiben.

Ah, die drei "f": formlos, fristlos, fruchtlos ...


Aber nur, wenn Du die Wohnung aus eigenem Verdienst bezahlt hast.

Sehe ich das richtig? Die Frage "Zahlen Sie die fälligen Steuern?" ist nur dann frech, wenn die Antwort "Nein" lautet? :16:

Ganz nebenbei hat das Finanzamt noch die Pflicht, steuerlich relevante Sachverhalte zu ermitteln. Bevor ein breites Instrumentarium an Eingriffen in meine Privatsphäre zum Einsatz kommt, finde ich es eigentlich ganz schön, dass zuerst die mildeste Form des Eingriffs gewählt wird: Man fragt den Betroffenen.
 

chaot

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Guten Morgen,

vielen Dank an Anres und Pitty für die Antworten.

Zur Erläuterung: Die Wohnung ist natürlich nicht durch Schwarzgeld erworben sondern
durch Eigenkapital. Im konkreten Fall habe ich meine private Rentenversicherung verkauft und zudem habe ich eine Abfindung erhalten. Daher ist die Wohnung auch voll bezahlt. Das sie derzeit nicht vermietet wird liegt daran das ich seit Juni 2013 ALG 1 bekomme( man kennt das ja: ab 5o Jahre wird man 'entsorgt' ), ab Juni 2014 käme Hartz4(was bitte bitte nie eintreten wird). Dann sichere ich doch lieber mein Eigenkapital und kaufe eine schicke Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus(Neubau). Im Wohnghetto als hartzi, nein Danke.

Zu den Steuern: die Fragen machen keinen Sinn, denn das Finanzamt wo ich wohne (also ein westdeutsches Ballungsgebiet mit horrenden Immobilienpreisen) bekommt keine Grundsteuern, auch keine Grunderwerbsteuer, sondern das Finanzamt in den neuen Bundesländern. Beides ist schon ermittelt und bezahlt.:smile005:

Ich werde als nächsten Schritt das Finanzamt wo ich wohne (also nicht das wo die leerstehende Wohnung steht) antworten das ich wegen der Privatsphäre der Fragen um eine Rechtsgrundlage bitte. Danach dann Antwort.

Was mir noch einfällt: ich vermute es fällt Zweitwohnungssteuer an, nur wie das verhindern ? Geht nicht wenn man nicht vermietet. Die Zweitwohnsitzsteuer kriegt ebenfalls nicht mein Wohnsitzfinanzamt sondern das wo die Wohnung steht, also in Ostdeutschland.

Wie auch immer, zumindestens habe ich eine hundertprozentig abbezahlte Eigentumswohnung, die würde im allerschlimmsten Fall auch bei Hartz4 bleiben da sie klein ist(Neubau. 2 Zimmer, Balkon, 47m2, für eine Person).

Gruss
 

chaot

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Frage 2-6 musste ich auch beantworten.

Frage 1 finde ich frech und würde eine Dienstaufsichtsbeschwerde schreiben. Aber nur, wenn Du die Wohnung aus eigenem Verdienst bezahlt hast.

Kann das Finanzamt aus vorigen Jahren vermuten, dass Du die Wohnung aufgrund von sehr geringem Gehalt/Einkommen Dir gar nicht leisten könntest?

Wenn Du sie nie vermieten möchtest, kannst Du keine Werbungskosten geltend machen.

Ja mit den Werbungskosten ist klar. Ist wie gesagt eine Krisenabsicherung.
Mein Gehalt vor der Arbeitslosigkeit war sehr gut, über 3.000 Euro netto.
Allein deswegen wird der Fiskus nichts machen können.


Unabhängig davon: Nehmen wir an jemand hat sein ganzes Leben lang in den Socken Geld gespart und kauft etwas. Das Finanzamt kann zwar Vermutungen anstellen aber nie beweisen das es nicht so war, es kann nichts machen.

Ich haben von einigen Spaniern gehört die es so gemacht haben, die kamen mit Bargeld in D und haben gute Eigentumswohnungen gekauft hier. herjee:hut020:
 

Berny

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Hallo chaot,
auch ich würde das FA nach den Rechtsgrundlagen für diese Fragen fragen.
 

Pitty

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Warum willst Du Zweitwohnsitzsteuer zahlen? Du Must Dich dort doch nicht anmelden. Es macht aber keinen Sinn die Wohnung leer stehen zu lassen. Warum nicht einen befristeten Mietvertrag erstellen?
 

Andres

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Es macht aber keinen Sinn die Wohnung leer stehen zu lassen. Warum nicht einen befristeten Mietvertrag erstellen?

Weil der Grund für die Befristung entfallen könnte? Weil man das für eine Vermietung notwendige finanzielle Polster nicht hat? Weil man nicht Vermieter einer hunderte Kilometer entfernten Wohnung sein möchte? Weil man sich nicht in die Thematik "Vermietung" einarbeiten will? Weil man das Risiko scheut?

Mir fallen da eine Menge Gründe ein.
 

chaot

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So,

habe das Finanzamt angeschrieben und um eine Rechtsquelle gebeten.

Zur Frage warum leer stehen lassen hatte ich ja geschrieben:
Altersversorgung und im Moment Krisenabsicherung: Kurzarbeit, Arbeitslos und schlimmstenfall Hartz4. Geht ganz schnell !

Im worstcase lieber in einer schicken Wohnung wohnen als z.B in Duisburg in den Paeschen(das bekannteste Hartz4 Wohnghetto in Deutschland, voll belegt).

Bin gespannt was das Finanzamt schreibt. Melde mich wieder.
 

GJH27

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Zur Frage warum leer stehen lassen hatte ich ja geschrieben:
Altersversorgung und im Moment Krisenabsicherung

Nur mal so aus purer Neugier: bin ich eigentlich der einzige, der den Trick hierbei nicht versteht? Inwiefern ist eine leerstehende Wohnung, die also keinen einzigen Cent Einnahmen bringt, dafür aber laufende Kosten in nicht geringer Höhe verursacht, eine Altersversorgung oder Krisenabsicherung? :152: :152: :152:

So hat man doch keine Kapitalverzinsung durch Gewinn aus Vermietung, und dass der Wertzuwachs der Wohnung im Lauf der Zeit deutlich über der Inflation liegt ist auch nicht gesagt...
 

Aktionär

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Dahinter steckt wohl der alte Gedanke, dass bei einer totalen Entwertung des Geldes (Staatsbankrott) immernoch die Wohnung da ist.
Vermute ich mal ...

Die Frage ist nur, und da kenne ich mich nicht aus: Was passiert denn wenn der TE in HartzIV abrutscht aber gleichzeitig Eigentum besitzt welches er veräußern könnte um vom Erlös zu leben?
 

Andres

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Die Frage ist nur, und da kenne ich mich nicht aus: Was passiert denn wenn der TE in HartzIV abrutscht aber gleichzeitig Eigentum besitzt welches er veräußern könnte um vom Erlös zu leben?

Ich bin da auch nicht so fit, aber eine selbstgenutzte Wohnung in angemessener Größe dürfte man imho trotzdem behalten. Ich meine nur mal gehört zu haben, dass ein Kauf einer Wohnung bei drohender Arbeitslosigkeit nicht unter diesen Schutz fällt.

Außerdem müssten bei H4 vorhande Barmittel zuerst aufgebraucht werden. Das geht natürlich nicht, wenn das Geld ausgegeben ist. Andernfalls verstehe ich den "Trick" aber auch nicht.
 

GJH27

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Dahinter steckt wohl der alte Gedanke, dass bei einer totalen Entwertung des Geldes (Staatsbankrott) immernoch die Wohnung da ist.
Vermute ich mal ...

Das ist sie aber doch auch, wenn sie vermietet ist, also Geld einbringt statt verbrennt...
 

chaot

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Na das Geld ist doch gerettet wenn es in einer Wohnung steckt.

Man muss nur selbst einziehen.
Soweit verstanden ???
 

chaot

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Ich bin da auch nicht so fit, aber eine selbstgenutzte Wohnung in angemessener Größe dürfte man imho trotzdem behalten. Ich meine nur mal gehört zu haben, dass ein Kauf einer Wohnung bei drohender Arbeitslosigkeit nicht unter diesen Schutz fällt.

Außerdem müssten bei H4 vorhande Barmittel zuerst aufgebraucht werden. Das geht natürlich nicht, wenn das Geld ausgegeben ist. Andernfalls verstehe ich den "Trick" aber auch nicht.

Sollange hartz4 aber noch nicht eingetreten ist kann man alles mit seinem Geld machen. Auch bei Bezug ALG1.

Geld ist gerettet.Kommt ein neuer Job dann vermietet man.Kommt kein neuer Job
dann zieht man in die neue Wohung ein- und zwar vor Hartz4 Beantragung.

Somit hat man sein Geld gerettet und wohnt im worstcase in einer schönen Wohnung ohne Multi Kulti Einfluss oder lustigen Biertrinker oder Menschen mit komischen Spritzen.
 

GJH27

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Na das Geld ist doch gerettet wenn es in einer Wohnung steckt.

Naja... Zumindest liegt's nicht mehr auf der Bank und kann also nicht mehr für was andres ausgegeben werden.

Man muss nur selbst einziehen.

Jawoll, genau so hat man was davon. Aber nicht von ner einfach nur leerstehenden Wohnung.

Soweit verstanden ???

Hältst mich für a weng doof? Deine Aussage bislang war:

Die Wohung ist ausschließlich als Altersabsicherung und Krisenabsicherung ... Sie soll nie vermietet werden.

da drängt sich doch die Frage auf, wie sich das auszahlen soll!
 

chaot

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auszahlen ?

Na ich konkretisiere:

Wohnung bleibt leer = besser, Wohnung wird nicht vermietet aber gut möbliert.

Sollte WorstCase eintreten also Hartz4 dann bleibt die Wohnung nicht leer denn ich ziehe dann in diese Wohnung ein, ist Neubau mit Balkon.

Eine selbstgenutzte Wohnung kann man behalten wenn Sie angemessen ist (bei ein bis 2 Personen 80m2). Sie ist zu 100 Prozent bezahlt, bei Hartz4 wäre also keine Belastung mehr vorhanden. Das Amt spart die Miete und muss nur Hausgeld bezahlen.

Vermutlich hat man dann aber einen oder mehrere Minijobs so das vermutlich gar kein Hartz4 Wahnsinn kommen würde . Wenn man dann keine Miete zahlen muss fährt man doch viel besser, oder ?

Sollte ich bald eine neuen Job haben (und das hoffe ich sehr, habe 30 Jahre geschuftet bin also 50Plusser, also viel Erfahrung - Sch... Jugendwahn ) kann sie auch hervorragend als Ferienwohnung genutzt werden denn sie liegt unmittelbar vor einem Naturpark, und so weit ist Berlin als Hauptstadt auch nicht.:84:

Und bis zur Rente sind es noch 13 Jahre, das ist ja auch nicht ewig.Als Rentner wohnt man in seiner eigenen Wohnun, ist doch klar !

Zugebenermaßen: all dieses hat nicht mit den normalen Motiven für einen Wohnungskauf zu tun (Steuerersparnis, Rendite etc).

Aber ich behaupte das viele Personen so etwas schon gemacht haben oder es noch machen werden. Vor allem diejenigen die ihr ganzes Leben brav gespart haben und dann plötztlich ab 50 ihren Job verlieren( Insolvenz, Fusion, Restruktuierung) usw.

Hier ist die Priorität dann sein tapfer verdientes und gespartes Geld zu retten und ein Hartz4 Wohnghetto zu vermeiden. Denn aus meiner zugegebenermaßen stilvollen Mietwohnung müsste ich als Hartzi raus :unsicher040:

Das würden viele genauso machen , wetten ? Und ich finde es nur allzu gerecht so zu handeln.

so das war ausführlich.
 

chaot

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zur Zweiwohnsteuer:

Freund google sagt Zweitwohnsteuer muß auch gezahlt werden wenn eine ungenutzte Wohnung vorliegt.

Da steht nichts von Anmeldung der Wohnung bei der Gemeinde.

Leider.

Sollen meist so 10 Prozent der Jahresmiete (laut Mietspiegel der Stadt sein=.

Ich denke darum geht es auch - die beiden Finanzamter hier tauschen sich automatisch aus.
 

Andres

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Freund google sagt Zweitwohnsteuer muß auch gezahlt werden wenn eine ungenutzte Wohnung vorliegt.

Da steht nichts von Anmeldung der Wohnung bei der Gemeinde.

Es kommt auf den Wortlaut der entsprechenden (Gemeinde-)Satzung oder Ordnung an, je nach Formulierung ist dann noch das Meldegesetz des passenden Bundeslandes im Spiel. Das lässt sich keinesfalls pauschal beantworten, sondern nur individuell für deine Stadt.

Melderechtlich dürfte noch nicht mal eine Wohnung vorliegen und wenn ein etwas größerer Vermieter für jede leerstehende Wohnung zahlen müsste ...
 
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Brief vom Finanzamt - eine Analyse

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