Chance auf Ausbildungsplatz?

Dieses Thema im Forum "Ausbildung zum Immobilienkaufmann" wurde erstellt von NetterHerr-NRW, 25.04.2013.

  1. #1 NetterHerr-NRW, 25.04.2013
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    Hallo

    Ich würde sehr gerne eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann machen.
    Ich habe kürzlich die Höhere Handelsschule abgeschlossen.
    Meine größte Sorge dabei, sind die Noten.

    Deutsch 3
    Englisch 2
    Mathe 4
    BWRE 4
    VWL 4
    Informationswirtschaft 4
    Politik 3
    Religion 3
    Sport 1
    Chemie 4

    Also in einigen der wichtigsten Fächern eine 4.
    Das schlechte an der Geschichte ist, dass ich die Sachen, die für den ich sag mal "einfachen" Beruf der Kaufleute wirklich wichtig sind, gut kann. Der Rest, der die Noten so schlecht gemacht hat, stammt vom Unterrichtsstoff, der in Richtung Produktion (also Industrieunternehmen) ging (Ist jetzt besonders auf BWRE, VWL und Informationswirtschaft bezogen).

    Wenn ich mir Stellenangebote im Internet ansehe, wird mir schon ganz unwohl, wenn ich sehe, dass viele in Mathe eine 2 verlangen. Einige möchten nichtmal 4er in den Nebenfächern sehen.

    Was meint ihr? Hab ich damit überhaupt eine Chance?


    Würde mich natürlich sehr über Antworten von Leuten freuen, die darüber zu entscheiden hätten!
     
  2. AdMan

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  3. #2 Pharao, 25.04.2013
    Zuletzt bearbeitet: 25.04.2013
    Pharao

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    Hi,

    unabhängig was hier im Forum dazu geschrieben wird, wirklich rausfinden wirst du das nur, wenn du es probierst ! Einzige Einschränkung, manche Schulen legen eigene Zugangskriterien fest, die muss man dann natürlich erfüllen. Aber nicht verwechseln mit "das sollten sie mitbringen" mit "das müssen sie mitbringen".

    Ich persönlich finde Noten (insbesondere was Zugangsberechtigungen angeht) nicht ganz so wichtig und aussagekräftig wie manch andere das tun, denn es liegt immer an DIR, dich ggf. zu verbessern in den Fächern die bislang eben nicht so gut bei dir liefen. Und das kann i.d.R. jeder. Deswegen ist es auch durchaus möglich, das jemand mit einem mittelmässigen Hauptschulabschluß später a´la Umwege trotzdem noch erfolgreich studieren kann an einer FH/Uni, obwohl die Voraussetzungen am Anfang eher schlecht aussahen. Natürlich setzt das voraus, das man ggf. viel Nachholt und auch ansonsten etwas an seiner Lerntechnik verbessert. Zum Beispiel Mathe: das lernt man nicht durch zuhören, sondern nur durch selber rechnen.

    Da die Ausbildung ja noch nicht gestartet hat, hast du also schon noch die Möglichkeit (vorausgesetzt natürlich du findest einen Ausbildungsplatz) am Ende der Ausbildung diese mit besseren Noten abzuschliesen. Wie schon gesagt, setzt natürlich auch voraus, das man sich auch verbessern will und dementsprechen was macht.
     
  4. #3 NetterHerr-NRW, 25.04.2013
    Zuletzt bearbeitet: 25.04.2013
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    Klar, vor allem in so einem Beruf kommt es ja sehr auf die Person selbst an.
    Nur weil jemand "schlechte" Noten hat, heißt das ja nicht, dass er kein super Verkäufer sein kann.

    Ist nur schade, dass einem viele schon alleine die Möglichkeit dazu verbauen, das zu beweisen.



    Aber noch eine Frage!
    Es wurde ja wie gesagt extrem viel in richtung Produktion unterrichtet, auch in Mathe. (Wird wohl daran liegen, dass wirklich extrem viele Industriekaufmann/frau werden wollen bzw. wollten.)
    Ist das nicht, wenn man ehrlich ist, für diesen Beruf, der ja in einer gewisssen Art, einem einfachen Beruf im Einzelhandel gleicht, völlig nutzlos?
    Also diese ganzen Produktionsplanungen in BWRE oder in Mathe mit Produktionsmengen in komplizierteste Graphen und Formeln gepackt.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sowas gebrauchen kann.

    Wichtig sind doch Dinge wie, einfacheres Rechnungswesen, wie z.B. Finanzbuchhaltung. Sachen wie Beschaffungsmarkt, Marketing usw..
    Alles Dinge, die ganz am Anfang der HöHa gemacht wurden und nur einen ganz ganz geringem Teil der Noten ausmachten.


    Wieso wird dann trotzdem bei vielen so sehr auf die Noten geachtet?
     
  5. #4 Pharao, 25.04.2013
    Zuletzt bearbeitet: 25.04.2013
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    Hi,

    die Frage, ob man sowas jemals wieder gebrauchen wird, was man mal lernen musste, da ist die Frage insich falsch gestellt. Mal ganz abgesehen, das es eben Vorschriften gibt, was in welchem Ausbildungsberuf oder in welcher Schulform gelernt werden muss.

    Nur mal als Beispiel, wenn du ein abschlossenes Studium hast, kann es dir trotzdem später im Berufsleben passieren, das du gerade mal nur 5-10% davon nutzen wird was du im Studium mal gelernt hast. Den Rest wirst du dir wieder neu dazu lernen müssen.

    Aber zurück zu Thema, wenn dir dieser Beruf gefällt, dann versuche doch alles mögliche das du diesen Beruf auch erlernen kannst. Es gibt nix schlimmeres später mal, wenn du einen Beruf ausübst, der dir keinen Spaß macht. Und da du deine Defizite kennst, liegt es an dir dich da ggf. zu verbessern. Hier auch mal der Hinweis auf das BIZ vom A-Amt, wo du dir nötige Info`s besorgen oder dich auch mal kostenlos beraten lassen kannst, zu dem Wunschberuf oder was alternativen angeht.
     
  6. #5 NetterHerr-NRW, 25.04.2013
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    Sicher, ist eine andere Geschichte.
    Aber eben desswegen ist ja so ärgerlich, dass meistens so viel Wert auf die Gesamtnote gelegt wird, auch wenn sie bei solch einer Schulform in meinen Augen nicht socsehr viel aussagt.




    Alles dafür tun werd ich auf jeden Fall!
    Hab schon wie verrückt, Bewerbungen abgeschickt. Es hat aber leider nichts geklappt.
    An der Bewerbungs selbst kann es eigentlich nicht liegen. Ich habe einige Kurse besucht, um eine möglichst "perfekte" Bewerbung schreiben zu können. An mir liegt es wohl auch nicht. Da bleiben denke ich, nur die Noten.

    Weil ich diesen Berufswunsch schon seit vielen Jahren habe, wäre es echt bitter, wenn ich auf etwas anderes ausweichen müsste, wenn nichts klappt.
     
  7. #6 Kitzblitz, 25.04.2013
    Kitzblitz

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    Einer davon sitzt gerade bei dir vor der Tastatur.

    Was meinst du denn wie ein Arbeitgeber, der einen Ausbildungsplatz zu vergeben hat, mit dreistelligen Bewerbungseingängen umgeht. Wenn der nicht wahnsinnig viel Zeit mit sinnlosen Bewerbungsgesprächen verbringen will, muss er vorselektieren.

    Alle Bewerbungen, bei denen die äußere Form schon nicht gefällt, fliegen ungelesen raus.

    Bewerbungsunterlagen mit Rechtschreib- und Grammatikfehlern kommen bei einem kaufm. Beruf mit öffentlicher Schreibtätigkeit auch gleich zur Seite.

    Dann kommen natürlich noch rein subjektive Auswahlkriterien zum Ansatz, die naturgemäß völlig unterschiedliche Gewichtungen haben.

    Danach werden dann die Zeugnisse ausgewertet (hier können durchaus Noten in Fächern, die fachlich für den Traumausbildungsplatz unwichtig sind, unbewertet bleiben).

    Übrig bleiben 5 bis 10 Kandidaten, die eine Einladung erhalten. Deine Bewerbungen können also noch so perfekt sein, wegen deines Zeugnisses wirst du wahrscheinlich keine Einladungen zu Bewerbungsgesprächen bekommen.

    Ein Zeugnis ist nichts anderes als der Spiegel der Leistungsfähigkeiten von Bewerbern. Dabei ist ein Kandidat, der nur Einser auf dem Zeugnis hat, nicht zwingend die beste Wahl für einen Ausbilder. Hier "klemmt" es häufig an sozialer Kompetenz.

    Deine Stärken liegen in Sport und in Englisch - ich gehe einfach mal davon aus, dass es genau die Fächer sind, die dir am meisten Spaß machen. Wahrscheinlich war die höhere Handelsschule für dich schon die falsche Schulform.

    Überlege mal, ob es Berufe mit Fremdsprachenanwendungen in Verbindung mit Sport gibt. Mir fehlt dazu die Phantasie - beim Arbeitsamt gibt es doch sicher auch heute noch Neigungstests und Berufsberatungsstellen. Da würde ich zuerst einmal ansetzen.

    Vielleicht ist es auch eine Lösung, dass du schulisch weiter machst und dich dann aber so reinhängst, dass du ein besseres Abschlusszeugnis bekommst. Damit hättest du dann sicher größere Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich
     
  8. #7 NetterHerr-NRW, 25.04.2013
    Zuletzt bearbeitet: 25.04.2013
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    Zum Teil richtig, aber es war sicher nicht die falsche Schule.
    Fächer wie BWRE & Informationswirtschaft haben mir auch sehr gefallen.
    Nur waren es eben diese ganzen industriellen Sachen, die mir in die Suppe gespuckt haben.
    Der Rest hat mir ja, wie schon gesagt, sehr gut gelegen. Z.B. die ganzen buchhalterischen Angelegenheiten - konnte ich alles im Schlaf erledigen. Oder am PC mit Office, Kostenrechnungen usw., hat alles spitze geklappt.
     
  9. #8 Pharao, 25.04.2013
    Zuletzt bearbeitet: 25.04.2013
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    Hi,

    hier sehe ich evtl ein paar Probleme, wie zB a) man(n) wird nicht jünger und auch das kann zum Hinderniss werden bei der Ausbildungssuche oder b) je nach Schulform steht nicht jedem Bafög zu bzw kann Elternabhängig sein, ect, sodass dies auch eine Frage seinen kann, wie man das finanzieren will.

    Natürlich wäre das "bitter", wenn man seinen Wunschtraumberuf nicht nachgehen kann, aber trotzdem solltest du umbedingt Alternativen haben und jetzt nicht alles auf eine Karte setzen. Desweiteren kannst du ggf. ja auch Bundesweit die Augen offen halten nach freien Ausbildungsplätzen oder vorab mal ein Praktikum machen, um evtl so schon mal etwas "bekannter" zu werden, wenn dann die Bewerbung irgendwann folgt, ect.

    Und mal ganz nebenbei, es gibt soviele Berufe, kennst du wirklich alle ? Evtl. gibt es ja doch noch andere Ausbildungen die auch sehr Interessant seinen können für dich.
     
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