Dachbodenausbau über KfW möglich ?!

Dieses Thema im Forum "Baufinanzierung" wurde erstellt von Zebi, 13.02.2015.

  1. Zebi

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    Hallo zusammen,
    ich plane demnächst den Dachboden eines Mietobjektes auszubauen.
    Der Dachbodens ist z.Z. unausgebaut.
    Außer Dämmung und eine Glühbirne an der Decke ist nichts vorhanden.
    Ist es möglich, die Finanzierung über die KfW laufen zu lassen?
    Der Kfw-Kredit 151 "Energieeffizient Sanieren" klingt recht nett. Hier wird auch ein möglicher Tilgungszuschuss angepriesen, wenn bestimmt Kriterien erfüllt werden.
    Ist es überhaupt möglich, diesen Tilgungszuschuss zu bekommen? Schließlich will ich nur den Dachboden und nicht das gesamte Haus sanieren.

    Danke für eure Hilfe!

    Gruß Zebi
     
  2. AdMan

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  3. GSR600

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    Ja Du kannst auch Einzelmassnahmen fördern lassen, bei uns waren das z.b. der Fenstertausch der Dachausbau mit Dämmung wäre auch gegangen, hier haben nur die endgültigen Werte dann leider nicht ausgereicht.
     
  4. Zebi

    Zebi Neuer Benutzer

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    Ok. Werden die Werte denn dann anschließend auf die Dachgeschosswohnung berechnet oder auf das gesamte Haus?
    Der Kredit sollte doch grundsätzlich immer möglich sein. Bleibt nur die Frage nach dem Tilgungszuschuss
     
  5. GSR600

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    Das kann ich Dir leider nicht beantworten, das lief alles über unseren Architekten, der unsere Sanierung begleitet hat.
     
  6. Duncan

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    Aufgrund von Erfahrungen in der Familie mit der KfW: sehr vorsichtig mit den Klauseln zur vorzeitigen Tilgung. Deren Kredite sind oft nur auf den ersten Blick sehr toll, unterm Strich meist kaum besser als die sonstiger Banken auch, die aber oft flexibler und mit weniger Auflagen verbunden sind. Also auf jeden Fall genau lesen und vergleichen. Können schnell mal ein paar Tausender sein.
    Ob ein Kredit gut war siehst erst wenn die Finanzierung abgeschlossen ist.
     
  7. #6 lostcontrol, 13.02.2015
    lostcontrol

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    Kann ich so nur bestätigen. Die KfW-Kredite sind in der Praxis nur selten tatsächlich günstiger als "normale" Kredite. Und gerade zur Zeit würde ich da erst Recht sehr genau hinschauen. Zumal ein Dachbodenausbau ja eher sowas wie ein "Kleinkredit" ist.
     
  8. GSR600

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    Wir hatten Zuschüsse und keinen Kredit.
     
  9. Duncan

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    Der Threadopener fragt aber ausdrücklich nach Finanzierung und einem speziellen Kreditpaket der KfW,
    von daher halte ich die Mahnung zur Vorsicht sehr angebracht.
     
  10. GSR600

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    Es geht ihm aber auch um Zuschüsse.
     
  11. Zebi

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    Der Zinssatz liegt hier momentan bei 0,75 %. Das ist schon extrem günstig. Und es steht hier auch, dass jederzeit in beliebiger Höhe ohne zusätzliche Kosten getilgt werden kann.
    Vielleicht könnt ihr mal kurz eure negativen Erfahrungen mit der KfW schildern.
     
  12. #11 Newbie15, 18.02.2015
    Newbie15

    Newbie15 Gast

    Hast du mal bei einer Bank (oder mehreren) angefragt, ob sie dir den Kredit überhaupt vermitteln? Wir haben das gemacht und festgestellt, dass die Banken diese Kredite nicht vergeben wollen. Liest man ja auch oft im Internet und leider stimmt es. Logisch, sie verdienen weniger daran, als wenn sie es selbst machen, müssen aber genauso dafür haften, wenn der Kredit nicht bedient wird. Bei gerngesehenen Kunden, bei denen sie wenig Risiko haben, finanzieren sie ja gerne die Gesamtsumme und wollen nicht mit der KfW teilen. Bei weniger zuverlässigen Kunden ist ihnen das Risiko zu hoch, in der Haftung gegenüber der KfW sind sie ja trotzdem.

    Das führt dann entweder dazu, dass KfW-Kredite erst gar nicht vergeben werden oder, und so war es bei uns, die Zinsen für andere Kredite (z.B. Kaufpreis, aber in deinem Fall evtl. für Dinge, die nicht von der KfW gefördert werden) plötzlich um 0.3 Prozentpunkte schlechter wurden. Du weißt ja selbst, was das bei den aktuellen Zinsen für ein Sprung ist. Deshalb wären wir mit KfW deutlich schlechter gefahren.
    Wir haben allerdings nicht probiert, über Online-Portale und derartige Kreditvermittler an einen KfW-Kredit zu kommen. Vielleicht funktioniert das, wir haben es nur bei der Hausbank angefragt.

    Außerdem müsstest du genau schauen, welches Programm in Frage kommt. Unbeheizte Räume zu Wohnraum ausbauen ist nicht Energieeffizient sanieren, dieses Programm ist beschränkt auf bereits bestehende Wohneinheiten. Für dich käme nur das Programm "Energieeffizient Bauen" in Frage, wobei da im Merkblatt steht, dass es sich um ein Effizienzhaus handeln muss. Ich denke, um eine Beratung wirst du da nicht herumkommen, welche Anforderungen dann gestellt werden und ob da das ganze Haus einbezogen wird.

    Grundsätzlich ist es nicht unwahrscheinlich, dass du trotz sehr niedriger Zinsen letztlich nicht viel davon hast. Du willst ja nicht selbst einziehen (und direkt Energie sparen) und hast vergleichsweise hohe Kosten beim Ausbau, wenn du die Anforderungen der KfW erfüllen willst. Evtl. verlierst du sogar durch die dicke Dämmung noch an Wohnfläche oder musst auf sehr teure, besonders effiziente Dämmung zurückgreifen. Ob du dann am Ende mehr Miete dafür bekommst, hängt natürlich von der Marktlage ab und v.a. auch davon, ob es sich beim Mieter überhaupt rechnet oder ob er davon ausgehen kann, dass es sich rechnet. Eine Dachdämmung kann noch so toll sein, wenn der Rest des Hauses ungedämmt ist und die alte Heizung ineffizient arbeitet. Nur mal als Beispiel, ich kenne ja dein Haus nicht. Dann ist zwar der Verbrauchsanteil gering, aber davon wird der Mieter wenig merken, weil die Grundkosten sehr hoch sind. Daran ändern dann auch 5 cm mehr Dachdämmung oder tolle Fenster nichts.

    Auch noch zu bedenken: wenn du den Ausbau als Einzelmaßnahme im Energieeffizient Sanieren unter bringen kannst, bezieht sich das nur auf die energetische Maßnahmen, nicht auf den ganzen anderen Rest, der noch anfällt, wie Bad und der Innenausbau.
     
  13. Zebi

    Zebi Neuer Benutzer

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    Danke für deinen Kommentar. Ich habe am Wochenende einen Termin mit der Architektin, die auch Energieberaterin ist.
    Interessant macht die ganze Sache halt der Tilgungszuschuss.
    Da sind ja teilweise 20 % drin.
    Mal angenommen, die Kosten des Dachbodenausbau betragen 100.000 € und der KfW-förderfähige Betrag liegt bei 30.000 € ( Fenster , Dämmung... ), dann ergäbe das einen Tilgungszuschuss von 6.000 €.
    Jetzt mal angenommen, dass die restlichen 70.000 € zu einem um 0,3 % schlechter liegenden Zinssatz aufgenommen werden, dann ergäbe das zusätzliche Zinsen von
    210 € / Jahr. Der Spaß dürfte also Knapp 30 Jahre dauern, bevor das Rechenmodell unattraktiv wird. Hinzu kommt natürlich noch der günstige Zinssatz von 0,75 % für die 30.000 €.
     
  14. #13 Newbie15, 18.02.2015
    Newbie15

    Newbie15 Gast

    Das mit dem Termin ist gut. Dann weißt du ja, ob das Thema weiter interessant ist und ob du mal bei den Banken anfragst.

    Was viel entscheidender ist als die Zinsen in deinem Fall: wie viel teurer wird der Ausbau mit KfW-Anforderungen als wenn du es standardmäßig machst. Die Zinsen sind ja im Moment nur ein paar Euro.

    Den Tilgungszuschuss gibt es nur für Effizienzhäuser, ich denke nicht, dass das auch bei Einzelmaßnahmen gilt. Und eben das Problem, dass der angedachte Ausbau nicht unter Sanieren, sondern Bauen fällt und dann liegt der Zuschuss bei max. 10 % und 5 000 €. Und das auch nur bei KfW40, ansonsten ist das noch weniger. Und die Zinsen sind auch nur dann bei 0.75, wenn KfW40 oder 55 erreicht wird, sonst 1%. Und so weit sind da die Banken ja auch nicht weg im Moment.
     
  15. #14 Newbie15, 18.02.2015
    Newbie15

    Newbie15 Gast

    PS: ich bin absolut nicht gegen die KfW, grundsätzlich ist das ja eine gute Sache. Wir haben auch anfangs große Hoffnung gehabt, dass man doch diese oder jedes über die billigen Kredite der KfW günstig finanzieren könnte. Und wenn man sich dann für konkrete Maßnahmen damit genauer befasst, kommt man dahin, dass es am Ende gar nicht so toll und v.a. günstig ist. Allein das Problem, dass die Kosten erheblich steigen, wenn man die Anforderungen erfüllen will. V.a. dann, wenn man dann von einem zum nächsten kommt, wie beispielsweise durch gute Fenster und Dämmung die notwendige Lüftungsanlage, die man sonst nie eingebaut hätte.
     
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