Darf ein Makler das?

Diskutiere Darf ein Makler das? im Makler Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Ich habe eine Eigentumswohnung in einer Mehrhausanlage, bei der nur ein Haus von zwei Häusern gebaut wurde. Nun will der Bauträger das bisher...

  1. #1 Neu hier, 09.11.2014
    Neu hier

    Neu hier Gast

    Ich habe eine Eigentumswohnung in einer Mehrhausanlage, bei der nur ein Haus von zwei Häusern gebaut wurde. Nun will der Bauträger das bisher nicht gebaute Haus 2 in einer baulich anderen Form bauen, und braucht die Zustimmung der bisherigen Käufer von Haus 1. Die anderen Käufer von Haus 1 haben inzwischen zugestimmt, nur ich zögere. Nun rief mich ein Makler an, und erklärte, er vertrete als Makler meine Interessen gegenüber dem Bauträger, und drängt im gleichen Zuge mich zur Zustimmung. Ist das zulässig? Ist das ganze seriös? Sind Gegenforderungen sinnvoll?
     
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  3. Syker

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    Hallo neu hier,

    Du kannst dich natürlich von jemanden deines Vertrauens vertreten/beraten lassen. Und wenn dein Berater zur Zustimmung rät, hat das sicher seinen Grund.


    Nein das ganz klar nicht seriös, da du diesen Makler scheinbar nicht beauftragt hast. Es wäre also sinnvoll zu überlegen warum der Makler sich an dich wendet.
    Der will sicher Geld verdienen und das bekommt er wahrscheinlich wenn der Makler die neuen Wohnungen an einen Käufer gebracht hat.

    VG Syker
     
  4. Berny

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    Das wüsste ich aber...:smile001:
     
  5. #4 BHShuber, 10.11.2014
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    Hallo,

    warum zögerst du, gibt es hierfür einen Grund?


    Zunächst ist nicht ersichtlich, in welcher Art und Weise und mit welchem Hintergrund ein Immobilienmakler, wenn er denn einer ist, einen Eigentümer bei einer Zustimmung, bei Änderung eines Bauvorhabens, vertreten will.

    Hier dürfte es an fachlicher Kompetenz fehlen. Er sollte sich dessen bewusst sein, wer immer er sein mag, dass er unaufgefordert zur Anbahnung einer geschäftlichen Beziehung, verbotener Weise dich kontaktiert hat.

    So was kann mit Strafe, bzw. bei erwiesener Ordnungswidrigkeit bis 50.000€ belegt werden.

    So eine Zustimmung bei Änderung oder überhaupt eines Bauvorhabens muss jeder Bauherr bei den Nachbarn einholen, ob bei Einfamilienhaus oder Wohnblock, dies gehört zur Änderung des Bauplanes.

    Selbst wenn man keine Zustimmung gibt, ist nichts passiert, als dass man vom zuständigen Bauamt aufgefordert wird, eine Stellungnahme zu geben, warum man nicht zugestimmt hat. Je nach Begründung wird dann entschieden das Bauvorhaben so auszuführen wie geändert oder nicht.

    Es dürfte auf hier an stichhaltigen Begründungen fehlen, das Bauvorhaben zu verhindern!

    Gruß

    BHShuber
     
  6. #5 Tobias F, 10.11.2014
    Zuletzt bearbeitet: 10.11.2014
    Tobias F

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    Es geht hier um eine Eigentumswohnungsanlage, somit um eine baulische Veränderung gegenüber den ursprünglichen Plänen. Einer solchen müssen nach WEG 22 Abs. 1 alle durch die Änderung betroffenen zustimmen.
    "Bauliche Veränderungen und Aufwendungen, die über die ordnungsmäßige Instandhaltung oder Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums hinausgehen, können beschlossen oder verlangt werden, wenn jeder Wohnungseigentümer zustimmt, dessen Rechte durch die Maßnahmen über das in § 14 Nr. 1 bestimmte Maß hinaus beeinträchtigt werden. Die Zustimmung ist nicht erforderlich, soweit die Rechte eines Wohnungseigentümers nicht in der in Satz 1 bezeichneten Weise beeinträchtigt werden."

    Da das aüßere Erscheinungsbild GEMEINSCHAFTSEIGENTUM darstellt tendiere ich dazu das hier grundsätzlich wohl die Zustimmung aller erforderlich ist. Im konkreten Fall ist jedoch nicht bekannt wie stark die Veränderungen sein sollen, wie sie sich auf das Gesamtbild auswirken und wie weit der TS hier wirklich betroffen wäre.

    Dies sollte im Ernstfall durch einen Fachanwalt geklärt werden.
     
  7. #6 BHShuber, 10.11.2014
    BHShuber

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    Hallo,

    zunächst wissen wir nicht ob überhaupt eine WEG gegründet wurde, zudem auch nicht ob der zweite Bauabschnitt eine eigene WEG bildet oder die beiden Gebäude in diesem Zusammenhang eine einheitliche WEG angedacht ist.

    Der Fragende sollte sich erst mal überlegen, in wie weit er eine Beeinträchtigung zu befürchten hat, ich gehe davon aus, dass es sich hierbei wieder um notorisch ängstliche und unerfahrene Eigentümer handelt, die denken mit einer Unterschrift die Weltherrschaft abzugeben.

    Das Gebäude wird so und so gebaut, ob jetzt eine Unterschrift fehlt oder nicht, ist völlig unerheblich.

    Gruß

    BHShuber

    PS: Mehr Informationen in Zusammenhang mit der Frage wären oft sehr hilfreich.
     
  8. Syker

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    Hallo BHShuber,

    Dann lies doch einfach den ET...


    VG Syker
     
  9. #8 Tobias F, 10.11.2014
    Tobias F

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    So wie sich das liest ist davon auszugehen das es sich um eine Gemeinschaft handelt, sicherlich jedoch nicht um eine Frage des Nachbarschaftsrechtes.


    Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?
    Ob es für Ihn eine Beeinträchtigung darstellt steht hier nicht zur Debatte. Und die Bemerkungen bez. "notorisch ängstliche und unerfahrene Eigentümer........" solltest Du dir lieber sparen, bzw. auf solche Fragen nicht antworten.


    Es geht auch nicht darum den Bau zu verhindern, sondern darum das dieser wohl anders ausgeführt werden soll als in den ursprünglichen Plänen.
     
  10. #9 BHShuber, 10.11.2014
    BHShuber

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    Ganz genau, es ist davon auszugehen aber nicht geklärt, nicht mehr oder nicht weniger.


    Auf was ich antworte, hat nicht der mituser zu entscheiden, dies ist meine alleinige Entscheidung und es ist mein Ernst.

    Eben drumm sollte man zuerst klären ob die veränderte Bauweise für den einzelnen Eigentümer überhaupt eine Belastung oder Nachteil darstellt.

    Aber lassen wir das, es hilft dem Fragenden nicht weiter.

    Gruß

    BHShuber
     
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