Der Supermarkt gegenüber

Diskutiere Der Supermarkt gegenüber im Bautechnik Forum im Bereich Technische Abteilung; Guten Tag, wir haben auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen kleinen Supermarkt. Da wir in einer Seitenstraße (Einbahnstraße) wohnen, war...
  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #1
Justinian

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Guten Tag,

wir haben auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen kleinen Supermarkt. Da wir in einer Seitenstraße (Einbahnstraße) wohnen, war die Auswahl schon denkbar schlecht. Es gibt zwar öffentliche Parkplätze, diese sind jedoch durch das Anwohnerparken schon zu 80% ausgereizt. Für den laufenden Supermarktverkehr bleiben vielleicht im Schnitt zwei bis maximal drei Parkplätze übrig. Jetzt ist es so, dass unsere Straße gegen 16-17 Uhr komplett überfüllt ist. Die Gehwege werden teilweise beidseitig mit bis zu 4 Autos pro Seite zugeparkt, auf den angrenzenden Grundstücken stehende Autos (teilweise Privatgrund, teilweise öffentliche Parkplätze der Stadt) werden somit zugeparkt und auch der Gehweg ist zu (Rollstuhlfahrer würden hier nicht mehr vorbeikommen). Unsere Ausfahrt wird auch regelmäßig blockiert. Es wird von der falschen Seite in die Einbahnstraße gefahren - und auch in dieser Richtung geparkt, riesige Transporter stehen auch auf dem Gehweg und versperren für ausfahrende Autos von den Grundstücken die komplette Zusicht auf die Straße. Die Mitarbeiter der Stadt, die Knöllchen verteilen, sowohl für die Fahrzeuge auf dem Gehweg als auch für die Fahrzeuge, die kein Parkticket gezogen haben, werden regelmäßig beschimpft, verbal als auch körperlich (durch in den Weg stellen, oder mit vier bis fünf Leuten umkreisen) bedroht. Das führt tatsächlich dazu, dass die Knöllchen zum Teil wieder zurückgenommen werden! - ein absolutes Unding.

Müll wird oft einfach offen in einer Ecke direkt am Eingang am Supermarkt rumliegen gelassen, weht zum Teil auf die Straße. Und mit Müll ist an dieser Stelle keine Einzelverpackung von einem Snickers, sondern die Verpackungen von Großwaren, schlechtes Gemüse und Obst und Einzelverpackungen gemeint. Ein angrenzender Parkplatz und der angrenzende Gehweg (wenn er nicht gerade zugeparkt ist), werden gerne für das Abstellen der Ware über längere Zeiträume genutzt oder zum Teil sogar als Erweiterung des "außenliegenden Verkaufsraums".

Die Öffnungszeiten scheinen sehr beliebig, tagsüber ist zu regulären Zeiten geöffnet, aber unregelmäßig gehen auch nachts, sonntags oder feiertags Leute ohne Waren ein und mit Waren aus.

Die außenliegende Klimaanlage ist sehr laut, ich habe keine Ahnung ob es eine Begrenzung für gewerbetreibende Einrichtungen in der Innenstadt gibt, aber falls, dürfte diese zu laut sein. Dasselbe gilt für nachts anliefernde Waren. Man wird nachts regelmäßig gegen ein-zwei Uhr von dem Öffnen und Schließen der Seitentür des Transporters wach.

Ein Außenbeet, welches der Stadt gehört und direkt am Eingang des Supermarktes und an den drei öffentlichen Parkplätzen liegt, wird auch zugemüllt und von den Autos beim Ausparken überfahren, sodass es zum Teil zerstört wird und nur noch die Erde zu sehen ist. Ein Kämmerer hat sich die Situation vor Ort angeschaut und die Rattenpopulation auf diesen 20qm Beet auf 170 oder 1700 (ich weiß die Zahl leider nicht mehr, aufjedenfall hat sie mich zum Staunen gebracht) geschätzt. Ich weiß, dass es in jeder Innenstadt Ratten gibt. Man muss diese aber nicht durch Müll anlocken und/oder füttern.

Vor ca. zwei Wochen wurde vor dem Supermarkt ein Vordach aus Konstruktionsholz errichtet. Die Stützbalken wurden allerdings lediglich in größere Blumenkübel einbetoniert, die das gesamte Dach halten sollten. Bevor das Dach gedeckt werden konnte, wurde diese Konstruktion nach wenigen Tagen wieder zurück gebaut. Ich weiß nicht, ob jemand von der Stadt aufmerksam gemacht worden ist oder ob es überhaupt einer Genehmigung bedarf.

Auch die einzuhaltenden Hygienemaßnahmen in der aktuellen Coronakrise werden selten bis garnicht eingehalten - nur um das Thema zu komplementieren.

Die Situation hat sich in letzter Zeit etwas zugespitzt, da ein Nachbar des Öfteren das Gespräch mit dem Inhaber des Supermarktes gesucht hat. Dieser hat sich zu keinem aufgeführten Punkt einsichtig gezeigt und aus dem letzten Gespräch ist ein lautstarker Streit geworden, bei dem der Inhaber kurz in seinen Supermarkt zurückgegangen ist, dort eine Eisenstange geholt hat und meinem Nachbar Drohgebärden darbietete.

Auch konnte ich beobachten, wie eine Person von der anderen Straßenseite Bilder von dem Objekt und der Straße davor mit den falschparkenden Autos machte und plötzlich vier bis fünf Leute aus dem Supermarkt hinüberrannten, die Person augenscheinlich bedrohten und bei seiner Flucht verfolgten. Ein paar Meter weiter wurde er von den Leuten aus dem Supermarkt gepackt und versucht in einen Hinterhof zu ziehen. Drei Leute haben ihn getragen und einer hat am Gehweg Schmiere gestanden. Die Situation löste sich dann auf, als zwei unbeteiligte Fahrzeuge in die Einfahrt fuhren und die Person mit einem zerrissenen Kragen am T-Shirt wieder den Gehweg betrat. Die Leute aus dem Supermarkt folgten ihm dann mit kurzem Abstand. Kurze Zeit später traf auch schon die Polizei ein (die nicht von mir gerufen wurde). Ich weiß nicht zu 100% was vorgefallen ist und wieso die Leute aus dem Supermarkt so aggressiv ihm gegenüber waren.

Ich habe jetzt versucht die Situation objektiv zu schildern. Ich möchte jetzt nicht als der deutsche Spießer am Fenster gesehen werden, der die 110 auf Kurzwahl hat, aber mich stört die aktuelle Situation genau so sehr. Wenn es jetzt nur die laute Klimaanlage wär, oder der Inhaber mal am Sonntag für einen Bekannten 1-2 Waren rausgibt, dann soll es mir gleich sein. Aber die Anhäufung aller Punkte + die Uneinsichtigkeit des Inhabers hegen Groll. Vor allem die Gewalttätigkeit und das Vorgehen gegenüber Politesse etc. stört mich. Man darf Fehler machen, aber dann soll man dafür auch gerade stehen und nicht noch andere Leute bedrohen. Auch hat es in der Nachbarschaft bereits zu der Diskussion geführt, ob man überhaupt etwas gegen die Situation unternehmen soll, da Leute Angst haben nicht mehr ohne etwas befürchten zu müssen aus dem Haus gehen zu können oder plötzlich verkratze Autos auf dem Hof stehen zu haben. Ein Nachbar hat schon das Wort "Umzug" in den Mund genommen. Ich selber, habe mich bisher nicht in das Geschehen eingemischt. Ich habe weder ein Amt/die Polizei informiert noch habe ich mit dem Inhaber gesprochen.

Punkte wie das Anliefern in der Nacht oder das überfahrene Beet sind für mich allgemein gesehen nicht wirklich schlimm. Ich wollte nur wirklich alle Punkte aufzählen, die mir zu dem Thema eingefallen sind. Wie gesagt, das Gesamtbild stört.

Wie ihr seht eine menge Unwissen von meiner Seite. Ich würde gerne eure Sicht der Dinge dazu hören und ob ihr Erfahrungen oder sogar Vorgehensweisen habt. Aktuell ist der Plan sich mit den umliegenden Nachbarn einmal zusammen zu setzen und dann einen Konsens zu finden. Es wurden bereits von einem Nachbarn vor ca. drei Wochen Ordnungsamt, Gewerbeamt und Gesundheitsamt informiert. Von diesen gab es bisher aber keine Rückmeldung.

Danke für das Lesen dieses Romans.
Viele Grüße
 
  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #2
Immofan

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Zieh doch nach Ostdeutschland aufs Land, da gibt es kaum noch Supermärkte...

Ansonsten, ja, mit Nachbarn sprechen und versuchen die Sache gemeinsam sinnvoll zu regeln.
 
  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #3
Goldhamster

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Hallo @Justinian

meinst du etwa, so ein Thema hat bei der derzeitigen Rassismusproblematik in den USA und den entsprechenden Demos in D zu diesem Thema eine entspannte und unter den Usern rücksichtsvolle Debatte zur Folge?

Wenn du das wirklich meinst, so lies doch den sinnvollen Beitrag meines Vorposters und denk dir die noch folgenden Kommentare voller Hass, Vorwürfen, Selbstgerechtigkeit und Überlegenheit der eigenen Denkweise. Aber erspare dem Forum bitte soetwas...

Gruß
Hamster
 
  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #4
Duncan

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Für mich liest sich das nach das Ordnungsamt macht seine Arbeit nicht so wirklich vorbildhaft und die Betroffenen resignieren/stecken den Kopf in den Sand, aber bloß nichts tun was helfen könnte z.B. Polizei und OA nerven...
 
  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #5

Ferdl

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Vermutlich hilft da nur den Behörden Dampf zu machen, Ordnungsamt, Polizei, Gewerbeaufsicht und wenn da etwas Lebensmittelrechtlich etwas nicht in Ordnung ist Gesundheitsamt; Veterinäramt... werden Arbeitszeiten nicht eingehalten ist der Zoll ein Ansprechpartner.
Oder auch mal ganz allgemein mit der Verwaltung/Abgeordneten/Bürgermeister reden.
Wenn siech solche gemengelagen erstmal verfestigt haben brauchts meist große Geschütze und Ausdauer.

Man muss aber auch bereit sein Munition zu liefern.
 
  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #6

FMBerlin

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Einfachste Lösung: wegziehen. Langfristige Lösung: Supermarkt schließt.

Die Parksituation ist vom Supermarktbetreiber kaum beeinflußbar. Hier könnte man den Schulterschluß mit Politik und Behörden suchen und vielleicht mit Pollern entlang der Gehwege eine Verbesserung bewirken. Anlieger sollten konsequent den Abschleppdienst, das Ordnungsamt bzw. die Polizei einschalten.
Wichtig ist, das die Nachbarn zusammenhalten, sich absprechen und organisieren.

Wenn es sich bei der Problemgruppe um Moslems handelt (Türken oder Araber) könnte man versuchen herauszufinden, ob es dort soetwas wie einen Friedensrichter (eigene informelle Gerichtsbarkeit der Parallel-/Gegengesellschaft) gibt und der/die sich auf ein klärendes Gespräch einlassen. Das muß aber dann gut vorbereitet sein (Liste mit konkreten umsetzbaren und zumutbaren Forderungen), da es wahrscheinlich nur ein solches Gespräch geben wird, wenn überhaupt. Diskussionsrichtung: "Wir einigen uns oder der Supermarkt schließt: Wir sind mehr!". (In deren Wertesystem gewinnt der Stärkere, nicht der mit den besseren Argumenten.)

Ansonsten sich auf einen jahrelangen Kampf an allen Behördenfronten einstellen. Die Geschichte mit dem Fotografen deutet für mich auf eine Klientel, die weder für ihre Toleranz/Kompromißbereitschaft noch ihre Rechtstreue bekannt ist (organisierte Kriminalität und/oder "Großfamilie"). Der wird man nur sehr langfristig mit unzähligen Nadelstichen an allen sich bietenden Angriffspunkten beikommen. Für den Supermarktbetreiber geht es um die Existenz und bei Beteiligung Krimineller um viel Geld. Je nach Bevölkerungsstruktur und Gegend kann man den Kampf auch verlieren.
Und stellt Euch darauf ein, daß selbstverständlich bei Eskalation die Ausländerfeind und Rassismußkarte gespielt werden wird. Das muß man aushalten können und darf keine Gründe für einen solchen Vorwurf (der unabhängig vom tatsächlichen Verhalten auf jeden Fall kommen wird) liefern.
 
  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #7

Papabär

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Die Gehwege werden teilweise beidseitig mit bis zu 4 Autos pro Seite zugeparkt,
Whow, müsst Ihr breite Gehwege haben. Bei uns genügt meist bereits ein Auto, damit so ein Gehsteig zugeparkt ist.

Ich empfehle erst mal ein klärendes Gespräch mit der Polizei zu versuchen. Wenn die das Gebiet (intern) bereits zum "rechtsfreien Raum" erklärt haben, wäre der nächste Schritt wohl, an die Gemeinde heranzutreten um vielleicht eine politische Lösung zu erwirken.
 
  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #8
Justinian

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Vielen Dank für eure Antworten!

@Goldhamster
Natürlich möchte ich so eine Diskussion nicht auslösen, weiß auch nicht, wie man das aus meinem Text herauslesen soll. Habe sachlich die Situation geschildert und wollte Ideen die zur Lösung des Problems führen könnten. Habe auch noch nicht wirklich eine stark politisch oder gesellschaftlich ausufernde Diskussion hier im Forum gelesen. Kann aber auch sein, dass ich noch nie über eine gestolpert bin.

@Immofan @Duncan @Ferdl @FMBerlin @Papabär
Danke für die einzelnen Tipps. Werde das in dem Treffen auch so darlegen. Glaube man sollte auch schon im ersten Treffen diskutieren wie weit jeder einzelne wirklich gehen will. Aber Behörden permanent an ihre Arbeit zu erinnern und das mit mehreren Bewohnern der Straße sollte vielleicht schon einiges auslösen. Es kam auch schon der Gedanke ob man zur Zeitung geht. Ich finde gerade wenn sich eine rechtsfreier Raum entwickelt, sollte man noch mehr den Willen haben dagegen vorzugehen.

@Papabär
Natürlich parken die vier Autos der Länge nach auf dem Bürgersteig, nicht nebeneinander. Der Bürgersteig hat eine Breite von etwas über einem Meter.

Viele Grüße!
 
  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #9
dots

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Natürlich parken die vier Autos der Länge nach auf dem Bürgersteig, nicht nebeneinander. Der Bürgersteig hat eine Breite von etwas über einem Meter.
Entweder sind die Autos schmaler, als die meisten mir bekannten Autos, oder das mit dem "beidseitig" ist dann doch nicht so (gemeint), wie in #1 geschrieben.
Du kannst es ruhig zugeben, @Justinian: Den Einwand von @Papabär hast du nicht verstanden, gell? :-)
 
  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #10
Justinian

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@dots
Ja stimmt. ich meinte nicht beidseitig des Brügersteigs sondern beidseitig der Einbahnstraße auf jedem Bürgersteig. :smile010:

Es wird jetzt ein Rundschreiben an alle Anwohner verteilt und ein Treffen ist Ende des Monats geplant.
 
  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #11

Papabär

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ich meinte nicht beidseitig des Brügersteigs sondern beidseitig der Einbahnstraße auf jedem Bürgersteig. :smile010:
Und mit vier Fahrzeuglängen pro Seite ist die Straße dann komplett überfüllt? Whow!

Es wird jetzt ein Rundschreiben an alle Anwohner verteilt und ein Treffen ist Ende des Monats geplant.
Und bei dem Treffen sollen alle Hauseigentümer zugegen sein? Alle Beide? Ich meine viel mehr werden das bei so einer kurzen Straße ja kaum sein.

Früher haben haben wir so etwas dann telefonisch geklärt - aber ich kann das nachvollziehen. Immerhin musste ich mir mittlerweile ja auch so ein Teil zulegen, mit dem ich Fernsehen gucken, filmen und nebenbei noch meine Kaffeemaschine und meine Waschmaschine bedienen kann (oder besser: könnte). Dabei wollte ich doch nur telefonieren ohne vorab ein Semester in Telekommunikation belegen zu müssen. :unsicher040:

Zumindest das angesprochene informative Gespräch mit der Polizei sollte schon vor einem Treffen stattgefunden haben.
 
  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #12
Justinian

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@Papabär
Ich weiß zwar, dass du mich Hops nehmen willst, aber hier ein Bild der Situation. Auf der rechten Seite stehen vier Fahrzeuge auf dem Bürgersteig und auf der linken gibt es zwar ausgewiesene Parkplätze, diese hören aber hinter dem Baum auf, da dort eine Einfahrt ist und der Bürgersteig weitergeht. Auf der linken Seite stehen somit auch drei Fahrzeuge auf dem Bürgersteig. Wie man sieht, muss sich der Fahrer des Citroen schon etwas Mühe geben beim Durchfahren der Einbahnstraße.

Es sind aufgrund der anliegenden Mehrparteienhäuser ca. 10-12 Haushalte mit jeweils zwei bis sechs Personen. Ich weiß nicht wie man das telefonisch regeln möchte. Wie gesagt, wollen wir uns lieber vorab besprechen und einen gemeinsamen Konsens finden, bevor irgendwelche Einzelaktionen ins Leere laufen oder die Situation noch verschlimmern.

Schöne Grüße
 

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  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #13
SaMaa

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Für mich, die sich häufig in Köln aufhält, würde ich sagen... super die haben aber sehr viel Platz zum durchfahren und Supermärkte, die von der Straße aus beliefert werden sind dort auch keine Seltenheit.
Da muss man als Verkehrsteilnehmer oft mehrere Minuten warten bis die Straße wieder frei ist.
 
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  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #14
immobiliensammler

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Habt Ihr in der Stadt eine Berufsfeuerwehr? Dann würde ich das Gespräch mit deren Führungsetage suchen, die haben nämlich gerade in engen Straßen ein Interesse daran, dass da weiter ein Durchkommen ist.

In Nürnberg und noch mehr in Fürth finden da öfter mal Kontrollfahrten mit der Drehleiter (ist immer das Feuerwehrfahrzeug mit dem längsten Radstand) statt, wenn die z.B. wegen Falschparker im Kreuzungsbereich nicht ohne Rangieren abbiegen kann dann wird das teuer. Bei diesen Aktionen ist dann meist auch (pressewirksam) Polizei aus dem Führungsstab (erkennbar an den goldenen Sternen) dabei und die Abschlepper stehen natürlich auch schon in der Gegend rum (gibt ja genug Arbeit für alle).
 
  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #15

Ferdl

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Nach dem Bild würde ich vermuten dass auf dem Hof Parkplätze zweckentfremdet werden.
Das könnte Bau-und/oder Gewerberechtlich zu beanstanden sein.
 
  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #16

ehrenwertes Haus

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Ich hätte einen konstruktiven Lösungsvorschlag:

Den Markt zum Drive-In umbauen, Bestellen und im Markt abholen ist ja gerade im Kommen.
Statt Parkplätze nur eine "Anreichzone", ähnlich den Fresstempel-Drive-Ins.

Ich fürchte nur, dass weder die Anwohner noch der Marktbetreiber von der Kostenübernahme begeistert wären.
 
  • Der Supermarkt gegenüber Beitrag #17

Papabär

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Wie man sieht, muss sich der Fahrer des Citroen schon etwas Mühe geben beim Durchfahren der Einbahnstraße.
Also für mein Empfinden hat der da reichlich Platz - und auf der rechten Fahrbahnseite (also links im Bild) dürfte zwischen den parkenden Fahrzeugen und der Häuserfront auch noch genügend Platz für Fußgänger sein. Insgesamt erscheint mir.das Umfeld recht gepflegt, was nicht unbedingt für einen sozialen Brennpunkt oder gar einen "rechtsfreien Raum" spricht. Keine Graffitis und auch die Bremskraftverstär... ähem Straßenlaternen stehen alle noch gerade. Sogar der Transporter, der vermutlich den Supermarkt beliefert, ist dort auf den Hof gefahren. Bei uns stehen die regelmäßig mitten auf der Straße.

Zur Parkraumbewirtschaftung: Bei uns ist es so, dass Anwohner einen "Anwohnerparkausweis" erhalten können. Der kostet nichts. Hst Du bei Euch schon mal nachgefragt, ob es etwas vergleichbares gibt? Falls ja, wäre die Parkrumbewirtschaftung hier ja sogar eher im Interesse der Anwohner - vorausgesetzt sie wird auch ordentlich überwacht. Und das scheint mir hier das entscheidende Problem zu sein.

Wer führt die Überwachung durch? Mitarbeiter der Stadt oder Mitarbeiter eines von der Stadt beauftragten Privatunternehmens? An der Seite des Parkautomaten prangt so ein Aufkleber mit einem Logo, dass mir doch verdächtig nach Privatunternehmen aussieht. Da gab es m. E. vor einigen Jahren schon mal ein Urteil (Bundesverwaltungsgericht?), wonach diese Privatanbieter keine hoheitlichen Aufgaben wie Parkraumüberwachung durchführen dürfen. Wenn die Stadt da nicht reagiert hat, ist es doch klar, dass die Leute sich dagegen auflehnen. Völlig zu recht. (Über die Methode, die ausführenden Kräfte da persönlich anzugehen und ggf. sogar zu bedrohen, brauchen wir nicht reden. Das ist unterste Schublade. Aber es ist eben Aufgabe der Behörden, dagegen vorzugehen.)

Ich würde hier sogar erst mal mit dem OA sprechen. Vielleicht sind die ob der Situation ja sogar aufgeschlossen und dankbar für entsprechende Hinweise. Ich meine die können ja auch niemanden abstellen, der dort 24/7 Wache schiebt.



Wie gesagt, wollen wir uns lieber vorab besprechen und einen gemeinsamen Konsens finden, bevor irgendwelche Einzelaktionen ins Leere laufen oder die Situation noch verschlimmern.
Auf deutsch: Ihr wollt einen Arbeitskreis bilden in dem sich jeder Betroffene in einer vermeindlichen Anonymität verstecken kann. Das funktioniert so aber nicht.
 
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