Der Traum vom Ferienhaus und kleinem Eigenheim

Diskutiere Der Traum vom Ferienhaus und kleinem Eigenheim im Immobilienmarkt /Investments Forum im Bereich Finanzen; Guten Abend miteinander, seit einiger Zeit habe ich den Wunsch / Lebenstraum in naher Zukunft eine Ferienimmobilie zu kaufen die sich nach...

  1. Bones

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    Guten Abend miteinander,

    seit einiger Zeit habe ich den Wunsch / Lebenstraum in naher Zukunft eine Ferienimmobilie zu kaufen die sich nach Möglichkeit selbstfinanziert, 1-2 mal pro Jahr von mir selbst genutzt werden kann. Die Idee kam mir bereits im vergangen Jahr während eines Urlaubs, in einem Ferienressort, welches noch immer aufgebaut wird und vorraussichtlich 2021 fertig sein wird. Daher stehen noch einige Immobilien zum Verkauf.
    Für mich stehen 2 Typen zur Auswahl. Entweder eine Wohnung mit etwa 100m² Wohnfläche, Meerblick und gehobener Möblierung für momentan 395.000€ oder ein Luxushaus mit 200m², Meerblick und Luxusausstattung für 1.100.000€. Letzteres ist natürlich eine gewaltige Hausnummer für einen Normalo wie mich aber dazu gleich mehr.

    Die Lage ist sehr gut und trotz noch lange nicht abgeschlosseer Bauarbeiten, ist das Ressort gut besucht. Dazu lassen sich die Immobilien auch im Winter vermieten dank der Nähe zum Meer, einer interessanten Umgebung, Kamin und Sauna in den Objekten.

    Ich wohne nicht in der unmittelbaren Nähe des Ressorts und habe keine Ahnung von der Immobilienverwaltung und würde daher die Verwaltung dem Ressort gegen eine mir unbekannte Gebühr übergeben.

    Ich habe beide Objekte mit meinem aktuellen Kenntnisstand durchgerechn mobilien müssten bei den aktuellen Durchschnittspreisen zirka 2-3 Wochen pro Monat vermietet sein, damit sie sich selbst finanzieren. Ich habe damit gerechnet, dass die Einnahmen im Sommer aufgrund der Hauptsaison deutlich höher liegen als im Herbst/Frühjahr.

    Nun zu mir: mit 26 Jahren bin ich verbeamtet, befinde mich allerdings noch für gut 1 Jahr im Vorbereitungsdienst. Wenn nichts schlimmes passiert, bin ich mit 29 Beamter auf Lebenszeit. Mein Gehalt beträgt dann im übernächsten Jahr 2100-2500€ Netto je nach Verwendung und Zulagenhöhe.
    Die vergangenen Jahre war ich nicht untätig und konnte Eigenkapital i.H.v. etwa 10.000€ ansparen. Eigentum im Sinne von KFZ, Möbeln und was mich sonst umgibt, zähle ich mal nicht dazu.
    Bisher hatte ich noch keinen Kredit aufgenommen und bin ansonsten finanziell nicht negativ aufgefallen.
    Ich lebe recht sparsam, habe meine Ausgaben gut im Blick. Kinder möchte ich nicht haben.

    Dafür würde ich mir gerne, sobald ich beruflich die Gewissheit habe, wo ich denn verbleiben darf, ein Eigenheim in Form eines Einfamilienhauses besitzen. Es muss kein Neubau sein und nicht sonderlich groß. Allerdings weiß ich jetzt noch nicht, wo es mich hinverschlagen wird. Ich rechne mit einer Gewissheit in 5-8 Jahren.

    Ich spekuliere darauf, dass ich trotz in absehbarer Zeit nicht vorhandener Nebenkosten für beide Ferienimmobilien einen Kredit erhalte und sich eine der Immobilien (fast) von selbst finanziert, so dass ich parallel dazu in x Jahren einen weiteren Kredit für das Eigenheim aufnehmen kann, bis zur Pension bewohnen kann und den Lebensendabschnitt dann in der Ferienimmobilie verbringen kann.

    Das Problem werdet ihr mit Gewissheit erkannt haben, das Eigenkapital. Allein für die Ferienwohnung für knapp 400.000€ müsste ich zumindest 40.000€ Eigenkapital besitzen, damit zumindest die Kaufnebenkosten gedeckt sind nur bis ich so viel angespart habe, werden beide Immobilien vermutlich weg sein.
    Ich denke mal günstiger als jetzt werde ich in dem Ressort aufgrund der Bauarbeiten an keine Immobilie kommen, mal abgesehen von den günstigen Zinsen momentan (noch).

    Ich bin bereit ein gewisses Risiko einzugehen, nur weiß ich nicht was in meiner jetzigen Position mit dem Hintergrundwissen, dass sich das Ressort noch im Aufbau befindet und Immobilien frei sind, am sinnvollsten ist. Wenn es eine der beiden Ferienimmobilien nicht wird, kann ich den Traum wieder begraben.

    Timo
     
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  3. Andres

    Andres
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    Dann fangen wir doch mal klein an:

    Und wann wird es wirklich fertig? Fertigstellungstermine werden ja bekanntlich nicht immer eingehalten ...

    Wann wäre eigentlich der Kaufpreis zu zahlen? Richtet sich das nach dem Baufortschritt? Falls ja, wie viel ist nach Fertigstellung noch zu zahlen, wie viel ist sofort zu zahlen? Dass du schon nach der aktuellen Planung wenigstens für einen Teil des Kredits Zins und vielleicht auch Tilgung zahlen darfst, obwohl du noch gar keine Einnahmen hast, ist bedacht? Wie wirken sich Bauverzögerungen auf deine Zahlungsfähigkeit aus?


    Jaja, die Maklerzunft muss auch noch von irgendwas leben. 11 % Kaufnebenkosten sind ziemlich üppig.

    Außerdem solltest du unbedingt nicht nur die Nebenkosten in Eigenkapital bringen. Mehr als 80 % des Verkehrswerts (bei Neubauten!) sollte man sich nicht von der Bank leihen. Darüber hinaus wird nicht mehr mit der Immobilie als Sicherheit gerechnet und du zahlst erheblich höhere Zinsen.


    Dass du dir die Wohnung nicht leisten kannst, hast du schon selbst erkannt. Jetzt musst du nur noch entsprechend handeln.
     
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  4. Bones

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    Hallo Andres,

    2021 ist meiner Meinung nach schon sehr gut kalkuliert. Der für Besucher sichtbare Teil des Ressorts dürfte bereits nächstes / übernächstes Jahr fertig sein. Soweit ich weiß steht die die Einkaufsmeile kurz vor der Fertigstellung. Der Großteil an momentan noch im Bau befindlichen Häuser sollte im Verlauf des nächsten Jahres fertig werden. Ich denke mal, es werden ab dem kommenden Jahr noch Lücken gefüllt und so etwas wie Parkplätze, Badestellen und andere Kleinigkeiten folgen.

    Der Kaufpreis ist sehr wahrscheinlich sofort zu begleichen. Das Ressort ist bereits seit etwa 2 Jahren im Betrieb und die Wohnungen / Häuser die bereits fertig sind, werden entweder bewohnt oder vermietet.


    ~10% sollten doch normal sein? Ob überhaupt eine Maklercourtage fällig wird, weiß ich gar nicht da es keine Exposes im Internet gibt. Die Häuser und Wohnungen werden eigentlich (noch) von den Eigentümerfirmen angeboten.

    Die endgültige Entscheidung würde ich von weiteren, mir momentan noch unbekannten Faktoren abhängig machen.
    Es handelt sich nicht wirklich um Neubauten. Die Wohnung ist jetzt knapp 2 Jahre alt und wird vermutlich vermietet und das Haus ist 1-2 Jahre alt und sollte auch schon vermietet werden.
    Mir wäre es natürlich auch lieber zumindest 25% des Immobilienwertes als Eigenkapital zur Verfügung zu haben. Vermutlich würde ich das Geld dennoch nicht direkt finanzieren bei den niedrigen Zinsen. Nur würde es zich Jahre dauern, selbst für die Wohnung, bis ich zumindest 80.000€ auf der hohen Kante habe. Selbst ein Eigenheim sollte heutzutage nicht unter 300.000€ zu haben sein, dabei verdiene ich doch gar nicht so schlecht?


    Genau darum geht es. Realistisch betrachtet habe ich das Geld momentan nicht und auch nicht in den nächsten 5 Jahren. In 5 Jahren werden beide Immobilien definitiv weg sein. Zuschlagen würde ich erst frühstens im nächsten/übernächsten Jahr. Es handelt sich eben nur nicht um eine "normale" Immobilie. Es sind denke ich auch mal zu wenig Infos die ich bieten kann, nur weiß ich auch nicht, wer in solchen Fällen der richtige Ansprechpartner ist. Die sicherste Variante wäre es wohl abzuwarten, bis das Ressort fertig gestellt ist um zu sehen, wie sich die Besucherzahlen entwickeln und wie sich die Immobilien vermieten lassen. Bis dahin ist es auf jeden Fall zu spät.
     
  5. Bovary

    Bovary Erfahrener Benutzer

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    Eine solche Denkweise ist eine gute Vorraussetzung, viel, sehr viel Geld in den Sand zu setzen.

    Man kauft eine Immo, wenn man einen konkreten Verwendungszweck und ein passendes Finanzkonzept hat. Wenn es jetzt finanziell noch nicht geht, dann werden in 5 - 10 Jahren immer noch geeignete Immobilien am Markt sein. Nur ganz selten sind die nämlich „einfach weg“. Falls doch, findet man sicher einen Bauträger, der einem selbst noch in Timbuktu was schönes baut. Dieses „bald weg“ ist übrigens immer ein Argument der Makler und zwar seit es diese gibt. Das sollte zumindest nachdenklich machen.

    So, nun zum Vorhaben an sich: Mit Deinen stolzen 26 Lenzen willst Du Dich also für die nächsten ~ 40 Jahre (ja so lange dauert es bis zur Pensionierung) auf Deinen jährlichen Urlaubsort festlegen. Und Du kannst auch jetzt schon abschätzen, dass Du dann in 40 Jahren in der reichlich in die Jahre gekommenen Bude, die von diversen Urlaubern schön durchgerockt wurde, Deinen Lebensabend verbringen willst?

    Gelinde: Das ist alles in allem eine grandiose Schnapsidee. Solltest Du in Kürze eine reiche Erbschaft antreten dürfen oder auf B2 aufwärts gestuft werden, kann man neu drüber nachdenken.

    Ansonsten mein Rat: Spare Eigenkapital für ein Eigenheim hier vor Ort. Das kannst Du bei Pensionierung immer noch verhökern und Dir in anderen Gefilden einen Altersruhesitz zulegen.

    Auf so Nebensächlichleiten wie stark erhöhter Verwaltungsaufwand bei Ferienimmobilien will ich jetzt gar nicht erst eingehen. Wahrscheinlich hat man auch eine erhöhte Instandsetzung, um dauerhafte Vermietbarkeit bei ständigen Wechseln zu gewährleisten und den Trouble, solche Arbeiten dann geschickt in der vermietfreien Zeit zu terminieren. Das macht sich bestimmt alles ganz prima von weiter weg aus. Daher wäre es vielleicht ganz praktisch, das im eigenen Urlaub gleich in Eigenleistung zu machen. Alternativ findet man vor Ort eventuell jemanden, der das für „kleines“ Entgelt löst. Das schmerzt bestimmt nicht, bei einer 100% Finanzierung im Nacken.

    Es wurde in diesem Forum schon oft erwähnt: Immos verdienen nicht „von alleine“ Geld. Man muss eigentlich immer investieren, nämlich vor allem: Echte eigene Arbeit, handwerklicher und verwaltungsorganisatorischer Natur. Wenn man nun schon einen großen Teil der Einnahmen in die Finanzierung stecken muss, kann man sich leicht ausrechnen, wie viel noch übrig bleibt und ab wann dann der Punkt erreicht ist, wo es zum dauerhaften Zuschuss-Objekt wird, wenn man alle anstehenden Arbeiten gegen Entgeld ausführen lässt (bzw. mangels Ortsnähe und/oder eigener Kenntnisse ausführen lassen muss).
     
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  6. Andres

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    Das ist für mich bei Neubauprojekten äußerst kritisch. Es fehlt dann nämlich ein wesentliches Druckmittel bei Mängeln. Bei Fertigstellung sollte im Idealfall noch wenigstens 10 % der Bausumme noch nicht geflossen sein.

    Du trägst auch das volle Insolvenzrisiko des Bauträgers. Wenn das alles nicht so klappt, wie man es sich vorgestellt hat, darfst du nachschießen - sonst wird an dem halb fertigen Gebäude eben nicht weitergebaut. Diesen Mechanismus kann man tausendfach bei größeren Bauprojekten bewundern.


    Grunderwerbsteuer sind max. 6,5 %, mit Notar und Grundbuch liegt man dann bei ca. 8 %. Alles darüber ist die Provision.


    Dass der Vertrieb über Makler läuft, ist absolut üblich. Es verbrennt trotzdem dein knappes Eigenkapital.


    Dann verstehe ich nicht ganz, was du oben bzgl. Bau geschrieben hast. Die Wohnung ist also bereits fertiggestellt und kann sofort vermietet werden? Die sinnvolle Beleihung reduziert sich dann übrigens auf ca. 70 %,


    Das "Häuschen im Grünen" können sich die meisten nur leisten, weil zwei Personen voll arbeiten und beide dein (zukünftiges) Einkommen nach Hause bringen. Du möchtest mit einem Einkommen zwei Immobilien erwerben. Das wird dann irgendwie doch etwas enger.


    Ist nicht auf Immobilien beschränkt, sondern allgemein ein beliebter Verkäufertrick.
     
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  7. Bones

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    Der konkrete Verwendungszweck ist vorhanden nur am Finanzkonzept hapert es. Wenn es danach geht, konnte ich mir wohl nie eine Immobilie leisten. Dazu muss ich sagen, ich kenne niemanden und habe daher keine Erfahrungswerte zu selbst finanziertem Eigentum. Entweder wurden die Immobilien vererbt oder wie auch immer wurde die halbe Million für Kauf + Renovierung aufgebracht. Das Glück zu erben werde ich nicht haben, zumindest nicht im nächsten viertel Jahrhundert.

    Das ist natürlich ein Argument. Dass das Inventar routinemäßig erneuert werden muss, sowie Arbeiten an der Grundsubstanz stattfinden müssen habe ich mir gedacht. Hiervon würde ich meine Entscheidung u.a. auch abhängig machen. Wenn seitens des Ferienressorts, welches für mich als Verwalter in Frage kommt, sich/mich dahingehend nicht absichert, hat sich das eh und je erledigt. Die Einrichtung der Ferienobjekte ist recht hochwertig. Jedes Jahr bspw. eine neue Küchenzeile wäre nicht zu stemmen.
    Durchaus kann ich mir vorstellen dahin zu ziehen. Es handelt sich bei dem Vorhaben um keine Schnapsidee. Die Vorstellung habe ich "bereits" seit einem Jahr. Soll heißen wenn mir daran nichts liegen würde, hätte ich die Idee schon längst vergessen.

    Wäre der zweite Plan. Es stellt sich nur die Frage, wie der Markt in 40 Jahren aussieht und hinsichtlich der Verfügbarkeit solcher Immobilien. Und ob ich in 40 Jahren überhaupt noch auf dieser Welt verweile sei auch mal dahingestellt.

    Dies soll in jedem Fall eine Verwaltung übernehmen. Am liebsten wäre mir die hiesige Verwaltung.

    Gewiss, früher oder später steht irgendwas an. Du kannst mir aber nicht sagen, dass Immobilien gerade Ferienimmobilien am Meer ein Minusgeschäft sind.

    Die 10% Regel hatte ich im Rahmen meiner Recherche auf geschnappt. Nebenkosten werden wohl nicht gerne finanziert und die 10% ergeben sich aus den von dir genannten Angaben + Reserven.


    Korrekt, die Wohnung wurde bereits vor 2 Jahren fertiggestellt und wird momentan vermutlich schon vermietet. Für das Haus gilt dasselbe.


    Ich zahle auch steuern wieder jeder Beamte. Das Eigenheim wäre nur eine Option, wenn die Ferienimmobilie genug Gewinn abwirft, dass sie sich (fast) von alleine refinanziert.
     
  8. #7 Newbie15, 27.08.2018
    Zuletzt bearbeitet: 27.08.2018
    Newbie15

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    Selbstgenutztes Wohneigentum hat die beste Rendite, wenn es vergleichbar in Größe und Ausstattung mit einem Mietobjekt ist. Bei 200m2 Haus mit 1002 Grundstück gegen die 2-Zimmer 60m2 Wohnung geht die Rechner natürlich nicht auf. Sicher keine Mietausfälle, Grad der Abnutzung liegt in den eigenen Händen, keine Mietnomaden, ...
    Warum will man sich dann erst was unsicheres ans Bein binden? Mit einem abgezahlten Eigenheim lässt sich später auch anderes günstiger finanzieren.

    Dein genanntes Einkommen finde ich auch recht niedrig für solche Pläne. Über solche Kaufpreise haben wir mit wesentlich höherem Einkommen nicht ansatzweise nachgedacht.
     
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  9. Bones

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    Neben dem Aspekt der mir gefallenden und allgemein beliebten Lage, dachte ich mir, da es sich um fast Neubauten handelt welche erst einmal keine Renovierungs- oder Umbauarbeiten benötigen.
    Irgendwie müssen solche Ferienimmobilien doch rentabel sein, ansonsten gäbe es wohl keine Eigentümer oder Unternehmen, die ganze Anlagen betreiben.

    Die von dir genannten Punkte ergeben natürlich Sinn. Bis zum Eigenheim wird auch noch einige Zeit vergehen, in der ich mehr Eigenkapital ansparen kann. Nur wie wird sich der Markt entwickeln? Für jemanden wie mich ist die Situation momentan doch perfekt. Immobilien sind zwar teuer aber günstig zu finanzieren. Wohl niemand weiß in welcher Relation sich die Immobilienpreise im Vergleich zu den Finanzierungszinsen entwickeln werden und ich weiß auch nicht wie der Markt bspw. vor 20 Jahren aussah. Da nicht unbedingt Gewinne erzielen möchte, würde ich lieber über einen längeren Zeitraum kleinere Raten zahlen.
     
  10. #9 dots, 30.08.2018
    Zuletzt bearbeitet: 30.08.2018
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    Vielleicht denken die alle so wie du:
    Vielleicht müssen die auch keine Verwaltung bezahlen, oder haben nicht das "rundum-Sorglos-Die-Verwaltung-kümmert-sich.um-alles"-Paket gebucht.
    Das kostet nämlich. Sowohl die Verwaltung an sich als auch das Rundum-Sorglos-Paket.
    Wovon willst du das bezahlen?
     
  11. #10 dots, 30.08.2018
    Zuletzt bearbeitet: 30.08.2018
    dots

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    Dann ist das halt so. Diese Aussage als Argument pro Immokauf zu verwenden, halte ich für extremst gefährlich - und lässt mich an ein kleines Kind an der Aldi-Kasse neben dem Ü-Ei-Regal denken, dass bockig mit dem Fuß stampft und laut "Ich will aber!" schreit.
     
  12. #11 Newbie15, 30.08.2018
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    Warum? Wenn du auf eine größere Summe kleine Zinsen bezahlst, ist das in Absolutbeträgen auch nicht weniger. Dadurch, dass du prozentual aufgrund der hohen Summe weniger tilgen kannst, zahlst du länger ab und damit länger Zinsen auf eine hohe Summe. Oder du musst trotz des hohen Preises viel tilgen (ich finde ja derzeit 5-6 % absolutes Minimum), nur ist die Frage, ob du dir das leisten kannst mit dem, tut mir leid, geringem Einkommen. Diese Rechnung kilingt zwar in % toll, aber in Absolutbeträgen wird sich das quasi nichts nehmen. Und du zahlst keine Prozente, sondern Absolutbeträge. Aber sowas machen ja Banken/Verkäufer gerne. Nur 2 % Zinsen, nur 200 € im Monat... Ja, und insgesamt bis zur Volltilgung? Jeden Euro, den du nicht an Zinsen bezahlst, ist deiner. Ob du dann die immobilie später noch ohne Verlust verkaufen kannst, weißt du heute nicht, d.h. evtl. kommen diese Kosten noch zur den "günstigen" Zinszahlungen dazu.
     
  13. Bones

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    Guten Abend, ich hatte mir die letzten Tage nochmal Zeit genommen und darüber nachgedacht. Ich muss gestehen, da habe ich mich mit meinen Vorstellungen wohl doch etwas übernommen. Es war alles recht knapp kalkuliert und mehr eine Wunschvorstellung als Realität. Gerade auf Dauer betrachtet. Renovierungsarbeiten werden wohl doch häufiger anfallen als vergleichsweise in einer Mietwohnung, mal abgesehen von den mir unbekannten Nebenkosten die ggf. das Ressort betreffen, sowie die Kosten für die Verwaltung. In welchem Zustand sich die Immobilie / der Standort in 40 Jahren befindet sei auch mal dahingestellt.

    Daher belasse ich es dabei und konzentriere mich eher auf das Eigenheim.

    Zu den Zinsen: Wenn man nur ein "ärmliches" Gehalt als Staatsdiener bekommt, bleibt mir bspw. nichts anderes übrig als über mehrere Jahre monatlich weniger zu zahlen aber im Endeffekt höhe Gesamtkosten zu haben.
     
  14. #13 Lombi, 11.09.2018
    Zuletzt bearbeitet: 11.09.2018
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    Hi,

    ich kann mich nur dem oben Geschriebenen anschließen. Lass dich erst mal verbeamten und spar bis dahin so viel Geld wie möglich. Du sagst heut, dass du keine Kinder willst. Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass sich das noch ändern kann, besonders da du erst 26 Jahre alt bist. Das habe ich alles im Freundeskreis erlebt. Mit 26 Jahren glaubt man zu wissen was man will, bis man es dann weiß. Warum solltest du dich jetzt für Jahrzehnte verpflichten? Und warum willst du überhaupt Eigentum besitzen, wenn du eh nichts zu vererben hast (Stand heute!)? Bleib erstmal frei und flexibel.

    Wenn du jetzt doch unbedingt etwas kaufen möchtest, dann denke doch erstmal über eine nette kleine Eigentumswohnung (ca. 100qm, gute Lage!, vielleicht Maisonette, Dachterrasse=Lebensqualität, 3-4 Zimmer, 100-150k €) in deiner Region nach. Dafür erhälst du evtl. den benötigten Kredit und wenn nicht sofort dann sicherlich mit Verbeamtung (Banken lieben Beamte). Dann guckst du, dass die monatliche Rate ca. der Miete entspricht, die du eh zahlen würdest. So hast du kaum Risiko dich zu übernehmen, falls doch mal was dazwischen kommt. Per Sonderzahlung (möglichst hoch vereinbaren) kannst du dann jedes Jahr noch einen Batzen zusätzlich bezahlen, wenn du was angespart hast. Sollte sich dann in dieser Zeit dein Leben in Richtung Familienplanung wenden, dann kannst du immer noch über ein Haus nachdenken und die Wohnung weitervermieten (Lage, Lage, Lage!) und die Mieter deine Wohnung bezahlen lassen oder aber verkaufen.

    Nur Meine bescheidenen Gedanken.
     
  15. #14 Newbie15, 11.09.2018
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    Was ist diese Region, wo man das noch bekommt? Gute Lage und nur 1000 €/m²?
     
  16. #15 Goldhamster, 11.09.2018
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    Hallo Newbie15,

    ich fange mal an: Bremerhaven
     
  17. Lombi

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    "Gute Lage" kann man glaube ich verschieden definieren. Ich meine damit eine Lage in der man eine Wohnung sehr sicher vermietet bekommt, wenn man vermieten muss/möchte. Und das auch in hoffentlich X Jahren noch. "Gute Lage" nicht unbedingt im Sinne von Innenstadt oder Szeneviertel oder dergleichen.

    Ich habe meine erste Wohnung für ca. 170k gekauft (inkl. aller Nebenkosten plus neues Bad) und sie besitzt alle von mir oben beschrieben Eigenschaften inklusive Garage und Kamin. So eine Wohnung in der Innenstadt würde an meinem Standort vermutlich das doppelte Kosten.

    Die teuersten Wohnungen hier liegen bei ca. 500k für 100qm bzw. 2500 Kaltmiete.
     
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  18. #17 immobiliensammler, 11.09.2018
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    Und wann fand der Kauf denn statt? Und in welcher Region? Ich habe auch schon eine 3 Zimmer-Maisonette-Wohnung mit 80 m² für 12.500 Euro gekauft, war 2008 in Plauen .....
     
  19. Lombi

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    In 2012/2013 in NRW (50 km von Düsseldorf)
     
  20. #19 immobiliensammler, 11.09.2018
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    Dann kannst Du da den Preis wohl aktuell fast verdoppeln oder? Wenn der TE heute einsteigen will wird er wohl erheblich mehr hinlegen müssen!
     
  21. Lombi

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    Verdoppelt nicht, aber ich denke dass sie so ca. 220-230k bringen könnte mittlerweile. Mein Vorschlag war auch nur ein Beispiel. Es können auch 80 oder 90 qm sein, Balkon statt Dachterrasse etc. Hängt ja auch alles von seinem Standort ab. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen evtl. zu Beginn kleinere Brötchen zu backen und nicht ein unverhältnismäßig hohes Risiko zu fahren in einem Lebensalter indem die meisten tatsächlich noch nicht wissen wo die Reise hingeht.
     
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