Die Macht der Bank, wie weit darf sie gehen?

Dieses Thema im Forum "Immobilien - Erwerb/Veräußerung im Inland" wurde erstellt von hg6806, 02.09.2014.

  1. hg6806

    hg6806 Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen,

    es ist unglaublich was sich meine Bank hier gerade erlaubt.

    Ende Juni hatte ich einen Termin beim Notar. Dort wurde nach vorheriger Prüfung meine Wohnung verkauft.
    Stichtag war der 01.09.
    Nun hat sich aber vor 3 Wochen erst die Bank gerührt, bei der ich mein Darlehen abgeschlossen hatte, zwecks Ablösung und Vorfälligkeitsentschädigung, etc.
    Nun hat sich aber wegen einigen Unklarheiten die Sache so verzögert, dass die Wohnung nicht zum 01.09. verkauft werden konnte, bzw. der Noart konnte noch kein Bescheid geben, da die Löschungsbewillkigung seitens Bank noch nicht durch ist.
    Der Käufer hat auch seine Wohnung gekündigt und würde auf der Strasse sitzen, wenn ich ihn nicht schon in die Wohnung gelassen hätte.
    Meine Frage ist, wie weit darf die Bank das eigentlich verzögern, und wann kann man eine Entschädigung fordern, da ich ja auch mit dem Kaufpreis gerechnet habe.

    Der Banker ist teilweise sogar nicht ans Telefon gegangen, als ich ihn angerufen hatte. Hatte man gut daran gemerkt, das er sofort rangegangen ist, wenn ich ihn mit einer anderen Nr. angerufen habe.

    Schöne Grüße
     
  2. AdMan

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  3. #2 sara, 02.09.2014
    Zuletzt bearbeitet: 02.09.2014
    sara

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    Das was du schreibst ist etwas unverständlich.

    Du verkaufst im Juni deine Wohnung und weißt, dass da noch ein Darlehen darauf ist und sprichst nicht mit deiner Bank ?

    3 Wochen sind außerdem reichlich Zeit um die Ablösung des Darlehens zu regeln, damit mit dem Verkaufserlös das Darlehen fristgerecht abgelöst wird. Vor allem muss ja beim Kaufvertrag bzw. schon vorher, der Notar dem ja nach Einblick in den Grundbuchauszug die Eintragung gesehen hat dich auf die Grundschuld doch angesprochen haben???

    Die Löschungsbewilligung gibt die Bank ja erst wenn das Darlehen incl. der Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt ist, bzw. der Notar dies über Treuhandkonto abwickelt und den Betrag dann an die Bank abführt. (Kostet aber wieder extra Gebühren).

    Da frage ich mich wer da geschlafen hat? Der Notar ?

    Normalerweise eine ganz einfache Sache, außer man kann das Darlehen nicht ablösen...


    warum eigentlich nicht???
    Der Käufer hat bezahlt oder?

    Wenn er bezahlt hat ist das OK und richtig, aber wenn nicht wäre es sein Problem....
     
  4. Syker

    Syker Erfahrener Benutzer

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    Hallo zusammen,

    Ich hatte in diesem Jahr einen ähnlichen Vorfall.
    Nur mit dem Unterschied das ich der K war und die Bank vom VK die ganze Sache mit Löschungsbewilligung um mindestens 5 Wochen verzögert hat.

    VG Syker
     
  5. Andres

    Andres
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    Dass ihr den zeitlichen Ablauf falsch eingeschätzt habt, ist doch nicht der Fehler der Bank. Dass man mit solchen Verzögerungen rechnen muss, hättet ihr schon vorab erfahren können.
     
  6. #5 Blauaeugig, 05.09.2014
    Blauaeugig

    Blauaeugig Benutzer

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    Die Bank, mit der wir unsere Eigentumswohnung finanziert haben, benimmt sich auch etwas merkwürdig:
    nachdem wir den Entschluss gefasst hatten, die Wohnung zu verkaufen, haben wir als erstes ein entsprechendes Gespräch mit dem Sachbearbeiter bei der Bank geführt. Während dieses Gesprächs war alles "gar kein Problem". Also haben wir uns erfolgreich auf die Suche nach einem Objekt gemacht. Mit dessen Unterlagen führten wir dann ein 2. Gespräch. Da wurde es dann interessant: auf einmal wollte die Bank einem Objekttausch nur zustimmen, wenn sie unsere Wohnung vermakelt. Wir durften die Wohnung nicht selber verkaufen. Dann sollte eine weitere Lebensversicherung abgeschlossen werden und zusätzlich ein Bürge gestellt werden. Die von uns angedachten Renovierungen/Veränderungen am Objekt wurden vom Sachbearbeiter mit der Begründung abgelehnt, das Ergebnis würde ihm nicht gefallen. Ausserdem würde er sicher wissen, dass wir nicht mehr als 220.000€ erzielen könnten. Aber für den Preis könnte er uns sofort einen Käufer nennen, er müsse nur grad telefonieren.
    An der Stelle ist meinem Mann der Kragen geplatzt und wir haben das Gespräch abgebrochen. Ich habe darauf mit einem sehr netten und kompetenten Vertreter der BAFIN gesprochen. Der gute Mann ist aus allen Wolken gefallen und hat uns sehr im Umgang mit der Bank unterstützt. Darauf haben wir ausführlich mit dem Vorstand der Bank gesprochen - und plötzlich war der Sachbearbeiter "normal".

    Ich habe gelernt, dass sich manche Banken wie Gutsherren aufführen. Davon darf man sich aber nicht abschrecken lassen und muss manchmal energisch werden.

    Viele Grüße,
    Blauaeugig
     
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