Dringend

Dieses Thema im Forum "Mietvertrag über Gewerberäume" wurde erstellt von Virginia, 27.05.2009.

  1. #1 Virginia, 27.05.2009
    Virginia

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    Hallo,

    ich hab da eine frage.

    ich hab meinen mietvertrag für mein geschäft erhalten.
    derzeit habe ich nur einen vorvertrag unterschrieben, wo drin steht, dass ich ab 1.6. soundsoviel miete zahlen muss.

    im mietvertrag stört nich nun, dass der vermieter mich bis 2014 binden will, mit einer kündigungsfrist von 6 monaten.

    ist das normal im gewerbe?
    ich bin nun schon im laden. habe am 20. eröffnet und den vertrag vorgestern
    erhalten. welche chancen habe ich?

    bin dankbar für jede info. :Blumen


    verzeihung. nun hab ich vor lauter aufregung die überschrift vergessen konkretzu betiteln :shame
     
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  3. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    5 Jahre Bindung ist normal, es gibt natürlich auch die Variante mit 3 Jahren, aber länger macht eigentlich niemand Gewerbe-Vermieter.
    Das ist ja auch gut für dich. Wenn du 2010 dein Geschäft aufwendig aufgebaut hast, kommt der Vermieter und will die Räume zurück. Dann ist schluss mit lustig.

    Aber keine Panik: Du kannst mit dem Vermieter jederzeit einen Mietaufhebungsvertrag aushandeln. Darin stehen dann alle einzelheiten, zB wer was bezahlt, was du ausbauen musst, wann der Vertrag ausläuft etc. Aber bei Gewerbe ist die Kü meist 6 Monate (bzw 2 Quartale). Also auch bei einem aufhebungsvertrag wird eine "zwei-Quartalsfrist" vereinbarung sein.
     
  4. #3 Virginia, 27.05.2009
    Virginia

    Virginia Neuer Benutzer

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    danke für die antwort.

    aber was ist, wenn die vermieter später keinen aufhebungsvertrag machen wollen?
    bei dem vor mir haben sie es wohl gemacht.
    ich hab angst, dass der laden nicht läuft und die mich nicht aus dem vertrag lassen.
     
  5. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Es ist alles eine Vereinbarungssache. Wenn die Aufhebung nicht funktioniert, dann ist das Berufsrisiko. Wenn der ausziehende also unwirkliche Forderungen hat, wird der Vermieter nicht zustimmen und die Mietzahlungen gehen weiter.
    Wenn der Vermieter aber keine Mietzahlungen mehr erhält und auch nach Ende der Vertragszeit seine offenen Forderungen nicht eintrieben kann, wäre das sehr schlecht für ihn. also hat ein Vermieter interesse daran, dass der "Laden" läuft und Geld einspielt, von dem er auch seinen Teil bekommt. Eine Verweigerung der Aufhebung schadet eben auch dem Vermieter.

    Wichtig ist aber, dass der Mieter VOR ausbleiben der Mietzahlungen den Vermieter informiert, dass das Geschäft schlecht läuft und eine Aufhebung offene Mietzahlungen verhindert.
     
  6. #5 Virginia, 27.05.2009
    Virginia

    Virginia Neuer Benutzer

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    das würde ich auf jeden fall gleich sagen, wenns kein geld ehr rein kommt.

    ich red morgen, wenn ich sie sehen sollte mal mit ihr. entweder zeit verkürzen, oder irgendwie noch eine klausel festlegen, dass die möglichkeit eines aufhebungsvertrages besteht. ich möchte halt einfach sicherheit haben.
     
  7. #6 Taliesin, 27.05.2009
    Taliesin

    Taliesin Erfahrener Benutzer

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    Moin

    eine Klausel für einen Aufhebungsvertrag macht eigentlich keinen Sinn

    Genauso wie man sich zusammensetzt, um einen Vertrag zu machen, kann man sich auch hinsetzen, um den Vertrag wieder aufzulösen (bzw aufzuheben)

    Es geht ja nicht um einen Wohnungsmietvertrag, wo manch gesunde Vereinbarung wegen der aktuellen Rechtsprechung nichts wert ist.

    Apropos zusammensetzen, als Sie sich dereinst mit der Vermieterin getroffen haben, konnten Sie doch auch die Vertragslaufzeit gemeinsam festlegen.
    Wenn Sie nicht darüber gesprochen haben, können Sie das doch jetzt vor der Unterzeichnung tun. Noch ist ja nichts durch Unterschrift festgelegt, oder?

    Gruß
    Tali
     
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