Dubiose Handwerker, aktuell: Rechnung eines Entrümplers

Diskutiere Dubiose Handwerker, aktuell: Rechnung eines Entrümplers im Bautechnik Forum im Bereich Technische Abteilung; Okay dann haue ich auch noch einen drauf: Eine der größten Baufirmen Deutschlands hat den Hauptsitz ungefähr 50 km von hier entfernt (machen...

  1. #41 immobiliensammler, 05.12.2018
    immobiliensammler

    immobiliensammler Erfahrener Benutzer

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    Okay dann haue ich auch noch einen drauf:

    Eine der größten Baufirmen Deutschlands hat den Hauptsitz ungefähr 50 km von hier entfernt (machen heutzutage fast nur Stahlbetonbauten, auch große Autobahnbrücken, die orangenen Laster sieht man überall auf Autobahnbaustellen). Vom Besitzer wurde mal folgendes überliefert (war von Beruf Maurermeister): "ich habe nicht studiert, die Leute, die für mich arbeiten haben teilweise studiert, das reicht!".

    Vielleicht wollte er damit auch Bezug auf die Anekdote nehmen als mal jemand Herrn Krupp korrekt ansprechen wollte und es mit "Herr Generaldirektor" versucht hat. Antwort war: "Ich bin kein Generaldirektor, ich halte mir Generaldirektoren!"
     
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  3. #42 ehrenwertes Haus, 05.12.2018
    ehrenwertes Haus

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    Da gibt es mind. einen, den meisten Menschen namentliche bekanntes Bsp., dass diese Theorie so nicht korrekt ist:
    Albert Einstein.

    Warum Leute zu Schulversagern werden, hat nur selten was mit deren Lernvermögen zu tun, sondern meist ganz andere Ursachen.
     
  4. Nanne

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    Hat noch keinen Handwerker geschadet, im Gegenteil, nützt dem eher.

    Wetten, dass ein Handwerker, trotz guter Allgemeinbildung, nach jahrelanger Tätigkeit die ihm gestellte Arbeit zumindest so gut erledigt.

    Das ist der Punkt! Es ist die vorherrschende Meinung, dass ein junger Mensch/Schüler mit einigermassen guten Schulnoten in's Gymnasium gehört, dann studiert und so zur besseren Gesellschaft gehört...
    Diejenigen, welche eine weiterführende Schule nicht schaffen, taugen, -zwangsläufig- als Handwerker. In unserem Gebiet wurden AZUBI's mit Realschulbildung bevorzugt eingestellt, in allen Bereichen, auch von Ausbildungsbetrieben. Langsam merkt man die Folgen.

    Nach wie vor bin ich der Meinung, gute Allgemeinbildung/Wissen schadet auch einen Handwerker nicht, kann nur von Vorteil sein.
     
  5. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Doof klingt so hart, nenne es lernschwach. Mit diesem Prätikat wird ein Handwerker die Meisterprüfung kaum schaffen. Zum Thema "Erfolg".
     
    dots gefällt das.
  6. #45 Goldhamster, 05.12.2018
    Goldhamster

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    Ab Sekunde 16 wird das Video schön.


    Hat zwar nichts mit Dots Zitaten zum Schulbesuch zu tun...
     
  7. AJ1900

    AJ1900 Erfahrener Benutzer

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    Kannst du mir mal erklären warum jemand der vieleicht nicht ein Genie in Mathematik oder Fremdsprachen ist, nicht der beste Maurer, Rohrleger, Tischler oder vieleicht Koch sein kann?
    Das ist doch alles nur eine Frage des willens und der eigenen Vorlieben. Bei manchen Leute liegt der Ehrgeiz eben eher in der praktischen Tätigkeit, oder im Geld verdienen usw. usw..
     
  8. #47 dots, 05.12.2018
    Zuletzt bearbeitet: 05.12.2018
    dots

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    Natürlich gibt es immer Ausnahmen: Albert Einstein, oder auch der Hartzer, der trotz aller Vorurteile der perfekte Mieter ist. Trotzdem lehnen die meisten einen Hartzer als Mieter ab, wenn sie die Wahl haben.

    Jemand, der es in der Schule nicht schafft, sich Wissen anzueignen und vor allem Wege für sich selbst zu finden, sich Wissen/Kenntnisse zu "erarbeiten", wird es in der Berufsschule und Ausbildung/Lehre auch nicht schaffen, "gut" zu lernen (bzw, zu verstehen oder sein Wissen anzuwenden oder ...).

    ... pauschalisierend und grundsätzlich und verallgemeinernd ...

    ---

    Das sind dann (in meinen Augen) keine guten Handwerker.
    Die können dann zwar ein Bleirohr praktisch wunderbar und auch noch günstig flicken, wissen aber nicht (oder können nicht anwenden, dass) es ein Verbot (halt irgend so einen blöden Paragraphen, von dem man nichts wissen will) gibt, der Bleirohre verbietet.
    Dass die Rechnung korrekt ist (ohne falsch berechnete Mehrwertsteuer) gehört für mich in das Gesamtpaket der Reparatur. Die Reparatur besteht nicht nur aus dem Stopfen des Lochs, sondern z.B. auch aus dem Wissen "drumherum" (welches ich nicht habe und deswegen (auch) den Handwerker beauftrage) und der korrekten Abrechnung.
     
  9. #48 Papabär, 05.12.2018
    Zuletzt bearbeitet: 05.12.2018
    Papabär

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    Richtig - wobei es hier einen kleinen Haken gibt. Die weitaus meisten ALG II-Empfänger sind problemlose Mieter, bei denen es nie Schwierigkeiten mit den Zahlungen gibt. Einige (wenige) fallen auf - weil WENN es Probleme gibt, dann eben oft richtige (auch weil Pfändungen witzlos wären und die Leute das dann natürlich wissen und ausnutzen).


    Für mich nicht! Da macht auch ein Dipl. Ing. zuweilen Fehler. Deswegen prüfen wir die Rechnungen ja zweimal nach: Einmal rechnerisch und einmal auf sachliche Richtigkeit. Der Sanitärmeister, der sich dann wegen seiner um 3 Cent gekürzten Rechnungen aufregt, ist mir regelmäßig unbequemer.
    Die Rechnung kann ich prüfen - bei der Heizungseinstellung ist das schon weitaus schwieriger.




    Ich sehe schon, mein ältester Junior wird später wohl auch nur Hilfsarbeiter. In Deutsch, Englisch, Mathe und NaWi (so nennen die das heute) ist er regelmäßig unter den fünf Klassenbesten ... aber mit Religion, Musik und Bildender Kunst haut´s ihm auf jedem Zeugnis den Schnitt in den Keller. Aber gut - im Notfall könnte er ja vielleicht noch Politiker werden.
     
  10. AJ1900

    AJ1900 Erfahrener Benutzer

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    Na demanch müsste ja jeder studierte grundsätzlich jede Handwerkliche Tätigkeit mit links ausführen können. Liest man sich halt den Ratgeber "Wie baue ich ein Haus" rasch durch und lernt das auswendig, und schon brauchts keine Handwerker mehr.
    Übrigens auch bei Handwerkern ist es nicht anders wie bei den meisten anderen Berufen. Richtig lernen tut man die ehe erst in der beruflichen Praxis. Wenn ich mich an meine Berufschulzeit erinnere, habe ich da abgekürzt was ging, weil gelernt hat man was auf der Baustelle und nicht auf dem Lehrbauhof.
    Dann kommst, in meinen Augen, wohl nicht aus der Praxis. Ich weiß auch nicht ob du dir von jedem Handwerker erst mal die Grundschulzeugnisse vorlegen lässt, aber der normale Handwerker den man so auf der Baustelle trift ist kein Handwerksmeister. Den Meisterzwang gibt es in den meisten Berufen übrigens auch schon lange nicht mehr.
    Den Paragraphen braucht auch niemand zu wissen, wissen muß man nur das keine Bleirohre mehr einbaut. Und von den Handwerkern die ich so kenne weiß das eigentlich jeder, und die sind nicht studiert.
    Den allumfassend juristisch geschulten Klempner der mir auch noch die Buchhaltung macht, suche ich auch noch. Nur ein Handwerksberuf ist eben keine Verwaltungstechnischer "Bullshitjob" auf den man grundsätzlich auch verzichten könnte.

    Um es mal auf den Punkt zu bringen, ich kann sehr gut mit halben verwaltungsaufwand eine Steuererklärung machen oder auch ganz drauf verzichten. Ein halb eingestürztes Dach macht mir da mehr sorgen.
    Aber klar, Verwaltungsjobs dieser Art sind gemütlicher als Dächer decken, und deshalb wohl auch so beliebt. Nur trägt ein Großteil diese "Berufe" wenig bis gar nichts zum Bruttosozialprodukt bei, manchmal sogar eher im Gegenteil.
     
    immodream und Ferdl gefällt das.
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