Eigenbedarf nun Gegenangebot (Mieter)

Dieses Thema im Forum "Kündigung" wurde erstellt von dapeter, 11.10.2016.

  1. #1 dapeter, 11.10.2016
    Zuletzt bearbeitet: 11.10.2016
    dapeter

    dapeter Neuer Benutzer

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    Hallo,

    wir haben eine Eigenbedarfskündigung (ohne Formfehler) ausgesprochen. Mieter (Familie mit 1 Kind) ist zum Anwalt und will wohl über ein Gegenangebot eine Ablöse von uns erwirken. Ca. 3500€ + 2 Monate länger wohnen als geplanter Kündigungstermin. Ich schätze über einen Aufhebungsvertrag. Wir stehen noch im Kontakt. Soll auch so bleiben.

    Wir sind eigentlich der Meinung, dass der Eigenbedarf berechtigt ist und der Mieter eigentlich keine Chance auf einen Härtefall hat. Weiterhin haben wir eine Rechtsschutz die eine Räumungsklage übernehmen würde + auch kein Zeitproblem bzw. Problem noch ein paar Monate länger so zu wohnen wie es gerade ist.
    Findet ihr das Angebot angemessen? Was würdet ihr hier machen?

    Mietverhältnis das gekündigt wurde ist ca .2 Jahre --> 3. Monate Kündigungsfrist. Eigenbedarf ist möglich bzw. nicht im Mietvertrag ausgeschlossen. (Mann und Frau haben beiden einen Job. Einkommen ist gegeben.)
    ca. 1100 Kaltmiete Wohnfläche ca. 130m²

    Objekt (Randbedingungen)
    Haus mit 3 Wohnungen. 2 Wohnungen vermietet.
    Vermieter sind Eigentümergesellschaft: Eltern + (Sohn + Frau) wohnen zusammen in einer der Wohnungen.
    Eigenbedarf für (Sohn + Frau)
    Begründung Frau ist Schwanger (Kind kommt blad) und es gibt keine getrennten Bereiche, eigene Küche für die jetzige Wohnung usw.
    Derzeitige Wohnung ist groß genug, um noch ca. 1 Jahr mit Kind zusammen weiter zu wohnen.

    Grüße
     
  2. AdMan

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  3. Pitty

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    Wenn der Eigenbedarf rechtens ist, würde ich keine Ablöse zahlen. Verlangen kann man viel wenn der Tag lang ist. Zahlen Must Du nichts, weil Du im Recht bist.
     
  4. #3 anonym2, 12.10.2016
    anonym2

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    Hallo Dapeter,

    im Allgemeinen ;) ist es doch so:

    Falls eine Eigenbedarfskündigung rechtlich gesehen "wasserdicht" ist, ist es eher üblich, einen finanziellen Anreiz zu geben, wenn der Mieter FRÜHER auszieht. Wenn ein Mieter verlangen würde, dass er noch länger bleiben darf, fände ich es doch ziemlich frech (und sogar unlogisch, denn er unterlegt seine "Bitte" mit einer "Forderung"), dann auch noch einen Geldbetrag zufordern.

    Das wäre absolut unüblich.

    Gruß,
    anonym2

    Hinweis: nur meine unverbndliche Meinung - kein Rechtsberatung
     
  5. #4 BHShuber, 12.10.2016
    BHShuber

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    Hallo,

    das ist mittlerweile gängige Praxis, wenn man schon ausziehen muss, dann versuchen so viel herauszuholen wie nur möglich.

    Es liegt allein in deinem Ermessen, hier noch Geld hinterherzuwerfen, andererseits, würde eine gerichtliche Auseinandersetzung sicher nicht mehr kosten.

    Vorerst wäre jetzt mein Gedanke das so laufen zu lassen, dagegenhalten wenn denn abschätzbar ist, wer hier den Längeren hat, mit einem Angebot, kann man immer noch, zudem genießt du Rechtschutz über deine Versicherung.

    Gruß
    BHShuber
     
  6. #5 anonym2, 12.10.2016
    anonym2

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    Hallo BHShuber,

    ...aber nicht, wenn der Mieter später ausziehen möchte, als im Kündigungsschreiben angegeben.
    Vielmehr ist dies üblich, wenn der Mieter vorzeitig die Wohnung zur Eigennutzung übergibt... denn dann haben beide Vertragsparteien einen Nutzen davon.

    Ein Vermieter muss doch niemandem Geld bezahlen dafür, dass er zum festgesetzten Kündigungstermin (oder ja sogar noch später) auszieht. Das ist völliger Quatsch.

    Gruß,
    anonym2
     
  7. #6 BHShuber, 12.10.2016
    BHShuber

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    Hallo,

    gängige Praxis bezieht und bezog sich bei meinem Beitrag auf das Verhandeln und Geld- oder/ und Zeit schinden.

    Und von Müssen habe ich nichts geschrieben, lesen und verstehen.

    Gruß
    BHShuber
     
  8. AJ1900

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    Ich finde, ein Versuch ist nicht strafbar, und ich finde, ich würde dankend ablehnen, wenn der Eigenbedarf gerechtfertigt ist.
     
  9. Pharao

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    Hi,

    mit bedenken sollte man hier m.E. aber auch, das ein Mieter trotz evtl. gerechtfertigten Eigenbedarf einem ggf. sehr viele Steine in den Weg legen kann. Die Frage hier wäre dann also m.E. eher, wie sehen die finanziellen Gegebenheiten beim Mieter aus :? Denn wenn der Mieter hier keine "Angst" haben muss ggf. haftbar gemacht zu werden, dann ..... . Aber mit Sicherheit würde ich mich hier auch nicht erpressen lassen!

    Desweiteren sollte man auch aufpassen, das wenn man hier den Vertrag "verlängert", das im ungünstigsten Fall der Mieter dann trotzdem nicht zum ausgemachten Termin ausziehen wird. D.h. im schlimmsten Fall verliert man hier nur unnötige Zeit und muss ggf. dann trotzdem eine Räumungsklage starten. Auch völlig ungeklärt wäre m.E. hier noch, was in Fall "Mieter finde früher ein neue Wohnung" wäre? D.h., warum denkt der Mieter hier anscheinend im Vorfeld schon, das er innerhalb der gesetzlichen Kündigungsfrist keine neue Bleibe finden wird oder hat er kein Problem mit Doppelmieten falls er nächste Woche doch seine Traumwohnung finden sollte?

    Das lässt sich vorab m.E. immer sehr schwer einschätzen, was die Gegenseite für Argumente bringen könnte. Hier bleibt einem m.E. wirklich nur übrig, abzuwarten.

    Interessanter wäre hier die Höhe des Einkommens, denn wenn`s um eine evtl. spätere Forderungen deinerseits gehen sollte, dann spielen i.d.R. eher die Pfändungsgrenzen eine entscheidende Rolle und nicht die Tatsache das beide in Arbeit sind.

    Und was wäre die Gegenleistung dafür :? Ich mein, wenn ich "Ablöse" höre, dann denke ich da zB an eine Ablösesumme für eine Küche oder von mir aus auch, das der Mieter früher freiwillig das Feld räumt, ect. Aber so ganz ohne Gegenwert, warum sollte man da was bezahlen?


     
  10. #9 dapeter, 12.10.2016
    Zuletzt bearbeitet: 12.10.2016
    dapeter

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    Hallo,

    vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Nettoeinkommen der Familie wird ca. bei 3000 € Netto liegen.
    Im Vorfeld waren wir mit der Eigenbedarfskündigung bei einer Anwältin. Formalien sollten somit alle stimmen.
    Am 1.9.2016 haben wir unsere Mieter über den Eigenbedarfskündigung zum 31.12.16 informiert + Kündigungsschreiben vom Mieter mit "ich Mieter Xy habe die Kündigung erhalten" quittieren lassen.
    Paar Tage später kam schon das Schreiben des Anwalts der Mieter mit einer vorläufigen Information das man der EigenbedarfsKündigung widersprechen werde und schriftliche Kommunikation nun nur noch über ihn laufen soll. Substitution des Widerspruchs würde später erfolgen. (Ich gehe davon aus das die Mieter im Mieterbund/-verein sind)

    Wir sind dann noch mal zur Anwältin und haben die Unterlagen noch mal prüfen lassen. Sie meinte wir sollten es zur SIcherheit auch noch mal per Einwurfeinschreiben an die Mieter und auch an den Anwalt der Mieter schicken. Haben wir gemacht.

    Laut unserer Anwältin können wir ab dem 01.11.2016 die Räumungsklage starten, wenn ein Widerspruchsschreiben bis dahin eingegangen ist. Ansonsten wäre ja die Frist für den Widerspruch verstrichen. Hinweis über die Möglichkeit des Widerspruchs war in unserem Kündigungsschreiben enthalten.
    Der ungefähre Inhalt des "kommenden" Widerspruchs wurde uns zwischenzeitlich von der Mietpartei in einem Gespräch mitgeteilt. Wir können noch miteinander reden.
    (unsere Selbstbeteiligung für die Räumungsklage beträgt. ca 500 €)

    Ich finde es schon heftig. Eine Schwangerschaft ist nunmal nicht planbar, wir haben + 1 Monat früher Bescheid gegeben und auch signalisiert, dass für den Fall das Sie nichts finden eine mögliche Verlänger (Mietvertrag bis Ende Februar ermöglichen würden (Zeitmietvertrag) Das war beim ersten Gespräch noch vor dem Widerspruch...
    Irgendwie sehe ich uns nicht als einen Bonbonladen in dem Selbstbedienung herrscht. Mir tut es sicherlich auch leid um die Familie. Aber nach allem was ich mittlerweile über die Eigenbedarfskündigung gelesen habe, wird mir sowas am Ende als Besitzer des Hauses / Vermieter noch negativ ausgelegt.

    Wir haben den großen Vorteil, dass wir obwohl wir ein Kind erwarten noch gut 1 Jahr ohne Probleme im jetzigen Wohnverhältnis durchhalten können. Ich denke wir werden es drauf ankommen lassen.
     
  11. #10 BHShuber, 13.10.2016
    BHShuber

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    Hallo,

    das wäre auch mein Gedanke bei der Sache.

    Wenn ich das so lese ist es ebenso wie ich es bereits erwähnt habe, es wird versucht hier noch so viel wie möglich herauszuholen und wenn man die Möglichkeit hat, dann sollte man sich nicht erpressen lassen.

    Gruß
    BHShuber
     
  12. #11 dapeter, 13.10.2016
    dapeter

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    Hi,

    ich habe noch Fragen.

    1.) Ich habe mir rein interessehalber mal eine Pfändungstabelle angeschaut.
    Was bedeutet nun genau: Pfändbarer Betrag bei Anzahl unterhaltsberechtigter Personen.
    D.h. eine Familie mit einem Kind hat zwei Unterhaltspflichtige Personen?

    2.) Welches Risiko trägt der Mieter denn nun eigentlich überhaupt, wenn er im Mieterbund/Rechtsschutzversichert ist und der Räumungsklage stattgegeben wird, bzw. die Eigenbedarfkündigung rechtens ist.
    Hat er dann selber mit Verlust zu rechnen, oder übernimmt das dann alles Mieterbund / Rechtsschutz?
     
  13. Pitty

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    vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Nettoeinkommen der Familie wird ca. bei 3000 € Netto liegen.
    Im Vorfeld waren wir mit der Eigenbedarfskündigung bei einer Anwältin. Formalien sollten somit alle stimmen.
    Am 1.9.2016 haben wir unsere Mieter über den Eigenbedarfskündigung zum 31.12.16 informiert + Kündigungsschreiben vom Mieter mit "ich Mieter Xy habe die Kündigung erhalten" quittieren lassen.




    Laut unserer Anwältin können wir ab dem 01.11.2016 die Räumungsklage starten, wenn ein Widerspruchsschreiben bis dahin eingegangen ist. Ansonsten wäre ja die Frist für den Widerspruch verstrichen. Hinweis über die Möglichkeit des Widerspruchs war in unserem Kündigungsschreiben enthalten.
    Der ungefähre Inhalt des "kommenden" Widerspruchs wurde uns zwischenzeitlich von der Mietpartei in einem Gespräch mitgeteilt. Wir können noch miteinander reden.
    (unsere Selbstbeteiligung für die Räumungsklage beträgt. ca 500 €)

    Ich finde es schon heftig. Eine Schwangerschaft ist nunmal nicht planbar, wir haben + 1 Monat früher Bescheid gegeben und auch signalisiert, dass für den Fall das Sie nichts finden eine mögliche Verlänger (Mietvertrag bis Ende Februar ermöglichen würden (Zeitmietvertrag) Das war beim ersten Gespräch noch vor dem Widerspruch...
    Irgendwie sehe ich uns nicht als einen Bonbonladen in dem Selbstbedienung herrscht. Mir tut es sicherlich auch leid um die Familie. Aber nach allem was ich mittlerweile über die Eigenbedarfskündigung gelesen habe, wird mir sowas am Ende als Besitzer des Hauses / Vermieter noch negativ ausgelegt.

    Wir haben den großen Vorteil, dass wir obwohl wir ein Kind erwarten noch gut 1 Jahr ohne Probleme im jetzigen Wohnverhältnis durchhalten können. Ich denke wir werden es drauf ankommen lassen.[/QUOTE]

    Zuerst frage ich mich was ihr für einen Anwalt habt. Erst Beratung durch Anwalt, Schreiben durch Euch, Zustellung ungeklärt. Beratung durch Anwalt. Kann man das nicht gleich über den Schreibtisch mit Kopf vom Anwalt laufen lassen?

    Dann gebt ihr Ihnen noch eine längere Frist.....

    Ganz ehrliche Meinung?

    Habt Ihr das wirklich ernst gemeint? Ich würde da auch noch mehr raus holen.

    Ich habe 230€ für eine Eigenbedarfsankündigung gezahlt. Schreiben durch Anwalt, Zustellung durch Anwalt,

    Vorher nur Ärger mit dem Mieter.....

    Und Du glaubst es nicht, Mieter zog ohne Gegenansprü he, ohne Murren aus.
     
  14. #13 BHShuber, 13.10.2016
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    Hallo,

    der Mieterbund übernimmt gar nichts, wenn überhaupt, wird eine Vertretung ins Gericht geschickt, die Kosten bleiben am Mieter hängen, ob die nun pfändbar sind vermag hier keiner zu sagen, zumindes nicht die Höhe.

    Gruß
    BHShuber
     
  15. #14 dapeter, 13.10.2016
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    Anwalt ist Expertin für Mietrecht. Wir haben über die Rechtsschutz nur eine 1 Std. Beratung gehabt.
    Kündigungsschreiben ist zusammen mit Anwalt erstellt worden.
    Wieso ist die Zustellung ungeklärt? 1 x dem Mieter offiziell übergeben + Quitterung des Erhalts und zusätzlich noch mal per Einwurfeinschreiben an den Mieter und an den Anwalt nach Ankündigung des Widerspruchs. Beides im September also Fristgerecht für eine Kündigung zum 31.12.16.

    Ja, wir meinen es ernst. Im persönlichen Gespräch wurde gesagt, dass das Mietverhältnis somit offiziell zum 31.12.16 beendet sein wird.
    Da wir keine Unmenschen sein wollen, haben wir über eine mögliche Verlängerung für den Fall gesprochen, dass sie wirklich nichts finden sollten.
    Trotzdem wurde untermauert, dass das Mietverhältnis offiziell zum 31.12.16 endet.

    D.h. Mieterschutz / bund bringt nur für den Widerspruch der Eigenbedarfskündigung bzw. im Verfahren der Räumungsklage finanzielle Unterstützung?

    Was würde eine Rechtsschutz für den Mieter übernehmen? Hängt ja wahrscheinlich nur von den Vertragsbedingungen ab.
    Also für Eigenbedarfskündigung / Räumungsklage.

    D.h. bei einer positiven Entscheidung für uns hat der Mieter ein finanzielles Risiko? Sofern Pfändungsgrenze dies zulässt?

    Grüße dapeter
     
  16. AJ1900

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    Natürlich der Mieterverein macht nichts umsonst. Aber wenn der gegnerische Anwalt vom Mieterverein ist, solltet ihr euch freuen, das sind erfahrungsgemäß nicht gerade die besten Anwälte und oft auch nicht besonders motiviert.
     
  17. #16 Akkarin, 13.10.2016
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    Das kommt auf den Vertrag an, aber wenn der Mieter so pokert ist das ehr ein Fall von RSV ist vorhanden und übernimmt das.
    Heißt: das finanzielle Risko für den Mieter ist null € und er kann dich dafür mindestens bist zum Landgericht nerven und blockieren.

    In Verbindung mit dem Angebot hört sich das für mich nach dem Versuch an, dir Zeit zu verkaufen.

    dein Risiko sind nämlich a) die 500€ und b) guck mal in deinem Vertrag nach, was da zur Übernahme von Vergleichskosten steht.
     
  18. #17 dapeter, 13.10.2016
    dapeter

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    Vergleichskosten werden so weit mir bekannt nicht übernommen.
     
  19. AJ1900

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    Eigentlich sollte es dich nicht groß interessieren was der Mieter für Kosten zu tragen hat, oder nicht. Entscheidender ist, wie schätzt du die Chancen ein das du recht bekommst? Soweit ich das verstanden habe, ist das eine relativ klare Sache, Zeitnot hast du auch keine, ergo wüsste ich was zu tun ist. Auf einen Vergleich kann man sich übringes auch vor Gericht immer noch einigen, im Zweifel.
    Für mich würde eine Zahlung eh nur dann in frage kommen, wenn der Eigenbedarf keine oder nur geringe Chancen hätte, aber das musst du natürlich selbst entscheiden.
     
  20. #19 Akkarin, 13.10.2016
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    M. M. Zu klaren Fällen ist, dass die vor Gericht ganz schnell kompliziert werden koennen.

    Und ein Vergleich ist schnell aufgezwungen... Frag mal Immodream
     
  21. #20 dapeter, 13.10.2016
    dapeter

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    Ja, frei nach dem Motto auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand.
    Ich sehe zur Zeit keine Stolpersteine. Mietvertrag knapp über 2 Jahre. Eigenbedarf begründet. Keine Zeitnot unsererseits. Rechtsschutz deckt die Räumungsklage bis auf mögliche Vergleichskosten ab. Tja, Vermieter sein, kann echt lustig sein, oder eben auch nicht.
    Wenn der Widerspruch vom Anwalt der Mieter eingeht gehen wir damit wieder zum Anwalt und lassen uns beraten.
     
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