Eigenbedarf wegen Trennung

Dieses Thema im Forum "Kündigung" wurde erstellt von Unregistriert, 23.08.2011.

  1. #1 Unregistriert, 23.08.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Hallo,

    ich habe ein ganz dringendes Problem. Meine Frau, ihr 16jähriger Sohn, unser gemeinsamer 4jähriger Sohn sowie ich sind gerade im Juni in eine 4Zimmer-Mietwohnung gezogen, die ihren eltern gehört. wir haben einen ganz normalen Mitvertrag. Gleichzeitig haben wir unsere gemeinsame 3ZI-ETW ab 01.07. unbefristet vermietet. Jetzt eröffnet mir meine Frau, dass sie die trennung will und ich natürlich ausziehen soll. Wie stehen meine Chancen, dass ich mit einer Eigenbedarfskündigung durchkomme. Mein Sohn soll zukünftig an mehreren Tagen des Monats bei mir sein und benötigt ein eigenes Zimmer da wirein gemeinsames Sorgerecht haben. Sein´Ganztagskindergarten, seine zuküngtige Ganztagsgrundschule sind in unmittelbarer Nähe der ETW so dass ich um ihn zu versorgen kurze Wege habe. Bin selbst vollzeit berufstätig. Unsere Mieter haben einen Hund, sind nicht verheiratet, haben keine Kinder und der Mann verdient alleine fast das doppelte wie ich netto. Ist dem Mieter ein Auszug zuzumuten und wie stehen meine Chancen?

    Ich bitte dringend um Einschätzungen
     
  2. AdMan

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  3. T.M

    T.M Neuer Benutzer

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    Ist zwar keine schöne Situation aber alles nachvollziehbar. Demnach ist eine ordentliche Kündigung absolut gerechtfertigt. Man müsste halt sehen, ob sich der Mieter jetzt quer stellt, jedoch sollte sich das in einem gemeinsamen Gespräch zwischen vernünftigen Menschen klären lassen.
     
  4. #3 77Carina, 28.08.2011
    77Carina

    77Carina Erfahrener Benutzer

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    Ich denke, daß es ganz klar ein Grund zur Eigenbedarfskündigung ist, vorausgesetzt, Sie ziehen da dann auch wirklich ein (wovon ich ja ausgehe). Aber, wenn das Verhältnis bisher gut war zu den Mietern würde ich erst mal die Situation in einem persönlichen Gespräch erklären und auf gegenseitiges Einvernehmen hoffen. Meine Meinung
     
  5. #4 Unregistriert, 04.10.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Hallo liebes Forum,

    ich habe unseren Mietern über Haus und Grund die Eigenbedarfskündigung zukommen lassen und die Mieter auch vorab persönlich in einem Gespräch darüber informiert. Natürlich waren sie nicht begeistert, wäre ich auch nicht.

    Jetzt ist die Widerspruchsfrist am 30.09. abgelaufen (habe zum 30.11. gekündigt) und die MIeter haben keinen Widerspruch eingelegt, was mich ein bißchen wundert. Sie haben sich auch sonst nicht mit mir in Verbindung gesetzt, obwohl ich im Kündigungsschreiben angeboten habe z. B. die Küche wieder zurückzunehmen. Außerdem hatte unsere Mieter schon im persönlichen Gespräch angedeutet, dass er beim nächsten Umzug eine Fa. beauftragen wird. Mir kommt es jetzt ein bißchen komisch vor, dass er sich gar nicht gemeldet hat. Wenn er jetzt nicht zum 30.11. auszieht, was dann? Ich gehe davon aus, dass ich eine Räumungsklage gewinne (diese Einschätzung teilt auch Haus und Grund) und wenn dies der Fall ist, dann bleibt doch der Mieter auf den Kosten sitzen, oder? Der Mieter ist sehr solvent, von daher verstehe ich seine Intension es nicht so ganz? Im Kündigungsschreiben haben wir auch gleichzeitig einer Verlängerung der Mietdauer widersprochen...

    Hat irgend jemand Tipps zur weiteren Vorgehensweise? Haus und Grund hat sich das ganze auf WV Anfang November gelegt, allerdings hatte ich noch keine Gelegenheit mit der zuständigen Mitarbeiterin direkt zu sprechen nur mit der Sekretärin. Soll ich den Mieter ansprechen, oder erst einmal abwarten?

    LIeben Gruß
     
  6. #5 Unregistriert, 05.10.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Hallo,
    ich hatte gestern schon einmal versucht, weitere Fragen zu meinem Thema einzustellen, aber irgendwie taucht der Beitrag nicht auf.

    Unsere Mieter haben keinen Widerspruch eingelegt. Die Frist ist am 30.09. abgelaufen (Kündigung ist zum 30.11.2011). Unsere Eigenbedarfskündigung ist von Haus und Grund erstellt worden und wir haben auch einer Fristverlängerung gleich im Kündigungsschreiben widersprochen. Weiterhin haben wir im Kündigungsschreiben dem Mieter angeboten, die von uns übernommene Küche wieder zurückzunehmen und das wir an einer gütlichen Einigung interessiert sind. Ich hatte unseren Mietern bevor das Kündigungsschreiben bei ihnen eingeht auch in einem persönlichen Gespräch die Situation erklärt. Natürlich waren sie nicht begeistert, das wäre ich auch nicht gewesen. Der Mieter hat auch gleich angekündigt, dass er einen weiteren Umzug nicht selber machen würde, d. h. Umzugsfirma.

    Was mich wundert ist, da ich davon ausgehe, dass er Geld sehen will (was ich auch verstehen kann), dass er sich nicht mit mir in Verbindung setzt.

    Haus und Grund setzt jetzt nochmals ein Schreiben auf, in dem dargelegt wird, dass sie ja keinen Widerspruch eingelegt haben und wir davon ausgehen, dass die Übergabe spätestens am 30.11. erfolgen wird, wir aber gerne bereit sind, sollten sie früher eine Wohnung finden, dass dies auch früher geschehen kann.

    Haus und Grund meinte, dass wenn sie wirklich nicht ausziehen, ich Schadensersatz stellen kann, wenn ich dann vürübergehend in eine Pension ziehen muss (die Situation in der gemeinschaftlichen Wohnung ist unerträglich und Abstand nicht möglich). Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein solventer Mieter das riskiert!

    Habt Ihr irgendwelche Meinungen hierzu? Über Antworten würde ich mich freuen.
     
  7. #6 suvereto, 06.10.2011
    suvereto

    suvereto Neuer Benutzer

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    So, jetzt habe ich mich angemeldet...

    Ich habe die Anfangsfrage hier eingestellt.

    Liebes Forum,
    Unsere Mieter haben keinen Widerspruch eingelegt. Die Frist ist am 30.09. abgelaufen (Kündigung ist zum 30.11.2011). Unsere Eigenbedarfskündigung ist von Haus und Grund erstellt worden und wir haben auch einer Fristverlängerung gleich im Kündigungsschreiben widersprochen. Weiterhin haben wir im Kündigungsschreiben dem Mieter angeboten, die von uns übernommene Küche wieder zurückzunehmen und das wir an einer gütlichen Einigung interessiert sind. Ich hatte unseren Mietern bevor das Kündigungsschreiben bei ihnen eingeht auch in einem persönlichen Gespräch die Situation erklärt. Natürlich waren sie nicht begeistert, das wäre ich auch nicht gewesen. Der Mieter hat auch gleich angekündigt, dass er einen weiteren Umzug nicht selber machen würde, d. h. Umzugsfirma.


    Was mich wundert ist, da ich davon ausgehe, dass er Geld sehen will (was ich auch verstehen kann), dass er sich nicht mit mir in Verbindung setzt.

    Haus und Grund setzt jetzt nochmals ein Schreiben auf, in dem dargelegt wird, dass sie ja keinen Widerspruch eingelegt haben und wir davon ausgehen, dass die Übergabe spätestens am 30.11. erfolgen wird, wir aber gerne bereit sind, sollten sie früher eine Wohnung finden, dass dies auch früher geschehen kann.

    Haus und Grund meinte, dass wenn sie wirklich nicht ausziehen, ich Schadensersatz stellen kann, wenn ich dann vürübergehend in eine Pension ziehen muss (die Situation in der gemeinschaftlichen Wohnung ist unerträglich und Abstand nicht möglich). Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein solventer Mieter das riskiert!

    Habt Ihr irgendwelche Meinungen hierzu? Über Antworten würde ich mich freuen.

    Gruß
    suvereto
     
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