Eigenbedarf

Dieses Thema im Forum "Kündigung" wurde erstellt von robin1860, 12.09.2007.

  1. #1 robin1860, 12.09.2007
    robin1860

    robin1860 Benutzer

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    hallo,
    ich bin Besitzer einer vermieteten Eigentumswohnung, welche in meiner Stadt, in der ich aufgewachsen bin, liegt.
    Nun habe ich vor - nicht gleich, aber zum Ende 2009 - , in diese Wohnung einzuziehen (bis dahin werde ich mir in der Nähe eine kleine Wohnung suchen).
    Es geht als um das Thema Eigenbedarfskündigung.

    Was muß ich dabei beachten, wenn ich meinen Mietern dann (zu Ende 2009) die Wohnung kündigen will ? bin für jeden Tip dankbar
    PS: ich will ja die Mieter nicht bösartig rauswerfen, es soll schon alles fair und ordentlich ablaufen

    gruß
    nordstern
     
  2. AdMan

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  3. peewee

    peewee Erfahrener Benutzer

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    wenns nicht bößartig sein soll dann sagen sie dem mieter jetzt schon bescheid damit er sich darauf einstellen kann. dem mieter jetzt schon mitteilen das sie vorhaben ihm wegen eigenbedarf bis zum ende 09 zu kündigen. ich glaube die kündigungsfrist ist 1 jahr, d.h. mind. 1 jahr vor dem anspruch müssen sie ihm schriftlich kündigen.
     
  4. #3 Vermieterheini1, 13.09.2007
    Vermieterheini1

    Vermieterheini1 Erfahrener Benutzer

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    Lieber Robin Hood,

    was will der Vermieter machen, wenn der Mieter
    - der Eigenbedarfskündigung widerspricht?
    - einfach nicht auszieht?
    - plötzlich am laufenden Band Mängel zwecks Mietminderung findet?
    - einfach nichts mehr zahlt?
    ... und noch dutzende anderer "Annehmlichkeiten" ...

    Zu allererst sollte sich der Vermieter auf das allergenaueste über die Gesetzeslage kundig machen. Das kann ein öffentliches Forum nicht leisten! Da muss sich der Vermieter schon selbst anstrengen. Wenn der Vermieter sich außergewöhnlich gut informiert hat, erst dann kann er sich im Forum Tips holen, die deshalb wertvoll sein können, da man erst mit viel Vor-Wissen die Tips, Hinweise, Anregungen, usw. verstehen kann.
    Die Gesetzeslage ist meist wunderschöne Theorie - die Praxis kann ganz anders aussehen!
    Deshalb sollte sich der Vermieter anschließend über all das was bei Eigenbedarfskündigung passieren KANN ausführlich informieren.

    Dann bereitet man die Eigenbedarfskündigung in jeder Hinsicht professionell vor.
    Als nächstes erstellt man einen juristisch ausgereiften Mietaufhebungsvertrag bzw. lässt diesen von einem erfahrenen Fachmann erstellen.

    Und mit dem gesamten Wissen geht man schnellstmöglich zum Mieter mit dem festen Willen eine einvernehmliche und faire Vereinbarung auszuhandeln.
    Wenn das gelingt, dann braucht an die Eigenbedarfskündigung nicht mehr.
    Ein einvernehmlicher Mietaufhebungsvertrag ist tausend mal besser wie jede noch so ausgefeilte Eigenbedarfskündigung!

    (Ich bin frühestens ab 08.10.2007 wieder "Online".)
     
  5. Niko

    Niko Benutzer

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    An Vermieterheini1 (nicht nur)

    Stopp!
    1. Diese Seiten hier stellen nach meinen Recherchen das einzig vernünftige Vermieter-Forum dar.

    2. Wo steht, dass ich als Forumteilnehmer ("ausführliches") Vorwissen mitbringen muss? Es ist sicher sehr hilfreich, Kenntnisse zu haben und damit sogar anderen helfen und das Forum bereichern zu können.
    In deiner Aussage steckt - meiner Ansicht nach - die Tendenz, bei nicht (ausreichend) vorhandenen Vorkenntnissen, Hilfe/Infos zu verweigern. Bzw. ein "Recht" darauf (sprich zur Teilnahme an diesem Forum) grundsätzlich abzusprechen.
    Das halte ich für völlig übertrieben und bedenklich!

    3.
    Ich halte es durchaus nicht für zuviel verlangt, auf relevante BGB Paragraphen zu verweisen. Evtl. sogar Urteilsbeispiele.

    4.
    Das tut er eben (auch) hier in diesem Forum. Sie haben dazu ja auch selbst gute Beispiele geliefert, s. o.

    5.
    Wie selber schon richtig erkannt, die Praxis sieht meistens ganz anders aus. Ich denke, in 95% aller Fälle wird der Mieter nicht einem Aufhebungsvertrag zustimmen.
    Sei es auch nur, um dem Vermieter den Nutzen des 'anerkannten' Eigenbedarfs zu erschweren oder einen "Ausgleich" für den eigenen "Schaden des Auszugs und der Wohnungssuche" zu kompensieren/provozieren.
    Daher würde ich im Vorfeld zuerst lediglich ein persönliches Gespräch mit dem/den Mieter(n) führen und erst bei (schriftl. bestätigtem) Einverständnis einen Mietaufhebungsvertrag erstellen (lassen).
    Das hohe Risiko, eine Ablehnung seitens des Mieters zu kassieren, steht in keinem Verhältnis zum Aufwand eines vorbereiteten Aufhebungsvertrags und dessen mögliche Zeitersparnis.

    Ich stimme zu, sich so umfassend wie möglich mit der Eigenbedarfskündigung - aber (zunächst) nur mit der - zu befassen. Gerade dieses Forum halte ich - bislang - durchaus für geeignet, gezielt nützliche Info's, auch in Form konkreter (höchstrichterlicher) Urteile (bzw. Quellenverweise), dazu zu erhalten.
    Für einen rechtlich sicheren Aufhebungsvertrag kommt man (vermutlich) nicht um einen Anwalt herum. Aber der Erfolg ist dann auch den Aufwand wert.

    Was grundsätzlich übersehen wird - auch weil es rechtlich leider keine Relevanz hat - ist, dass ein erfolgreicher Einspruch des Mieters gegen einen berechtigten Eigenbedarf, ein (bislang) gutes Vermieter-Mieterverhältnis nachhaltig, meist dauerhaft zerstört.
    Wogegen umgekehrt ein verschlechteter Hausfrieden für den Mieter nur maximal 1 Jahr andauert (Vermieterkündigungsfrist), und vor dem Hintergrund, dass er selbst schon nach 3 Monaten ausziehen kann, bei Weitem nicht eine vergleichbare Beeinträchtigung bedeutet.
    Überdies, bei gütlicher Einigung evtl. auch ein Ausgleich für den Mieter in Form der Umzugskostenbeteiligung des VM drin ist.

    Bleibt bei einer Gerichtsverhandlung in jedem Fall die Unsicherheit der Richterauslegung. Schlimm nur, dass Vermieter in viel höherem Maße zu einer Klage gezwungen sind, mit häufig unsicherem Ausgang.

    Irgendwie seltsam, dass die Mietrechtreform - (klar zugunsten der Mieter) - zu einem Zeitpunkt in Kraft getreten ist, da der (Miet)Wohnungsmarkt nicht nur entspannt, sondern sogar günstig war, quasi bis heute.
    Wohlgemerkt, ich meine nicht die Betriebskosten! Auf die und v. a. deren horrende Steigerungen hat der VM in der Regel keinen Einfluss! Das wird nur allzuleicht vergessen und einfach in die (Kalt)Miete miteingerechnet.

    Gruß
    Niko
     
Thema: Eigenbedarf
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