eigenbedarfskündigung - verwandtschaftsgrad?

Diskutiere eigenbedarfskündigung - verwandtschaftsgrad? im Kündigung Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; hallo ihr lieben, aufgrund schwerer erkrankung eines unserer entfernteren familienmitglieder stellt sich mir (im moment nur theoretisch) die...

  1. #1 lostcontrol, 24.09.2008
    lostcontrol

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    hallo ihr lieben,

    aufgrund schwerer erkrankung eines unserer entfernteren familienmitglieder stellt sich mir (im moment nur theoretisch) die frage, bis zu welchem verwandtschaftsgrad denn eine eigenbedarfskündigung möglich wäre.

    das problem: es geht um den neffen meines vaters (also um meinen vetter = cousin), der aber mit der eigentümerin/vermieterin (meiner mutter) ja garnicht blutsverwandt ist.

    wie eng muss denn die verwandtschaft tatsächlich sein?

    für antworten wäre ich dankbar...
     
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  3. RMHV

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    Darauf kann es keine eindeutige Antwort geben. Es hängt immer vom Einzelfall ab und damit von einer passenden Begründung ab. Es handelt sich dabei um einen Sachverhalt, den ein Anwalt mit Aussicht auf Erfolg vertreten könnte.
     
  4. #3 lostcontrol, 24.09.2008
    lostcontrol

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    danke RMHV.

    sachverhalt: MS-erkrankung, dadurch früh-verrentung und pflegefall, deshalb umzug vom norden in den süden (zurück zur familie).
    problem: es gäb im mietshaus der eigenen mutter wohl auch wohnraum, der sicherlich einfacher per eigenbedarf frei zu machen wäre. das ist aber (aus gründen die ich jetzt nicht weiter erläutern möchte) psychologisch nicht zumutbar.
     
  5. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Die Familienmitglieder müssen in der Vergangenheit bereits mal unter einem Dach bzw in einer Wohnung gelebt haben.

    Der stiefsohn kann auch seinen nichtleiblichen Vater aufnehmen, wenn früher der sohn bereits vom Vater mal aufgenommen wurde.
     
  6. #5 lostcontrol, 24.09.2008
    lostcontrol

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    sehr häufige gemeinsame urlaube, sommerferien usw. zählen da vermutlich nicht?
    ach ja, der onkel ist immerhin patenonkel - spielt das 'ne rolle?
     
  7. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Wenn der Verwandtschaftsgrad vernachlässigbar ist (bis zu 3 Generationen), dann ist der "gemeinsame Mittagstisch" ein Kriterium. Bei Krankheit des Angehörigen gibt es da aber mehr Spielraum. Da sind die richter meist Vermieter-pro...

    Das, was du so vorbringst, könnte für den Richter wichtig sein. Patenonkel & Urlaube! sind gute Punkte.
     
  8. #7 lostcontrol, 24.09.2008
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    naja - für mich ist mein vetter in meiner kindheit eher sowas wie ein grosser bruder gewesen - irgendwie war er ständig dabei wenn wir was unternommen haben und in den urlauben in unserer ferienwohnung sowie beim skifahren etc. sowieso.
    trotzdem bin ich erstaunt dass das als argument zählen könnte - obwohl es mir völlig folgerichtig und logisch erscheint (aber dass das im zweifel vor gericht wenig zählt haben wir ja leider schon mehrfach erleben müssen).

    danke capo :-)
     
  9. #8 Eddy Edwards, 27.09.2008
    Eddy Edwards

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    Nach meiner Meinung liegt eine Verschwägerung im 2. Grad vor und die sollte als i. S. d. G. als Familienangehörige gelten.
     
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