Eigenbedarfskündigung wegen Wohnraumerweiterung Angehörigenwohnung

Dieses Thema im Forum "Kündigung" wurde erstellt von Gast123, 27.10.2014.

  1. #1 Gast123, 27.10.2014
    Gast123

    Gast123 Gast

    Hallo,

    auch wenn noch Zeit ist - Kündigungsfrist neun Monate lief gerade an - eine (oder mehrere) allgemeine Fragen. Zur Situation:

    Drei-Parteiein-Haus, je Etage eine WE.

    EG: Bewohnt durch Tochter der Eigentümerin nebst Familie (zwei Kinder); zur Wohnung gehörig ein beheizter Kelleraum (von vorherigen Mietern als "Kinderzimmer" genutzt, vorher "Partykeller", mit hochliegendem Fenster)
    OG: Vermietet an Familie (zwei Kinder) seit Februar (?) diesen Jahres
    DG: Wir (Ehepaar, volljähriger Sohn)

    Eigenbedarfskündigung, um den Wohnraum der Tochter mit Familie "dringend" zu erweitern um einen Hauswirtschaftsraum, Büro und einen "Multifunktionsraum".

    WF DG 100qm, 3ZKB, untere Wohnungen entsprechend etwas größer wegen Dachschrägenabzug DG.

    Stellt sich die Frage, ob es a) aufgrund der Größe einen überhöhten Wohnbedarf darstellen würde/könnte, b) es überhaupt eine Erweiterung des Wohnraums darstellt, da eine (vermietete) Etage dazwischenliegt (würde hier die "Sinnhaftigkeit" berücksichtigt?) und c) hätte der Mehrbedarf nicht schon zum Zeitpunkt der Neuvermietung OG absehbar gewesen sein und entsprechend diese Wohnung (die zudem räumlich gar intern hätte verbunden werden können) zu diesen Zwecken verwendet werden können und müssen?

    Danke schonmal :)
     
  2. AdMan

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  3. #2 Gast123, 27.10.2014
    Gast123

    Gast123 Gast

    Nachtrag: Wohnungen EG und OG je vier Zimmer, Küche, Bad, WC
     
  4. Andres

    Andres
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    Am Ende wohnen 4 Personen auf gut 200 m². Das ist großzügig, aber ganz sicher nicht überhöht.


    Komische Frage. Ich hätte eher erwartet, dass ein Hauswirtschaftsraum, ein Büro und ein Raum, dessen Nutzung nicht so recht geklärt ist, die Frage aufwirft, ob es sich hier um eine Wohnnutzung handelt.


    Es steht dem Eigentümer frei, selbst zu entscheiden, in welcher Wohnung oder welchen Wohnungen er gerne wohnen würde. Da er die neuen Mieter kaum kündigen kann (vorhersehbarer Eigenbedarf), seid ihr die logische Wahl.
     
  5. #4 Gast123, 28.10.2014
    Gast123

    Gast123 Gast

    Danke für Deine Antwort.

    Die Frage der Wohnnutzung stellt sich an sich auch, ja; nachdem ich aber im Netz (ich hatte ja auch gesucht und gelesen, bevor ich hier gepostet habe ;) ) Entscheidungen fand, wo Büro und "Unterbringung von Sammlungen" statthaft waren, scheint dies sehr auf eine Einzelfallentscheidung abzustellen.

    Bei c) ging es mir eben darum, ob sich vorhersehbarer Eigenbedarf insofern "übertragen" ließe, weil eben die OG-Wohnung erst so kurz vermietet ist (nach monatelangem Leerstand) und man dann diese hätte zu den gewünschten (konstruierten?) Zwecken heranziehen müssen. Ist mein Gedankengang verständlich oder denke ich zu quer?
     
  6. Andres

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    Das ist sowieso unvermeidbar. Jedenfalls sehe ich kein grundsätzliches Problem darin, dass eine weitere Wohnung zwischen der bereits genutzten und der für die Zukunft gewünschten Wohnung liegt.


    Verständlich, aber unzutreffend.
     
  7. #6 Gast123, 31.10.2014
    Gast123

    Gast123 Gast

    Nur noch einmal sicherheitshalber:

    Es geht nicht darum, daß die Wohnung gewechselt werden soll sondern um Erweiterung der EG-Wohnung durch die DG-Wohnung.

    Nicht, daß es ein Mißverständnis gab.
     
  8. Andres

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    Nein, war mir schon klar. Eigenbedarf könnte auch vorliegen, wenn die zweite Wohnung in einer anderen Stadt liegt - da ist ein zusätzliches Stockwerk wirklich kein Problem.
     
Thema: Eigenbedarfskündigung wegen Wohnraumerweiterung Angehörigenwohnung
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