Eigenbedarfskündigung

Dieses Thema im Forum "Kündigung" wurde erstellt von Skyline, 16.07.2013.

  1. #1 Skyline, 16.07.2013
    Skyline

    Skyline Gast

    Ich Wohne seit 26 Jahren in einer 46qm Wohnung, 2011 ist sie von meinen derzeitigen Vermietern zu je der Hälfte ersteigert worden.Als ich sagte ich muss keinen neuen Mietvertrag unterschreiben wurde mir gesagt ich zahle ihnen zu wenig Miete und Nebenkosten, ich sagte ihnen sie sollen sich bitte rechtskundig machen was sie dürfen und was nicht, sofort wurde mir gedroht wenn ich nicht das Zahle was die wollen würden sie mir Kündigen und mich schon irgendwie raus bekommen. Es waren Zeugen dabei. Dann hat sie die gesetzlich erlaubte Erhöhung gemacht die ich auch akzeptierte . Nur mit meiner Nebenkostenabrechnung ist es seither ein ewiges hin und her und meine Wohnung hat zudem Mängel die nur zögerlich oder gar nicht behoben werden. Jetzt haben sie einen Anwalt hinzugezogen und dieser drohte mit einem Gerichtsverfahren wenn ich die Nebenkosten nicht bezahlen, ich forderte ihn auf die strittigen Positionen zu klären und daraufhin kam die Kündigung wegen Eigenbedarf.Meine Miete ist nicht so hoch aber mehr kann ich mir auch nicht leisten da ich wenig verdiene und zudem Singel bin und alle Kosten alleine tragen muss, welche aussichten haben meine Vermieter
     
  2. AdMan

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  3. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Gehe zu einem Mieterverein und lass Dich dort rechtlich beraten. Ich denke nicht, dass Dein Vermieter in Deine kleine Wohnung einziehen möchte. Dann ist die Eigenbedarfskündigung unwirksam. Allerdings bekommst Du das erst raus, wenn Du ausgezogen bist. Dann könntest Du Schadensersatz und die höhere Miete fordern.

    Wegen der Nebenkostenabrechnung musst Du was richtig gerechnet wurde erst einmal bezahlen. Die offenen Positionen muss Dein Vermieter noch einmal überprüfen. Lass Dir ansonsten Belege der Betriebskosten zeigen.:brille002:
     
  4. #3 anitari, 17.07.2013
    anitari

    anitari Erfahrener Benutzer

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    Laß die Kündigung und die Abrechnung fachlich prüfen. Sie einfach nicht zahlen ist keine Lösung.

    Wie wurde denn der Eigenbedarf begründet und für wen? Muß ja nicht zwingend für den VM selbst sein.
     
  5. #4 Pharao, 17.07.2013
    Zuletzt bearbeitet: 17.07.2013
    Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi Skyline,

    hier sind ja gleich mehrere Baustellen offen, sodass ich dir auch anraten würde zu einem Anwalt oder zum Mieterverein zu gehen.

    Wenn ich das also richtig lese, gehört dem Vermieter nicht das ganze Haus, sodass die vereinfachte Kündigung nicht möglich wäre.

    Das ist natürlich richtig das dich keiner zwingen kann einen neuen MV einzugehen, nur weil der Eigentümer gewechselt hat. Der neue Eigentümer hat dich als Mieter mit diesem MV übernommen.

    Wenn er also die Miete erhöhen will, dann kann der das durchaus machen, aber nur nach Gesetzeslage. Hier kommt es also drauf an, was im MV vereinbart wurde zum Thema Mieterhöhung.

    Das der Vermieter die Nebenkosten anpassen will, das ist sein Recht und eigentlich auch selbst erklärend, denn an den NK verdient der Vermieter genau NULL Euro und wenn die Vorauszahlungen zu niedrig sind, dann gib`s ja am Ende des Abrechnungszeitraumes auch eine Nachzahlung deinerseits.

    Ich würde ggf. das zahlen "unter Vorbehalt". Dann kannst immer noch das ganze prüfen lassen und Einwände einbringen. Also schreib im Überweisungstext einfach "unter Vorbehalt" rein, das ist dann nämlich keine Anerkennung, nur weil man gezahlt hat.

    Dann ist es dein Recht diese Mängel dem Vermieter anzuzeigen und ggf. die Miete zu mindern. Hier sollte man sich aber auf jeden Fall Fachkundig beraten lassen, nicht damit man zu viel mindert oder sogar zu unrecht mindert.

    Ob der Vermieter mit Eigenbedarf durchkommt, das kann ich nicht beurteilen, aber nicht immer kommt man damit durch. Hier wird ggf. geguckt wer mehr Interesse bzw wer mehr Schutzbedürftig ist. Der Vermieter muss ggf. erklären, warum er nicht in seiner jetzigen Wohnung bleiben kann, ect. Und teuer kann es für den Vermieter werden, wenn er die Eigenkündigen nur als vorwand hiernimmt um einen Mieter rauszubekommen und später da garnicht einzieht, falls er mit der Eigenbedarfskündigung überhaupt durchkommen sollte.
     
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