Eigenheim Stromverbrauch

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von masel, 19.11.2013.

  1. masel

    masel Neuer Benutzer

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    Hallo Leute ich brauche mal euern Rat.
    Ich habe auf dem Grundstück meines Vaters ein kleines Haus von 86 qm gebaut. habe es alles über ein Achitekten laufen lasssen.
    Wohne dort jetzt seit 1,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen.
    Es ist eine Wärmepumpen Heizung (strom) verbaut worden.
    Haben monatlich eine pauschale von 134 an strom bezahlt, jetzt haben wir die Abschlussrechnung erhalten wo wir jetzt noch 1500€ nachzahlen müssen da wir ein Jahresverbrauch von 9000kwh haben für zwei personen haben.
    Kann es leider nicht beurteilen ob das ein höher verbrauch ist wegen der Wärmepumpe.
    Wir haben auch nur ein Stromzähler am laufen da mein Elektriker meint es sei so günstiger.
    Was haltet Ihr von der ganzen Geschichte und dem Verbrauch?????????????

    gruß masel
     
  2. AdMan

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  3. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    Schaust Du die die Strom-Verbrauchswerte regelmäßig an und zeigt sich da ob im Winter deutlich mehr Strom gebraucht wird ?
    Ich finde den Wert nicht extrem hoch.
     
  4. Andres

    Andres
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    Nein, keine Pauschale sondern eine Vorauszahlung. Es wäre schon sinnvoll gewesen, den tatsächlichen Verbrauch wenigstens einige Monate lang zu beobachten und zu überprüfen, ob die Vorauszahlung so ungefähr passt.

    Was für eine Wärmepumpe (Luft, Erde in zig Varianten, ...) ist es? Grundsätzlich ist der Verbrauch in einer Größenordnung, die man bei einem Neubau zwar nicht unbedingt haben will, die aber auch nicht völlig unrealistisch ist. Auch andere Verbraucher sind als (Mit-)Ursache denkbar.

    Man darf sich auch gerne mal Zweitmeinungen einholen. Sollte der Verbrauch wirklich der Wärmepumpe zuzuordnen sein, kann ich mir nicht vorstellen, dass sich ein Heizstromtarif wirklich nicht gelohnt hätte.
     
  5. mase

    mase Gast

    Danke erst einmal für die Antworten.
    Nein ich habe nicht vorauskasse gemacht es ist der pauschalpreis die 134

    Den Verbrauch habe ich jetzt nicht ständig kontrolliert

    ich habe vom vom 27.10.12-31.21.12 2040kwh
    01.01.13-28.02.13 1946kwh
    01.03.13-17.10.13 5939kwh verbraucht laut Abschlussrechnung

    es ist eine Abluft Wärmepumpe NIBEâ„¢ F470 - www.nibe.de

    wurde auch ordnungsgemäß in betriebnahme genommen.

    Werde jetzt auch erst mal den Strom Anbieter wechseln da ich schon 24,35 cent pro kwh zahlen muss
     
  6. Andres

    Andres
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    Dass du in 4 Monaten während der Heizperiode 2/3 des Verbrauchs von 8 Monaten (weitgehend) außerhalb der Heizperiode erreichst, ist ziemlich unwahrscheinlich. Irgendwas ist dann doch nicht ganz richtig.

    klick

    Bei Pauschalen gibt es keine Abrechnung. Und kein Versorger wäre so wahnsinnig, sowas zu vereinbaren.
     
  7. #6 sara, 20.11.2013
    Zuletzt bearbeitet: 20.11.2013
    sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Dies Verbrauchswerte wurden sicher nicht abgelesen, sondern vom Versorger bei Änderung des Preises anhand des Gesamtverbrauches und der entsprechenden Jahreszeiten ermittelt.
    Oder hat jemand an genau diesen Tagen die Zähler abgelesen, bzw. wurden von dir übermittelt?

    Somit ist aus diesen einzelnen Posten keine Bewertung zu schließen.

    Wenn man vom Durchschnitts Stromverbrauch für 2 Pers. ca. 3500kwh Jahr ausgeht, dann hast du für die Heizung und Warmwasser 5500kwh verbraucht.
    Denke dass das auch realistisch ist, je nach Heizverhalten und Warmwasserverbrauch.
     
  8. masel

    masel Neuer Benutzer

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    Also die werte standen so auf der Abschlussrechnung.
    Mein Zähler ist bei meinem Vater nebenan am keller, soviel ich weiß wahr vor wochen einer da um den stromzähler ab zu lesen.
    Ich finde wir haben ein sehr geringen Warmwasser verbrauch was das Duschen usw angeht, das heizen der Wohnung sind wir auch meines erachtens sparsamm da wir nicht mal überall die Heizung anhaben.
    Mir ist es echt ein Rätsel wie dieser hohe strom verbrauch zustande kommt, wobei das Heizsystem ja EIGENTLICH Strom und Kosten einsparen sollte.
     
  9. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Das ist auch so OK.

    Hängt da evtl. auch noch der Strom von deinem Vater daran?

    Mit Strom zu heizen ist immer noch die teuerste Variante.
    Du hast dafür die Investitionen für Gasanschluss od. Tank gespart, brauchst keinen Schornsteinfeger usw.
     
  10. masel

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    Das wäre ja noch schöner wenn vater damit dran hängt:verrueckt008:
    Na toll dann hätte ich aber doch lieber ein Gasanschluss wenn es dadurch günstiger ist da nehem ich auch den schornsteinfeger gerne.
    ich weiß dann echt nicht was mein Achitekt da geritten hat mir so eine Heizung zu verbauen wenn ich dadurch so ein hohen verbrauch habe:mad::sauer034::sauer032:
     
  11. #10 Aktionär, 21.11.2013
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    Der Architekt hat das nur geplant. In Deinem Auftrag.
    Bauherr bist Du. Und nur weil ein Architekt etwas plant muss man als Bauherr das noch lange nicht so bauen.
    Habt ihr nie verschiedene Varianten durchgesprochen?

    Für mich klingt das alles ein wenig so, als hätten Dir Dritte etwas vorgeschlagen und du hast dann gesagt: "Jau, so machen wir das, wenn ihr sagt dass das gut ist ...". Ziemlich blauäugig.
     
  12. masel

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    Es ist so ich sitze selber im rollstuhl haben es extra deswegen in den Händen des Achitekten gegeben er hat die einfach ohne Absprache installieren lassen ich wusste da überhaupt nichts von.
    Klar ich hätte auch mal nach fragen können aber trotzdem jetzt habe ich hier so eine scheiß Heizung stehen die mir sooooo das Geld aus der Tasche zieht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Ich hatte mich darauf verlassen das er das alles vernünftig plant schließlich kennt man sich da wir aus dem selben Dorf kommen
     
  13. Andres

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    Bei dir wird nicht mit Strom geheizt und daher ist der pauschale Rundumschlag von sara für dich nicht zutreffend.

    Erstens: Woher der Verbrauch kommt, ist doch noch nicht geklärt. Du hast nur einen Zähler und grundsätzlich ist damit für den Moment jedes Gerät im Haus "verdächtig", das einen Stecker hat. 9000 kWh in einem Jahr ist ununterbrochen 1 kW - das kann man auch anders erreichen.

    Sollte die Heizung dann als Ursache feststehen, geht es weiter: Ohne in den Kopf des Architekten schauen zu können, möchte ich doch vermuten, dass er sich wohl gedacht haben wird, dass er die Bude damit effizient beheizt bekommt. Damit ist die nächste Frage, wieso das bei dir nicht funktioniert, obwohl es grundsätzlich funktionieren kann.

    Die Ursachen können vielschichtig sein. Zunächst sollte man die Jahresarbeitszahl ermitteln. Damit sieht man dann, ob die schlechte Effizienz auf der Erzeugerseite oder beim Verbraucher entsteht. Grundsätzlich arbeiten WP gut bei niedrigem Temperaturhub (bei niedriger Außentemperatur sinkt der Wirkungsgrad, möglichst niedrige Vorlauftemperatur ist wichtig) und niedrigem Wärmebedarf. Für das von dir verlinkte Modell bedeutet das, dass dein Haus gut gedämmt sein muss (Wärmebedarf unter 45 kWh/m²a, grobe Schätzung, da der Warmwasseranteil die Rechnung beeinflusst), damit die Nennleistung der WP ausreicht.

    Jedenfalls kommst du als Eigenheimbesitzer nicht ohne ein gewisses technisches Verständnis für dein Eigentum aus. Das war schon immer so.
     
  14. masel

    masel Neuer Benutzer

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    Das sind ja schon mal ne menge informationen,
    aber wie bekomme ich die Jahresarbeitszahl raus?
    Ich wüsste auch nicht das ein von mein Elektro Geräten so unmengen an strom frisst da ich ja zb nicht einmal ein Trockner besitze.
    Welchen wert meine Hausdämmung hat kann ich dir jetzt nicht genau sagen aber ich gehe jetzt einfach mal davon aus das schon einen guten wert hat.
    Welche Schritte würdet ihr mir vorschlagen die ich machen müsste, weil so wie es im moment ist kann es nicht bleiben das kann ja keiner bezahlen

    mfg masel
     
  15. Andres

    Andres
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    Wärmemengenzähler und Zwischenzähler für die WP montieren. Du brauchst nicht die teureren geeichten Geräte, die man für Vermietungen einsetzt.

    Der Quotient aus abgegebener Wärme und Stromverbrauch nach jeweils einem Jahr ist die JAZ. Die Beobachtung über ein ganzes Jahr ist sehr wichtig, da die WP abhängig von der Außentemperatur sehr unterschiedlich arbeitet.

    4 und mehr ist gut, unter 3 ist etwas ernsthaft nicht in Ordnung.

    Den Verbrauch der WP kannst du natürlich schon nach viel kürzerer Zeit ablesen und so vielleicht schon feststellen, ob das die Ursache des Verbrauchs ist.

    Natürlich weißt du das nicht, sonst würden wir hier nicht diskutieren. Daher ist messen und etwas Detektivarbeit angesagt! Ein kleines Verbrauchsmessgerät kaufen und die Verbraucher im Haus der Reihe nach untersuchen. Waschmaschine, Kühl- und Gefrierschränke, Heizlüfter, Wasserbett, Lüfter, Fernseher, Computer - eben alles was irgendwie warm oder kalt macht oder ständig läuft. Den Verbrauch auf Jahr hochrechnen.

    Anderer Test: Alles ausschalten und den Zähler beobachten. So lassen sich "vergessene" Verbraucher aufspüren.

    Bitte nicht raten und ein pauschales "gut" gibt es nicht. Die Spanne zwischen einem Passivhaus und dem schlechtesten zulässigen Neubau ist erheblich. Vom Abstand zu alten Gebäuden und der Frage, was da "gut" ist, wollen wir nicht anfangen ...

    Der Energieausweis könnte ein erster Anhaltspunkt sein. Die Planungsunterlagen sollten auch aufschlussreich sein. Ist es ein KfW-Effizienzhaus? Wenn ja, welches?

    Neben der Frage, was geplant war, gibt es dann noch die Frage, was ausgeführt wurde. Wurde bei der Bauabnahme die Dämmung geprüft? Wie?
     
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