Eigentumswohnung abbezahlt - was nun?

Diskutiere Eigentumswohnung abbezahlt - was nun? im Immobilien - Erwerb/Veräußerung im Inland Forum im Bereich Immobilien Forum; Hallo, ich hoffe, dass ich hier richtig bin. Ich habe durch Bausparen und fleißig bezahlen meine EW vollständig abgezahlt. Die...

  1. #1 vermieterman17, 23.05.2018
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    Hallo, ich hoffe, dass ich hier richtig bin.

    Ich habe durch Bausparen und fleißig bezahlen meine EW vollständig abgezahlt.
    Die Bauspargesellschaft hat mir die Urkunde übersandt.
    Muss ich da noch was in das Grundbuchamt eintragen, oder kann ich die EW
    ganz normal ins Testament eintragen, so dass diese Wohnung bei meinem Ableben an den
    Richtigen kommt?
    VG
     
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  3. #2 BHShuber, 23.05.2018
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    Hallo,

    du kannst die Grundschuldeintragung beim Grundbuchamt löschen lassen, hierzu haben die Geldgebenden Institute wohl die erforderlichen Unterlagen übersandt, wenn nicht kannst du diese anfordern in einer Form der Löschungsbewilligung einer Grundschuld.

    Gruß
    BHShuber
     
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  4. Nanne

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    Du kannst die Grundschuld aber auch stehen lassen, ist vorteilhaft für evtl.spätere weitere Kredite. Sollte dies aus-
    geschlossen bzw. in Zukunft nicht nötig sein, dann löschen lassen. Löschen kostet auch Geld, weisst du ja.
     
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  5. #4 Stefan Rhein-Main, 26.05.2018
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    Hallo @vermieterman17,

    ich würde dir auch empfehlen dir Grundschuld im GB stehen zu lassen, um später ggf. wieder einen Kredit aufzunehmen. Hat ja erst einmal keinen Nachteil.

    Schöne Grüße
     
  6. #5 FMBerlin, 26.05.2018
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    Ich empfehle, die Grundschuld löschen zu lassen und bei den Gebühren dafür nicht am falschen Ende zu sparen. Aus einer Grundschuld, in der Regel mit der Unterwerfung in die sofortige Zwangsvollstreckung eingetragen, kann ohne weiteres vollstreckt werden, auch wenn der zugrundeliegende Kredit längst zurückgezahlt ist. Hier muß der Schuldner den Beweis erbringen, daß die Forderung nicht mehr besteht. Das kann nach Jahren, wenn z.B. die Löschungsbewilligung abhanden gekommen ist, schwierig werden. Banken werden gerne mal verkauft/fusioniert, so daß man nie absehen kann, mit wem man es in Zukunft als Grundschuldgläubiger zu tun bekommt. Speziell wenn man die Grundschuld für seine Hausbank hat eintragen lassen kann diese die Sicherheit auch für andere Forderungen aus der Geschäftsbeziehung verwerten. Auch wenn man die Vollstreckung/Zwangsversteigerung letztendlich abwehren kann macht es doch eine Menge Ärger und ist nicht ohne Risiko.
    Daß man wirklich in der gleichen Höhe nocheinmal einen Kredit von derselben Bank aufnimmt und diesen mit genau dieser Grundschuld besichert ist doch eher unwahrscheinlich.
     
  7. #6 immobiliensammler, 26.05.2018
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    Schon mal was von einer privatschriftlichen Abtretung der Grundschuld gehört? Geht!

    Im übrigen: Natürlich die Löschungsbewilligung gut aufheben
     
  8. #7 ehrenwertes Haus, 26.05.2018
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    Hier finde ich die Vor- und Nachteile der Löschung einer Grundschuld gut verständlich.

    https://www.hausgold.de/loeschung-der-grundschuld/


    Ich denke du solltest dich von ein paar Unken nicht kirre machen lassen, sonder überlege dir, ob du nicht in absehbarer Zeit einen weiteren Kredit aufnehmen möchtest oder musst.

    Abhängig von deinen Planungen macht entweder Löschung oder stehen lassen mehr Sinn.
    Evt. ist es bei dir auch sinnvoll nur die Art der Grundschuld zu ändern. Dazu solltest du dich dann aber von Fachleuten beraten lassen.
     
  9. #8 Stefan Rhein-Main, 26.05.2018
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    Ich finde auch hier sollte man "die Kirche im Dorf lassen". Solch ein Szenario ist sehr unwahrscheinlich. Wenn man absoluter Sicherheitsmensch ist, kann man mit einer Löschung vlt. besser schlafen. Ich denke, die Wahrscheinlichkeit einen erneuten Kredit zu nehmen, ist um ein vielfaches höher. Ist ähnlich wie mit Versicherungen eine Sache des eigenen Ermessens. Kommt wohl auch etwas auf den Typ an.
    Grüße
     
  10. #9 FMBerlin, 26.05.2018
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    Die Frage ist doch, wie wahrscheinlich ist eine Wiederverwendung der Grundschuld mit Gebührenersparnis im Vergleich zu den Risiken der Nichtdurchführung der Löschung im Grundbuch. So viele Möglichkeiten gibt es da nicht bzw. die Ersparnis hält sich in Grenzen.
    Mein Großvater hat noch rege mit Grundschuldbriefen gehandelt, daß war vor dem Krieg. Ich möchte keinen Grundschuldbrief gegen mich herumfliegen haben. Da zahle ich lieber ein paar Euro mehr Gebühren für eine Grundschuldbestellung bei Bedarf und dann bitte brieflos.
     
  11. #10 ehrenwertes Haus, 26.05.2018
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    Im Testament kannst du jederzeit einen Erben für diese Wohnung bestimmen. Das hat nichts mit den Eintragungen im Grundbuch zu tun.
    Wenn du die Grundschuld nicht löschen lassen möchtest, kann das für den Erben von Vorteil sein, falls er einen Kredit (z.B. für die Erbschaftssteuer) benötigen sollte. Wichtig ist dann nur, dass dem Erbe auch sicher die Löschungsbewilligung zukommt. Diese könnte z.B. zusammen mit dem Testament notariell verwahrt werden.

    Da das Thema "richtig" vererben, also möglich kostengünstig für die Begünstigten, sehr umfangreich ist und viele Fallstricke hat, solltest du dich diesbezüglich mit Notar, Steuerberater und Fachanwalt für Erbrecht beraten. Immer, wenn es beim Erben um mehr geht als die reine Haushaltsauflösung, ist mein Tipp notarielles Testament mit Verwahrung.
     
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  12. #11 ehrenwertes Haus, 26.05.2018
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    Das mag ja deine Einstellung sein.
    Dir sollte aber aufgefallen sein, dass es Viele gibt die da anders denken und auch ihre sachlichen Gründe dafür haben.
    Deine persönliche Lebeneinstellung als die einzig richtige Entscheidung darzustellen, finde ich zu einseitig und unsachlich.
     
  13. #12 FMBerlin, 26.05.2018
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    Nachdem die Vorteile einer Nichtlöschung bereits von anderen breit dargestellt waren hatte ich mir erlaubt, (nur) auf noch unerwähnte Nachteile/Risiken hinzuweisen und zwar ganz sachlich.
    Es hat schon Fälle gegeben, wo Eigentümer aufgrund eines in falsche Hände gelangten Grundschuldbriefes ihr Haus verloren haben. Und ich persönlich hatte die Freude, einen Grundschuldbrief aufbieten lassen zu müssen, der bei der Erbabwicklung verloren ging, trotz notarieller Verwahrung.
    Natürlich habe ich meine Empfehlung auf persönlicher Wertung/Erfahrung basiert, alles andere findet der Fragesteller auch bei Google. Von Darstellung meiner "persönliche Lebenseinstellung als die einzig richtige Entscheidung" kann allerdings keine Rede sein. Das ist Deine Interpretation. Und wenn Du mir mal wieder Deine ganz persönliche Meinung über mein Handeln mitteilen möchtest, schick mir doch eine persönliche Nachricht. Das interessiert nämlich nicht alle.
     
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  14. Nanne

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  16. #14 Nanne, 27.05.2018
    Zuletzt bearbeitet: 27.05.2018
    Nanne

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    ..der Beitrag:
    Herablassend, überheblich.
     
  17. #15 immodream, 27.05.2018
    immodream

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    Hallo Vermietermann17,
    ich habe früher immer die Grundschuld nicht löschen lassen, weil ich mit diesem Eintrag immer wieder weitere Objekte finanzieren konnte.
    Da ich inzwischen in einem Alter bin, wo man nicht mehr kauft, sondern verkauft, verschenkt oder vererbt, habe ich mich entschlossen ,
    alle Grundbücher " sauber " zu machen und meine ganzen Löschungsbewilligungen zusammengesucht.
    Bei irgendeiner Hypothekenbank hatte ich vor Jahrzehnten versäumt, die Löschungsbewilligung anzufordern.
    Da diese Hypothekenbank inzwischen mehrfach verkauft wurde, hab ich doch einige Telefonate führen müssen , bis man meine alten Unterlagen gefunden hat.
    Wenn du also nicht vor hast, neue Objekte mit den alten Grundbucheintragungen zu beleihen, würde ich nach meinen heutigen Erfahrungen die Grundschuld löschen lassen.
    Grüße
    Immodream
     
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