Eigentumswohnung als Investition

Diskutiere Eigentumswohnung als Investition im Baufinanzierung Forum im Bereich Finanzen; Das hier ist mein erster Beitrag, also erstmal hallo zusammen! Ein Freund und ich würden gerne ein bisschen in Immobilien investieren. Wir sind...

  1. #1 vollkorntoast, 10.02.2010
    vollkorntoast

    vollkorntoast Neuer Benutzer

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    Das hier ist mein erster Beitrag, also erstmal hallo zusammen! Ein Freund und ich würden gerne ein bisschen in Immobilien investieren. Wir sind noch sehr unwissend und machen jetzt einfach erstmal Informationsakquise. Wir wollen uns auch viel Zeit lassen, brauchen jetzt also nicht überhastet zu handeln.

    Unser naiver Plan: wir wollen jeder ca. 2000 EUR EK einsetzen, einen Kredit aufnehmen und für ca. 40.000 bis 50.000 EUR eine günstige 2-Zimmer-Wohnung erstehen. Diese soll sich im Laufe der Zeit selbst finanzieren, d.h. die Mieteinnahmen sollen nicht nur die Zinsen für den Kredit abdecken, sondern auch langsam die Wohnung abbezahlen. Wir verdienen zusammen so ca. 5000 EUR im Monat.

    Jetzt die Frage: ist das grundsätzlich realistisch oder völliger Blödsinn? Würdet ihr davon abraten und wenn ja, warum?
     
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  3. helaba

    helaba Erfahrener Benutzer

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    Warum naiv ? Mach ich doch auch so :-)

    Mal im Ernst: bei dem derzeit niedrigen Zinsniveau sollte das kein Problem darstellen, wenn das ein einigermaßen vernünftiges Objekt ist.

    Beispiel: 50.000 Darlehen, sagen wir mal 4,5 % Zins fest für 10 Jahre, mindestens 1 Prozent Tilgung, heißt monatliche Rate minimum 229,17 Euro, Laufzeit aber sehr lange (Zinsänderungsrisiko !).

    Du solltest auch an die zu zahlenden Nebenkosten denken (teils auf den Mieter umlagefähig/teils nicht).

    Rücklagen in Geld sollten für etwaige Kosten (Leerstand, Ausfall, Zwangsräumung, Renovierung usw.) schon vorhanden sein und Du musst halt Zeit haben.

    Und ich würde auf jeden Fall raten, das alleine durchzuziehen, niemals mit einem anderen zusammen eine Immobile kaufen und finanzieren! Gibt nur Ärger.
     
  4. #3 lostcontrol, 10.02.2010
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    ich staun ja immer wieder, gibt's bei euch wirklich eigentumswohnungen in akzeptabler (d.h. wirtschaftlich vermietbarer) grösse für 50.000 euro?
    bei uns nicht... und wenn, dann sind das so buden, für die man aufgrund des miserablen zustands keine mieter findet (es sei denn man pulvert nochmal soviel rein).
     
  5. #4 vollkorntoast, 10.02.2010
    vollkorntoast

    vollkorntoast Neuer Benutzer

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    Wir sind in Berlin, wahrscheinlich liegt es daran. Dafür sind natürlich die Mieten auch niedrig.

    Ein Beispiel: neulich haben wir uns eine Wohnung angeschaut für 40.000 EUR, 60qm, teilsaniert, 4. Etage, Altbau, Dielen, Südausrichtung, Balkon. Vermietet war sie zu dem Zeitpunkt wie folgt: NKM 300 EUR, Nebenkosten 80 EUR, Hausgeld 130 EUR. Wäre vielleicht gar kein schlechter Kauf gewesen.
     
  6. MarQi

    MarQi Erfahrener Benutzer

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    sowas gibts hier auch in bayern. ich kaufe prinzipiell nur wohnung unter 1000 €/qm (mein budget gibt auch nicht mehr her!) somit kann man schon für 50.000 euros ne 70m² wohnung kriegen. sind zwar keine burner wohnungen, aber so lange das haus in ordnung ist und gut verwaltet wird! was spricht dagegen?
    dem stimm ich absolut zu! zieh das alleine durch oder jeder kauft sich eine eigene wohnung und ihr könnt euch ja trotzdem gegenseitig helfen. zusammen eine wohnung verwalten... hohes konfliktpotential! das fängt bei der mieterwahl und hört bei der farbe des bodenbelags im falle eine renovierung auf, oder denkst du echt ihr werdet euch immer einig? ich verwalte zusammen mit meiner mutter ein 6 familienhaus, wobei mein vater zusammen mit meinem cousin die eigentümer sind und meine oma das nießbrauchrecht hat, da es ihr früher gehört hat. es ist eine absolute katastrophe!!! meine vater hat überhaupt keinen bock auf das ganze, obwohl er der eigentümer ist und schiebt alles vor sich hin. wichtige unterlagen, die er zum beispiel von der versicherung bekommt, verschwinden somit schonmal auf nimmerwiedersehen. mein cosuin hat bis jetzt nicht einmal was gemacht. meine oma ist zwar die vertragspartnerin der mieter, hat aber überhaupt keine lust irgendetwas zu unterschreiben. sie will einfach nur das geld auf dem konto sehen und der rest geht sie nichts mehr an. mit engelszungen hab ich auf sie eingeredet, damit sie die ganzen nebenkostenabrechnungen unterschreibt. meine mutter macht die vermietung, aber da sie so ein gutgläubiger mensch ist, existieren nur bedingt mietverträge und kautionen dümpeln auf dubiosen sparbüchern vor sich hin und sind nicht mehr zuordbar. hat mich ein ganzes wochenende gekostet das ganze zu klären. ich hoffe das war ein abschreckendes beispiel! :)
     
  7. #6 vollkorntoast, 10.02.2010
    vollkorntoast

    vollkorntoast Neuer Benutzer

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    Ungefähr so wollen wir die Sache auch angehen. Einfache Wohnungen in einfacher Lage, jedoch nur solche in denen wir uns auch selber wohlfühlen würden. Und, wie du schon sagst, sie sollten gut verwaltet werden und sich in einem vernünftigen Grundzustand befinden.

    Ist wirklich interessant, dass ihr beide zum "alleine durchziehen" ratet. Aber wir wollen es extra zusammen machen, weil wir uns bei solchen Dingen immer prima ergänzen. Soll ja auch ein Hobby werden und nicht unser Lebensunterhalt. Sorgen mache ich mir in dem Zusammenhang eigentlich eher um die steuerliche Seite, das ist bestimmt etwas komplizierter zu zweit. Dazu muss ich an anderer Stelle wohl nochmal eine Frage zu einer geeigneten Rechtsform stellen...
     
  8. MarQi

    MarQi Erfahrener Benutzer

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    hey das war meine geschäftsidee ;) in einem ratgeber, den ich gelesen habe wurde empfohlen, seine kaufentscheidung nur anhand von rationalen kriterien zu treffen. (rendite, preis...)
    ich finde der wohlfühlfaktor ist auch wichtig. eine wohnung die man selber beschissen findet, lässt sich nicht gut "verkaufen" und es macht auch keinen sonderlichen spass sich damit auseinanderzusetzen, auch wenn sie laut papier eine goldgrube ist.
    tjaa die erfahrung hats einfach gezeigt! bei meinen eigenen wohnungen hab ich immer das letzte wort und alles läuft über meinen tisch nach meinen vorstellungen. arbeitsteilung ist natürlich trotzdem möglich, aber wenn man zusammen eigentümer ist? wer setzt sich durch? es geht immerhin um viel geld und arbeit! ich empfehle es keinem!
    man kann ja eine gemeinsame hausverwaltung oder ähnliches gründen, aber bei der eigentümer und finanzierungsfrage möchte ich mein eigener herr bleiben! angenommen dein freund wird arbeitslos und kann die raten nicht mehr zahlen und ihr habt einen mietausfall? plötzlich stehst du alleine da. oder er wird arbeitslos und muss hartz4 beantragen. dann müsste die wohnung erstmal verkauft werden... überleg dir das echt nochmal!
     
  9. #8 R.Doecke, 23.02.2011
    R.Doecke

    R.Doecke Neuer Benutzer

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    40.000-50.000 € ist ein bisschen wenig für eine wirklich hochwertige Immobilie. Und hochwertig sollte sie schon sein, wenn sie sich durch Mieteinnahmen selbst finanzieren soll - sonst bleiben nämlich die Mieter aus.

    Was noch wichtig ist: Lage, Lage, Lage!
    Am besten innerstädtisch mit guter Infrastruktur. Bezüglich der Finanzierung: einfach mal durchrechnen lassen, es gibt genug online-Rechner. Hier ein paar zur Auswahl:

    http://www.webpose.de/finanzierungsrechner
    http://www.adlerimmobilien.de/index.php?id=42
    http://www.baufinanzierungsrechner.eu/immobilienrechner.php

    Mein Tipp ist der erste, auf der Seite gibts nämlich noch zusätzliche Infos in der Infothek.

    Viel Erfolg!
     
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