Ein Heizkreislauf - zwei Wohnungen. Wie trenne ich Heizungs-Warmwasser- und Stromkosten?

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von daylight, 01.08.2009.

  1. #1 daylight, 01.08.2009
    daylight

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    :)Hallo liebe Forenmitglieder,

    Ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil ich demnächst eine Wohnung in meinem Zweifamilienhaus vermieten möchte und sicherlich im Laufe der nächsten Zeit die eine oder andere Frage auftaucht, bei dessen Beantwortung ich mich sehr über Eure Hilfe und Eure Ratschläge freuen würde. Ich bin absoluter Neuling in dem Thema" Vermietung und alles was dazu gehört.
    So nun mal zum Stand der Dinge.- Die Wohung welche ich vermieten möchte war früher eine 3 Zimmer Wohnung zu der ein sehr großes Zimmer ( mit Waschgelegenheit und Toilette) im Dachgeschoss gehört. Das Zimmer im Dachgeschoss war mit Hilfe einer Raumspartreppe und von außen durchs Treppenhaus zu erreichen. Jetzt möchte ich dieses Zimmer meinem Sohn zur Verfügung stellen.
    Frage 1: Die zu vermietende Wohnung besitzt eine eigene Gastherme, welche allerdings auch das Dachgeschoss mit Warmwasser und Heizung versorgt. Dies möchte ich gerne trennen. Ist aber ein Heizkreislauf. Wie erreiche ich hier eine gerechte und funktionelle Trennung der Kosten welche in den einzelnen Wohnungen anfallen.Bisher wurde mit den zuständigen Stadtwerken ein Versorgungsvertrag über Gas und Strom vom BesitzerMieter selbst abgeschlossen. Das sollte mögl. beibehalten werden. Nur die Strom und Gaskosten welche mein Sohn in der Dachgeschosswohung verursacht möchte ich selbstverständlich selbst zahlen..bzw. der Junior vom Taschengeld

    Frage2: Gilt selbstverständlich auch für die Stromversorgung. Kann man hier einen sog. Zwischenzähler installieren? Oder wie erreiche ich eine gerechte und nachvollziehbare Trennung der Kosten und Verbräuche.

    Wäre schön wenn sich hier im Forum einige Gas-und Wasserinstallateure und Elektriker finden, welche mit hinsichtlich meiner Frage ggf. weiter helfen könnten.

    Vielen Dank

    lg
    daylight
     
  2. AdMan

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  3. #2 Taliesin, 01.08.2009
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    Moin daylight

    bei der Heizung mag es so gehen, dass Du alle(!) Heizungen mit Messröhrchen ausstattest und dann die gesamten Heizkosten danach anteilig mit den beiden Parteien verrechnest.

    Bei der Elektrik müsste man erst herausfinden lassen, ob sich die Stromkreise von der Wohnung trennen lassen. Ansonsten müssen alle notwendigen Leitung über den anderen Zähler laufen. Wahrscheinlich müssen die Installationen dann an die neuesten Vorschriften angepasst werden.

    Die Frage ist ja auch, ob das Obergeschoss für sich als Wohneinheit taugt.

    Gruß
    Tali
     
  4. #3 daylight, 02.08.2009
    daylight

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    Hi Tali,
    vielen Dank für Deine Antwort. Habe mal in den Sicherungskasten geschaut, welcher sich in der Wohnung des 1.Obergeschosses befindet. So wie es aussieht gibt es seperate Sicherungen für das Dachgeschoss. Vielleicht ist es möglich diese mit einer Art Zwischenzähler zu versehen. Um den Stromverbrauch aus dem Dachgeschoss zu ermitteln. Letztentlich wird wohl nur ein Fachmann das genau beurteilen können. Was jemand von Euch was so ein Zwischenzähler kostet?

    Was Heizung und Warmwasser anbelangt. Tja, hatte mir schon gedacht das die einzelnen Verbräuche nur mit Hilfe dieser Meßröhrchen ermittelt werden können.
    Ist der Installateur hier Ansprechspartner oder kann der mir eine Fachfirma nennen welche ich mit der Installationbeauftragen kann? Wie hoch sind die Kosten für die Installation der Röhrchen in NRW. Kann mir jemand von Euch diesbezüglich weiterhelfen?

    Am liebsten wäre mir allerdings wenn der zukünftige Mieter/in mit den zuständigen Versorgungsbetrieben, sprich den Stadtwerken selbst eine Vertrag abschließt und ich ihm später die Verbräuche meines Sohnes erstatte. Weil im Dachgeschoss ja ausschließlich zwei Heizkörper installiert sind und das Warmwasser über einen Warmwasserbereiter, der unterhalb des Handwaschbeckens installiert ist, erzeugt wird. Somit der "Löwenanteil der Heiz/Warmwasserkosten auf die Mieter der Wohnung im 1. Obergeschoss entfällt. Ich weiß aber nicht ob das o.k. soetwas vertraglich zu vereinbaren, oder ob das gegen die guten Sitten verstößt.

    Die Wohung im Obergeschoss taugt nicht wirklich als Wohneinheit. Mein Sohn möchte das Zimmer gerne nutzen, weil er in unserer Wohung bisher nur ein 11 qm großes sein Eigen nennt.

    Wie würdet ihr das Problem lösen?

    lg
    daylight
     
  5. #4 lostcontrol, 02.08.2009
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    die wohnung die du vermieten möchtest ist jetzt also ein zwei-zimmer-wohnung ohne waschgelegenheit und toilette? sorry, ich kann mir das grad nicht so recht vorstellen.

    ansonsten würde ich bei einem zweifamilienhaus, bei dem eine wohnung vom eigentümer selbst bewohnt wird, auch mal über 'ne warmmiete nachdenken. klar, da gibt's ein gewisses risiko die zu niedrig anzusetzen, aber wenn du's mal durchkalkulierst (was dein sohn an wasser, strom und heizung verbraucht dürfte sich ja nicht grossartig ändern zum aktuellen stand) wirst du eventuell feststellen, dass der aufwand, bei einer derartigen situation wie der deinigen wo sich quasi nichts vernünftig trennen lässt (auch allgemeinstrom etc. wird kaum berechenbar sein usw.) bist du eventuell besser dran wenn du auf die in einem solchen fall hochkomplizierte jahresabrechnung verzichten darfst.

    ich mach das mit meiner einliegerin (bis auf wasser und strom, für den sie einen eigenen zähler hat) auch so, und die 20 euro hin-oder-her die ich da bei guter kalkulation miese machen könnte, die ist es mir wert dass ich nicht jeden kleinkram abrechnen muss - die abrechnung wäre deutlich komplizierter als bei jedem anderen objekt das ich betreue.
     
  6. kummer

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    Wenn du Strom direkt abrechnen lassen willst, kommst du mit einem Zwischenzähler nicht weiter. Der ist nur für dich dann intern, genauso wie die Wasseruhren, die du in jedem Baumarkt für 10 Euro kaufen kannst. Die sind aber dann nicht "offiziell".

    Solltest du es abgeben wollen, mußt du ordentliche Zähler von einem den Stadtwerken bekannten Fachmann setzen lassen. Dann steht aber der ordentlichem Abrechnung durch die Werke nix im wege.
     
  7. #6 daylight, 02.08.2009
    daylight

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    Hi lostcontrol, Hi kummer

    Danke für Eure schnellen Antworten.

    Ich habe mich ein bißchen unglücklich ausgedrückt. Nee, die Wohung welche ich vermieten möchte ist eine 2 ZKBB ( ca. 55 qm) inkl. Badezimmer im Wanne/bzw.Dusche und Toilette. Mein Sohn im Dachgeschoss hat nur eine Toilette und ein Handwaschbecken ( insgesamt ca. 28 qm). Ich weiß das in der Wohnung ,damals inkl. Dachgeschoss und mit zwei Personen bewohnt ein zweimonatigen Abschlag bei den Stadtwerken für Gas-und Strom in Höhe von ca. 180,-Euro veranschlagt wurde. Über eine Vermietung auf Basis einer Warmmiete habe ich auch schon kurz nachgedacht. Was mache ich mit den regelmäßigen enormen Preiserhöhungen zb. Gaspreis und Strompreise werden ja auch ständig erhöht. Ich kann ja die WM nicht jährlich entsprechend erhöhen. Wie funktioniert das?..und was ist wenn dort den ganzen Tag der PC läuft :pc und viermal am Tag geduscht wird?? Weiterhin bin ich der Meinung, das eine Wohnung sich schlechter warm vermieten läßt. Hinzu kommt das ich absolut keine Ahnung habe und das Risiko einer Fehlkalkulation mir etwas hoch erscheint...bin nämlich blond :lol Sehr angenehm finde ich aber das diese Variante viel einfacher zu erechnen ist. At the moment bin ich da echt überfragt

    Aber sag mal ist es legitim, wenn ich meinem Mieter den Vertrag mit den Stadtwerken abschliessen lasse und ihm dann anteilig die Heizungskosten und Stromkosten, welche mein Sohn verursacht, beispielsweise auf qm umgelegt erstatte. Oder ist das eine "Milchmädchenrechnung".ggf. wäre das Interesse an der Wohnung dann auch nicht so groß oder ich würde mich am Rand der Legalität
    bewegen.

    Irgendwie tentiere ich zu einer gerechten, aber natürlich auch auch preisgünstigen Variante ohne großartigen Kostenaufwand in Kombination mit einer einfachen Abrechnung...scheint es aber so wohl nicht zu geben :?

    Schade..das die Idee mit dem Zwischenzähler so nicht funktioniert. Es müßte also ein zusätzlicher Stromzähler eingebaut werden. Werde dann wohl mal bei den Stadtwerken anfragen und einen Techniker der Versorgungsbetriebe konsultieren wegen eines Kostenvoranschlages.

    lg
    daylight
     
  8. #7 Taliesin, 02.08.2009
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    hallo daylight,

    lass mal von einem Elektriker prüfen, ob sich das Dachgeschoss elektrisch von der Wohnung trennen lässt und lasse dann eine Leitung von Eurer Unterwohnung zum Dach legen.
    Dann ist die vermietete Wohnung unabhängig und es gibt keine Stromabrechnungsprobleme.

    Man kann übrigens auch beglaubigte Zähler als Zwischenzähler einbauen, die wurden auf Genauigkeit geprüft und sind mit einem Jahresstempel versehen.
    Natürlich ist es dann schon eine nicht mehr so "reibungsfreie" Vermietung...

    Mit der Heizung wird es wahrscheinlich nicht so einfach sein...

    Gruß
    Tali
     
  9. #8 daylight, 02.08.2009
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    Hallo Tali,

    die Stromlösung hört sich plausibel an...dann würde der Stromverbrauch meines Sohnes über meinen Zähler laufen, ich setze einen Zwischenzähler rein und weiß dann wie hoch sein Verbrauch ist. Wenn soetwas ohne aufwendige Baumaßnahmen zu regeln ist und nicht das halbe Haus dabei der Bohrmaschine zum Opfer fällt :lol....wäre das eine vernünftige und sehr gute Lösung. Aber die Kosten...hast Du eine ungefähre Größenordnung für mich?


    Aber was mache ich mit dem Gasverbrauch; Warmwasser und Heizung???

    Ob es wohl u.U. möglich ist die beiden Heizkörper des Dachgeschosses an meine Therme anzuschließen. Dies wäre aber sicherlich mit sehr hohen Kosten und baulichen Veränderungen verbunden. Da stelle ich mir die Frage ob sich sowas lohnen würde.....wohl weniger.

    Danke für Eure Ratschläge und Ideen :Blumen..


    lg und einen schönen Sonntagabend wünsche ich Euch
    daylight
     
  10. #9 lostcontrol, 02.08.2009
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    im prinzip ganz einfach: du schreibst in den mietvertrag eine kaltmiete und eine pauschale für die betriebskosten, und da schreibst du dazu, dass sich diese pauschale auch ändern kann (in den meisten mietverträgen gibt's ohnehin schon einen dazu passenden absatz von wegen "wenn sich was ändert, kann erhöht werden") - wenn dann also z.b. der gaspreis um 5% steigt, erhöhst du die pauschale entsprechend (geht natürlich nicht rückwirkend, aber bei der pauschale darfst du auch unterjährig erhöhen, d.h. sobald du die ankündigung für die neuen preise bekommst). dazu brauchst du natürlich erstmal 'ne einigermassen vernünftige kalkulation, klar.

    wasserzähler würd ich definitiv einbauen lassen - das ist im normalfall auch keine grosse sache und kostet pro stück maximal 'n hunni.
    es steht dir auch frei dann das wasser separat abzurechnen.
    strom ist dagegen deutlich schwieriger bei deiner konstellation. aber das ist halt das risiko bei der "warmmiete".

    glaub ich nicht. manch einer ist froh wenn er weiss was er tatsächlich bezahlen muss und nicht jedes jahr vor der betriebskostenabrechnung bibbern muss.

    im zwei-parteien haus in dem der eigentümer eine der beiden wohnungen bewohnt geht so ziemlich alles - da musst du dich nicht an die betriebskostenverordnung halten sondern kannst eigentlich alles machen wozu du lustig bist.
    die frage ist nur ob die mieter da immer so mitspielen.

    da würde ich als mieter nicht mitspielen, ganz ehrlich.

    einfache abrechnung? gerechte abrechnung?
    nö, gibt's wohl eher nicht.
    wie willst du z.b. den allgemeinstrom für aussenbeleuchtung und treppenhaus umlegen? nach personen? oder nach parteien?
    habt ihr 'ne waschküche in der auch der mieter waschen wird? macht ihr dann 'ne strichliste?

    würd ich auch machen. wenn du dauerhaft vermieten willst ist das die beste lösung.
    und einen kostenvoranschlag wegen des wasserzählers würd ich auch gleich mal einholen.
    heizkosten kannst du dann ja nach quadratmetern abrechnen.
    und den ganzen kleinkram (beispiel allgemeinstrom) - naja, den würd ich in die kaltmiete mit reinkalkulieren, DAS abzurechnen wäre hier bei mir der ultimative horror. aber ich weiss nicht ob meine situation da mit eurer vergleichbar ist.
     
  11. #10 daylight, 02.08.2009
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    Hallo lostcontrol,
    zunächst mal möchte ich Dir sagen, das mir Deine Tips und Ratschläge eine große Entscheidungshilfe sind. Du bist Fachfrau und somit eine gute Beraterin für mich.
    HERZLICHE Dank dafür!!
    Versuche es mal auf den Punkt zu bringen:
    Strom aus dem Dachgeshoss entweder an meinen Zähler dran oder einen seperaten Zähler der Stadtwerke installieren lassen. Stromabrechnung der Wohung im 1.Obergeschoss dann direkt zwischen dem potentiellen Mieter und den Versorgungsbetrieben.
    Wasserzähler einbauen lassen und den Verbrauch dann seperat mit dem Mieter abrechnen. Nach dem tatsächlichem Verbrauch.
    Die Kosten für Warmwasser/Heizung, also den Gasverbrauch in die Pauschale einrechnen. Die weiteren Betriebskosten Grundsteuer, Abfallentsorgung, Gebäudeversicherung, Haftplicht fürs Haus, Treppenhausbeleuchtung, sowie Strom für den Keller usw. gibt glaube ich 17 umlagefähige Kosten...würde ich Personenbezogen umlegen, das ist doch fair denke ich, oder??... am liebsten möchte ich an eine Einzelperson, mögl.weiblich vermieten.
    Da ich auch was die entsprechende Kalkulation anbelangt nicht wirklich den Plan habe hatte ich in Erwägung gezogen Haus und Grund beizutreten und mich dort gegebenfalls beraten zu lassen. Es werden sicherlich noch viele Fragen auftreten.
    Ich möchte mich auch keinesfalls durch die Vermietung der Zweiraumwohung übervorteilen, sondern vielmehr zu meiner zukünftigen Mieterin ein gutes und entspanntes Verhältnis aufbauen und alles gerecht und nachvollziehbar darstellen.
    Im Keller befinden sich zwei Waschmaschinen- Eine nutze ich selbst,die andere würde ich der Mieterin zur Verfügung stellen, sie ist an den Strom des Obergeschosses angeschlossen ( müßte hier auch eine Wasseruhr installiert werden?) Wo überall müßten überhaupt Wasseruhren angebracht werden, an jeder Entnahmestelle... :? Wir hatten bisher nur einen Wasserzähler, der sitzt unmittelbar dort wo die Wasserleitung ins Haus geht.

    Ist es so, das bei einer Vermietung in einem Zweifamilienhaus die Heizkostenverordnung keine zwingend erforderliche Gültigkeit hat, ich möchte keinesfalls das der Eindruck entsteht, das ich mich in irdendeiner Form bereichern möchte.

    Hast Du, oder auch die anderen User hier einen Tip für mich was die anständige Kalkulation anbelangt, eine Software oder eine Buchempfehlung? Was die Umlage der Betriebskosten anbelangt muss ich mich noch reinlesen.

    lg
    daylight
     
  12. #11 lostcontrol, 02.08.2009
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    naja - so sehr fachfrau bin ich da sicher nicht. ich betreu halt mehrere mietshäuser (in denen niemand von uns wohnt) und hab halt hier im privathaus eine einliegerwohnung, die hier den vergleich darstellt.
    aber bei mir ist die situation dann doch ein bisschen anders, weil es hier diesbezüglich schon eine ziemlich klare trennung gibt, z.b. gabs den extra-stromzähler für die einliegerwohnung schon immer und den wasserzähler hab ich halt dann mal eben einbauen lassen (war wirklich kein ding). die einliegerwohnung nimmt nur ca. ein viertel der gesamten wohnfläche des hauses ein, insofern kann ich da relativ locker eine "warmmiete" vereinbaren. dass die wohnung unten genutzt und vor allem geheizt wird, ist für mich von vorteil, denn sie wärmt in gewisser weise mein wohnzimmer (unter dem die einliegerwohnung liegt) mit - in dem alten haus wäre der boden dort sonst deutlich kälter.

    ich kenn ja euer haus nicht, aber wenn das 'ne ähnliche situation ist wie bei mir, würde ich ganz sicher keinen extra-stromzähler für ein zimmer im oberen stock installieren lassen, sondern eher in die richtung denken, dass die wohnung unten komplett separiert werden kann, d.h. lieber für die untere wohnung alles autonom machen und das obere zimmer mit an euren strom- und heizungskram anschliessen.
    stell dir vor du hast mal 'n mieter den du "ausfrieren" willst (hoffentlich nicht) - dann müsste dein sohn ja auch drunter leiden.
    ich würde dir also empfehlen dir gedanken zu machen, wie du das haus demnächst und in zukunft tatsächlich nutzen willst. sohnemann zieht sicher irgendwann aus. sohnemann kann auch einen obulus für seinen wohnraum zahlen, der pi-mal-daumen kalkuliert wird, da wird's keinen ärger geben bezüglich tatsächlichen verbräuchen etc. wenn sohnemann 4 mal am tag duscht kannst du ihn ganz privat in den senkel stellen, bei mietern kannst du das nicht.
    ich bin sehr froh dass die einliegerwohnung an sich komplett unabhängig abgerechnet werden kann. dass die einliegerin meine waschmaschine mitbenutzt ist für mich ok, ihre wohnung ist klein (ca. 50qm) und es wäre blödsinn eine zweite waschmaschine darin aufzustellen und erst recht dort wäsche aufzuhängen (UG ist immer ein bisschen heikel in sachen feuchtigkeit). ergo benutzt sie meine waschmaschine und die waschküche mit, wir haben eine strichliste für den überblick wie realistisch meine einschätzung da ist, aber tatsächlich abrechnen tun wir das nicht, das hab ich letztendlich schon alles in meiner kalkulation mit drin.
    aber z.b. die gangbeleuchtung nach unten - die benutze ich ja auch, unten ist ja auch der gewölbekeller, meine werkstatt usw. - ich bin da schon auch häufig, wie sollte ich da die kosten abrechnen? oder für die aussenbeleuchtung? die hab ich ja nicht nur für sie, die hab ich auch zwecks einbrecher-abschreckung etc. oder gar das gartenwasser? sie darf den garten mitbenutzen, freut sich auch an den blümeleins, hat sogar die erlaubnis sich im kräutergarten zu bedienen - wie sollte ich das abrechnen? zähler hab ich fürs gartenwasser nicht, auch nicht für die waschküche, nur ihre wohnung ist komplett abgetrennt.

    ich kann dir nur raten es eben NICHT personenbezogen zu machen.
    ruckzuck ist der freund nicht nur jedes wochenende da sondern auch jeden abend. oder zieht ganz ein, was du nicht verweigern kannst (auch wenn sie dich fragen muss). meine empfehlung: mach's nach parteien, sofern es nicht nach verbrauch oder quadratmeter geht. versicherungen würde ich nach quadratmetern machen, heizkosten sowieso, schornsteinfeger entweder nach parteien oder quadratmeter, gartenpflege nach parteien, etc. wenn du dich mal hinsetzt und gründlich darüber nachdenkst wird dir sicher die passende lösung einfallen.

    siehe dazu oben.

    meine empfehlung: schau dir mal an was du tatsächlich aktuell an kosten hast. insgesamt. falls du es bisher nicht für nötig gehalten hast eine derartige aufstellung zu machen, dann hol das schnellstmöglich nach!
    ich bin jetzt zwar keine verfechterin von "haushaltsbüchern" oder ähnlichem, aber ich mache hier auch jedes jahr eine supergenaue aufstellung sämtlicher kosten - ich will das einfach für mich wissen, sonst zerrinnt mir das einfach so zwischen den händen und ich wundere mich irgendwann.
    ich war ziemlich geschockt als ich mal im bekanntenkreis rumgefragt hab, was die denn so an wasserverbrauch jährlich haben, und grad mal einer von 20 konnte mir das sagen!

    also: hinsetzen, kosten erfassen.
    ohne die kannst du ohnehin nicht kalkulieren.
    das wird auch das erste sein was dir "haus und grund" sagen wird, dafür brauchst du die nicht, die können auch nicht hellsehen, die wollen dazu auch erstmal die fakten.
    und wenn du die fakten hast, brauchst du wiederum "haus und grund" für diese kalkulation auch nimmer, dazu reicht ein taschenrechner und ein ganz kleines bisschen mathekenntnisse.
    naja, und wo du nicht weiterkommst wird dir mit hoher wahrscheinlichkeit auch hier geholfen.

    daumendrückend
    loschdi
     
  13. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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  14. #13 lostcontrol, 03.08.2009
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    RMHV - was meinst du jetzt mit "größtem kostenblock"? bei uns sind immer wasser und heizung die "dicksten brocken" - und beides wäre hier ja durchaus abrechenbar, wasserzählereinbau ist ja keine grosse sache und die heizkosten können nach quadratmetern abgerechnet werden oder eben über heizkostenverteiler (wobei sich hier wirklich die frage stellt ob sich das rechnet, denn da wird ja dann auch der vermieter seinen anteil an der rechnung des abrechnungsunternehmens zahlen müssen - ich habs mal für mich durchgerechnet was mich das kosten würde, und das würde sich definitiv NICHT lohnen, bei meiner relation der wohnfläche bzw. in dem fall eher zahl der heizkörper käme ich da sehr schlecht weg, für das geld kann die einliegerin lange mollig heizen.
     
  15. #14 daylight, 03.08.2009
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    Hi Losti, kummer,Tali, RMHV und all' die anderen die hier bisher so interessiert mitgelesen und mir mit Rat und Rat zur Seite gestanden haben und auch in Zukunft sicherlich weiterhin mir Tips und Ratschläge erteilen werden...so hoffe ich zumindest....

    Es ist so ja vernünftig und definitiv auch unbedingt erforderlich eine anständige Planung zu machen, eine Kostenaufstellung... :lol Haushaltsbuch...oh je...was ist das..kenn ich nicht..und mag ich nicht.Bisher hat alles so funktioniert....mittlerweile sieht es eteas anders aus. Notarkosten...Grunderwerbssteuer...u.s.w. ...könnt Euch vorstellen, das jetzt ne'anständige Kalkulation dringend erforderlich ist.

    Jetzt aber mal ernsthaft:

    Nach reiflichen Überlegungen und mehreren Stunden intensiver Zahlenspielchen komme ich zu dem Entschluss das langfristig nur eine anständige Trennung der Gas/Strom Angelegenheiten für die 1-Obergeschoss und Dachgeschosswohung in Frage kommen.Alles andere ist mir zu riskant und mit meinen Kenntnissen im Bereich Vermietung und Co. nicht zu wuppen.

    Also werde ich mir zunächst Angebote von meheren Elektrikern und Gas-und Wasserinstallateuren einholen...und dann das Kosten und Nutzenverhältnis abwägen...und errechnen.
    Lostcontrol..hast mir irgendwie den Kopf gewaschen..es geht nicht anders..ich brauche ne'klare Struktur und eine Kostenaufstellung...so ist das nunmal.

    Will mal ne'andere Option in den Raum stellen, falls die Kosten für die zusätzlichen Baumaßnahmen in schwindelerregende Höhen steigen.....

    Jetzt wohne ich im Erdgeschoss... die Wohnung ist 86 qm groß und hat einen 12 qm großen Balkon..Gas und Strom wird für diese Wohnung getrennt und ohne Probleme abgerechnet, da auch hier eigene Gasetagenheizung.
    Idee: Ich tausche...nehme die 54 qm +Dachterasse im Obergeschoss und vermiete zunächst die EG Wohnung. Meine EG Wohung ist viel schöner als die im 1-Obergeschoss..aber wenn ich meine Kalkulation anschaue wäre es natürlich kostenmäßig besser ich würde wechseln...dann könnte ich für meinen Sohn einen Zwischenzähler ..für den internen Gebrauch einsetzen. Und das war's....unten würde ich sicherlich mehr Miete bekommen und könnte ohne Probleme die restlichen Betriebskosten umlegen, so wie ihr es vorgeschlagen habt.

    Oh je....ich bin einfach zu wechselhaft, dennoch würde ich gerne Eure Meinung hören bzw.lesen


    lg :wink
    daylight
     
  16. #15 lostcontrol, 04.08.2009
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    daylight - ob du extra umziehen möchtest solltest du dir gut überlegen. ich nehme mal an die EG-wohnung hat auch garten? den würde ich z.b. nicht einfach so aufgeben wollen...

    aber für mein empfinden denkst du in die richtige richtung: das was vermietet werden soll, sollte auch problemlos abzurechnen sein, zumindest was die "dicken brocken" heizung und wasser angeht.
    die abrechnung mit deinem sohnemann mag für dich intern sinnvoll sein (erziehungsmaßnahme?), aber da musst du keine exakten verbrauchswerte haben, sohnemann kann auch einen geschätzten verbrauch zahlen denk ich mir mal.

    ich komm nur nicht so ganz mit wie das in dem haus jetzt eigentlich ist - da gibt's 'ne 2-zi-wohnung im UG, die du vermieten willst, deine wohnung im EG, eine wohnung im 1. OG und dort auch das einzelne zimmer für sohnemann? oder wie ist das?
    gibt's für die UG-wohnung auch 'ne extra gastherme mit eigenem zähler? und die warmwasserversorgung ist an die gastherme angeschlossen oder wie?
     
  17. #16 daylight, 04.08.2009
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    Hi lostcontrol,

    Also....das Zweifamilienhaus hat eine Wohnung im Erdgeschoss ca. 86 qm mit Balkon und Garten. Diese bewohne ich seit ca. 14 Jahren. Für diese Wohnung gibt es selbstverständlich auch eine eigene Gastherme ( mit Gaszähler der Stadtwerken) sowie eigenen Stromzähler. Eine Wohnung im 1.Obergeschoss inkl. Dachgeschosszimmer zusammen ca. 78 qm, welche bisher als eine Einheit zu sehen ist und daher auch nur über eine eigene Gastherme, sowie einen Stromkreis inkl. der entsprechenden Zähler verfügt. Da ist ja die Trennung angedacht, weil mein Sohn das Dachgeschosszimmer bewohnen möchte - und deshalb die Problematik der Trennung und Abrechnung Gas/Strom/Heizung entsteht. Die Wohnung oben verfügt über eine extrem große Dachterasse ( 25 qm) diese müßte nur ein neues Geländer bekommen. Da das alte nicht mehr den Sicherheitsvorschriften entspricht...ist also noch viel zu tun
    So für mich ist einfach die Überlegung, das ich mit der unteren Wohung eine höhere Mieteinnahme erzielen könnte und durch meinen Umzug in das 1.Obergeschoss keinerlei ( nun ja auch wohl sehr kostenspielige und aufwendige) Umbau-und Trennungsgeschichten nötig wären. - Klar wäre es ne'Erziehungsmaßnahme zum etwas sparsameren Umgang Strom und Wasser..der Junior duscht gerne und ausgiebig und in den Schulferien läuft der PC und TV auch irgendwie rund um die Uhr :pc....das hat"Frau" nicht wirklich gerne.

    Garten, klar gibt es auch. Der war immer schon mein Ding. ggf wäre ich aber bereit eine Teil des Gartens den zukünftigen Mietern z.Verf. zu stellen- dies bedürfte sicherlich aber auch einer vertraglichen Regelung.

    Ach ja, nen'Keller gibt es auch. Für jede Partei einen Kellerraum. Anschlüsse für zwei Waschmaschinen und Trockner...und wie ich gestern abend festgestellt habe, an einigen Stellen sogar Wasserzähler..zumindest halte ich die Teile für solche :lol

    Ich weiß at the moment nicht wirklich wie ich mich entscheiden soll. Ich mache zuzusagen im Kopf ne'Pro-und Contra Liste...und ich muss rechnen. Ist auch nicht meine Stärke....
    Ihr im Forum fühle ich mich sehr wohl und werde das eine oder andere hier zur Diskussion stellen und die Tips abwägen verwerten und beherzigen.

    lg
    daylight
     
  18. #17 lostcontrol, 04.08.2009
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    ah, jetzt kapier ich's.
    ich dachte bisher es gäbe eine wohnung im UG, deine wohnung im EG und ein zimmer im DG (sohnemanns traum).
    d.h. ihr habt eigentlich die trennung schon - eine abrechnungseinheit EG und eine alles darüber. nur sohnemanns wünsche passen da nicht dazu...

    das mit den sicherheitsvorschriften ist so 'ne sache - da würde ich mich an deiner stelle mal erkundigen ob du da wirklich was machen musst oder ob da nicht bestandschutz drauf ist.
    ich hab für meine dachterrasse (ca. 30qm) jetzt auch ein neues geländer bekommen, das war auch zu niedrig, aber der austausch hatte andere gründe - ich hätte das nicht ändern müssen (wird aber auch nicht vermietet, insofern kein thema). ich weiss nur eins: das war mal RICHTIG teuer!

    überleg's dir gut.
    wenn du deinen garten liebst, dann vermiete ihn nicht. es gibt viel zu unterschiedliche vorstellungen davon, wie ein garten auszusehen hat. ich weiss ja jetzt nicht was du für einen hast, aber dass englischer rasen sich nicht mit wildblütenwiese verträgt muss ich vermutlich nicht erwähnen...
    du musst wissen was DIR wichtig ist. für mich ist garten lebensqualität, und die kann ich für mich persönlich nicht mit höheren mieteinnahmen aufrechnen. meine einliegerin darf den garten nutzen, sie darf sich sogar im kräutergarten bedienen (aber nur weil sie weiss wann man was wo wegschneiden darf und wann nicht), aber sie darf da nicht selbst buddeln, die gartennutzung beschränkt sich wirklich aufs reinsetzen und wohlfühlen. ich würd sie wohl nicht mal dann rasenmähen lassen, wenn sie das draufhätte, und das obwohl ich das selbst nicht gerne mache.

    och mädel... DAS solltest du aber wirklich wissen! und eigentlich solltest du die dinger auch regelmässig ablesen!!!


    pro- und contra-liste ist immer gut.
    aber die funktioniert noch besser, wenn du erstmal deine saubere auflistung gemacht hast, was das haus insgesamt so jährlich kostet. das ist ganz wichtig, sonst hilft dir die p/c-liste auch nicht sooooooo viel.
    und du solltest dir kostenvoranschläge besorgen!
    scheints spielt das finanzielle bei dir eine nicht ganz unwichtige rolle, da bleibt dir wohl nicht viel anderes als die kosten ins auge zu fassen.
    ich weiss ja nicht wie alt sohnemann ist, aber solche wünsche wie der nach dem eigenen, komplett abgetrennten lebensraum, treten meist in der pubertät auf... dann ist es nimmer soooooooooooooo lang bis zum auszug.
    es hilft dir nix wenn du jetzt für tausende von euronen umbaust und das ist dann nur für 4 oder 5 jahre...

    loschdi
    (daumendrückend ob der richtigen entscheidung - und in sorge um den vermutlich schönen garten...)
     
  19. #18 daylight, 04.08.2009
    daylight

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    Hi Loschdi,
    tja..Treffer :respekt nur Sohnemann's Wünsche passen da nicht so ins ursprüngliche Konzept :lol...aber wird sind ein Team...mein 14jähriger Sohn und ich..einen Freund ( der aber nicht hier wohnt) gibt es da auch noch.

    Die Dachterrasse wäre ein Traum wenn man bzw. Frau mit einem Fachbetrieb an der Hand sich da mal reinkniet. Das Geländer ist eine... na sagen wird mal Behelfskonstruktion...ursprünglich nimmt man solche Geländerelemente als Sichtschutz für den Garten :lol..die müssen weg und durch einen schönes Geländer wünschenswerterweise aus sibirischer Lärche ( dann passt es zum unteren Balkon) ersetzt werden. Kosten..oh..oh...na ja..aber da sag ich Dir ja nix neues.
    Das alte Geländer bricht fast ab...wäre letztens fast gemeinsam mit meinem Junior und unserem Schornsteinfeger auf dem darunterliegenden Balkon gelandet. Wenn da einer ne'Party feiert und abstürzt, möchte ich nicht für den Schaden haftbar gemacht werden. ...die Ausrichtung der Dachterrasse ist auch optimal ..super Aussicht und den ganzen Tag Sonne.

    Mein Bruder hat in den letzten Jahren die Wohnung bewohnt, dies vielleicht mal zur Erklärung was die Zähler im Keller anbelangt. Wasser na klar haben wir auch bezahlt, aber nicht abgerechnet sondern 50/50 zu gleichen Teilen an die Stadtwerke ....jetzt ist es anders. Die Wasseruhren bzw. Zähler liegen seit gestern bei mir im Focus des Betrachters, vielleicht sind sie ja noch funktionsfähig..ich drehe einfach mal einen Hahn oben auf...bisher habe ich immer nur den Hauptwassrzähler im Blick, wenn mein Sohn mal wieder 20 Minuten duscht :lol

    Ich interessiere mich für's Thema, muss und möchte vermieten und suche die beste Lösung...nur bis zur Entscheidung ist der Weg noch weit..aber wie heißt es so schön, der Weg ist das Ziel!

    Thema Garten: Er ist groß (Grundstück hat 675 qm) und ich habe auch viel Freude daran, das er anständig aussieht. Mieter kann sich dort aufhalten sich eine kleine aber bitte feine Terrassenecke einrichten, ggf auch mal grillen...bitte möglichst keine Hunde oder ständig schreiende Kinder....sorry, ist für mich absolutes No Go!!
    Aber wie die Nutzung auszusehen hat kann man doch sicherlich vertraglich vereinbaren..oder?

    lg
    daylight
     
  20. #19 lostcontrol, 04.08.2009
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    ja und nein.
    wenn du den garten mitvermietest, darf der mieter theoretisch sogar betonieren und grün anstreichen. ok, ist jetzt hart ausgedrückt, aber de fakto gelten da die gleichen spielregeln wie beim garten pachten - das darfst du jetzt aber selbst googeln, und ich weiss jetzt schon dass es dich erschrecken wird.

    kann das sein dass sohnemanns wunsch nach abgetrenntem lebensraum und die dadurch entstehende situation, dass du dann mehr platz hättest, als du tatsächlich brauchst (bzw. bisher hattest) der auslöser für die ganze diskussion ist?
    wenn ihr ein team seid, dann lass ihn dir helfen bei den ganzen kostenaufstellungs-geschichten. das ist 'ne gute erziehungsmaßnahme, und wenn er nur lernt wieviel ein kubikmeter wasser+abwasser+grundgebühr so kostet.

    ich hab 2 patentöchter durch die pub begleitet und hab aktuell zwei "beute-töchter" in der pub - aber eben keine eigenen, mit denen ich dauerhaft zusammenlebe. langt mir aber völlig was ich da "am rande" mitmache.

    hast du eigentlich ein nettes kleines gartenhäuschen auf dem grundstück? das könnte eventuell die günstigere und zukunftsträchtigere lösung für sohnemann sein...

    setzt euch als team zusammen und rechnet und überlegt...

    ich drück weiter daumen :-)))
     
  21. #20 daylight, 04.08.2009
    daylight

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    Nee, grundsätzlich hatte ich vor die Trennung der oberen Wohneinheit hinsichtlich punktgenauer Abrechnung Gas/Strom/Wasser sowieso zu machen, ad mein Sohn den Wunsch nach dem..zugegebenerweise sehr schönem Dachgeschoss schon früher mal geäussert hatte.- Die Kosten welche jedoch durch die Umbaumaßnahmen Rohrleitungen, Stromkabel neu verlegen...also unterm Strich Baustelle!!! werden aber vermutlich nicht im Kosten-Nutzenverhältnis stehen...weil du sagtest es bereits...in 5 Jahren ist er weg..studieren oder so...wer weiß das schon.
    Dann kam am gestrigen Abend die Überlegung auf die EG Wohnung zu vermieten, die Obergeschosswohung neu fertigmachen, tapezieren,streichen...und die Dachterasse zu einem Wohlfühldomizil für mich herrichten..ich schwanke, rechne, kalkuliere...oder versuche es zumindest. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil wäre die um einiges höhere Mieteinnahme für die große EG Wohnung. Die wäre auch quasi mietfertig..Laminat, Bad ganz gefliest und durch den auch recht großen Balkon ( Hochparterre)...und für uns wäre dann auch im nächsten Jahr wieder ein schöner Urlaub drin. Da mein Sohn auch keine Dusche oben hat, wäre es natürlich unkomplizierter ich würde im Obergeschoss wohnen.

    Rechnen kann mein Junior gut.. und das Strom und Wasser nicht auf den Bäumen wachsen weiß er mittlerweile auch. Leider besucht er aber ein Gymi auf dem sich sehr viele Kinder befinden, dessen Eltern Juristen, Akademiker oder ähnliches sind....und Geiz ist nicht geil, sondern Urlaub in Vegas oder NY..also rechnet er...zu seinen Gunsten und gewiss langfristig auch zu seinem Vorteil..ist ja auch mein Sohn :lol
    Das mit dem Garten werde ich gewiss ergoogeln..danke für den Tip....dann kann das Schockerlebnis meinerseits ggf noch im Vorfeld minimiert werden.


    lg
    daylight


    Gartenhäuschen habe ich auch..aber klein und nicht wirklich als Wohnraum geeignet...und eine völlig sanierungsbedürftiger Souterrainwohnung im Keller, die hätte ich fast vergessen..sorry
     
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