Ein neuer Verwalter stellt sich vor

Diskutiere Ein neuer Verwalter stellt sich vor im WEG-Verwaltung Forum im Bereich Wohnungseigentum; Hallo alle zusammen, ich möchte mich hier kurz vorstellen. Mein Name ist Tobias. Ich bin 29 Jahre alt, von Beruf Techniker, verh. (2 Kinder), wir...

  1. #1 Tobias F, 04.04.2010
    Tobias F

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    Hallo alle zusammen,

    ich möchte mich hier kurz vorstellen.
    Mein Name ist Tobias. Ich bin 29 Jahre alt, von Beruf Techniker, verh. (2 Kinder), wir haben vor 5 Jahren (in viel Eigenarbeit) ein kleines Haus gebaut.

    Jetzt ist folgendes passiert. Der Verwalter des Hauses in dem meine Schwiegereltern ihre ETW haben musste im Februar, wegen eines Herzinfarktes, seine Tätigkeit aufgeben.
    Da meine Schwiegerelter wissen das eine junge Familie immer etwas extra Geld braucht haben sie mich gefragt ob ich nicht die Verwaltung (18 Wohneinheiten/Eigentümer) übernehmen wolle.

    Mein erster Gedanke war: Nein, kann ich nicht, keine Ahnung von der Materie. Aber irgendwie muss aus meinem Mund wohl ein „Ja klar“ gekommen sein.
    Auf jeden fall, die Eigentümergemeinschaft hat mich zum 01.03.2010 zu ihrem neuen Verwalter bestellt !!!

    Jetzt habe ich mir zwar schon ein Fachbuch (A. C. Blankenstein – WEG-Reform 2007) gekauft, und dieses auch schon durchgelesen, aber ich gebe gerne nicht alles wirklich verstanden zu haben (kommt sicher wenn man mit der Materie arbeitet, Erfahrungen sammelt).
    Auch hier habe ich schon vieles gelesen – und dazu gelernt.


    Ich melde mich jetzt hier an weil ich sicher bin das ich als Verwalter mit der ein oder anderen Situation konfrontiert werde die mein derzeitiges „Fachwissen“ übersteigt.
    In diesen Fällen möchte ich gerne meine Fragen hier einstellen und hoffe dann auf die Hilfe der erfahrenen „alten Hasen“.
    Und bitte verzeiht mir schon jetzt wenn ich evtl. Fragen stelle die die erfahrenen "Kollegen" unter euch schon tausendfach gehört haben, aber a. bin ich Anfänger auf diesem Gebiet, und b. möchte ich gerne alles richtig machen.
     
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  3. Capo

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    Dann bist du hoffentlich gut versichert... falls mal eine falsche Entscheidung richtig Geld kostet...
    Ich finde es eher schlimm, wenn ungelernte plötzlich eine WEG-Verwaltung machen. Das ist so, als wenn ich meine, ein Auto reparieren zu können. Wenn du Bremsen dann nicht funktionieren, soll sich doch der Fahrer darum kümmern...
     
  4. #3 Tobias F, 04.04.2010
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    Hallo Capo,

    danke für Deine Antwort.

    Es ist doch wirklich erfreulich von "geborenen"-Fachleuten so warmherzig empfangen zu werden.


    Danke auch für den Hinweis bezüglich der Versicherung. Aber eine Verwalterhaftpflicht Versicherung habe ich natürlich bereits abgeschlossen.
     
  5. #4 Michael_62, 04.04.2010
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    Das allererste und wichtigste ist eine Haftpflichtversicherung für diese Tätigkeit.
    Das zweite wäre ggf eine Vermögensschadenshaftpflicht. Ein Zahlendreher und die Überweisung auf das Konto eines Insolventen reicht sonst aus, dich bettelarm zu machen. :wink
     
  6. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Du kannst ja nix dafür, dass dieser Beruf keinerlei Ausbildung voraussetzt.


    Wenn du also entsprechend versichert bist, kommt die nächste Frage: Wirst du die Kosten von den Eigentümern bezahlen lassen? Dann brauchst du ein Gewerbe, denn sonst kannst du keine Rechnungen stellen.
     
  7. #6 Tobias F, 04.04.2010
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    Hallo Capo / Hallo Michael_62,

    ein Gewerbe habe ich selbstverständlich sofort angemeldet, ebenso wie ich eine Vermögensschaden-Haftpflicht abgeschlossen habe.
    D.h. ich bin steuerlich als auch haftungsrechtlich auf der sicheren Seite.

    Auch das Erstellen von berechnenden Tabellen, Verumlagen von Kosten nach z.B. MEA, individuellem Verbrauch, Personentagen oder sonstigen Umlageschlüsseln ist für mich kein Problem (Mathematik und den PC beherrsche ich).

    Meine Fragen, die sicherlich kommen werden, werden eher auf anderen Gebieten liegen.

    Also z.B. wieviele Stimmen/Anteile (lt. Teilungserklärung des Objektes wird dort nach MEA abgestimmt) sind für eine bauliche Veränderung erforderlich.
    Wieviele Stimmen/Anteile sind für eine Veränderung div. Umlageschlüssel nötig?
    Oder, wenn ich mir so ein paar aktuelle Themen ansehe, so Fragen wie "muss ein Eigentümer eine leerstehende Whg. beheizen (die Frage finde ich sehr interessant) oder ähnliches.

    Da bin ich mir eben noch etwas unsicher, und verstehe das ein oder andere in meinem Buch nicht wirklich.


    Und ich hoffe dann auf meine diesbezügliche Fragen hier qualifizierte Antworten von Menschen zu erhalten die sich schon länger mit der Materie beschäftigen, und vielleicht schon den ein oder anderen Fall selbst hatten.
     
  8. #7 PHinske, 06.04.2010
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    Hallo Tobias,

    das Netz ist voll mit zahlreichsten Informationen; man muss sie nur finden.

    Vielleicht hilft dir dies hier weiter:

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    Man kann viel lesen, viel lernen und viel (oder wenig) tun.

    Viel Spaß.

    MfG
    PHinske
     
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  10. #8 danielak, 07.04.2010
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    also ich finde deine Entscheidung sehr mutig und da du es ja offensichtlich auch willst und ernst meinst, sehr richtig.

    Ich teile nicht die Meinung, dass man unbedingt ein "Fachmann" sein muss, um gute Arbeit zu leisten. Es ist schon so manch einer wie die Jungfrau zum Kinde gekommen und macht seine Arbeit sehr gut - besser als so mancher "Experte".

    Du hast dich versicherungstechnisch ja augenscheinlich auch gut informiert und abgesichert und die Dinge, die du nicht weisst, kannst du erfragen und erlernen.

    Ich wünsche dir viel Glück und viel Erfolg. Mit Empathie und Biss schafft man fast alles, was man will - und Rückschläge oder Fehler gehören zum Lernen dazu und es obliegt jedem selber, ob er die als Misserfolg deutet oder als einen weiteren Schritt in seinem Lernprozess.
     
  11. #9 PHinske, 07.04.2010
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