Einliegerwohnung mit Vermietern im gleichen Haus

Diskutiere Einliegerwohnung mit Vermietern im gleichen Haus im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Zuerst: Es ist ein langer Text und theoretisch geht es erst mal nur um ungelegte Eier. Ich würde trotzdem gerne vorab eure Antworten hören, weil...

  1. Threat

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    Zuerst: Es ist ein langer Text und theoretisch geht es erst mal nur um ungelegte Eier. Ich würde trotzdem gerne vorab eure Antworten hören, weil ich Makler und Vermieter nicht hinhalten möchte für den Fall, dass es tatsächlich eine Zusage wird. Wer mir also dennoch helfen will, darf gerne weiterlesen:

    Nach allerlei skurrilen Bedingungen seitens der Vermieter (Vermieter will ungefragt Wohnung betreten dürfen, Besuch soll angemeldet und vorgestellt werden etc... Ist zwar alles rechtlich nicht in Ordnung, aber fang da mal das Diskutieren an...) und einer generell schwierigen Wohnungssuche habe ich gestern die Zusage für eine Mietwohnung erhalten.

    Trotzdem bin ich heute zur bereits vereinbarten Besichtigung einer anderen Wohnung erschienen, da ich ja trotzdem schauen kann, was es noch gibt.

    Diese Wohnung, die ich heute besichtigt habe, gefällt mir viel besser als die Wohnung, für die ich schon eine Zusage habe. Ich muss gleich dazu sagen: Ich weiß noch nicht, ob ich für diese Wohnung ebenfalls eine Zusage erhalten würde, will mich aber für mich schon entscheiden, bevor die Nachricht des Vermieters/des Maklers kommt, da mich auch der Makler gebeten hat, ihm gleich mitzuteilen, falls ich doch kein Interesse an der Wohnung mehr hätte.

    Das einzige, was mich an der heute besichtigten Wohnung "stört", ist dass es sich um eine Einliegerwohnung handelt. Ich hatte früher schon - obwohl ich wirklich ein Mieter bin, der pünktlich die Miete zahlt, die Wohnung pfleglich behandelt und mit dem man sich nicht streiten muss - Schwierigkeiten mit einem Vermieter. Der wohnte zwar einige Kilometer weiter weg, kam aber öfter mal an sein Mehrfamilienhaus, um z.B. den Rasen zu mähen. Ich habe innerhalb der Mietdauer öfter mal Anrufe bekommen, die mich echt genervt haben. Beispielsweise meinte er, dass das Badzimmerfenster gekippt sei und ich das doch gleich schließen solle, wenn ich wieder in der Wohnung bin und dass er vom Parkplatz aus gesehen hat, dass eine Kaffeemaschine auf der Fensterbank steht, die ich doch wegen des Kalks bitte wegstellen solle. Ist ja an sich kein Problem, aber ich hatte schon Krämpfe, als ich jedes Mal seine Nummer auf dem Handy gesehen habe.

    Das Haus, in dem die Wohnung liegt, für welche ich bereits die Zusage habe, wird von einer Hausverwaltung verwaltet. Das stelle ich mir für den Mieter relativ unkompliziert vor, da auch die Besichtigung sehr unkompliziert und ohne extremes Ausfragen stattfand. Bei der heute besichtigten Wohnung, die mich eigentlich eher anspricht, befindet sich die Wohnung als Einliegerwohnung im Untergeschoss des Hauses der Vermieter mit separater Haustür, nur ihr Garten führt komplett um alle Zimmer der Einliegerwohnung.

    Um langsam zum Punkt zu kommen: Ich möchte meine Ruhe haben und denke, wenn mein früherer Vermieter im gleichen Haus gewohnt hätte, hätte ich mir noch viel mehr Sachen anhören dürfen. Die Vermieter der Einliegerwohnung waren heute zwar zuhause, haben aber den Makler alleine die Besichtigung machen lassen. Laut ihm sind sie sehr ruhig und umgänglich. Ich denke auch, dass mich da keine Unverschämtheiten erwarten würden, sonst hätten sie die Interessenten wohl gerne selbst gesehen, wenn sie eh zuhause waren.

    Wie gesagt bin ich kein Messi. Aber ich bin Raucher (das habe ich nicht erwähnt, musste ich aber in der Selbstauskunft nicht angeben) und würde auch gerne in der Wohnung Shisha rauchen. Zigaretten würde ich ausschließlich draußen rauchen. Das könnte ich natürlich nicht lange Zeit verheimlichen. Am besten wäre es wohl, das direkt und offen anzusprechen. Wenn es ihnen so wichtig wäre, hätte man das vermutlich auch bei der Besichtigung oder im Inserat gesagt. Bei der Wohnung, die von der Hausverwaltung verwaltet wird, gibt es zwar auch keinen Balkon, da denkt sich aber mit Sicherheit niemand etwas, wenn ich vor der Haustüre rauche, wo sowieso ein Aschenbecher steht. Wenn die Vermieter der Einliegerwohnung aber sagen würden, dass sie das generell nicht wollen (z.B. mit der Begründung, dass die nach Rauch stinkenden Klamotten ja auch in der Wohnung ausdünsten), wäre das schon mit Sicherheit keine schöne Vermieter-Mieter-Beziehung.

    Habt ihr Erfahrungen mit Vermietern im selben Haus? Kann das auch gut gehen? Vielleicht ist es ja sogar eher positiv und ich werde sogar mal zum Grillen oder so eingeladen. Momentan macht mir die Situation aber eher Sorgen, zumal ich in anderen Foren fast nur extrem negative Erfahrungen höre.

    Abgesehen davon, dass ich für diese Einliegerwohnung noch keine Zusage habe und die Überlegungen umsonst wären, wenn ich eine Absage erhalten würde:

    Wenn ich mich nun für diese Wohnung entscheiden sollte und eine Zusage erhalten sollte, kann ich dann einfach bei der Wohnung, für die ich bereits die Zusage, aber noch keinen Mietvertrag erhalten habe, wieder absagen? Rechtlich gesehen dürfte es ja kein Problem sein, aber aus moralischer Sicht? Ist das völliger Usus und Risiko des Vermieters oder geht sowas gar nicht? Dann wäre natürlich die ganze Diskussion hier umsonst und ich könnte den Vermietern der Wohnung, welche ich heute besichtigt habe, direkt absagen.

    Wie gesagt stelle ich mir diese Überlegungen gerade, weil ich so fair sein möchte und vor der Entscheidung des Maklers bzw. der Vermieter absagen möchte, wenn die Situation mit den Vermietern im gleichen Haus so nicht für mich in Frage käme.
     
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  3. Andres

    Andres
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    Jupp. Ich war der Vermieter im selben Haus.


    Unzweifelhaft. Ich muss es aber nicht mehr ausprobiert haben ...


    Es ist halt auch eher ungewöhnlich, dass sich jemand in einem Forum anmeldet, weil er überhaupt keine Probleme hat. Dass man also in Foren überwiegend von Leuten liest, bei denen das Mietverhältnis (egal ob aus Mieter- oder Vermieterperspektive) nicht so toll läuft, liegt in der Natur der Sache.


    Das kommt darauf an, was du gesagt oder geschrieben hast. Mietverträge sind grundsätzlich formfrei, können also z.B. auch mündlich geschlossen werden.


    Es ist für Vermieter absolut normal, dass Interessenten absagen und allgemein mehrgleisig fahren. Die Vermieter machen das ja i.d.R. auch so. Die große Welle machen da nur die Vermieter, die du sowieso nicht haben willst, vor allem nicht im selben Haus.
     
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  4. Threat

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    Vielen Dank für deine Antworten!

    Habe am Telefon sinngemäß "Ja, miete ich sehr gerne an" gesagt.
    Wenn es wirklich normal ist, wieder abzusagen, würde ich mir jetzt auch keine großen Gedanken mehr machen und einfach mal abwarten, ob es nun bei der zweiten Wohnung eine Zu- oder Absage wird. Ich schlafe zwar sowieso nochmal eine Nacht drüber (morgen bzw. heute am Feiertag wird da sowieso nichts kommen, kein Vertrag per Post und kein Anruf), tendiere aber immer mehr zu der Einliegerwohnung, da ich mir wirklich kaum vorstellen kann, dass es da große Probleme (meistens wird es bei diesen Problemen ja um die Missachtung der Privatsphäre gehen) mit den Vermietern geben wird. Ich wäre dann halt auch so ehrlich und würde, wenn ich die Wohnung angemietet hätte, ehrlich sagen, dass ich draußen rauche und wenn sie mit der Shisha in der Wohnung nicht begeistert sind, kann ich darauf auch gut verzichten.

    Meinst du mit
    "Interessenten" auch so jemanden wie mich, der telefonisch schon zugesagt hat und bei dem davon ausgegangen wird, dass der Mietvertrag unterschrieben zurückkommt?

    Im Extremfall (wovon ich nicht ausgehe, aber auch deshalb frage ich, bevor es überhaupt zu dieser Situation kommt) sage ich, falls ich eine Zusage für die Einliegerwohnung erhalten sollte hierfür zu und habe mündlich 2 Mietverträgen zugestimmt und komme im Ernstfall aus keinem der beiden mündlichen Mietverträgen wieder raus.

    Deshalb ist es mir gerade - vor allem wegen meiner fehlenden Erfahrung - gerade wichtig, das schon im Vorfeld durchzuspielen.
     
  5. #4 ehrenwertes Haus, 30.05.2019
    ehrenwertes Haus

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    Ein Teil meiner Mieter wohnt ebenfalls mit mir als Vermieter unter einem Dach.
    Ob das gut geht oder nicht, liegt an beiden Parteien.
    Im Zusammenleben ist man mehr Nachbar als Mieter/Vermieter.
    Kritisch wird es immer dann, wenn sich eine Partei daran nicht hält, Mieter ihren VM als persönlichen Dienstleiter betrachten oder VM die Privatsphäre der Mieter nicht respektiert.


    Als Mieter kommt man aus jedem Mietvertrag ganz einfach mit einer Kündigung raus.
    Bei einem wirklich zeitnahen Umentscheiden, ist das meist kein Problem.
    Ein Problem kann das werden bei einer Anmietung/Wohnungsvermittlung über einen Makler, denn der Makler kann seine Rechnung bereits bei mündlichem Vertragsabschluß stellen.

    Überschlaf deine Entscheidung welche Wohnung du wirklich möchtest nochmal und rede dann mit dem Makler bzw. Vermieter.
    Im Gespräch findet sich sicherlich eine Lösung, mit der du gut Leben kannst.
    Schlimmer als kurzfristig 2 Wohnungen zu haben, finde ich in eine Wohnung einzuziehen, in der man sich von Anfang an nicht Wohl fühlt.
     
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  6. Andres

    Andres
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    Das kann in manchen Zusammenhängen ein Vertragsschluss sein. Im allgemeinen sehe ich es aber so, dass wenn ausdrücklich vereinbart ist, dass man einen schriftlichen Vertrag schließen will, diese mündlichen Absprachen unverbindlich sind. Es ist zwar auch möglich einen Vertrag erst mündlich zu schließen und später schriftlich nur noch den Vertragsinhalt festzuhalten, aber in den meisten Fällen wird man vom Vertragsschluss mit der Unterschrift unter den schriftlichen Vertrag ausgehen dürfen.


    Das ist etwas weniger normal (und deutlich weniger schön), kommt aber auch noch oft genug vor.


    Wie die Vermieter reagieren, lässt sich nicht vorhersagen. Im Vorfeld lassen sich daher nur zwei Dinge wirklich klären: Erstens die Frage, welche Wohnung du tatsächlich haben willst. Die ganze Situation entsteht ja nur dadurch, dass du dich in dieser Sache noch nicht entschieden hast. Zweitens die ziemlich langweilige Feststellung, dass man besser nichts zusagt, was man nicht einhalten kann oder will. Mit einer Antwort wie "Gut, schicken Sie mir den Vertrag" statt ...
    ... hätte sich die Bedenkzeit mal mindestens um zwei Postlaufzeiten verlängert. Dass dir die Frage nach einer Besichtigung früher oder später gestellt werden würde, kommt ja nun nicht wirklich überraschend - und damit sind wir wieder beim ersten Punkt ...
     
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  7. #6 Papabär, 30.05.2019
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    Ist Dir §573a (1) bekannt? Ansonsten bitte mal nachlesen.


    Und diese Forderungen kamen von der Hausverwaltung ... oder wurden zumindest durch die HV übermittelt?
     
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  8. Threat

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    Der genaue Paragraph war mir bis jetzt nicht bekannt, nur den "Inhalt" habe ich schon öfter gehört, konnte das bis jetzt aber fast nicht glauben.
    Wäre natürlich nicht gerade ein Pluspunkt für diese Wohnung.

    Das war bei einer anderen Besichtigung, die nichts mit dem Thema zu tun hat. Wollte damit nur in's Thema einleiten und sagen, dass ich zufrieden bin, überhaupt etwas Akzeptables gefunden zu haben. In diesem Beispiel gibt es eine ähnliche Situation: Es handelte sich dort ebenfalls um eine Einliegerwohnung. Die Vermieterin (der Makler war nicht anwesend) schien zuerst sehr sympathisch und die Wohnung war absolut traumhaft, dann hat sie während der Besichtigung aber plötzlich losgelegt:

    "Ich möchte jederzeit ohne Vorankündigung die Wohnung betreten dürfen."
    (Ich habe mich dann später gefragt, ob der aktuelle Mieter überhaupt wusste, dass wir gerade in seiner Wohnung zugange sind, da die Vermieterin am Telefon einen Tag vorher komplett flexibel im Besichtigungstermin war.)

    "Da wir im gleichen Haus wohnen, möchte ich gerne wissen, wer sich alles im und um das Haus herumtreibt. Deshalb müssten Sie mir Ihren Besuch vorab anmelden und später kurz vorstellen."

    "Es dürfen keine eigenen Möbel mitgebracht werden. Die Wohnung ist komplett möbliert und ich möchte nicht, dass da irgend etwas verändert bzw. umgestellt wird."

    Auch deshalb habe ich Bedenken, was die Einliegerwohnung angeht.

    Momentan, nachdem ich mich zu den Themen "Vermieter im gleichen Haus" und "Mündliches Angebot bzw. Mietvertrag zurückziehen" noch ein wenig weiter eingelesen habe, bekomme ich immer mehr Bauchschmerzen. Auch wenn mir die Wohnung und die Lage der Einliegerwohnung besser gefällt, werden die Bedenken bei der Einliegerwohnung immer größer (zumal jetzt "dazukommt", dass ich nicht ausschließen kann, dass ich in 7 Monaten aufgrund des angesprochenen Paragraphs eine neue Wohnung haben muss).

    Es gibt einfach potentielle Konfliktherde wie dass die Vermieter jeden Tag vom Garten aus in die Wohnung schauen könnten, dass ich Raucher bin, dass ich mir die Mülltonnen mit den Vermietern teile (soll ja laut Forenberichten auch schon vorgekommen sein, dass diese durchwühlt werden), die es so bei der Wohnung, für die ich bereits die Zusage habe und die von der Hausverwaltung verwaltet wird, nicht unbedingt geben wird.

    Außerdem ist es wirklich nicht die feine englische Art, bei dieser Wohnung plötzlich abzusagen.
    Ich hoffe ja insgeheim auf eine Absage, damit ich mir diese Überlegungen gar nicht mehr machen muss. Theoretisch zeigt das ja schon, wie ich mich entschieden habe. Aber es spielt halt auch mit rein, dass ich mir selbst und auch den anderen Beteiligten das ganze Hin und Her nicht antun möchte. Denn wie gesagt: Vergleiche ich die Rahmenbedingungen der beiden Wohnungen und blende die Vermieter-Seite total aus, müsste ich gar nicht lange überlegen, um mich für die Einliegerwohnung zu entscheiden... Falls ich da überhaupt eine Zusage bekäme.
     
  9. SaMaa

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    Wenn man 99%ige Sicherheit haben möchte, dann sollte man sich ein Grundstück kaufen, ein Haus bzw. eine Wohnung oder Tinnyhaus bauen und das am besten als Selbstversorger irgendwo in der Pampa. Ansonsten wird es immer Risiken geben.
     
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  10. #9 ehrenwertes Haus, 30.05.2019
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    Ähm... vorsichtig formuliert ist deine Bsp-Vermieterin wohl etwas "exotisch" drauf.

    Mach dir deswegen keinen allzugroßen Kopf. Solange Mieter und Vermieter menschlicher Natur sind, gibt es halt auch Torfköppe und Pappnasen auf beiden Seiten. Zum Glück ist das aber die Minderheit beider Spezien. Mit der Masse kann man ganz gut auskommen und die offiziellen Spielregeln vom Mietrecht werden von beiden Seiten beachtet. Diese schillernden Exoten fallen halt aus dem Rahmen und sind gerne Lückenfüller in den Medien.


    Wenn du Bedenken hast, dass sich dein VM ohne dein Wissen oder Zustimmung in deiner Wohnung aufhalten könnte, wechsel einfach das Wohnungsschloss aus (oder lass es machen). Nur die vermieteten Schlüssel und Schließzylinder nicht wegwerfen, bei Auszug muss das zurückgebaut werden.

    Normalen (kurzfristigen) Besuch vorstellen oder anmelden ist auch so ein No-Go. Bei längerem Besuch kann es sinnvoll sein.
    Wir hatten eine zeitlang massive Probleme mit Sachbeschädigungen im Haus, auch für die Bewohner sicherheitsrelevante. Vor diesem Hintergrund bat ich meine Mieter ebenfalls mir längeren Besuch kurz vorzustellen. Nicht um die Leute auszuspionieren, sondern Misverständnissen vorzubeugen und nicht die Gäste von XY als vermeindliche ungebetene (noch nicht randalierende) Gäste vor die Tür zu setzten.
    Diese ungewöhnliche freiwillige Maßnahme hat dazu beigetragen das Sicherheitsgefühl anzuheben, obwohl das erst sehr skeptisch beäugt wurde.
     
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  11. #10 Papabär, 31.05.2019
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    Keine Frage, aber wenn eine Vermieterin mit solchen Forderungen anfängt, und ihn dann vlt. auch noch mit ´ner Sisha rumhantieren sieht ... also mich würde es sehr wundern, wenn er dann nicht alsbald erneut auf Wohnungssuche wäre.

    Die Vermieterin schreibt hier dann vermutlich unter der Überschrift "Hilfe, mein Mieter nimmt Drogen"
     
  12. #11 ehrenwertes Haus, 31.05.2019
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    Also das könnte dann spannend werden, wenn beide Parteien sich hier "fetzen"...
     
  13. Duncan

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    aber wahrscheinlich erst nach dem tollen Anruf beim Sportverein heute blau - morgen Blau: "Der nimmt Drogen. Und brauen tut der da auch was, das blubbert so und ist ganz bunt. Wie anno dazumal im Chemielabor. Und komisch riechen tut das! Und da liegen Messer und was weiß ich noch. Ich hab Angst!" - wenn die gerade den falschen Kollegen an der Leitung hat, heißt das dann Juchu, Betriebsausflug der Men in Black, den völlig überforderten Schoßhund (der Vermieterin) erschießen, die Tür mit dem Rammbock aufmachen und alles auf links drehen. Ergebnis: Ach nen tollen Apfeltabak haben's da aber, wo bekomm ich den her? Naja und die Reste der Tür hängen halt in den Angeln, die die Vermieterin von jetzt auf gleich ersetzen darf usw.
     
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  14. #13 Papabär, 03.06.2019
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    Oh, erfahrungsgemäß haben die einen Türen-/Fensterbauer meist gleich im Schlepptau. Zumindest wenn man - wie ich - als Vermieter vor 10:00 Uhr noch nicht ansprechbar ist. Bis zur Notsicherung müssen die nämlich mind. eine Streife vor Ort lassen und so viel Personal haben die halt auch nicht.

    Je nach Untergrund kann man die schicken Muster, die so ein Blend-Knall-Wurfkörper hinterlässt einfach wegwischen. Bei Teppich wäre dann aber höchstwahrscheinlich eine Erneuerung erforderlich.

    Alternativ überreicht die Vermieterin dem Turnverein die Schlüssel zu der Mietwohnung ja gleich ... sie wird ja bestimmt welche übrig haben.
     
  15. #14 ehrenwertes Haus, 03.06.2019
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    Sag bloß du weißt nicht wie man einen Teppich wegwischt?
    Das geht absolut zuverlässig ohne weiteres Zutun (mit Säure)... spart auch die Entsorgung, nur die Nacharbeiten könnten etwas aufwändiger sein ...


    Aber macht dem armen TE mal nicht unnötig Angst mit unserer Blödelei.
    So ein Szenario ist zwar denkbar, aber doch ziemlich unwahrscheinlich.
     
  16. #15 Chessala, 09.06.2019
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    Hallo,

    ich habe jetzt hier nicht alles gelesen, aber wollte trotzdem mal meine Erfahrungen als Mieter in einer Einliegerwohnung melden.

    Mein Vermieter hat nie danach gefragt was ich für Besuch habe und ich denke auch, dass er unsere Privatsphäre ganz gut respektiert. Einzig und alleine das er seinen Besuch über unsere Terrasse laufen lässt fanden wir mal nicht so schön, konnte aber durch ein Gespräch gelöst werden.

    ich würde unser Verhältnis nicht als Freundschaftlich bezeichnen, also keine Einladungen zum Grillen, aber wir verstehen uns und ich finde es ist sehr wichtig, dass man sich bei Problemen gut ausspricht. Klar gab es auch mal Probleme und nicht immer ist alles toll, aber sofern die Vermieter mit sich reden lassen denke ich kriegt man alles in den Griff.

    Man sollte aber auch bereit sein im Garten ein bisschen mitzuhelfen, wie zum Beispiel Wässern im Sommer oder um die eigne Wohnung Unkraut jäten. Auch sollte man sich am Schneeschippen beteiligen, falls dies nötig ist. Das ist einfach höflich und zeigt dem Vermieter auch, dass man nicht alles auf seinen Schultern abladen möchte.

    Im großen und ganzen finde ich es viel angenehmer so. Probleme mit der Wohnung wurden bei uns immer sofort gelöst und wenn du, wie du sagst, ein verträglicher Mieter bist, dann könnte ich nur die Shisha als eventuelles Problem sehen.

    Viel Erfolg!
     
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Einliegerwohnung mit Vermietern im gleichen Haus

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