Einsteigerfragen

Diskutiere Einsteigerfragen im WEG - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Wohnungseigentum; Hallo Zusammen Wir planen ab nächstem Jahr unser EFH zu vermieten. Wir hatten es bereits für zwei WE auslegen lassen und bereiten gerade alles...

  1. #1 dostl_ba, 06.10.2019
    dostl_ba

    dostl_ba Neuer Benutzer

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    Hallo Zusammen

    Wir planen ab nächstem Jahr unser EFH zu vermieten. Wir hatten es bereits für zwei WE auslegen lassen und bereiten gerade alles vor (räumliche Trennung, ggfs zweiter Stromzähler etc). Allerdings habe ich noch viele Fragen, die ich hier im Forum hoffentlich klären kann.

    Hintergrund: Ich will beruflich umziehen, Frau und kleines Kind kommen mit. Ein großer Sohn (20j) soll die kleinere obere WE mieten und perspektivisch die Chance haben das Haus zu übernehmen. EG soll fremd vermietet werden ggfs befristet.

    Jetzt kommen die Fragen bzgl Technik und NK:
    Baujahr 2012.
    Heizung: Luft/Wärmepumpe mit einem Stromzähler, Fussboden Heizung unten und oben, jeweils eigene Verteilerkästen.
    Strom: ein Zähler fürs ganze Haus, aber Unterverteilung oben vorhanden.
    Telekom und SAT für EFH ausgelegt: Technikanschluss unterm Dach, von da Sternverteilung.
    Dach leider nicht vom EG zugänglich.

    Frage: ich weiss nicht was davon man am besten physikalisch trennt ( eigene Zähler und Verteilung) und was man auch "warm" vermieten kann (zB Internet oder Waerme per Umlage?)

    Bitte um Tipps oder weitere Quellen zum Nachlesen... Bin blutiger Anfänger... Auch nicht sicher ob dies das richtige Unterforum ist...

    VG, dostl_ba....
     
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  3. Andres

    Andres
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    Das ist praktisch: Hier liegt eine der Ausnahmen aus § 11 HeizkostenV vor. Ich würde die Heizkosten hier einfach nach Wohnfläche verteilen, weil sie ohnehin eher niedrig sein werden, und das auch so im Mietvertrag festhalten.


    Das würde ich trennen. Die beiden Wohnungen bekommen eigene Hauptzähler des Versorgers, die Heizung liegt am Zähler des Sohns oder an einem dritten Stromzähler, falls das Haus je komplett vermietet wird. Der Mieter meldet den Strom selbst an. Das ist allgemein die bevorzugte Lösung, denn der Versorger hat bei Zahlungsrückständen einfach die besseren Karten.


    Strom dafür sollte vom Zähler des Sohns abgehen, ansonsten ist die gemeinsame SAT-Anlage natürlich in Ordnung. Telefonanschluss sollte getrennt werden und der Mieter meldet seins wieder selbst an. Haftungsgründe und außerdem ist der Geschmack, was man "braucht" da eher divers.

    Sollte der Sohn je nicht mehr dort wohnen, würde ich die Position des Anschlusses überdenken. Der Zugang ist einfacher, wenn man nicht mit dem Mieter Termine abstimmen muss und die Telefonleitung kommt sowieso im Keller rein, also kann man auch dort den Übergabepunkt setzen.


    Alles (in diesem speziellen Fall), aber man sollte sich ein bisschen überlegen, ob das wirklich so sinnvoll ist. Pauschalen tragen in aller Regel nicht gerade zur Sparsamkeit bei und die Abrechnung ist - bei allen Stolpersteinen - auch kein völlig unlösbares Problem.
     
  4. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Wenn man es ganz obergenau nimmt und dann auch noch unwahrscheinliche (aber nicht unmögliche) Mißverständnisse gar nicht erst entstehen lassen will:
    Bitte NICHT im Mietvertrag festhalten, dass die Heizkosten eher niedrig sein werden.
     
    Wohnungskatz und Andres gefällt das.
  5. #4 Tobias F, 06.10.2019
    Tobias F

    Tobias F Erfahrener Benutzer

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    Aber nur wenn der Sohn, der die Whg. im OG mieten soll, hier als Vermieter auftritt.
     
  6. #5 immobiliensammler, 06.10.2019
    immobiliensammler

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    Warum? Ich denke @Andres bezieht sich auf § 11 I 3 a) HeizkostenV, und da spielt es keine Rolle, ob der Vermieter mit im Haus wohnt (nicht mal wieviele Einheiten hier vermietet werden).
     
  7. jorgk

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    Hallo,

    das sind alles Auskünfte die sicherlich helfen, allein diesen Teil von @Andres verstehe ich (momentan) nicht:
    Wie soll ein Betrag für die Heizung abgerechnet werden, wenn der Strom dazu über den Zähler des Sohns läuft? Klar, bei einem dritten Zähler ist's dann kein Problem.
    Irgendwie verstehe ich da etwas nicht.

    Dann noch der Hinweis, dass wenn der Sohn den Vermieter macht, es ggf. über die Regelung in § 573a einfacher wird einen nicht genehmen Mieter wieder los zu werden.
     
  8. Andres

    Andres
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    So ist es. Es wird mit einer Wärmepumpe geheizt.


    Im Satz davor beziehe ich mich auf die Hauptzähler, d.h. die Zähler des Versorgers. Natürlich muss man den Strom der Heizung noch über einen Unterzähler ermitteln, aber solange der Sohn dort wohnt, kann man sich die dritte Grundgebühr ja sparen.


    Richtig, allerdings besteht an diesem Punkt die Gefahr, zusätzliche Steuerpflichten zu schaffen. Das muss man abwägen und sich ggf. steuerlich beraten lassen.
     
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