Einzug ohne Kenntniss des Vermieters und ohne Mietvertrag

Diskutiere Einzug ohne Kenntniss des Vermieters und ohne Mietvertrag im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Liebe Forumsgemeinde, googeln und ein anderer Forum halfen nicht weiter, daher wende ich mich an euch. Wird etwas lang. Folgende Situation: eine...

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    Liebe Forumsgemeinde,

    googeln und ein anderer Forum halfen nicht weiter, daher wende ich mich an euch. Wird etwas lang.
    Folgende Situation: eine Wohnung wird als WG vermietet. Mit jedem Bewohner wird ein separater Mietvertrag über sein Zimmer geschlossen. Mit dieser Regelung sind wir bis jetzt zufrieden gewesen, da jeder Mieter unkompliziert kündigen kann und die Miete kann bei Neuvermietung des jeweiligen Zimmer unproblematisch angepasst werden. Wir haben den WG Bewohnern gegenüber gewisses Entgegenkommen gezeigt was die Auswahl der potentiellen Mitbewohner betrifft - wobei das Recht unsererseits besteht sie einfach vor vollzogenen Tatsachen zu stellen und einen nur durch uns ausgewählten Mieter wohnen zu lassen. Aber das gestaltet sich in der Praxis etwas schwieriger, gerade bei Studenten. D.h. meine Mieter treffen vorher eine Auswahl der Interessenten (es ist uns aus Zeitgründen nicht immer möglich zu jeder Wohnungsbesichtigung hinzufahren). Diese setzen sich dann mit uns in Verbindung, in der Regel per E-Mail . Wenn alles passt, wird ein Mietvertrag zwischen uns und dem ausgewählten Interessenten geschlossen und derjenige zieht ein. So hat es bis jetzt reibungslos funktioniert.

    Mitte/Ende Dezember 2016 setzte sich ein solcher Interessent mit mir in Verbindung. Ich habe vorerst eine Mieterselbstauskunft zukommen lassen und erstmal gut 3 Wochen nichts von ihm gehört. Die ausgefüllte MSA bekam ich erst auf Nachfrage zurück, am 6.1.17. Die Angaben dort waren für mich nicht überzeugend, ich habe noch nachgefragt, wer in seiner Situation für die Mietzahlung aufkommen würde, sollte ein Vertrag zustande kommen. Nach seiner Antwort nahm ich mir erstmal Bedenkzeit, habe nichts mehr geschrieben, weder zugesagt noch (leider) abgesagt. Der Interessent hat nicht weiter nachgefragt, auch nach einer Woche nicht und so war es für mich eigentlich erledigt.
    Gestern erreichte mich die Mail von ihm, er würde seit über einem Monat (!) in der WG wohnen und sein Mietvertrag möchte ich bitte an die WG Adresse schicken. Ich war erstmals sprachlos. Auf die Nachfrage, wer denn Einzug erlaubt hat und ihn überhaupt in die Wohnung gelassen hat. Noch habe ich keine Antwort.
    Kaution und jetzt mittlerweile zwei Mietzahlungen wurden nicht bezahlt. Ich hatte keinerlei Kenntnis über seinen Einzug, keiner der 4 anderen Bewohner hat mich darüber informiert, wobei wir im letzten Monat mit drei von denen Kontakt hatten.

    Mir ist bewusst, dass ein Mietvertrag auch mündlich geschlossen werden kann, wenn ein schlüssiges Handeln vorliegt - das kann ich aber bei mir nicht erkennen. Ich habe weder Miet- und Kautionshöhe erwähnt, noch Schlüssel übergeben oder in einer anderen Weise der Nutzung zugestimmt. Ich fühle mich jetzt unter Druck gesetzt, naja fast schon erpresst, da derjenige jetzt einfach so in der Wohnung sitzt und nach einem Vertrag verlangt. Zu dem Zeitpunkt, als er mir den Mieterselbstauskunft zurück mailte, befand er sich wahrscheinlich schon in der Wohnung (schwer zu beweisen, aber jetzt gehe ich mal davon aus).
    Selbst bei Vorliegen eines mündlichen Vertrages hat er die Miete und Kaution zu zahlen, und mit eben diesen Zahlungen ist er jetzt im Verzug. Aber - liegt hier überhaupt ein mündlicher Vertrag vor? Und wenn kein Vertrag, dann keine Kündigung? Ist das jetzt als Beschlagnahme zu werten? Mit glüht so ziemlich der Kopf.

    Auch über das Verhalten der anderen Bewohner bin ich sehr verärgert. Wäre die Situation ein Grund zur Abmahnung oder gar Kündigung?
    Auf eure Meinungen dazu bin ich sehr gespannt.

    P.S. Ich vermute fast, nicht um einen Fachanwalt drumrum zu kommen...
     
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  3. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Vertrag kommt bekanntlich vor dem Einzug. Wenn der "Eindringling" nun einen Vertrag verlangt ist das ein Beweis, dass es vor Einzug weder mündlichen noch schriftlichen Vertrag gab, und ohne Vertrag kein Mietverhältnis. Nur soviel dazu.
     
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    Sprich ich kann ihn einfach vor die Tür mit Sack und Pack setzen? Oder besser gesagt bei der Polizei eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch erstatten?
     
  5. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    ..vor die Türe setzen, dazu musst Du erst mal hinter die Türe kommen. Hast Du Schlüssel für die Wohnungen?:45:
    .darst Du ja eigentlich nicht haben und eigenhändig tätig werden würde ich Dir dringend abraten, ist strafbar.
    Ob die Polizei sich damit befasst glaube ich weniger.
    Es werden noch praktische Ratschläge folgen. Ich kann Dir nur meine Meinung mitteilen.
     
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    Stimmt, die habe ich nicht. Aber wenn man an der Tür klingelt, wird man ja reingelassen von den anderen 4, sieht man ja...Er hat sich anscheinend mit deren Hilfe bzw. Zustimmung Zugang verschaffen.

    Ich hoffe sehr auf praktische Ratschläge.
     
  7. GSR600

    GSR600
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    Sprich doch erstmal mit den anderen Bewohnern warum die ihn reingelassen haben.
     
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    Er ist Bekannter von einem WG Bewohner.
     
  9. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    in welchem Zimmer lebt er denn? ist das nicht noch an jemanden anderen vermietet?
     
  10. bless

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    Das Zimmer, wo er sich aufhält, stand seit einigen Wochen leer und wurde noch nicht wieder vermietet.
     
  11. Pharao

    Pharao Gast

    Hi,

    nach deiner Schilderung würde ich auch sagen, das hier kein Vertrag zustande gekommen ist. Eine Anfrage oder eine Mieterselbstauskunft begründet kein Mietverhältnis und die anderen WG-Bewohner waren nicht befugt ihm das Zimmer zu übergeben, da das nicht in ihrem Besitz lag. Das keine Mietzahlungen oder Kaution vorliegen ist m.E. lediglich nur noch ein weiteres Indiz dafür, das hier kein Mietverhältnis besteht. Ich würde auch fast schon Wetten, das dieser Mieter bzw. Hausbesetzer sich nicht beim Einwohnermeldeamt umgemeldet hat, weil dazu bräuchte er m.E. einen Mietvertrag oder deine Bestätigung vom Vermieter.

    Seit wann genau der "gute" da drinnen sitzt, das spielt m.E. jetzt eher mal eine Nebenrolle. Entscheidender ist jetzt wie du dagegen vorgehst!

    In Verzug mit einer Zahlungen kann er m.E. nicht sein, genauso wenig wie du ihm hier m.E. kündigen kannst, weil dafür fehlt die Vertragsgrundlage bzw. du willst ja keinen Vertrag mit dieser Person eingehen. Also bloß jetzt nichts machen, was darauf hindeuten würde das hier ein Vertrag besteht!

    Meines Erachtens kannst du jetzt die Polizei anrufen und den Hausbesetzter rausschmeißen lassen, wenn er nicht freiwillig sofort das Zimmer räumt & geht.

    Desweiteren wäre hier natürlich sehr interessant, welcher WG-Bewohner ihn reingelassen bzw. ihm auch Schlüssel übergeben haben, usw.? Aber das spielt aktuell auch eher mal die Nebenrolle. Erstmal geht es m.E. darum, diese Person los zu werden und wieder Besitzer des Zimmers zu sein.


     
  12. bless

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    Pharao,

    danke für deine Antwort. Was mich noch interessieren würde, ob man Nutzungsentgelt verlangen kann für die Zeit, die er in der Wohnung verbracht hat? Er hat selbst geschrieben, er wohnt seit über einem Monat dort.
    Aber ich befürchte, dass er sowieso keinerlei Absicht hat die Miete zu bezahlen (sonst hätte er nicht ein ganzen Monat gewartet, sondern sofort fragen sollen wohin er denn die Miete überweisen kann - wenn er denn der Ansicht war, es gibt eine mündliche Vereinbarung).
    Ich bin auch von den anderen Mieter ziemlich enttäuscht, dass sie sich erlauben über meinen Kopf hinweg über mein Eigentum zu entscheiden. Hätte echt gern gewusst, wer das war. Ich werde sie halt "erziehen" müssen, denn sie denken anscheinend sie dürfen hier alles...
     
  13. #12 Papabär, 08.02.2017
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Ein Nutzungsentgelt m. E. eher nicht - möglicherweise jedoch Ersatz für den entstandenen Schaden durch eine Unterbindung der Neuvermietung (ggf. muss dann allerdings nachgewiesen werden, dass man das Zimmer anderenfalls bereits vermietet hätte).

    Für gewöhnlich haben die Zimmer einer WG ja abchließbare Türen. Die Frage, die sich mir stellt ist, woher der jetzige Bewohner den Schlüssel hatte, wenn die Mietsache doch zurückgegeben war. Ich meine als Vermieter schließt man die Tür dann zu und nimmt den Schlüssel an sich. Hilfsweise würde man einen der anderen Bewohner mit dieser Schlüsselverwahrung (gegen Vergütung/geldwerten Vorteil) beauftragen und hätte somit jemanden, den man wegen dieser Herausgabe festnageln könnte.
     
  14. bless

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    Papabär,

    in meinem ersten Post habe ich geschrieben, dass die Bewohner selbst Besichtigungen durchführen - mit meiner Erlaubnis. Daher befindet sich Zimmerschlüssel in der WG. Hat bis jetzt funktioniert. Ausnahmen gibt es leider.
    Wohnungsschlüssel habe ich nicht, da der Vormieter mir diese zuschicken sollte (ich war zum Zeitpunkt seines Auszuges im Ausland) - da warte wir immernoch drauf, eine Mahnung hat nichts gebracht. Es ist aber denke ich kein Problem sich einfach Duplikat anfertigen zu lassen, was derjenige anscheinend getan hat. Oder auch nicht.
     
  15. Pharao

    Pharao Gast

    Hi,

    diese Fragen sind m.E. gerade alle Nebenschauplätze, denn aktuell geht es erstmal darum diesen "Mieter" rauszubekommen und das sollte m.E. jetzt höhste Priorität haben. Vielleicht wäre es ja Sinnvoll, wenn du dich morgen gleich mal dazu anwaltlich beraten lässt, ggf. auch schnell per Telefon.

    Was man dann evtl. später diesem "Mieter" in Rechnung stellen kann oder wie man mit den anderen WG Bewohner verfährt, das kann man dann später immer noch ganz in ruhe abklären.

    Und das wird sich ja wohl irgendwie auflösen lassen, welcher Mieter hier diese Person hineingelassen und wer ihm u.a. auch die Wohnungsschlüssel gegeben hat. Aber das sind alles so Dinge, die kann man auch später klären.

    Da du beim rausschmiss sehr wahrscheinlich mitanwesend seinen wirst, kannst du natürlich auch diesen Hausbesetzer mal dazu befragen, bevor du ihm nett & höfflich Bittest das Zimmer nun unverzüglich zu räumen.


     
  16. #15 Papabär, 08.02.2017
    Papabär

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    So verstanden!
    Daher auch der Hinweis, dass
    man eine derart unbestimmte Personengruppe nur schwerlich fastnageln (im Sinne von haftbar machen) kann.

    Zugegeben, das hilft im vorliegenden Fall wenig ... aber vielleicht für die Zukunft.
     
  17. #16 Papabär, 08.02.2017
    Papabär

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    Ich kann ja mal laut überlegen, wie ich hier vorgehen würde (auch wenn das sicherlich auf juristisch dünnem Eis passiert):

    Ich würde mir den Bekannten jenes Zimmerbesetz/-sitzers verbal schnappen und erwähnen, dass ich eine Schadenersatzklage (in Höhe des Mietausfalls & der Kaution) notfalls gegen alle anderen WG-Bewohner anstrebe. Kann natürlich sein, dass einer der Jungs Jura auf Lehramt studiert ... dann wird dass wohl eher nicht klappen - ansonsten dürfte eine solche Ankündigung für reichlich Gesprächsstoff am Frühstückstisch sorgen. Bis hin dazu, die (vermutlich gemeinschaftlich) getroffene Entscheidung nochmal höchstkritisch zu überdenken.

    Falls das nicht innerhalb von 7-10 Tagen zu einer für mich befriedigenden Reaktion führt, kann ein zartes anwaltliches Anschreiben (incl. Kostenankündigung) hier auch nochmal für Nachdruck sorgen.


    Natürlich ist mir dann schon im Vorfeld kar, dass das Vertrauensverhältnis zwichen Vermieter und dieser WG nachhaltig erschüttert wird und ich möglicherweise die restlichen Mieter ebenfalls verliere. Da müsste ich dann eben durch.
     
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    Papabär,

    dein lautes Denken nehme ich zur Kenntnis, vielen Dank.
    Wenn es denn zu weiteren Kündigungen kommt, dann ist es eben so. Diese Mieter werde ich nicht unbedingt vermissen.
     
  19. Pharao

    Pharao Gast

    @bless

    ob man den WG-Bewohner deswegen gleich kündigen kann oder muss :?

    Bevor du jetzt über deine WG-Bewohner schimpfst oder gleich mit Kündigung ankommst, höre dir doch erstmal deren ihre Sichtweise an und vergesse dabei auch nicht, das die bislang teilweise deine Arbeit dir abgenommen haben. Ich mein, wenn wir mal ehrlich sind, das ganze wäre hier garnicht erst passiert, wenn du dich selber um alles gekümmert hättest!



     
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    Ich bin dankbar für deine Meinung, aber wenn du dir meinen ersten Post noch einmal durchliest: es ist ein Entgegenkommen meinerseits, dass sie sich selbst für sie geeignete Mitbewohner, oder besser gesagt, Mietinteressenten aussuchen. Diesen Wunsch haben damalige WG Bewohner ganz am Anfang geäußert, mittlerweile haben sich die Leute mehrfach gewechselt, aber es hat bislang gut funktioniert und keiner war dagegen. Ganz im Gegenteil. Ich kann jemandem ein Zimmer vermieten, ohne mit den Mietern irgendeine Rücksprache zu halten, wäre ganz mein Recht.
    Hier bei uns ist ein deutlicher Mangel an Wohnraum z.B. für Flüchtlinge, von Studenten ganz zu schweigen. Aber ich tue das nicht, gerade aus dem menschlichen Grund, dass die Leute dann mit jemandem wohnen müssten, mit dem sie möglicherweise gar nicht klar kommen. In diesem Sinne nehmen sie mir keine Arbet ab, sondern handeln auch in ihrem Interesse. Zumal Strom und Gasabschläge von den Mietern bezahlt werden und es sich somit bemerkbar macht, wenn statt 5 Personen nur 4 oder gar 3 dafür monatlich aufkommen. Der monatliche Abschlag ändert sich ja nicht. Dazu noch DSL Anschluss, denn sie ebenfalls aus eigener Kraft finanzieren.
    Solange sie sich Mitbewohner aussuchen, die mir auch in den Kram passen, ist es unproblematisch. Mein jetziges Problem ist, dass dort jemand ist, der meinerseits nicht erwünscht ist.
     
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    Einmal der aktuelle Stand. Mein Mann hat den Bekannten des Zimmerbesetzers angerufen. Was dabei rauskam: plötzlich hatte keiner von denen unsere Handynummern und die E-Mail Adressen waren aus unbekanntem Grund nicht mehr aufzufinden. Sonst wären sie natürlich alle gewillt, uns zu informieren, ganz klar. Der Mann wartet lediglich darauf, dass wir ihm sein Mietvertrag zukommen lassen, schließlich hat er uns die Selbstauskunft geschickt. Und der Mieter ist fest davon ausgegangen, dass wir seinen Kumpel aufnehmen müssen. Ach ja, und auf den Mietvertrag kann er im Zimmer warten, oder etwa nicht?
    In diesem Moment hat sich mein Mann eine gepolsterte Tischkante gewünscht.
    Denjenigen haben wir übrigens nicht an den Hörer bekommen.
    Halbe Stunde später eine Nachricht von dem Mann persönlich (auf eine der plötzlich wiedergefunden Handynummern), dass er sich entschuldigt für sein Verhalten, dass es anscheinend ein Kommunikationsproblem vorliegt. Die Mieten und die Kaution hat er parat und fragt wohin er das überweisen soll.
     
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