Elektrik...

Diskutiere Elektrik... im Bautechnik Forum im Bereich Technische Abteilung; Hi zusammen, in Vorbereitung zu einem Termin mit einem Elektriker habe ich ein paar allgemeine Fragen zur Elektrik, insbesondere in den Baujahren...

  1. #1 klinkerstein, 01.07.2020
    klinkerstein

    klinkerstein Benutzer

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    Hi zusammen,

    in Vorbereitung zu einem Termin mit einem Elektriker habe ich ein paar allgemeine Fragen zur Elektrik, insbesondere in den Baujahren 1990-1995.

    - War es zu der Zeit schon verpflichtend Kabel senkrecht/waagerecht zu verlegen?
    - Fallen euch typische Probleme aus der Zeit ein? Gab es ein anderes Sicherungssystem als heutzutage üblich, gibt es typische Verschleissteile, wie lange halten Kabel & Isolierungen von damals üblicherweise?
    - Macht es Sinn in Wohnungen aus dieser Zeit die Elektrik umfassend zu sanieren? Ich bräuchte eventuell ein paar Steckdosen mehr, hätte gerne die Betriebssicherheit geprüft und das wars.

    Spielereien wie Videoüberwachung, LAN-Kabel in jedem Zimmer, elektrische Rollos, etc ist nicht geplant/ wird nicht benötigt.

    Viele Grüße,
    klinkerstein
     
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  3. Andres

    Andres
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    Ja. An der genauen Lage und den Abmessungen von Installationszonen ändert sich zwar immer wieder etwas, aber grundsätzlich gab es diese Bestimmungen schon damals. Das heißt nicht, dass man sich auf deren Einhaltung verlassen dürfte ...


    Sicher nicht mehr typisch, aber möglich: Das ist die Endphase von Asbest. Bevor man irgendwelche Löcher bohrt, Putz abklopft oder verspachtelte Schlitze öffnet, möchte man sich dazu schlau machen, ggf. Proben nehmen und analysieren lassen.


    Damals war der FI-Schalter (RCD) nur für Feuchträume verpflichtend, heute ist er bei Neuinstallationen für das ganze Haus gefordert. Das wird man also bei Veränderungen an der elektrischen Anlage nachrüsten müssen, was auch sinnvoll ist.

    Schutzleiter war damals schon Vorschrift und auch die Auslösecharakteristik von Sicherungsautomaten war normalerweise genau wie heute (B).


    Darüber würde ich mir nach 30 Jahren noch keine Gedanken machen.


    Persönliche Meinung: Nein.


    ... was nichts daran ändert, dass ich überall (zwei) Leerrohre verlege, wenn die Wände sowieso offen sind. Die Mehrkosten sind lächerlich und der Mehrwert, wenn doch andere/mehr Leitungen benötigt werden, ist erheblich.
     
    klinkerstein, ObiWan und dots gefällt das.
  4. #3 ehrenwertes Haus, 01.07.2020
    ehrenwertes Haus

    ehrenwertes Haus Erfahrener Benutzer

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    Ja. Verlegezonen sind schon viel länger vorgegeben .

    Bis ca. 1990er wurden gelegentlich noch FU-Schutzschalter statt der heute vorgeschriebenen FI-Schutzschalter verbaut. Nicht Regelkonform, findet man trotzdem ab und an.

    Ein grober Richtwert wann eine Überarbeitung der Elektrik sinnvoll ist, ist alle 30-50 Jahre. Nicht weil die Kabel selbst ihr Lebensende erreicht hätten, sondern weil sich die Technik und die Anzahl der Elektrogeräte in praktisch allen Haushalten in dieser Zeit massiv erhöht hat. Die Kabel selbst gehen in dieser Zeit nur selten über Alterung kaputt. Vollständig erneuern muss man die Elektrik nicht zwingend, oft reichen Ergänzungen oder Teilerneuerungen.
    Was in deinem Fall ein guter Kompromiss zwischen Altbestand behalten und Kompletterneuerung ist, solltest du mit deinem Elektriker besprechen.

    Je nachdem wie die Wohnung verkabelt und abgesichert ist, kann man bedenkenlos die Anzahl der Steckdosen erhöhen oder nicht. Das muss ein Fachmann vor Ort entscheiden.

    Mit einem E-Check wird die Betriebssicheit geprüft. Das macht aus meiner Sicht nach 30 Jahren wirklich Sinn.


    Würde ich bei einer Sanierung mit einplanen und mind. Leerrohre dafür legen lassen.
    Kurzfristig ist eine Kabelverlegung in Leerrohren zwar teurer, den Mehrpreis hat man bei der 1. Zusatzleitung ohne die Wand öffnen zu müssen schon eingespart.
     
    klinkerstein gefällt das.
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