Empfang SAT-Anlage

Dieses Thema im Forum "Kabel /Antenne / SAT-Anlage" wurde erstellt von Carl Meyer, 02.10.2008.

  1. #1 Carl Meyer, 02.10.2008
    Carl Meyer

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    Hallo zusammen, bis vor 1 Jahr hatten wir zum Fernsehempfang einen Kabelanschluss. Der Vermieter kündigte den Vertrag mit der entsprechenden Firma. Es wurde dafür eine SAT-Schüssel installiert und somit konnte man die gleichen Programme empfangen wie bei Kabelanschluss.
    Nun das Problem: Es ist jetzt schon fünfmal vorgekommen, das zu empfangene Sender auf einmal nicht zu empfangen sind und das der Vermieter die Firma, die die Schüssel installiert hat, beauftragen muss, die Sender wieder einzustellen an der Schüssel. Meistens dauert das 1-2 Wochen bis man endlich wieder alle Sender komplett empfangen kann. Es handelt sich meist um 1 oder 2 Sender die nicht zu sehen sind. Kann man eine Mietminderung deswegen machen ? Wenn ja, in welcher Höhe?Wir zahlen ja nach wie vor eine monatliche Gebühr für den Empfang der Fernsehesender. Vielen Dank im voraus. Oder kann man diese Gebühr für den Zeitraum des Nichtempfangs aller Sender kürzen bzw. garnix dafür zaheln.
     
  2. AdMan

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  3. Capo

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    eine Mietminderung stelle ich mir etwas schwierig vor, denn die muss im voraus angekündigt werden und wird taggenau berechnet.
    Das AG Schöneberg (WM 1988,361) hat mal für schlechten Fernsehempfang 10% angesetzt.
    Nehmen wir mal an, ihr zahlt 500€ Kaltmiete. Der Empfang ist auf 2 Sendern komplett weg für 2 Wochen insgesamt.
    500*0,1 = 50 €
    50€/ 2 = 25 € Ihr könnt also um 25€ mindern, sofern der Fernsehempfang bei Überweisung der Miete bereits gestört ist.

    Das mit dem kürzen des Fernsehempfangs ist eine gute Idee. Das mache ich jetzt auch bei den Teletubbies und meinem Kabelanbieter. Jedesmal wenn der empfang/ das Telefonieren nicht geht, wird nix gezahlt. Superidee...
     
  4. #3 lostcontrol, 03.10.2008
    lostcontrol

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    also mir persönlich ist das ja ohnehin nicht klar wie das mit den gebühren ausschaut.
    also da gibt's ja bekanntlich zum einen die GEZ die selbstverständlich jeder von uns, der fernsehen und radio hat, immer brav und pünktlich bezahlt. die ist ja nun aber völlig unabhängig davon, ob man die programme per satellit oder per kabel oder sonstwie empfängt und hat absolut nichts mit dem vermieter zu tun.

    wenn man aber für eine gemeinschafts-sat-anlage gebühren bezahlt, dann frage ich mich jedesmal wenn ich das hier lese, wie das eigentlich belegt werden kann - immerhin ist so 'ne anlage doch 'ne einmalige anschaffung die üblicherweise nur wenig wartung erfordert. die anschaffung einer solchen anlage mit in die kaltmiete reinzulegen verstehe ich - dann gehört das zur ausstattung der wohnung und der vermieter hat dafür zu sorgen dass das dingens auch funktioniert. dann dürften aber doch keine gebühren anfallen, die an den vermieter zu zahlen sind?

    bitte klärt mich mal auf wie das funktioniert, ich frag mich das schon länger (wir haben überall fernsehen über kabel, drum betrifft mich das nicht - aber neugierig bin ich schon).
     
  5. #4 Carl Meyer, 03.10.2008
    Carl Meyer

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    Also zur normalen Kaltmiete wird neben den üblichen Nebenkosten eine sogenannte Pauschale für den Satelliten-Anschluss gezahlt. Es ist die gleiche Summe wie früher beim Kabelanschluß.
    Früher beim Kabelanschluss gab es keine Probleme mit dem Empfang einzelner Sender, nur jetzt mit dieser neuen Satelliten-Anlage gibt es dauernd Probleme.
     
  6. #5 lostcontrol, 03.10.2008
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    und das ist rechtlich in ordnung? ich hege da gewisse zweifel, denn:
    ALLE betriebskosten müssen ja belegt werden können. und einen solchen beleg kann es ja bei einer satelliten-anlage garnicht geben, mal abgesehen von gelegentlicher wartung (die meines wissens aber doch eher selten ist) - die wird doch einmal angeschafft und das war's.
     
  7. malloy

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    bei uns im haus ist das einfach gelöst: leasing der neuen sat-anlage (wert: 55k EUR) zzgl. wartungsvertrag. ist zwar bereinigt teurer, aber somit belegbar und *voll* umlagefähig (außer den neu verlegten leitungen, aus eigentümerrücklagen, nicht umlagefähig). lohnt aber nur bei großen häusern, in denen eine 4/8-teilnehmer-sat-anlage für ein-zwei hunnis aus dem baumarkt nicht mehr ausreicht.
     
  8. #7 lostcontrol, 03.10.2008
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    ok - so seh ich das ein und so dürfte es meiner ansicht nach auch rechtlich korrekt sein.
    aber wie oben genannt als pauschale bei den betriebskosten OHNE beleg?
     
  9. malloy

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    so wird es, wie du vorher schon geschrieben hast, wohl nicht statthaft sein.
    genau aus diesem grunde wurde bei uns ja die anlage geleast statt gekauft.
     
  10. #9 lostcontrol, 03.10.2008
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    weitere frage:

    wenn diese "gebühren" schon als "pauschale" bei den betriebskosten stehen (jetzt mal theoretisch auf beide fälle bezogen, also sowohl die mir korrekt errscheinende malloy'sche variante als auch die des thread-erstellers) - dann ist doch eine MIETMINDERUNG ohnehin schon von vornherein ausgeschlossen, da sich mietminderungen ja immer auf die kaltmiete beziehen.

    es wäre also doch vielmehr so, dass die betriebskosten, die sich aus der sat-anlage ergeben (wie auch immer die belegt werden können) letztlich bei der betriebskostenabrechnung entsprechend abgerechnet werden müssten, d.h. es entstünde bezogen auf die entsprechnde vorauszahlung hier eine rückzahlung seitens des vermieters.
    oder versteh ich da jetzt was falsch?

    ok - wenn man's als pauschale macht sieht's anders aus.
    aber bei einer pauschale haben ja sowohl mieter als auch vermieter immer ein gewisses risiko, dass die geschichte eben nicht hinhaut und man draufzahlen muss...
     
  11. #10 Carl Meyer, 03.10.2008
    Carl Meyer

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    Also nochmal genau: Wir zahlen also die Kaltmiete, dann kommen die Betriebskosten als Vorauszahlung, die dann jährlich abgerechnet werden und dann kommen noch die monatliche Zahlung für einen Stellplatz/bzw. Garage und die monatliche Zahlung für die SAT-Anlage. (vorher war das der Kabelanschluß).
    Die monatliche Zahlungen für Stellplatz/Garage bzw. SAT-Anlage sind immer gleich und werden auch nicht in der jährlichen Abrechnung der Betriebskosten aufgeführt.
     
  12. #11 lostcontrol, 03.10.2008
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    ok - war missverständlich: "Also zur normalen Kaltmiete wird neben den üblichen Nebenkosten eine sogenannte Pauschale für den Satelliten-Anschluss gezahlt." habe ich so interpretiert (wg. "neben") dass das bei den betriebskosten steht.

    dann gibt es also
    zusätzlichen mietvertrag für den stellplatz bzw. die garage sowie
    einen zusätzlichen mietvertrag für die sat-anlage.

    daraus würde ich dann folgern, dass wenn hier miete gemindert werden kann, dann selbstverständlich nur diese zusätzliche miete für die sat-anlage. ob sich das lohnt ist allerdings ziemlich fraglich...
     
  13. #12 Christian, 03.10.2008
    Christian

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    Hallo,

    könnte es sein, daß die betroffenen Sender ihre Frequenz geändert haben?
    Dann ist das eigentlich absolut kein Problem des Vermieters, sondern euer - ihr müsst nur die Frequenz im Reciever für diesen Sender ändern oder den Sendersuchlauf starten. Dazu muss im Allgemeinen kein Fachmann ausrücken, sowas steht im Allgemeinen in der Bedienungsanleitung des Recievers.

    Was waren das denn für Sender in der letzten Zeit?
     
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