Empfehlungsschreiben für Mieter

Diskutiere Empfehlungsschreiben für Mieter im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo! Ich suche ein Muster "Empfehlungsschreiben" von Vermieter an Mieter. Kennt jemand was passendes? Danke!

Capo

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Meinst du damit sowas wie: Dieser Mieer hat seine Pflichten steht's erfüllt? Warum soll es da eine Vorlage geben?
 

Capo

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Formlos sollte reichen.
Der nächste Vermieter will bestimmt die Regelmäßigkeit der Mietzahlungen wissen oder vielleicht noch das Mietverhalten (ruhig/nervig/streitsüchtig), da reicht ein einfaches Anschreiben.

finde ich aber gut, dass der Nachvermieter von dir informiert wird :top
 

Jerry

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In dem Zusammenhang ganz passend: Ich las jetzt mehrfach, dass einige Verwalter das so handhaben, dass sie vom Mietinteressenten die Telefonnummer und den Namen des Vorvermieters erfragen, und direkt über Handy dort anrufen.

Ist das inzwischen häufige Praxis oder eher bedenkliche Vorgehensweise? Ich mag ja auch gern _vor_ Vertragsunterzeichnung wissen, ob mein neuer Mieter zuverlässig ist, aber wo sind die Grenzen?

Danke,

Jerry
 

Capo

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Bestimmtist das eine gute Möglichkeit, das Wohnverhalten zu checken ;)
Wichtig ist aber nur das Geld am Ende. Wenn also Job, dann Wohnung. Wenn kein Job, dann Sozialwohnung ;)
 

Jerry

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Original von capo
Bestimmtist das eine gute Möglichkeit, das Wohnverhalten zu checken ;)
Wichtig ist aber nur das Geld am Ende. Wenn also Job, dann Wohnung. Wenn kein Job, dann Sozialwohnung ;)

Sinnvoller Merksatz - wobei ich prinzipiell keine Einwände habe, wenn die Miete vom Amt kommt (sofern das Amt brav das zahlt, was die Wohnung kostet) - es gibt unpünktlichere Zahler als Ämter...

Gruß,

Jerry
 

Capo

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Übel ist es nur, wenn die Miete vom Amt an den Mieter geht und der nur bis zur nächsten Spielhalle/Kneipe damit kommt.
 

Insolvenzprofi

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Ist sehr NEGATIV, denn wenn der Mieter mit seinen Zahlungen im Rückstand ist und der Vermieter ihn loswerden will, schreibt er das blaue vom himmel darein, ebenfalls wäre eine Auskunft von den vorvermietern schlecht, denn wenn die den mietern loswerden wollen sagen die auch nur das gute und nicht das schlechte...
 
lostcontrol

lostcontrol

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Original von capo
Übel ist es nur, wenn die Miete vom Amt an den Mieter geht und der nur bis zur nächsten Spielhalle/Kneipe damit kommt.
abtretungsvereinbarung mit dem mieter treffen, dann geht die kohle direkt aufs vermieterkonto. um wohngeld zu beantragen braucht der mieter eine vermieter-unterschrift unter dem entsprechenden wohngeldantrag. wäre eine gute gelegenheit besagte abtretungsvereinbarung vom mieter zu verlangen (ob das wohl legal ist oder als "erpressung" gilt? keine ahnung, ein guter zeitpunkt über sowas zu sprechen ist es allemal).

ABER: wenn wieder ein job da ist und das amt plötzlich nimmer zahlt, hilft das natürlich auch nix.
 

Capo

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Das verweigert "unser" amt. Die persönliche Entwicklung des Mieters ist das höchste Gut. :wand:
 
lostcontrol

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Original von capo
Das verweigert "unser" amt. Die persönliche Entwicklung des Mieters ist das höchste Gut. :wand:
naja - ich hab diesbezüglich mit "unserem" amt direkt telefoniert, weil ich bei einer mieterin mit rückstand nicht unbedingt gleich kündigen wollte, sondern sie erstmal etwas "zurechtrücken" wollte nach dem motto "unterschreib das, ansonsten bleibt mir nur die kündigung" - die vom amt hätten da überhaupt kein problem gesehen, allerdings lag das wohngeld deutlich niedriger als die miete (obwohl von haus, lage und zustand her unterm schnitt). hatte sich dann insgesamt erledigt, aber seither weiss ich einiges mehr über wohngeld etc.

übrigens auch eine interessante erkenntnis, dass das wohngeld möglicherweise nicht tatsächlich die miete abdeckt. das ist eigentlich für beide seiten ungerecht - für den mieter, der z.b. durch unverschuldete plötzliche arbeitslosigkeit so in eine echte notlage kommt, aber auch für den vermieter, denn wer möchte schon ständige vom amt verursachte mieterwechsel ausbaden müssen?

(achtung, bevor jetzt jemand das amt anzeigen will von wegen datenschutz etc. - man hat mir allgemeine auskünfte erteilt, keine personenbezogenen! das war auch nicht mein ansinnen!).
 

Jerry

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Original von lostcontrol
übrigens auch eine interessante erkenntnis, dass das wohngeld möglicherweise nicht tatsächlich die miete abdeckt. das ist eigentlich für beide seiten ungerecht - für den mieter, der z.b. durch unverschuldete plötzliche arbeitslosigkeit so in eine echte notlage kommt, aber auch für den vermieter, denn wer möchte schon ständige vom amt verursachte mieterwechsel ausbaden müssen?

Also sorry, aber ungerecht empfinde ich das jetzt nicht. Das Wohngeld soll doch der Definition nach dem Mieter dazu verhelfen, sich einen angemessenen Wohnraum leisten zu können. D.h. was an sonstigen Einkünften da ist (und bei anderen, nicht Wohngeldberechtigten auch reichen muss) sollte normalerweise auch die Wohnkosten mit abdecken. Geht das nicht, kann das Wohngeld eine gewisse Differenz auffangen. Ist die Wohnung dann aber immer noch nicht bezahlbar, muss man - so fies das jetzt klingen mag - die Frage stellen dürfen, ob dann der Wohnraum (im Umkehrschluss natürlich auch die vom Vermieter verlangte Miete) wirklich angemessen ist.

Das Wohngeld ist in Zeiten knappen (bezahlbaren) Wohnraums sicherlich eine sinnvolle Massnahme, die für einen gewissen sozialen Ausgleich sorgen kann. Aber mehr doch auch nicht. Jedenfalls nicht ein "meine Miete bezahlt mein Amt für mich"-Geld...

Jerry
 
lostcontrol

lostcontrol

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naja, ich weiss nicht... für € 245 warm kriegt man doch heutzutage nicht viel mehr als ein wohnklo...

natürlich hast du recht, dass einer "das amt zahlt die miete"-mentalität ganz sicher nicht vorschub geleistet werden sollte, aber wenn jemand aufgrund einer plötzlichen notlage die miete nicht mehr bezahlen kann und wegen einer "arbeitspause" von 3 monaten oder so dann gezwungen wird umzuziehen (makler und umzugskosten werden da übrigens teilweise vom amt übernommen, manchmal sogar noch neue möbel etc. - dass das im endeffekt deutlich mehr geld sein könnte als die eigentliche miete, darüber scheint niemand nachzudenken) - das kann's ja auch nicht sein, oder?

und wenn die vermieter dann (3 monate kündigungsfrist) plötzlich ihre miete nicht mehr oder nur teilweise kriegen während der arme wohngeldbezieher sich zurücklehnt und in aller ruhe einen makler für sich eine neue wohnung suchen lässt... naja...

ratlos
lostcontrol
(die über wohnungspolitik eh schon lang nimmer nachdenken mag)
 

Jerry

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Original von lostcontrol
naja, ich weiss nicht... für € 245 warm kriegt man doch heutzutage nicht viel mehr als ein wohnklo...

Stimmt schon, aber es kommt auch immer darauf an, für wieviele Personen die Wohnung ist, und in welcher Stadt man lebt. Schau Dir mal an, für welche qm-Preise z.Zt. Wohnraum in Berlin verramscht wird, und wie es umgekehrt in München geradezu preiswuchert... (Nur Beispiele mit tendenziellem Charakter, ich mache hier keine Marktforschung! ;-) )

natürlich hast du recht, dass einer "das amt zahlt die miete"-mentalität ganz sicher nicht vorschub geleistet werden sollte, aber wenn jemand aufgrund einer plötzlichen notlage die miete nicht mehr bezahlen kann und wegen einer "arbeitspause" von 3 monaten oder so dann gezwungen wird umzuziehen (makler und umzugskosten werden da übrigens teilweise vom amt übernommen, manchmal sogar noch neue möbel etc. - dass das im endeffekt deutlich mehr geld sein könnte als die eigentliche miete, darüber scheint niemand nachzudenken) - das kann's ja auch nicht sein, oder?

Stimmt natürlich. Für eine vorübergehende Arbeitspause schiessen aber zum Glück nicht alle Ämter irrational scharf. Dass die gesetzlich verlangte "sparsame und wirtschaftliche" Arbeitsweise nicht von allen Ämtern erfolgreich umgesetzt wird, ist wahrscheinlich noch höflich formuliert. Bei Licht betrachtet gibt es ja sogar Situationen, nach denen das Gesetz vorsieht, dass eine selbstgenutzte Immobilie nicht mehr verkauft werden muss, wenn sie von der Größe her angemessen ist (Sowas wäre früher undenkbar gewesen, da mussten Hilfeempfänger auf dem platten Land sogar ihr Auto verkaufen, ohne dass sie aber garantiert keine neue Arbeit hätten bekommen können...). Über Sinn und Unsinn solcher Bestimmungen können wir lange philosophieren, aber Fazit ist, der Staat kann über gewisse Lücken hinweghelfen, aber er kann nicht der "Alleinverdiener" sein (zumal - wo soll denn das ganze Geld am Ende herkommen? Ich glaube kaum, dass von jedem Steuerzahler ein Nicht-Steuerzahler versorgt werden könnte...)

und wenn die vermieter dann (3 monate kündigungsfrist) plötzlich ihre miete nicht mehr oder nur teilweise kriegen während der arme wohngeldbezieher sich zurücklehnt und in aller ruhe einen makler für sich eine neue wohnung suchen lässt... naja...

Naja ganz so ist es doch nicht. Mit unserem Rest Gerechtigkeitsglauben wollen wir doch mal annehmen, dass der Mieter bei Wiedererlangung der Zahlungsfähigkeit seine ausstehenden Mietrückstände begleichen wird.

Ironie beiseite - wenn alle Stricke reissen, muss man dann halt was abschreiben - aber ernsthaft, wenn die Situation so ist, dass der Mieter die Wohnung verlassen muss, ist es unangenehm und nervig für alle Beteiligten - aber eben wohl auch besser so, denn der Mieter kommt in eine Wohnsituation, die er wirtschaftlich ohne Ärger bewältigen kann (hoffentlich) und Du kannst Dir wieder einen solventen Mieter suchen.

Dass das Vermieterdasein kein Zuckerschlecken ist (ausser, Du vermietest Luxusimmobilien an solvente Grossverdiener), war mir zum Glück klar, bevor ich mich entschlossen habe, in das Geschäft einzusteigen. Daher habe ich wenige Illusionen... aber noch gute Vorsätze.

Jerry
 
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