Energie-Bedarfsausweis offline vs. online

Dieses Thema im Forum "Immobilien - Erwerb/Veräußerung im Inland" wurde erstellt von Hansi3000, 28.03.2015.

  1. #1 Hansi3000, 28.03.2015
    Hansi3000

    Hansi3000 Benutzer

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    Ich habe versucht online einen Energiebedarfsausweis (unter engiwo.de) zu erstellen. Im Endergebnis hatte das unrenovierte Fertighaus von 1963 meiner Großeltern einen Endenergiebedarf von ca. 350kwh pro qm. Jetzt habe ich mal versucht das praktisch anhand der Heizölrechnungen nachzurechnen. Bei einem Heizölverbrauch von ca. 2500l (und einem Energiegehalt von 10kwh/l) pro Jahr und 120qm Wohnfläche komme ich so auf einen Wert von ca. 210kwh pro qm und Jahr. Allerdings wird das Warmwasser durch einen relativ neuen Elektrobeuler erzeugt. Wenn ich jetzt mal großzügig 20% für das Warmwasser aufschlage, komme ich auf einen realistischen Endverbrauch von 250kwh pro qm. Jetzt frage ich mich halt, habe ich was falsch eingegeben oder ist eine derartige Abweichung normal? Google sagt das gerade bei älteren Häusern eine Abweichung im Bedarfsausweis nach oben normal ist. Auch habe ich bei den Immoportalen nach ähnlich alten Häusern gesucht. Und auch hier sind ähnliche Werte in den Anzeigen ausgewiesen.

    Jetzt frage ich mich ob ich lieber 400-500€ mehr ausgeben soll damit jemand offline einen Bedarfsausweis erstellt und ein besseres Ergebnis errechnet. Beispielsweise ist es so, dass man immer nur z. B. eine Öl-Zentralheizung angeben kann. Bei meinen Großeltern ist es aber so, dass über einen zentralen Ölbrenner im Keller das Haus per Warmluft!! beheizt wird.

    Letztendlich befürchte ich allerdings, dass dieser kein anderes Ergebnis bekommen wird. Sehe ich das so richtig? Da man das Ergebnis des Energieausweises ja in einer Verkaufsanzeige angeben muss, befurchte ich halt erstmal einen potentiellen Interessenten abzuschrecken. Wie sehen das Leute mit mehr Erfahrung?

    Bereits im voraus besten Dank.
     
  2. AdMan

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  3. #2 immodream, 28.03.2015
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    Hallo ,
    ich glaub ich hab dir dazu schon einmal einen Tipp gegeben. Zeig einem ernsthaften Interessenten doch einfach die letzten Ölrechnungen. Damit kann man dann auch etwas anfangen und die tatsächlichen Energiekosten beim Kauf des Hauses berücksichtigen.
    Bei vielen Anzeigen steht einfach der schöne Spruch " Energieausweis in Arbeit ".
    Bevor du 500 € für einen sinnlosen Ausweis ausgibst , kannst du besser den Kaufpreis um 500 € senken.
    Grüße
    Immodream
     
  4. #3 Hansi3000, 28.03.2015
    Hansi3000

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    Und ich habe ja schon gepostet, dass mir das zu riskant ist. Es steht ja eine Geldstrafe von 15000€ im Raum. Und eine Anzeige kann ja jeder machen. Zudem ist es ja so, wenn der Online-Bedarfsausweis passen würde bzw. ein deutlich teurerer Offline-Bedarfsausweis inkl. Vor-Ort-Begehung das gleiche Ergebnis brächte, dann wären die 60€ für den Online-Bedarfsausweis jetzt nicht so tragisch.

    Die Frage lautet nun: ist das auch so, d. h. wird ein Fertighaus von 1963 inkl. einer Warmluft-Ölheizung (vorher war Kohle) von 1968 und Warmwasser über einen Elektroboiler ohne sonstige modernisierungen praktisch immer in der schlechtesten Stufe H des Einergieausweises eingeordnet werden???????????????????????????
     
  5. #4 alibaba, 28.03.2015
    alibaba

    alibaba Erfahrener Benutzer

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    Hansi ,wenn du 25.ooo € auf dem KP rauflegst , ohne Energieausweis

    machst du keine miesen ,bis zur KlageOrdnungsGeld iss die Hütte verkauft :smile050:

    ausserdem bist du ErstTäter mit schlechter Kindheit aus Kosovo Kriegsgeschädigt :016sonst::smile050:

    Gruss
    alibaba :smile050:
    PS:
    vermutlich würde ich mir solch EnergieZettelAusSchreiber von vor Ort holen ,
    der festen Wohnsitz hat und ein deutschen GewerbeSchein mit Kopie
     
  6. #5 Venceremos!, 28.03.2015
    Venceremos!

    Venceremos! Erfahrener Benutzer

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    Der im Energiebedarfsausweis bescheinigte Energieverbrauch ist deshalb so ungünstig und unrealistisch, weil dies vom Gesetzgeber so gewollt ist. Eigentümer sollen auf diesem Wege zur energetischen Sanierung gedrängt werden. Die Beauftragung eines örtlichen Dienstleisters mit der Ausstellung kostet dich einige Hunderter extra, wird aber aller Voraussicht nach kein substanziell besseres Ergebnis bringen. Also lass es bleiben.

    Kaufinteressenten werden m.E. vor allem dadurch verunsichert, dass neben den Bedarfasausweisen ja auch noch Energieverbrauchsausweise zirkulieren, die in der Praxis einen viel realistischeren (=niedrigeren) Energieverbrauch bescheinigen. Du musst Interessenten also darauf hinweisen, dass sie hier ggf. Äpfel mit Birnen vergleichen.

    Da du hier jetzt schon zig Threads allein zum wirklich herzlich nebensächlichen Thema Energieausweis veröffentlicht hast würde ich an deiner Stelle darüber nachdenken, einen Makler mit dem Verkauf eures Hauses zu betreuen. Dann brauchst du dir über Energieausweise, Bußgelder und vieles andere nicht mehr den Kopf zerbrechen.
     
  7. #6 Hansi3000, 29.03.2015
    Hansi3000

    Hansi3000 Benutzer

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    Wenn du mir die ca. 6000€ Maklercourtage gibst, werde ich gerne einen Makler einschalten.
     
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