[Energieausweis] Abgrenzung Wohngebäude/Nichtwohngebäude § 2 Nr. 1 EnEV?

Dieses Thema im Forum "Immobilien - Erwerb/Veräußerung im Inland" wurde erstellt von Kranich, 18.08.2015.

  1. #1 Kranich, 18.08.2015
    Kranich

    Kranich Neuer Benutzer

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    Ich möchte ein altes, stark sanierungsbedüftiges Haus von ca. 1925 verkaufen. Es steht seit Jahren überwiegend leer. Nur ein kleiner Teil der Fläche wird an eine 1-Mann-Werkstatt gewerblich vermietet. Es wohnt dort seit Jahrzehnten niemand mehr.

    Handelt es sich dennoch um ein Wohngebäude iSd. § 2 Nr. 1 EnEV?
     
  2. AdMan

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  3. Andres

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    Ja. Die Zweckbestimmung endet nicht alleine deshalb, weil der Zweck seit längerer Zeit nicht mehr erreicht wird.
     
  4. Duncan

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    Die Kosten für den Energieausweis sind überschaubar, der Mehrwert, weil ohne Mietblockade holt dass allemal rein.
     
  5. #4 Sal Roma, 18.08.2015
    Sal Roma

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    Interessanter ist wahrscheinlich: Welche Nutzung ist denn genehmigt?

    Grüße
     
  6. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    für ein Stück sinnlos Papier ist jeder Euro zuviel .... :91:
     
  7. Duncan

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    Inhaltlich gebe ich dir recht, aber es gibt da so eine Vorschrift vom Gesetzgeber. Wenn ich nicht irre strafbewährt. Und dann gibt es da eine Menge Makler die gerade nach neuen Einkommen suchen, nicht dass sich da jemand auf Abmahnungen&Co. spezialisiert.
     
  8. #7 Martens, 18.08.2015
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    Ich bin grad dabei, einen Energieausweis für ein Wohn- und Geschäftshaus zu beauftragen, da wird nur der Wohnteil (Gewerbe ist wohl noch aufwendiger) einen deutlich dreistelligen Betrag kosten, weil dieses Haus einen Bedarfsausweis erfordert (drei verschiedene Heizungsarten mit nicht erfaßten Verbräuchen).

    Ich kann zwar auch über 3000 Euro rüberschauen, halte das aber für sehr viel Geld für so einen "Wisch"

    Christian Martens
     
  9. #8 alibaba, 18.08.2015
    alibaba

    alibaba Erfahrener Benutzer

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    ja ,da stimm ich zu :D von solch Papier kann man die Bude nicht warm bekommen ,alles nur Abzocke & Arbeitsbeschaffungsmassnahme :D

    aber die Wirtschaft und alles was da mit dran hängt ,läuft wie geschmiert mit Papier ,das war Früher so und wird sich auch nie ändern ,

    trotz mancher aufdeckung von Korruption in Amt :D

    Gruss
    alibaba :D
     
  10. #9 Kranich, 05.11.2015
    Kranich

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    Es liegen bei dem og. Gebäude aus 1925 wohl die Voraussetzungen vor (Wohngebäude mti weniger als 5 Whg., älter als 1925), die einen Bedarfsausweis nach § 16 Abs. 2 iVm. § 17 Abs. 2 S. 2 EnEV erforderlich machen.

    Wegen des urspr. Bauantrags aus 1925 handelt es sich wohl um ein Wohngebäude, de facto ist es aber seit Jahren nur gewerblich vermietet. Nur ein kleiner Anbau wäre hier nach meinem Verständnis Wohngebäude. Wie kann ich herausfinden, ob zumindest ein Fall des § 22 EnEV, insb. § 22 Abs. 1 EnEV vorliegt?
     
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