Energieverbrauch Warmwasser explodiert

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von columba, 19.03.2016.

  1. #1 columba, 19.03.2016
    columba

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    In einem Wohnhaus mit 8 Einheiten wurde 2012 ein Wärmzähler im Heizungsraum für das Warmwasser
    eingerichtet (Zentralheizung Gas). Insgesamt wurden durchschnittlich jährlich ca. 100 cbm Warmwasser verbraucht. Rätselhaft ist jedoch der unterschiedliche Energieverbrauch je m3 Warmwasser. Ab 2012 wurden nach dem Wärmezähler verbraucht je cbm Wasser 68 kwh (2012), 48 kwh(2013), 133 kwh (2014) und 254 kwh (2015). Auf Nachfrage konnte mir der Verwalter den Grund für den unterschiedlichen Energieaufwand nicht erklären.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Akkarin, 19.03.2016
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    2012 und 2013 standen jeweils 8 Wohnungen leer, 2014 nur noch 4 und in 2015 nur noch 2 ?
     
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  4. #3 anitari, 19.03.2016
    anitari

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    Wäre eine recht logische Erklärung.
     
  5. Berny

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    columba,
    Du solltest noch mehr Einzelheiten mitteilen, bspw. wv. Wohnungen mit wv. Personen jeweils belegt waren.
     
  6. #5 anitari, 19.03.2016
    anitari

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    Du schreibst leider nichts zum Gesamtwarmwasser- und Gesamt-kWh-Verbrauch der einzelnen Jahre.

    Mal ganz simpel gesagt, die Anlage verbraucht immer die selbe Energie um Warmwasser bereitzustellen. Wenn aber weniger verbraucht wird steigt automatisch der Energieverbrauch, besser gesagt die Kosten pro m³ Warmwasser.
     
  7. #6 columba, 19.03.2016
    columba

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    Von 2012 bis heute sind alle Wohnungen bewohnt. Davon abgesehen, dürfte dies für die Erwärmungsenergie ohne Belang sein. Es ist im gesamten Haus nur ein Wärmezähler für das Warmwasser vorhanden und der befindet sich im Heizungskeller. Selbst wenn nur die Bewohner einer Wohnung Warmwasser verbrauchen würden, wäre dies m.E. für den Energieverbrauch der Warmwassererwärmung ohne Belang. Es ist nicht nachvollziehbar wie für die Erwärmung von 1 cbm Wasser im Jahr 2012 68 kwh und im Jahr 2015 254 kwh erforderlich waren. Wenn ich ein Liter Wasser auf dem Elektroherd auf 60 Grad erhitze, wird - mit geringen Abweichungen - auch immer der gleiche Energieverbrauch gegeben sein.
     
  8. #7 anitari, 19.03.2016
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    Ist es nicht, da auch der Verbrauchh an WW eine Rolle spielt.

    Gleicher Aufwand - weniger Verbrauch = höhere Kosten.

    Ist das so schwer zu verstehen?
     
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  9. Pitty

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    Wenn aber wenn aber mehr Leute in dem Haus wohnen und lieber Baden als duschen kann sich der Verbrauch schon ändern. Warmwasserzähler je Wohnung könnte da Abhilfe schaffen, dass nur jeder sein verbrauchtes Wasser zahlt.
     
  10. #9 Akkarin, 19.03.2016
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    Einfamilienhäuser loesen das Problem total zuverlässig.
     
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  11. Berny

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    Gratuliere zu dieser Erkenntnis...:064sonst:
     
  12. #11 immobiliensammler, 20.03.2016
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    Genau hier liegt aber das Problem: Die Anlage ist z.B. dafür ausgelegt, ständig 500 Ltr Warmwasser bereitzustellen. Diese Menge wird erwärmt, ob die jetzt abgerufen wird oder nicht, wenn die Temparatur sinkt wird nachgeheizt. Wenn Du nun im Haus nur eine Wohnung hast, die Warmwasser abnimmt dann trägt diese Wohnung z.B. 70 % der Kosten der Warmwassererwärmung (Rest nach Wohnfläche), wenn man das nun auf ein paar cbm umrechnet kommen natürlich astronomische Werte raus. Genau dazu gab es auch schon diverse BGH-Urteile.
     
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  13. #12 anitari, 20.03.2016
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    Von wie vielen Personen? Gehen die äußerst sparsam mit WW um oder sind die meiste Zeit gar nicht in der Wohnung weil auf Montage o. ä., sprich verbrauchen kaum WW?

    Du schreibst im Ausgangspost im Schnitt 100 m³ pro Jahr. Das können z. B. 170 in 2012, 100 in 2013, 80 in 2014 und nur 50 in 2015 gewesen sein. Der Energieaufwand bzw. die Kosten waren aber immer annähernd gleich.

    Der Vergleich hinkt gewaltig. Den Herd schaltest Du nach Erwärmung des Wassers ab, die Heizungsanlage hält aber durchweg die Temperatur. Dazu muß sie ständig nach heizen.

    Probier mal auf dem Herd einen Liter Wasser 24 Stunden lang bei etwa 55 - 60 Grad zu halten. Stromzähler vorher und nachher ablesen:15:
     
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  14. #13 columba, 20.03.2016
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    Zur Klarstellung des Begriffs "Durchschnittlicher Verbrauch": Warmwassergesamtverbrauch in cbm:
    2012 = 99, 2013 = 101, 2014 = 102, 2015 = 104. Im übrigen wird der Warmwasserverbrauch für die einzelnen Wohnungen durch Wasserzähler in den einzelnen Wohnungen erfasst.
     
  15. #14 sara, 20.03.2016
    Zuletzt bearbeitet: 20.03.2016
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    nun ja, man kann nicht einfach nur die kwh lt. Wärmemesserzähler mit dem auf deiner Heizkostenabrechnung für ??? m3 Warmwasser direkt auf die benötigte tatsächliche Energiemenge schließen.
    Die abgelesene Energiemenge auf dem Wärmemengenzähler erlauben nur die Aufteilung für die Beheizung und für Warmwasser.
    Und je nachdem wie warm der Winter war und ob da mehr oder weniger Energie für die Beheizung aufgewendet wurde, anteilsmäßig, verändert das somit auch die von dir berechneten kwh. für das Warmwasser.
    Deshalb ist es im Grunde fast gleichgültig wie hoch die von dir berechnete Energiemenge für Warmwasser ist.
    Denn die Gesamtkosten für Heizung u. Warmwasser ändert das überhaupt nicht!
     
  16. #15 Tobias F, 22.03.2016
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    Ähm, was soll das bitte mit der Frage zu tun haben?
    Davon abgesehen, dass nach HKV der Warmwasserverbrauch sowieso je Wohnung erfasst werden muss, dient der hier erwähnte Wärmemengenmesser einem ganz anderen Zweck.
    Er dient dazu die Energiemenge zu erfassen, die für die Wassererwämung benötigt wird. Diesen Wert benötigt man um die Ernergiekosten bei verbundenen Heizungsanlagen in Kosten für Warmwasser und Heizung auf zu teilen (siehe Heizkostenverordnung).
     
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  17. Berny

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    Bitte ersetzen mit Raumheizungsverbrauch.
     
  18. #17 PHinske, 23.03.2016
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    Hallo columba,
    evtl. liegt hier bereits bei der Formulierung der Frage nur ein Nachdenk-Fehler vor.
    Dann wäre dem Verwalter seine Ratlosigkeit auch nicht zu verübeln. ;-)

    Ein "unterschiedlicher Energieaufwand" wird doch hier überhaupt nicht gemessen.
    Die Entscheidung über die Größe "Aufwand" wird im Zusammenspiel mit der zentralen Anlage und (also Aufheizen und Warmhalten/Speichern) mit dem Zapfen in den Wohnungen bestimmt.

    Die Ablesergebnisse von den Wärmezählern in den Wohnungen (also von jeder Wohnung sowie die addierten Ableseergebnisse als EINE Gesamtsumme) taugen doch nur dazu, die errechneten Kosten für Warmwasser für das ganze Haus dann auf die einzelnen Wohneinheiten zu verteilen.

    Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
    Ganz ordnungsgemäß nach der HeizkostenV.

    Ich glaube, dein Problem ist gar keines.

    MfG PHinske
     
  19. #18 Pharao, 23.03.2016
    Zuletzt bearbeitet: 23.03.2016
    Pharao

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    Hi,

    einfachste Erklärung wäre m.E. hier, das irgendjemand die Einstellungswerte an der Heizung verändert hat (also zB die Temperatur des Warmwassers im Speicher, etc.).

    Ich mein, es macht natürlich einen großen Unterschied, ob ich das Wasser im Speicher mit x Litern dauerhaft zB auf 70C oder auf 90C erwärme. Auch interessant wäre, wann heizt die Heizung "nach", also bei welcher Absinktemperatur des Warmwasserspeichers? Macht hier natürlich auch einen Unterschied, ob ich schon bei zB 5C Veränderung das heizen neu beginne oder erst bei 15C Temperaturabweichung. Usw.

    Auf jeden Fall würden das m.E. erklären, warum man bei fast gleichem Gesamtwasserverbrauch nun mehr Heizenergie im Jahr benötigt hat. Lediglich setzte meine Vermutung hier voraus, das jemand regelmässig an den Einstellungswerten der Heizung "rumspielt".


     
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  20. #19 Tobias F, 23.03.2016
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    Sorry, aber das ist Unsinn, denn genau hierfür sind diese Geräte eingebaut (Pflicht nach HKV), um eben die ENERGIEMENGE zu messen die für die Wassererwärmung benötigt wurde. Oder was sind in deinen Augen "kWh" wenn nicht Energiemenge"


    Wieder deutlich daneben.
    Zum einen ist es dem Warmwasser völlig gleichgültig wie kalt es draußen ist (sofern die Rohre der Zirkulation nicht ohne Isolation an der Außenwand verlegt wurden ;)), und zum Anderen wurde hier nichts berechnet sondern via Wärmemengenmesser erfasst.


    An den Gesamtkosten ändert sich tatsächlich nichts, wohl aber an der Aufteilung der Gesamtbetriebskosten der Heizanlage in Kosten für Warmwasser und reine Heizkosten. Was sich dann natürlich u.a. in den Grundkosten niederschlägt usw.
     
  21. #20 sara, 23.03.2016
    Zuletzt bearbeitet: 23.03.2016
    sara

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    nein kein Unsinn, denn die kwh der Rechnung sind nicht mit den kwh der Wärmemesserzähler gleichzusetzen.

    wenn du nicht verstanden hast worüber ich geschrieben habe bzw. mich bezog:
    diese von columba angegebenen kwh Verbrauch für die einzelnen Jahre wurden von ihr durch dividieren der m3 mit der Gesamtzahl des Wärmemengenzählers ermittelt.
    Es ergeben sich dadurch erhebliche Unterschiede bei dieser Berechnung je Jahr wenn z. B. für die Heizung prozentual anteilig in einem Jahr auch weniger kwh verbraucht werden, somit größere prozentuale Anteile für die Warmwassererwärmung, umgekehrt wenn der Heizungsanteil prozentual im nächsten Jahr vergrößert ist.
    (Einfach diese von ihr genannten Werte m3 durch Wärmemengenzähler dividieren ergibt kein Rückschluss auf Kostensteigerung)

    Der Thread von columo heißt: Energieverbrauch Warmwasser explodiert
    So kann man einfach nicht die Aussage machen, dass das Warmwasser pro m3 = 68kwh bzw. 133kwh, 254 kwh entsprechend explodiert ist,
    (Nur der Anteil des Warmwasserverbrauches am Gesamtverbrauch für Heizung u. Warmwasser ist jährlich unterschiedlich)
    Dann schau doch mal auf deine Heizkostenabrechnung ob die Kosten pro Zähleinheit jedes Jahr gleich sind. Ganz sicher nicht ob mit od. ohne Wärmemengenzähler. Diese Wärmemengenzähler haben einfach nur die Aufgabe die Aufteilung der Gesamtkosten auf Heizung und Warmwasser zu ermöglichen. Nicht mehr und nicht weniger.
    Genaue Angaben zur Heizkostenabrechnung hat columba aber bis heute nicht genannt.
     
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Energieverbrauch Warmwasser explodiert

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