EnEV----was nun ?

Diskutiere EnEV----was nun ? im Modernisierung und Sanierung Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; hallo leute.... ich habe ein zweifamilien miethaus, welches wir (incl. der schulden) geerbt haben. nach langem hin und her haben wir es seit...

  1. Micha

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    hallo leute....

    ich habe ein zweifamilien miethaus, welches wir (incl. der schulden) geerbt haben.
    nach langem hin und her haben wir es seit einiger zeit vermietet.

    wie es der zufall will war auch gleich ein größerer schaden, der im umfang von mehrere zehntausend euro gleich mit dabei--egal.

    nun kommt der nächste hammer --EnEV-- !!!

    die heizung ist jetzt 30 jahre alt, hat aber nach wie vor ohne zu übertreiben die besten abgaswerte, was immer der kaminkehrer und auch die fachfirma, welche die wartung immer macht, bestätigt.
    da das ganze haus vermietet ist, tritt lt. meinem kaminkehrer die EnEV hier in kraft, was nichts anderes heißt, dass wir die voll funktionierende heizung nun gegen eine neue grundlos tauschen sollen !

    kann mnir jemand mal einen link anhängen, der mir diese Energieeinsparungsverordnung aktuell zeigt ?

    ich hätte das gerne mal nachgelesen. ich kann mir das aus den oben genannten gründen nicht leisen, kämpfe eh desswegen darum das ganze haus überhaupt halten zu können, ausserdem ist die heizung nachweislich in ordung und verbraucht auch nicht zu viel !

    welche optionen müssen eigentlich erfüllt sein, damit das gesetzt überhaupt in kraft tritt ?
    es heißt doch im mietobjekt, würde das gesetzt überhaupt noch greifen, wenn dort evtl. meinen "zweitwohnsitz" habe, da es ab dann nicht mehr als reines mietshaus, sondern mit eigennutzung zählt ??????

    kann mir noch jemand weitere optionen nennen, ohne denen das gesetzt gar nicht greifen würde ???


    ist der stichtag wirklich im mai 2009, was ist wenn bis dahin nichts erneuert wurde ?


    sorry für die vielen fragen, bin aber momentan ein wenig durcheinander, bitte um hilfe hierzu.

    vielleicht kann der ein oder andere auch mal seine erfahrungen hierzu schildern, wie ihr dieses problem gelöst habt...


    besten dank in voraus

    micha
     
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  3. #2 F-14 Tomcat, 10.11.2008
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    http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl107s1519.pdf

    das Gesetz würde nicht bei einem Haus greifen das unter Denkmalschutz steht
     
  4. Micha

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    @F-14 Tomcat

    nur bei denkmalschutz ????
    ist es nicht auch so, dass dies mit der heizung, welche ja das problem ist, nur dann erneuert werden muß wenn das haus komplett vermietet ist ?

    ich meine, wenn ich meinen zweitwohnsitz in mein miethaus verlegen würde, müßte die jeizung nach 30 jahren nicht erneuert werden, da nicht komplett vermietet ist ????

    ist das richtig ?
    gibt es nicht noch andere schlupflöcher ?

    ich könnte nämlich meinen zeitwohnsitz wieder dahin verlegen, eine andere variante wäre mir aber doch lieber, wenn es eine geben sollte ?


    danke euch in voraus, micha
     
  5. #4 lostcontrol, 10.11.2008
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    lieber tomcat:
    erstens, die EnEV ist kein gesetz sondern eine VERORDNUNG.
    zweitens: dass diese VERORDNUNG nicht bei einem haus greifen würde, das unter denkmalschutz steht stimmt leider, leider, leider, leider.... NICHT.
    ich schlag mich mit dem scheiss jetzt auch schon ein paar jahre rum.

    an dieser stelle @ micha: ach was, du kriegst das auch schon mit? wo warst du die letzten jahre? irgendwo jenseits von afrika? wie wirst du denn dann erst reagieren wenn das wärmeschutzgesetz richtig greift? in bawü gilt's ja demnächst schon in voller härte, da ist die EnEV ein klacks dagegen, der rest der BRD kriegts ja erst ein bisserl später...

    dummerweise sind denkmalschutz und EnEV tatsächlich zwei paar stiefel die mit sicherheit nicht von den gleichen leuten getragen werden.

    der denkmalschutz kommt ins spiel, wenn "das denkmal" verändert werden soll. das ist üblicherweise bei einem reinen heizungsaustausch nicht gegeben. wobei aber darauf geachtete werden muss, um welche art von denkmalschutz es sich handelt, da gibt's ja verschiedene (näheres erklär ich gerne bei gelegenheit).
    solange die heizungsanlage selbst nicht als "technisches denkmal" unter denkmalschutz steht, zieht die EnEV auf jeden fall. da ist nix zu wollen.
    aber wenn's denn tröstet: meine historische zentralheizung von 1932 (angeblich die erste hier vor ort in unserer kleinstadt) stand nicht unter denkmalschutz, auch wenn sowohl der schorni als auch der heizungsbauer ständig azubis hier angeschleppt haben um ihnen mal zu zeigen wie sowas früher mal war...

    der denkmalschutz ist aber natürlich sofort zur stelle, wenn man gerne mal 'ne solarthermische anlage aufs dach legen würde oder gar 'ne photovoltaik-anlage. oder auch wenn's um vollwärmeschutz geht, schliesslich betrifft das ja die fassade.
    das muss dann definitiv erstmal genehmigt werden.

    dass EnEV und denkmalschutz sich eigentlich fast immer widersprechen, ist ein RIESENPROBLEM.

    aber da das hier nicht die frage ist, führe ich das nicht weiter aus (obwohl ich gerade da gerne richtig fett vom leder ziehen würde). ein entsprechender thread käme mir äusserst gelegen - ich bin zum einen "denkmalschutzbetroffen", zum anderen ex-mitarbeiterin des landesdenkmalamts, des weitern einerseits ökologisch orientiert und gleichzeitig kunsthistorikerin. zwiespalt hoch zehn...
    und der eigene stadtrat sagt mir "loschdi, du bist einfach viel zu ehrlich... gerade du weisst doch wie man da drumrum kommt...". na danke.

    edit wg. emotionsüberschwang...
     
  6. Micha

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    @lostcontrol

    sorry, aber wie ich schon in meiner einleitung geschrieben habe, haben wir das ganze vererbt bekommen, wurden somit gleich ins kalte wasser geworfen.
    hatten dann einen großen schaden und kazm war das vorbei, nun dies.

    wir waren nicht die vermietertypen, uns blieb aber nichts anderes übrig, desshalb auch die ahnungslosigkeit damit.

    bitte mach dir doch mal die mühe und schreib in ein paar kurzen sätzen zusammen was uns da noch bevor steht mit diesem wärmeschutzgesetz.


    danke an alle für antworten...
    micha
     
  7. #6 lostcontrol, 11.11.2008
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    die diskussion um den energiepass ist gänzlich an euch vorbeigegangen?
    trotzdem das quasi in sämtlichen medien bis zum ende ausdiskutiert wurde?
    naja gut... ich hätte halt gedacht dass das bei allen angekommen ist - betrifft ja vermieter ebenso wie mieter, junge wie alte, dumme wie schlaue...

    neee du, in ein paar kurzen sätzen geht das leider nicht, dazu ist das ding zu umfangreich. kurz gefasst läuft's darauf hinaus, dass in bawü ab 2010 (die anderen bundesländer haben angekündigt zu folgen) die gebäude 20% ihres energiebedarfs selbst produzieren müssen (mit solarthermie, erdwärme oder biomasse). natürlich gibt's jede menge sonderfälle und ausnahmen. nachlesen kannst du das aber hier:

    kurze zusammenfassung:
    http://www.architekten-werkstatt.de/INFORMATION/EWaermeG/body_ewaermeg.html

    langfassung:
    http://www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/35861/Erneuerbare-Waerme-Gesetz.pdf?command=downloadContent&filename=Erneuerbare-Waerme-Gesetz.pdf

    im juni diesen jahres hat der bundestag beschlossen auch für die anderen ländern nachzuziehen:
    http://www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/45865/

    es empfiehlt sich also in jedem fall da vorausschauend zu planen...
     
  8. Micha

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    beim kurzen überfliegen merke ich aber das hier nur von neubauten die rede ist, ist das wohl bei "gut gebrauchten" häusern mit mietern auch der fall ?

    das würde heißen, dass es mich bei bundesweiter reglung mit meinem mietobjekt auch treffen würde ?

    private haushalte treffen diese reglungen aber nicht ?


    besten danke für die tolle hilfestellung...

    gruß aus bayern ( war erst am wo.ende in untertürkheim) :-)))
     
  9. #8 lostcontrol, 11.11.2008
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    lies den text ganz.
    das betrifft auch "gut gebrauchte" häuser.
    sogar meine denkmalgeschützen...

    ja, drum sag ich's doch!

    doch sicher! gerade die!
     
  10. Micha

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    .................jetzt muß ich erst mal schlucken.............

    da wird man ja regelrecht genötigt !
    was soll das, immer mehr steuern und abzocke und nun noch solche hämmer, sollen wohl die bestraft werden ,die sich ein häuschen schwer verdient haben, frechheit !!!!
    :wand: :wand: :wand:
    jetzt bin ich erstmal bedient...

    recht schönen dank lostcontrol für die tolle hilfe hierzu :Blumen
    danke an dieser stelle ins schwaben ländle

    micha
     
  11. #10 lostcontrol, 11.11.2008
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    *g* - ich dachte du hast geerbt?

    apropos... wenn dich das schon ärgert, hast du dir schon die neue regelung bezüglich erbschaften angeschaut?
    also ich kenne mindestens einen fall, der sich sein erbe nicht wird leisten können, denn die erbschaftssteuer darf man ja nicht in raten zahlen, und hypothek aufs erbe aufnehmen geht da auch nicht...
    dass unsere vorfahren dafür jeden kreuzer dreimal umdrehen mussten ist eine sache.
    dass sie über jahrzehnte (manchmal jahrhunderte) richtig fett steuern für ihr eigentum zahlen musste eine weitere.
    dass eigentum dann zudem noch verpflichtet und man gleichzeitig aber - wenn's denn dem wohl des volkes dient - sogar enteignet werden kann kommt noch hinzu.

    ich frag mich wirklich oft, ob der staat uns eigentlich am häuslebauen hindern will - und das als schwäbin!
    finanziell lohnen tut sich's ja eh nicht - aber dass einem dann auch noch das leben schwergemacht wird, ist manchmal schon ganz schön hart.

    und dann kommt noch einer und nennt dich "vermieterheini" während du blut, schweiss und tränen in etwas steckst, für das du eigentlich nur bezahlst und ackerst und an dem vor allem andere (die mieter) vorteile haben...
    als schwäbin kann ich mich ja noch rausreden von wegen "ich mach das aus patriotischen gründen" - aber im grossen ganzen fällt mir auch herzlich wenig zur begründung ein. der gewinn ist es jedenfalls nicht.

    aber reg dich nicht auf - das ist nicht das erste und sicher nicht das letzte gesetz das eigentümer benachteiligt. das wird dir noch oft begegnen in deiner eigentümer-karriere, drum sieh zu dass du vernünftig kalkulierst und für sowas entsprechende rücklagen bildest...
     
  12. joker

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    Also ich verstehe das EnEV etwas anders. Du musst nur die "Erneuerbare Energie Quote" erfüllen WENN du deine Heizungsanlage austauschst.

    Siehe hier, unter "Eckpunkte": http://www.architekten-werkstatt.de/INFORMATION/EWaermeG/body_ewaermeg.html

    Und das finde ich schon fast wieder sinnvoll. Über kurz oder lang sollten wir alle mehr in erneuerbare Energien setzen. Ich weiß das kostet Geld... mir gefälts auch nur zu Hälfte ;), aber die Gasreserven sind endlich.
     
  13. Micha

    Micha Benutzer

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    ???

    seit mir bitte nicht böse, aber jetzt versteh ich gar nichts mehr....

    ein kaminkehrer hat mir gesagt, dass die heizungen die äletr 30 jahre sind, bis spätestens 05/2009 getauscht/erneuert sein müßen.
    das soll angeblich was mit der "enerieeinsparungsverordnung" zu tun haben, lt. seiner aussage !

    wie versethe ich das nun richtig, was muß in meinem fall wirklich getan werden ?

    reicht wohl eine verbesserung um 10/20% durch evtl. solarumbau aus, oder muß der kessel raus ?

    was für eine verordung/gesetzt schlägt nun bei mir zu ?


    :? :?

    micha
     
  14. joker

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    Meine Aussage stützt sich wie gesagt auf den Link oben. Falls du über deinen Kaminkehrer etwas gegenteiliges in Erfahrung bringen kannst lass es uns bitte wissen.

    Ich schlage vor du lässt dir von deinem Kaminkehrer die entsprechende Verordnung/Gesetz nennen.

    Laut dem Link oben heißt es:
    "Bestandsgebäude an dem 01.01.2010 wenn die Heizungsanlage ausgetauscht wird."
    Also nur wenn du deine Heizungsanlage austauschen solltest. Und das auch nocht wenn du das nach dem 1.1.2010 tust.

    EDIT:
    Ich lese gerade:
    http://www.gebaeudeenergieberater-ostalb.de/EnEv Heizungen.htm

    Danach gibt es wohl eine Frist bis 31.12.2008, wonach 30 Jahre alte Kessel ausgetauscht werden müssen.
    Ich habe selbst davon auch noch nichts gehört... Muss wohl auch mal den Kaminkehrer darauf ansprechen.

    Mir stellt sich jedoch die Frage wer das kontrollieren soll ob die Anlage schon über 30 Jahre alt ist oder nicht?
    Und wie bekommt man das Heraus? Da steht doch bestimmt kein Baujahr drauf...
     
  15. Micha

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    @lostcontrol

    trotz erbe, bis jetzt nur ärger, verlust, schulden....
    ausserdem wohnen wir in einem altem haus, das mein opa alleine mit seinem fleiß erbaut hat, was meine eltern übernahmen und in jeder krise schwer halten konnten.
    das meinte ich mit bestraft wenn man sich MÜHSAM ein häuschen erspart hat... :glas
    :)
    bitte lies doch mal den link von joker----bitte meinung zu meiner frage bei @joker---thx :D

    @joker

    der link ist ja sehr interessant, da steht das selbe wie mein kehrer gesagt hat.
    jetzt weiß ich nur nicht, wie die das mit dem "wohnen" des eigentümers im haus gemeint ist.
    die hütte haben wir vor 3 jahren bekommen, somit sind wir ja noch über den 31.12.2008 hinaus eigentümer. wenn nun der zweitwohnsitz dort ist, könnte das ganze doch recht gut ausschauen, was meint ihr ???
    p.s.
    der k.kehrer liest einfach das typenschild ab, da steht für gewöhnlich das baujahr mit dabei.....keine ahnung ob das so rechtens ist, vielleicht weiß jemand mehr ?????



    danke erstmal
    micha
     
  16. joker

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    Das mit dem Eigenbewohnen hat nur bei der Frist bis zum 31.12.2006 eine Rolle gespielt. Für die 31.12.2008 Frist gibt es diese "Rettung" nicht.

    Die letzte Fristverlängerung könntet ihr erreichen indem ihr das Haus verkauft bzw. auf eine andere Person umschreibt.
    Aber mir wäre es das nicht wert, Notar- und Grundbuchgebühren zu vergeuden.
    Dann lieber mehr ausgeben und in eine Heizungsanalge investieren.

    Die "Erneurbare Energien Quote" müsst ihr ja nicht erfüllen, weil altbestand.
    Das hat mit dieser Verordnung, dass 30 Jahre alte Heizungen ausgetauscht werden müssen, nichts zu tun. Erst wenn ihr das nach dem 31.12.2009 macht müsst ihr die "Erneurbare Energien Quote" erfüllen. Also ist es vielleicht sogar ganz gut dass ihrs jetzt macht.
    Ein normaler Gaskessel tuts also und der ist nicht unbezahlbar.

    Hm, okay das is natürlich schlecht. Hätte nicht gedacht dass so eine alte Anlage (noch) ein Typenschild hat.
     
  17. #16 lostcontrol, 12.11.2008
    lostcontrol

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    so kenn ich das auch.
    aber ich musste meinen kessel von 1974 ohnehin austauschen, er war an mehreren stellen durchgerostet...

    doch, der kaminfeger kontrolliert das.
    und tatsächlich steht auch ein baujahr drauf.

    das stimmt nicht. altbestand ist da nicht ausgenommen.
    das fängt ja schon damit an dass es keine offizielle definition von "altbau" gibt..
    in der EnEV ist aber ganz klar geregelt ab welchem baujahr welche regelung gilt - muss man sich halt mal durchkämpfen...

    öhm - was is das nun wieder?
    bitte nicht noch mehr verwirrung stiften - es gibt die EnEV, das ist eine verordnung. es kommt das EWärmeG, das ist ein gesetz (und da gibt's auch diese komischen quoten - von denen übrigens niemand sagen kann, wie da die 100% eigentlich gemessen werden sollen - immerhin dürfte der energieverbrauch eines gebäudes auch wesentlich von der zahl der mieter bzw. der art der nutzung abhängen).

    aber mal abgesehen davon:
    ein 30 jahre alter kessel wird dich nicht mehr lange glücklich machen.
    und ich tippe mal dass es garnicht um den kessel als solches geht sondern wohl eher um den brenner...
     
  18. joker

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    Also nochmal zusammenfassend:
    - Heizungsanlage die von 1978 oder älter sind müssen nach dem 31.12.2008 außer Betrieb genommen werden.

    - die "Erneuerbare Energien Quote" muss man dabei aber nicht erfüllen. Es genügt eine normale neue Gas- bzw. Ölheizung

    - JEDOCH: bei Austausch der Heizungsanlage ab dem 1.1.2010 muss auch bei Bestandsgebäuden die "Erneuerbare Energien Quote" erfüllt werden.


    Das ist das was ich jetzt so zusammengelesen habe. Hat jemand Ergänzungen/Einwände?
     
  19. #18 lostcontrol, 12.11.2008
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    ja, ich würde jetzt nämlich schon gerne wissen was das sein soll, diese ominöse
    "erneuerbare energien quote".
    die kenn ich nämlich nach wie vor nicht.
    es sei denn es ist damit diese komische geschichte aus dem wärmeschutzgesetz gemeint... das hat aber definitiv mit dem heizungsaustausch bzw. der EnEV nichts zu tun - man sollte aber schon schlau genug sein, vorausschauend zu arbeiten (im sinne von modernisierung / sanierung / instandhaltung).
     
  20. joker

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  21. #20 lostcontrol, 12.11.2008
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    das gilt auch, wenn die heizungsanlage NICHT erneuert wird.
    darum ist es ja so sinnvoll diesbezüglich heute schon an morgen zu denken und die neue heizung so zu planen, dass man später diese (wie auch immer zu errechnende) quote erfüllen kann.

    sinnvoll wäre z.b. eine zentrale warmwassererzeugung heute so zu planen, dass bei fälligkeit des EWärmeG die solarthermische anlage problemlos angeschlossen werden kann (sofern man sie nicht ohnehin sinnvollerweise sofort anschliessen möchte - aber das ist ja dann doch ein kostenfaktor).

    übrigens werden nicht alle erneuerbaren energien vom EWärmeG unterstützt. photovoltaik z.b. ist nur in ausnahmefällen zur deckung der "quote" erlaubt.

    *****

    ach ja:
    ich würde es vorziehen wenn wir uns bei der diskussion an den eigentlichen gesetzestext halten, der ja im internet nachzulesen ist.
    die genannte URL ist ja keine offizielle website des gesetzgebers oder so, sondern nur eine kurzinformation eines architektur-büros, das für die richtigkeit ihrer kurzzusammenfassung keinesfalls haftet.
    es ist deshalb wenig sinnvoll sie als beleg für irgendwas anzugeben.
     
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