Erfahrungen mit Fassadenwerbung?

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Jerry, 21.02.2007.

  1. Jerry

    Jerry Erfahrener Benutzer

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    Moin,

    wer kennt sie nicht, diese großformatigen Werbetafeln, die an exponierter Stelle an Hauswänden zu hängen kommen.

    Heute wurde uns für unser Objekt auch angetragen, so eine Tafel anbringen zu lassen. Die Konditionen klingen fair, die Firma bürgt für Qualität und kümmert sich um alles (Bauantrag, Strom, Pflege...) und es soll auch keine Krachkiste (Rollkasten) sondern eine große Plakatbox sein.

    Soweit so gut - aber kennt sich jemand von Euch schon mit sowas aus? Was für Probleme kommen evtl. "danach"? Immerhin bindet man sich vertraglich für fünf Jahre (die gehen vorbei, ich weiss), da will das ja schon überlegt sein.

    Ihren Reiz hat die Sache schon - zumal die nackelige Backsteinwand wirklich nicht sooo toll ausschaut und die Blickrichtung geradezu danach schreit, dass jemand die Wand für Werbung nutzt.

    Unsere eigenen Mieter wird's kaum stören, die sehen's nicht mal...

    Gruß,

    Jerry
     
  2. AdMan

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  3. #2 CS Immobilien, 21.02.2007
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    Kommt drauf an, ob du die Kosten selber trägst oder die Mieter...

    Um das Anbringen brauch man sich keine Sorgen machen, nur wer bezahlt das alles???
     
  4. #3 lostcontrol, 21.02.2007
    lostcontrol

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    also so lange keine fenster verdeckt werden, finde ich das durchaus legitim, eine werbetafel zu platzieren. bringt ja schliesslich geld, das man dann in die instandhaltung stecken kann.

    allerdings wäre ich auch vorsichtig, wenn das eine digitale wand sein soll (also quasi ein riesen-flatscreen) - die machen nämlich durchaus auch krach (summen) und das elektrosmog-problem sollte man da auch im hinterkopf behalten (weniger wegen tatsächlicher gefährlichkeit, die lässt sich messen sondern mehr wegen der ängste der mieter).

    @ cs immo: bezüglich kosten: also normalerweise bekommt man dafür geld, und zwar nicht gerade wenig. die digitalen dinger werden meist von irgendwelchen werbeagenturen geleast und dann untervermietet.
     
  5. #4 lostcontrol, 21.02.2007
    lostcontrol

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    aber ich wüsste was viel besseres als werbung für die fassade:
    nämlich 'ne solaranlage! entgegen der weitverbreiteten meinung, dass die schrägstehen müssen, ist es nämlich so, dass die (zumindest an südfassaden) durchaus so einiges einbringen, und die einspeisevergütung für fassadenanlagen ist HÖHER als die von "normalen" anlagen.
    da macht man in jedem fall tatsächlich gewinn, und zwar nicht nur finanziellen sondern auch image-gewinn.
     
  6. #5 CS Immobilien, 21.02.2007
    CS Immobilien

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    Die derzeitige Einspeisevergütung für ALLE Solaranlagen beträgt 0,50 €/kWh. Eine gut funktionierende Anlage finanziert sich nach eine bestimmten Zeit selbst. Ich bin mir aber nicht sicher, ob man die an einer Fassade anbauen darf. Wenn du ein gutes Angebot zwecks Solaranlagen haben möchtest: www.scn-energy.de
     
  7. Jerry

    Jerry Erfahrener Benutzer

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    Danke für Eure Rückmeldungen.

    Es geht ausschließlich um einen großen beleuchteten Plakatträger - nichts elektromechanisches wie diese Tafeln mit Rollbandanzeige und auch keiner von den "Klacker-Flatscreens" - der Elektrosmog beschränkt sich auch auf die Strahler, die das Plakat nächtens erhellen sollen.

    Im übrigen tragen die Werbeträger alle Kosten selbst, vom Bauantrag über Anbringen und Demontage der Tafel, Pflege derselben und sogar (naja, ist das Mindeste) die Stromkosten für die Beleuchtung. Es bleibt also in der Tat ein netter Erlös, der sich in die Gestaltung der Außenanlagen oder sonstwie gemeinsinnig investieren ließe (reich werden kann man damit nicht, ist halt eben ein nettes Taschengeld nebenbei).

    Solaranlagen sind ein anderes Kaliber, fallen aber schon mangels Südlage flach... hier geht's um eine Hauswand, die echt wie "blöde" voll in die Gesichter der Autofahrer auf der Haupteinfallstraße glotzt. Wenn da eine Werbung hängt, sieht die _jeder_, der wenigstens entfernt auf den Verkehr achtet... (kann also verstehen, dass die die Wand haben wollen ;) )

    Gruß

    Jerry (dann wohl jetzt auch bald Werbeflächen-Vermieter...)
     
  8. #7 lostcontrol, 21.02.2007
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    *lach* - danke, aber ich hab da schon meine eigenen quellen - hab ja einige jahre in der branche gearbeitet...
    und dabei übrigens auch mehrere fassaden-projekte mitgemacht - ich weiss also SICHER dass man das darf. die höhere vergütung für fassaden-anlagen kommt meines wissens übrigens aus dem "aufbau ost" - da gab's die grundidee, dass hässliche fassaden durch solaranlagen ansprechend und gewinnbringend verkleidet werden können.

    bezüglich höherer einspeisevergütung für fassaden-anlagen finde ich aber auf dem solarserver immernoch diese info:
    "Zusätzlich gibt es einen Bonus von 5 Cent pro Kilowattstunde für fassadenintegrierte Anlagen."
    und der solarserver ist eigentlich immernoch die beste und aktuellste quelle für infos zum thema...
     
  9. #8 lostcontrol, 21.02.2007
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    fallen wegen SÜDLAGE flach? wieso das denn? besser geht's doch garnicht???

    aber klar - 'ne grosse solaranlage ist ERSTMAL natürlich ein finanzierungsprojekt. und trotz günstigen KfW-krediten lässt der gewinn da erstmal auf sich warten...
    war ja nur so 'ne idee...
    (vielleicht greift sie ja jemand anderes auf, wer weiss...)
     
  10. Mac

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    @ lost, bitte lies öfter mal die Texte etwas genauer: Jerry schrieb: "mangels Südlage" - hast es ja auch noch selber zitiert.
     
  11. #10 lostcontrol, 21.02.2007
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    ooooops sorry...
    da war ich wohl grad nicht so ganz bei der sache...

    naja - fassadenanlagen machen an anderen als südlagen tatsächlich nur wenig sinn - da bringen sie einfach nicht genung leistung, als dass sich das wirtschaftlich rechnen würde...
     
  12. Jerry

    Jerry Erfahrener Benutzer

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    Exakt. An sich bin ich nämlich ein Fan von erneuerbaren Energien, aber neben dem lästigen Anschaffungswiderstand muss man vor allem auch Flächen haben, wo das Zeug hinpasst. Auch unser selbstgenutztes Haus weiss was Dachflächen angeht nicht mal ansatzweise, wie man Südlage schreibt - das ist ärgerlich, denn insb. Sonnenkollektoren für Warmwasser und Heizung sollten schon ziemlich Richtung Süden schauen, wenn sie was bringen sollen.

    Photovoltaik lass ich noch durchgehen, die sind auch bei nicht idealer Südlage noch mit einigermaßen Ergebnis zu betreiben - aber die Finanzierungsmodelle hinken auch, und wer mir erzählt, dass er nach Abzahlung der KfW-Mittel noch seine Rente damit aufbessert, sollte nochmal nachrechnen... ein gerüttelt Maß Idealismus gehört auf jeden Fall dazu (den hab ich, nur das nötige Kleingeld momentan nicht, sonst säh ich auf meinen Dächern ziemlich blau...)

    Jerry (der sich mal wieder wundert, was man mit einem völlig anderen Thema so alles lostreten kann ;) )
     
  13. #12 lostcontrol, 21.02.2007
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    och - man sollte das aber nicht unterschätzen...
    mein ex-chef hat auf einem nach osten (!!!) gerichteten dach eine testanlage (thermisch, vakuumröhren) laufen, die es trotz ihrer kleinen auslegung schafft, seinen 4-personen-haushalt (davon 3 warmwasserhungrige mädels!) zu über 80% mit warmwasser zu versorgen... das ist doch 'ne recht gute leistung, oder nicht?
    ich hab mir das für mein westdach auch schon ausrechnen lassen und kann davon ausgehen, dass mir die geplante anlage theoretisch über 90% bringen wird...

    naja - man muss halt für jede anlage eine exakte wirtschaftlichkeitsberechnung machen. da hängt einfach viel davon ab, welche module zu welchem preis und auf welche laufzeit man den kredit plant etc...
    die rente damit aufbessern ist durchaus möglich, denn nachweislich halten die solarmodule in den meisten fällen weit länger als man vor 20 jahren noch dachte - sie verlieren zwar geringfügig an effizienz, bringen aber immernoch genug, dass es sich lohnt (wir haben auf unserem gartenhäuschen uralt-solarmodule "entsorgt" die jetzt über 30 jahre alt sind - es aber trotz west-ausrichtung und teilweiser verschattung durch einen baum locker schaffen, das gartenhäuschen mit 12V-elektrik für beleuchtung, musik etc. sowie eine eifrig genutzte wasserpumpe ganzjährig zu versorgen).
    schwierig zu berechnen (für die rente) ist natürlich vor allem, wie sich das mit der einspeisevergütung entwickeln wird - bei der aktuellen klimadiskussion könnte es ja durchaus sein, dass das weit länger läuft als derzeit geplant.

    by the way: solarmodule gibt's nicht nur in blau!

    och - so anders ist das doch nicht... geht halt um "zusätzliches taschengeld" durch fassadengestaltung *g*
     
  14. else

    else Erfahrener Benutzer

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    hi Jerry.
    beim vertrag darauf achten das nach ende der vereinbarten zeit der abbau geregelt ist und die wand ohne beschädigung zurück gegeben wird.
    wenn du den eindruck hast werbung lohnt sich dort, googel mal, es gibt mehrere anbieter, die eventuell mehr bezahlen.
    eventuell noch vereinbaren: keine beate use werbung :D
     
  15. Jerry

    Jerry Erfahrener Benutzer

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    Moin,

    was die Qualität angeht: Ich hab vor einem halben Jahr eh nur den "Marktführer" angesprochen, und die wollen ja jetzt auch - ein Konkurrent, der mehr zahlt, ist nicht in Sicht - die Branche macht keinen Hehl daraus, dass sie momentan mehr Flächen ab- als aufbauen.

    Wg. offensiver Rotlicht-Werbung mach ich mir an der Position keinen Kopf, das wäre auch für den Werbeträger ein denkbar schlechtes Geschäft (dann verliert er eine ganze Reihe gute Flächen in der Strasse, deren Vermieter ebenfalls Sorge hätten, die Nächsten zu sein ;) )

    Aber der Rückbau ist in der Tat ein Thema. Dicke Löcher im Klinker wären nicht so der Hit. Kläre ich.
    (Wobei da eh Arbeit auf uns zu kommt, da an einem anderen Fassadenteil die Verkäuferfirma des Hauses ihr Verkaufstransparent montiert hatte... auch reichlich dilettantisch gemacht...)

    Viele Grüße

    Jerry
     
  16. #15 Goldhamster, 29.09.2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29.09.2015
    Goldhamster

    Goldhamster Erfahrener Benutzer

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    Hallo xxx,
    ich hab grad mal auf eurer Seite gestöbert....
    Bautechnik... die Befestigung beschreibt ihr so:

    "Näheres zu zum Spezialdübel:

    Messing Spreizdübel 12 mm, bei Klinker, Ziegel und Beton.

    Bei brüchigen Wänden, Gasbeton, oder größeren Abständen Verwendung von speziellen Langdübeln, die bei der Montage eingeklebt(Hilti) werden, ebenfalls 12 mm." (von eurer Seite kopierter Text)

    MESSINGDÜBEL???
    Das kann doch nicht euer Ernst sein.
    Für die Befestigung ist natürlich ein statischer Nachweis erforderlich. Die Dübel müssen eine allg. bauaufsichtliche Zulassung haben und müssen entsprechend der auftretenden Windlast bemessen werden.
    Wer erbringt denn den statischen Nachweis? Ihr? Schickt ihr einen Baustatiker vorbei der die tragfähigkeit der Fassade überprüft und verantwortlich bewertet? Oder muss der Bauherr einen Fachplaner beauftragen?

    Ich bin mal gespannt auf eure Antwort.
     
  17. #16 Martens, 29.09.2015
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    Werbung, daher gelöscht.
     
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