Ersatz einer Küche in bereits vermieteten Räumen

Dieses Thema im Forum "Ausstattung" wurde erstellt von IceRage, 19.05.2008.

  1. #1 IceRage, 19.05.2008
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    Guten Tag,

    ich schreibe hier, weil mich zu besagtem Thema generell eure Meinungen interessieren. Zum bessern Verständnis worum es überhaupt geht, hier eine kurze Schilderung.

    Der Ersatz durch eine Küche, in einem bereits vermieteten Einfamilienhaus ist nach ca. 4 Wochen vom Beginn des Mietverhältnisses, durch die Mietpartei angesprochen worden. Mir stellt sich der Grund dafür in der Form dar, dass wohl nun tatsächlich beschlossen wurde, für längere Zeit das betreffendes Objekt zu Mieten, und das wohl nun der Sinn nach einer hübscheren, und auch funktionaleren Küche steht.

    Angesprochen wurde dazu bisher Folgendes:

    - Die Küche soll durch einen Fachbetrieb entsorgt, und mit einer neuen Küche ersetzt werden (ebenfalls vom Fachbetrieb).

    - Die Mietpartei ist (per mündlicher Absprache) dazu bereit die Kosten hierfür komplett zu tragen

    - Nach der Beendigung des Mietverhältnisses soll die Küche komplett und ohne irgendeinen Ausgleich in das Eigentum des Vermieters übergehen

    - Es sind keine Änderungen am Mietzins, bedingt durch den Austausch der Küchen vorgesehen (also weder eine Veringerung, noch eine Erhöhung)

    - Selbst bei nur kurzzeitiger Aufrecherhaltung des Mietverhältnisses (unbefristet), geht die Küche komplett und ohne Ausgleich in das Eigentum des Vermieters über


    Ich habe bereits eine kurze Rechtsberatung diesbezüglich per Telefon eingeholt, und werde mal nicht wiedergeben was mir dort mitgeteilt wurde, denn es würde mich interessieren was die Mitglieder dieses Forum dazu meinen, und das möglichst unverfälscht. Die Sichtweise spielt für mich dabei keine Rolle, wobei ich auch gern erwähnen kann, dass ich in diesem Fall besagter Vermieter bin.

    Über zahlreiche Beiträge würde ich mich freuen,

    Gruß IceRage
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 19.05.2008
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    öhm - da kommt der vermieter ja dann richtig gut weg...
    ist den mietern klar auf was sie sich da einlassen?

    wer sorgt für ersatz falls geräte kaputtgehen? mieter oder vermieter?
     
  4. #3 IceRage, 19.05.2008
    IceRage

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    Naja, wie gut der Vermieter dabei weg kommt ist eben die Frage, die ich mir stelle. Natürlich klingt das so erstmal super. Aber wenn die Mieter es sich nach einem Jahr überlegen, und doch ausziehen wollen, dann werden diese wahrscheinlich Teile ihrer Kosten rückfordern können, und auch Erfolg damit haben - trotz der Vereinbarung. Zumindest meinte das die kurzfristige Rechtsberatung auf meine Frage hin.

    Ich müsste dann Ausgleichskosten entrichten, oder eine neue Küche kaufen.

    Die Elektrogeräte sind von allem ausgenommen. Da frage ich mich auch, ob ich das so machen soll. Die haben da so ein seltenes Maß an Kühl- Gefrierkombination (habs mir noch gar nicht angesehen) - gehört aber alles denen. Wenn die Küche auf dieses Maß zugeschnitten wird, könnten sich für Nachmieter auch Probleme ergeben, so dass ein späterer Kostenaufwand wahrscheinlich wird.

    Wie würdest du das regeln, wenn dich ein Mieter nach einem Montat darum bittet das die Küche erneuert werden soll, weil es sich im Verlauf der bisherigen Wohnzeit herausgestellt ist, dass sie nicht besonders funktional ist? Wie ich das sehe, hat er nicht ganz Unrecht. Die Küche verfügt nicht über Schiebeschränke oder der Gleichen. Da musst du also noch in den Schran "reinkrabbeln" wenn ganz hinten eine Konserve steht. Naja besonders hübsch ist die Küche auch nicht mehr. Alles dunkel, ca. 23 Jahre alt. Allerdings ist sie in ihrer Funktion top in Ordnung. Ist soweit nichts dran.
     
  5. #4 lostcontrol, 19.05.2008
    lostcontrol

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    gemietet wie gesehen. der mieter hat mit der küche gemietet und entsprechend kann er nicht erwarten, dass nach 4 wochen schon die ersten TEUREN modernisierungen nur auf seinen wunsch hin ohne echte notwendigkeit durchgeführt werden.

    meine küche hat auch keine schiebetüren.
    aber ich hab so auszugs-körbe reinmontiert, da braucht man nimmer "reinkrabbeln" sondern kann die sachen vorziehen. sowas lässt sich jederzeit auch nachträglich einbauen, is auch nich teuer (z.b. von ikea).

    gemietet wie gesehen. wenn ihnen nicht gefällt was sie gemietet haben, dann haben sie das falsche gemietet.
    aber 23 jahre ist für 'ne küche in 'ner mietwohnung schon ziemlich alt, zugegeben.
    ich hätte vermutlich vor neuvermietung 'ne neue küche eingebaut und die kaltmiete entsprechend höher gesetzt.
     
  6. #5 IceRage, 19.05.2008
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    Guter Kommentar. Das werd ich bei meiner schriftlichen Vereinbarung einfließen lassen.


    Sieht bis jetzt so aus:


    Werd ich dann noch mal überarbeiten, wie gesagt.

    Gruß, IceRage
     
  7. #6 lostcontrol, 19.05.2008
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    also ich würde denen einfach erlauben, dass sie sich auf ihre kosten eine neue einbauküche reinbauen (das kannst du eigentlich sowieso nicht verbieten). diese küche dürfen nzw. müssen sie dann hinterher auch mitnehmen, ist ja ihre.
    beim auszug könnte man dann theoretisch ja immernoch über eine übernahme der küche durch dich oder durch den nachmieter reden.

    dann erlaubst du ihnen noch, dass sie die alte küche entsorgen dürfen und bestehst nicht auf wiedereinbau im falle des auszuges (es sei denn du willst wirklich, dass die alte küche dann wieder reinkommt - was ich angesichts des alters der küche an deiner stelle nicht machen würde).

    wenn die mieter dann ausziehen baust du entweder eine standard-einbauküche rein für die nächsten mieter oder verzichtest ganz auf die mitvermitung einer einbauküche (das macht meiner ansicht nach ohnehin nur bei kleinen wohnungen mit hoher fluktuation sinn).
     
  8. #7 F-14 Tomcat, 19.05.2008
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    § 552
    Abwendung des Wegnahmerechts des Mieters
    (2) Eine Vereinbarung, durch die das Wegnahmerecht ausgeschlossen wird, ist nur wirksam, wenn ein angemessener Ausgleich vorgesehen ist.


    der vermieter sollte vieleicht doch die küche selber kaufen und einbauen und eine mieterhöhung nach § 559 vereinbaren
     
  9. #8 lostcontrol, 19.05.2008
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    wieso das denn tomcat?
    es ist ja eine funktionierende küche vorhanden.
    nach extrem kurzer mietzeit sagen die mieter "wir wollen aber was neues" und sind sogar bereit das selbst zu finanzieren.
    warum sollte da jetzt der vermieter irgendwas auf seine kosten machen?
    sollen die sich doch 'ne neue küche reinbauen.
    die frage ist eher was mit der alten küche passiert (ich würde angesichts des alters einfach drauf verzichten - weg mit dem alten zeug, die aktuellen mieter wollen's nicht, die chance dass spätere mieter die dann wollen ist auch nicht sooooooo gross, dass es sich lohnen würde sie aufzubewahren....).

    edit: als vermieter würde ich hier höchstens die kosten für den fachmännischen anschluss von spüle, spülmaschine, evtl. waschmaschine und selbstverständlich herd durch meine haushandwerker übernehmen. aus versicherungstechnischen gründen.
    aber eine komplette küche spendieren? und dann auch noch die kosten tragen, wenn was kaputtgeht? warum sollte ich das tun?
    ich kenn doch die problematik mit alten geräten in einbauküchen die mitvermietet werden. da ist öfter mal was. und jedesmal muss man überlegen ob sich da 'ne reparatur noch lohnt oder nicht. und solange die geräte nicht funktionieren (weil der handwerker nicht sofort in der tür steht bzw. der neue kühlschrank eben auch erst besorgt wenn nicht sogar bestellt werden muss) kann der mieter dann auch noch die miete mindern.
    das sind alles probleme, die man in einer mietwohnung OHNE einbauküche einfach nicht hat. und ganz ehrlich: je weniger stress ich habe, umso lieber ist mir das natürlich.
     
  10. #9 IceRage, 20.05.2008
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    jo, das mit dem wegnahmerecht habe ich auch von dem rechtsbeistand erzählt bekommen. der mieter kann also, was auch immer er unterschrieben hat, letzten endes einen ausgleich fordern. alle vereinbarungen die ohne ausgleich ausgeführt sind, sind nichtig.

    ich denke mal ich werde das jetzt so machen, dass ich trotzdem so etwas wie einen verzicht, seitens des mieters auf einen ausgleich, schriftlich festhalten werde - also einfach nur als protokoll für die absprache die wir getroffen haben. wenn er dann letzten endes nach auszug doch noch eine forderung stellt, werd ich mit ihm darüber reden, was er denn nun an ausgleichszahlungen haben will, und wenn mir das zu hoch erscheint, dann kann er die küche ja immer noch wieder mitnehmen, und es wird in zukunft ohne küche vermietet.
     
  11. #10 Vermieterheini1, 20.05.2008
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    Hallo IceRage,

    ich habe den Eindruck du denkst "um 10 Ecken" und verkomplizierst die Sache für dich völlig unnötig.

    Wenn ich das richtig verstehe hast du eine Mietwohnung mit funktionsfähiger Einbauküche vermietet.
    Die Mieter wollen auf eigene Kosten eine eigene Einbauküche einbauen lassen.
    Im Prinzip können die Mieter währen der Mietzeit machen was sie wollen. Dazu bedarf es nicht der Zustimmung des Vermieters.
    ABER bei Mietende muss die Einbauküche des Vermieters wieder drinn sein und voll funktionsfähig sein, wie bei der Wohnungsübergabe!
    Wird z.B. ein Geschirrspüler jahrelang nicht benutzt, so ist er im Regelfall kaputt!
    Die Mieter haben also das Problem
    1. die Einbauküche des Vermieters all die Jahre fachgerecht zwischenzulagern
    2. die Geräte der Einbauküche des Vermieters über die Jahre voll funktionsfähig zu halten
    3. Einbauküche des Vermieters bei Mietende wieder einbauen und fachgerecht anschließen zu lassen
    4. Bis Mietende alle Schäden, die durch
    a) den Ausbau der Einbauküche des Vermieters
    b) den Einbau der Einbauküche der Mieter
    c) den Ausbau der Einbauküche der Mieter
    d) den Wiedereinbau der Einbauküche des Vermieters
    entstanden sind fachgerecht zu beseiteigen.

    Als Vermieter würde ich der eigenen Einbauüche der Mieter SCHRIFTLICH nur unter folgenden Bedingungen zustimmen:
    1. Die Mieter tragen das vole Risiko für alle Schäden die durch Ein- und Ausbau bzw. Abklemmen und Anschließen entstehen.
    2. Um dieses Risiko für den Vermieter abzusichern, leisten die Mieter eine separate Sicherheit in Höhe der zu erwartenden Kosten, die genauso wie die Mietkaution verzinslich vom Vermieter angelegt wird.
    3. Die Mieter verpflichten sich
    a) die Einbauküche des Vermieters fachgerecht zu lagern
    b) laufend dafür zu sorgen, dass alle Geräte betriebsbereit und betriebsfähig bleiben
    c) die Einbauküche des Vermieters bis Mietende wieder fachgerecht einbauen und anschließen zu lassen
    d) alle Schäden durch das Ein- und Ausbauen bzw. Abklemmen und Anschließen fachgerecht beseitigen zu lassen.

    Alternativ können die Mieter die von Ihnen angeschaffte Einbauküche bei Mietende in der Wohnung lassen, wenn die Einbauküche incl. Geräte qualitativ und Quantitativ der des Vermieters entspricht und bei Wohnungsrückgabe alle Geräte voll funktionsfähig sind, keine Schäden an der Einbauküche der Mieter vorhanden sind, ....
    Der Vermieter weist schon jetzt ausdrücklich darauf hin, dass er auch bei extrem kurzer Mieetzeit nicht bereit ist eine Ablösung für die Einbauküche der Mieter zu bezahlen.

    Das Ganze natürlich juristisch ausgereift und vervollständigt schreiben!
     
  12. #11 lostcontrol, 20.05.2008
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    ist das denn nötig?
    das ist doch genau das, was das mietrecht so vorgibt...

    wobei ich im gegebenen fall einer 23 jahre alten küche wie gesagt auf einlagerung und wiedereinbau der alten küche verzichten würde.
    da würde ich eher noch schauen dass ich vom alten kram noch etwas verkauft kriege (obwohl ich so meine zweifel habe, dass 23 jahre alte geräte bzw. schränke sich überhaupt noch verkaufen lassen) bzw. dass die volkshilfe oder ähnliche "sozial-kaufhäuser" das auf ihre kosten abholen.

    und beim auszug des mieters kann man ja dann drüber reden, ob man die küche übernehmen will (zeitwert) oder dem nachmieter zum übernehmen anbieten könnte.

    erfahrungsgemäss kann sich während mehrerer jahre mietzeit die persönliche situation ja doch gewaltig ändern, und ob dann die küche nicht vielleicht doch mitgenommen wird ist schwer abzuschätzen...
     
  13. #12 IceRage, 21.05.2008
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    Es ist halt immer ein Unterschied, was formhalber erforderlich und sinnvoll ist, und was in einem konkreten Fall davon umgesetzt werden muss denke ich. Grundsätzlich sind die Ausführungen von Vermieterheini1 denke ich die Vorgehensweise, woran man sich halten sollte. In meinem Fall denke ich, werde ich tatsächlich die alte Küche von dem Unternehmen, dass auch die neue Küche einbauen wird, entsorgen lassen. Die Elektrogeräte sind auch weitesgehend Schrott. Da geht nichts mehr. Bei einem Fachbetrieb sollte ja der Schadensfall ebenfalls gleich mit abgedeckt sein.
     
  14. #13 lostcontrol, 21.05.2008
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    warum auf deine kosten? die mieter sind doch diejenigen, die eine neue küche wollen...
    und: wenn die küche nicht wieder eingebaut werden soll, sondern tatsächlich entsorgt werden soll, dann braucht's eigentlich kein spezialunternehmen.
    wichtig ist halt dass man ein bisserl auf die verschiedenen anschlüsse achtet (wasser, abwasser, gas, strom usw.).
    ich würde an deiner stelle eher die übernahme der kosten für den sachgerechten anschluss der neuen geräte durch DEINE haushandwerker auf deine kosten anbieten.
    und wenn's nur ist, damit du die rechnungen in DEINER schublade liegen hast - die sind unter umständen versicherungsrelevant (wasserschäden, gaslecks usw.) und du solltest sie zur hand haben, wenn ein entsprechender fall eintritt.
     
  15. #14 IceRage, 21.05.2008
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    Da hast du mich falsch verstanden. Mit "werde ich die Küche vom Unternehmen entsorgen lassen" mein ich, "lasse ich es zu, dass das Unternehmen, dass die neue Küche liefert, die alte auch gleich entsorgt. Das ist so ein Service, dass die meisten Möbelhäuser wohl inzwischen anbieten.

    Weiterhin bin ich mir sicher, dass solche Unternehmen auch Hapftpflichtversichert sind, und man sich im Schadensfall da nicht weiter kümmern muss. Nun ja, vielleicht muss man sich dann doch darum kümmern, aber für derartige Schadensfälle hat wohl ein jedes solcher Unternehmen eine entsprechende Versicherung.
     
  16. #15 lostcontrol, 21.05.2008
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    kann sein. ist wohl auch am praktischsten. würde ich aber den mietern überlassen.

    das problem dabei:
    auftraggeber wäre ja dein mieter und nicht du.
    also hat auch dein mieter dann die rechnung für z.b. das fachmännische anschliessen des herds (das MUSS ein profi machen, auch wenn's häufig nicht so gehalten wird).
    wenn's dann einen kabelbrand oder ähnliches gibt, wird sich deine gebäudeversicherung aber AN DICH wenden deswegen. und wenn du dann nichts entsprechendes vorlegen kannst, kann die geschichte nach hinten losgehen.
    also lass dir AUF JEDEN FALL zumindest kopien von den belegen geben von den mietern und achte dabei darauf, dass das fachmännische anschliessen z.b. vom herd dort auch tatsächlich gelistet ist.
    eigentlich dürfen mieter ja garnicht an die elektrik rangehen, sie dürfen auch diesbezüglich keine profis beauftragen ohne absprache mit dir und ohne abnahme durch dich.
    versicherungen legen sowas ja gerne als unterlassene sorgfaltspflicht aus.
    mein rat ist also 'ne reine vorsichtsmassnahme...

    überhaupt solltest du mit den mietern abklären, ob leitungen (sowohl wasser- als auch abwasser- als auch stromleitungen) versetzt oder ergänzt werden müssen.
    sowas würde ich IMMER auf vermieterkappe nehmen - eben damit mir die versicherung da keinen "strick draus drehen" kann.
    lass nicht zu, dass sie dir irgendwas so verändern, dass du hinterher z.b. deine gasleitung an einem völlig exotischen platz wiederfindest (z.b. kochinsel mitten im raum) denn du weisst nicht, ob nicht die nächsten mieter lieber 'ne normale küchenzeile haben und 'nen grossen tisch in die mitte stellen wollen.

    edit:
    ich würde übrigens bei einem küchenausbau nach 23 jahren auch mal sehen, ob am boden was gemacht werden muss. nichts ist ärgerlicher als wenn du dann später mal "drumrum" arbeiten musst...
     
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