Erstes Eigenheim vermieten

Diskutiere Erstes Eigenheim vermieten im Baufinanzierung Forum im Bereich Finanzen; Guten Abend, ich bin bereits im Besitz eines komplett abgezahlten Baugrundes mit ca 1100 m2. Das Grundstück ist bereits voll erschlossen auch...

  1. #1 Sebastian81, 04.07.2016
    Sebastian81

    Sebastian81 Neuer Benutzer

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    Guten Abend,

    ich bin bereits im Besitz eines komplett abgezahlten Baugrundes mit ca 1100 m2.

    Das Grundstück ist bereits voll erschlossen auch ein Bebauungsplan für ein Doppelhaus gibt es bereits. Der Ausblick ist unverbaubar mit Alpenpanorama.

    Ich selbst wohne in einem geerbten Haus neben diesem Grundstück. Die sonstige Bebauung sind zumeist Doppelhäuser oder Mehrfamilienhäuser.

    Mir schwebt nun vor endlich Profit aus diesem Grundstück zu schlagen. Leider habe ich dazu nur 30.000 € Startkapital. Um die Fläche möglichst auszunützen bin ich am Überlegen ob sich nicht ein 3 (oder 4) Parteien haus besser eignen würde. Ist meine Grundidee überhaupt tragbar und auch empfehlenswert? Oder würdet ihr empfehlen erst mehr Startkapital anzusparen? Aufgrund meiner mangelnden Erfahrung mit Haus-/oder Wohnungskauf bin ich hier an eurer Meinung interessiert!


    Mit freundlichen Grüßen,


    Sebastian
     
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  3. Syker

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    Hallo Sebastian,

    30T€ sind nicht grad üppig als Eigenkapital für eine MFH-Finanzierung. (zumal unverbaubarer Alpenblick i.d.R. nicht grad die günstigsten Objekte sind.)
    Wie sieht deine sonstige Einkommenssituation aus? Wieviel könntest du monatlich davon noch in die Finanzierung stecken?

    VG Syker
     
  4. #3 immobiliensammler, 04.07.2016
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    Hallo Syker,

    sehe ich anders; Du must zu den 30T-EUR noch das schuldenfreie Grundstück dazuzählen, mit Alpenpanomara bestimmt nicht 10 Euro/qm! Insofern sieht das Eigenkapital für eine Finanzierung schon anders aus. Wie sieht es mit Deinen sonstigen Einkünften aus, laut der neuen Kreditvergaberichtlinie muss die Bank jetzt ja auf das Einkommen abstellen, das Vermögen interessiert insofern nur noch zweitrangig.
     
  5. Syker

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    Sorry das Grundstück hab ich jetzt vergessen, das ist natürlich auch Eigenkapital.
     
  6. #5 immobiliensammler, 04.07.2016
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    Wie ist Dein Draht zur Gemeinde? Grund ist, dass wenn laut Bebauungsplan ein Doppelhaus gebaut werden darf, der Bebauungsplan geändert werden muss oder Du eine Befreiung vom Bebauungsplan brauchst! Beides ohne Wohlwollen seitens der Gemeinde/Stadt nicht zu machen.
     
  7. #6 schnubbidubbi, 04.07.2016
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    Hört sich für mich nach 'ner Nummer zu groß an.

    Wenn es wirklich so ein geiles Grundstück ist, wirst du ja sicher auch jemanden finden, der es dir für eine Menge Geld abkauft?
     
  8. Andres

    Andres
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    Das würde ich so nicht sagen, denn ...
    ... das Projekt scheint in die Umgebungsbebauung zu passen, also gute Voraussetzungen für eine Ausnahme vom Bebauungsplan. Eine Bauvoranfrage schafft Klarheit.


    Es gibt keinen Ersatz dafür, das Vorhaben sauber durchzurechnen. Auch sollte man sich vorab mal ein wenig mit der ganzen Vermieterei befasst haben, weil das nicht für jeden Typ das richtige Betätigungsfeld ist. Direkt neben den Mietern zu wohnen, mag seine Vorteile haben - es hat aber auch ganz klare Nachteile. Wenn der Vermieter direkt nebenan wohnt, kann man ihn mit jeder Kleinigkeit, für die man sich sonst nie die Mühe eines Anrufs, einer E-Mail oder eines Briefs machen würde, persönlich ansprechen. Wenn die Verwaltung nicht von einem Profi erledigt werden soll, muss man sich auch mit der Thematik 'Verwaltung' eingehend befassen, sowohl fachlich als auch im Umgang mit den Mietern.

    Außerdem wäre es nicht gerade meine Präferenz, für das allererste Mietobjekt gleich noch den Risikofaktor Baustelle dabei zu haben.

    Wenn man sich diesen Aufgaben aber gewachsen sieht, halte ich die Idee grundsätzlich für gut.


    Wie schon erwähnt wurde, darf man das Grundstück gerne zum EK zählen. Damit scheint mir die EK-Ausstattung ganz in Ordnung zu sein. Mehr wäre natürlich immer schön, weil es die Risiken reduziert.

    Das EK sollte bei Bauprojekten auf jeden Fall mindestens für die gesamten Planungskosten, die Erschließung (ist ja schon erfolgt) und sämtliche Vorbereitungsarbeiten (z.B. Baumfällungen, provisorische Zuwegung usw., jeweils soweit erforderlich) ausreichen. Wenn es auch noch für die Baugrube reicht, wäre das noch besser. Man kann dann nämlich die Bereitstellung des Darlehens deutlich nach hinten verschieben, was bares Geld spart. Außerdem macht das zeitlich flexibel: Planung und Vorbereitung im Herbst, eigentlicher Bau im Frühjahr, sobald das Wetter mitspielt - toll, wenn man dann den Winter durch nicht schon Zinsen zahlt.
     
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  9. #8 BHShuber, 05.07.2016
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    Hallo,

    die Frage ist in welcher Form?

    Es ist z. B. nicht nötig hier selber großartig zu finanzieren und selber zu bauen, es gibt genügend Bauträger, die sich die Hände reiben, ihre Häuser auf fremden Grund zu bauen und das Grundstück mitsamt Bebauung auch noch zu verkaufen.

    Somit hätte man sehr wenig mit der Bauerei und auch mit dem Verkauf zu tun, könnte sich zurücklehnen und die Arbeit anderen überlassen, allerdings nie, niemals wenn das im Raum steht ohne juristische Begleitung.

    Es gibt Solche und Solche aber mehr Solche als Solche, du verstehst.

    Gruß
    BHShuber
     
  10. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    unverbaubarer Alpenblick gibt es viele am Alpenrand, das heißt aber nicht zwangsläufig, dass die Mieten entsprechend hoch sind und Dir die Mietinteressenten die Bude einrennen. Entsprechend ist ja auch der Wert des Grundstücks ein zu ordnen.
     
  11. Oberst

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    gebrauchte Wohnwagen auf dem Grundstück stellen, billiger als wie Doppelhäuser.
    oder du rechnest, was kostet das Doppelhaus, wie lange brauche ich zur Abzahlung.
    mit etwas Glück ohne Mietnomaden, welche dich in die Pleite führen.
     
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  12. Nanne

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    Von dieser Materie verstehe ich nicht viel, aber mein logisches Genkvermögen sagt mir, wenn das Grundstück verkauft wird gibt es eine Menge Geld...und wohin damit bei diesem Zins? In Aktien? auch nicht ohne Risiko, oder was gibt es sonst was eine bessere Anlage wäre als Miethaus bauen. Würde mich interessieren.
     
  13. #12 BHShuber, 06.07.2016
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    Hallo,
    vielleicht liegts daran? :92::sorry

    Gruß BHShuber
     
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  14. Nanne

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    Soweit reicht mein logisches Denkvermögen dann doch nicht, um "vielleicht liegts daran?" zu definieren. Was meinst Du konkret damit, was ist mit meiner Überlegung #11 so falsch? Raus mit der Farbe, ich bin lernfähig.:146:
     
  15. #14 immobiliensammler, 06.07.2016
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    Ganz einfach, es gibt z.B. Bauträger (geht wohl nicht bei einem Doppelhaus, aber bei einem MFH, das hier ja auch angedacht ist) die bieten Dir an, sie bebauen Dein Grundstück und als "Kaufpreis" für den Baugrund bekommst Du ein, zwei oder mehr Eigentumswohnungen nach der Fertigstellung. Ist - so die Konditionen stimmen - eine WinWin-Situation. Der Bauträger spart die Vorfinanzierung für das Grundstück und der Grundstücksbesitzer die Risiken des Baus, die von Profis natürlich besser gehandelt werden können.
     
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  16. Nanne

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    Logisch! Dafür reicht meine Logik wieder.(..das kommt davon, wenn man nicht alle Beiträge genau liest....)
     
  17. #16 BHShuber, 06.07.2016
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    Hallo,

    komm mal bitte runter Nanne, mein Beitrag war ein wenig ironisch gemeint, deshalb auch die Smilies und auch wegen dem Schreibfehler, keinesfalls, das möchte ich betonen wollte ich irgend etwas infrage stellen, noch dich in irgend einer Art angreifen, ok.

    Und die Antwort hat Immobiliensammler bereits ausführlich gegeben.

    Gruß
    BHShuber
     
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    Ja ja, die Leitung...ist manchmal zu lang....:unsicher014:
     
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  19. #18 Sebastian81, 10.07.2016
    Sebastian81

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    Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen. Ein Bauträger kommt für mich nicht in Frage.

    Ohne mich Strecken zu müssen könnte ich im Monat ca 700 € in die Tilgung stecken.

    Meine nächsten Schritte wären jetzt eh erst mal eine genaue Kostenübersicht von einem Architekten zu erfragen um anschließend mal alles genauesten Durchrechnen zu können.
     
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