ETW als Kapitalanlage. Wohngeld frage

Diskutiere ETW als Kapitalanlage. Wohngeld frage im WEG - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Wohnungseigentum; Hallo Leute! Ich zerbreche mir mittlerweile den Kopf :wand: über folgende Frage: Wenn ich Anzeige durchlese steht da drinnen (Beispiel):...

  1. #1 emrahx99, 04.04.2008
    emrahx99

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    Hallo Leute!

    Ich zerbreche mir mittlerweile den Kopf :wand: über folgende Frage:

    Wenn ich Anzeige durchlese steht da drinnen (Beispiel):

    Nettomiete monatl.: 350,00
    Wohngeld monatl.: 200,00

    Nun meine Frage: Erhalte ich als Vermieter monatlich 350,00 EUR Mieteinnahmen und muss ich 200,00 EUR für Wohngeld zahlen? Denn dann würden ja 150,00 EUR
    übrig bleiben. Das wären bei einem Kaufpreis z.B. von 90Tsd. eine Rendite von 2%. An diese Rechnung hatte ich lange Zeit geglaubt und dachte dass Immobilien als Kapitalanlage (zumindest ETW) geringe Rendite bringen.

    Nun hab ich erfahren, dass man rechnet: Nettomiete + Wohngeld = Bruttomiete.
    Und Bruttomiete zahlt der Mieter, so dass ich als Eigentümer nicht das Wohngeld tragen muss (lediglich die nicht umlegbaren Kosten). Kann mir das jemand so bestätigen? Denn dann würde auch die Rendite aufgehen und bei ETW zwischen 4 und 10% liegen.

    Ich hab mich mit dem Thema noch nicht ganz beschäftigt, will aber ab Ende des JAhres eine ETW zwecks Kapitalanlage kaufen.

    Vielen Dank für Antworten!!!

    Gruß
    emrahx99

    PS: Diejenigen, die eine ETW als Kapitalanlage haben. Wo liegt Eure Rendite? (Ist zwar Ortsabhängig, würde mich aber trotzdem interessieren).
     
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  3. RMHV

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    Damit werden Einnahmen und Ausgaben in einer unsinnigen Weise miteinander vermengt.
    Mit Wohngeld oder auch Hausgeld wird üblicherweise der Anteil des Wohnungseigentümers an den Gesamtkosten der Eigentümergemeinschaft bezeichnet. Darunter fallen neben den auf einen Mieter umlagefähigen Betriebskosten auch die Kosten für Instandhaltung, Verwaltung und die Rücklagenzuführung. Es handelt sich dabei um Ausgaben bzw. Rücklagen des Eigentümers.

    Wird die Wohnung vermietet, sind Nettomiete und Zahlungen des Mieters für Betriebskosten (=Bruttomiete) Einnahmen des Eigentümers.

    Wohn- bzw. Hausgeld hat der Eigentümer ohne Rücksicht auf die Vermietungslage immer zu zahlen. Die Betriebskostenzahlungen des Mieters hängen vom Inhalt des abgeschlossenen Mietvertrags ab und müssen keineswegs zwangsläufig mit den im Wohngeld enthaltenen Beträgen für dei jeweilige Kostenart übereinstimmen.

    Es mag in Einzelfällen vorkommen, dass innerhalb einer Gemeinschaft die Verwendung des Begriffs Wohngeld für die umlagefähigen Betriebskosten und für die nicht umlagefähigen Kosten ein zusätzlicher Begriff üblich ist. Man wird also hinsehen müssen, was mit irgendeinem Begriff im Einzelfall tatsächlich gemeint ist.
     
  4. #3 pragmatiker, 06.05.2008
    pragmatiker

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    wie hoch die rendite ist kann man nicht so einfach rechnen, weil man nie weiss, welche reparaturen oder welcher leerstand auf einen zukommt.

    ich würde als investierender vermieter nur so rechnen:

    die nettomiete muss mir (ohne reparaturen und leerstand) 10% bringen, wobei zu berücksichtigen ist, das beim kauf einer wohnung maklerkosten hinzukommen können und auf jeden fall steuer und notar, was ich mit überschlügig 5% vom kaufpreis kalkuliere. hinzu evt. renovierungskosten oder modernisierungskosten. vorher unbedingt die tatsächlich erzielbare miete recherchieren (mietspiegel, kleinanzeigen etc.)

    wer bei tageszinsen von 5% eine immobilie kauft, weil die höhere rendite bringen, sollte mM nach erst bei 10% anfangen darüber nachzudenken. denn der ärger (und die mehrkosten bei nomaden etc.) , den mieter machen können kann sich so mancher nicht vorstellen.
     
Thema: ETW als Kapitalanlage. Wohngeld frage
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