Extrem hohe Nachzahlung Betriebskosten. Heizung. K-Faktor Berechnung.

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Marlene1308, 14.11.2012.

  1. #1 Marlene1308, 14.11.2012
    Marlene1308

    Marlene1308 Benutzer

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    Hallo an alle,

    ich bin ziemlich verzweifelt, weil meine Tochter in ihrer Studenten-WG eine Betriebskosten-Nachzahlung von 1.200,- Euro für zwei (!!!!) Monate erhalten hat. Ich schildere hier mal die Umstände:

    Die Wohnung hat 107qm und ist im Dachgeschoss (Maisonette) eines Altbaus (um 1900). Im Dachgeschoss befindet sich eine weitere Wohnung mit ca. 175qm, die auch bewohnt ist. Im restlichen Haus sind Büros, die leer stehen. Gesamtfläche des Hauses knapp 1.650qm Nutzfl.

    Die Betriebskosten für die 107qm-Wohnung für Nov/Dez 2011 belaufen sich auf insg. 1.778,- Euro. Davon fallen 1.567,- Euro für Heizung/Warm-Kaltwasser (Erdgas) an. Eine Tabelle, die ich bei den Stadtwerken gefunden habe, sagt, dass der Verbrauch im Nov/Dez durchschnittlich 27,7% des Jahresverbrauchs ausmacht. Ich habe nun hochgerechnet, dass man für 2012 von einem Jahresverbrauch von ca. 60.000 KwH ausgehen muss (habe 9ct/KwH zugrunde gelegt). - Das ist doch der Wahnsinn!!!!!!! ???? Es wäre mit einer Nachzahlung von ca. 4.000,- Euro zu rechnen.

    In der Abrechnung steht weiter, dass 8.200 "Einheiten" verbraucht wurden. Die Faktoren, mit denen multipliziert wird, also K (ges) liegen bei allen vier Räumen, plus Küche und Bad bei 4,….. in einem Raum bei 5,8. Ich habe nun ganz viel im Internet recherchiert und finde bei diesen Faktoren in Beispiel-Abrechnungen immer nur Werte zwischen 0,…. und 1,9. Das verstehe ich nicht…. Irgendwo habe ich gelesen "je höher der Faktor, desto höher die Heizleistung". Ist eine "hohe Heizleistung" gut, aber ich zahle dafür auch ein Mehrfaches???? Das wäre ja dann nicht wirklich gut????

    Bei der Firma, die die Ablösung/Abrechnung macht äußert man sich nur kryptisch. "Es wäre eine komplizierte Abrechnung gewesen". Auf meine Frage, ob mein Eindruck, dass das extrem hohe Kosten (resp. ein extrem hoher Verbrauch) wären stimmt, kam nur "Es wäre halt eine sehr große Heizungsanlage. Man möchte sich aber nicht genauer äußern."

    Die Dame, die sich im Auftrag der Hausbesitzerin um die ganze Abwicklung kümmert meinte, sie wären zunächst "selbst schockiert gewesen". Betonte dann aber natürlich, dass die Studenten auch "sehr, sehr viel verbraucht hätten".

    Dazu wäre noch zu sagen, dass im Zimmer meiner Tochter die Heizung im Nov/Dez gar nicht richtig funktioniert hat. Das Problem wurde erst Ende Feb 2012 behoben, indem ein Heizungsmonteur einen Fühler in die Mitte des Raums an die Wand montiert hat. Davor hatte sie nie mehr als 18°, am Ende nur noch 13/14° in ihrem Zimmer! Aktuell hat sie (bei Außentemperaturen zwischen 0° und 10° in ihrem Zimmer (12qm) 21° und die Heizung ist voll aufgedreht.

    So, ich hoffe, ich habe alles Wichtige gesagt und ich hoffe sehr auf irgendwelche Tips, Erfahrungen oder Einschätzungen der Situation!!!!
    Vielen herzlichen Dank an alle schon im Voraus!
     
  2. AdMan

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  3. #2 Papabär, 14.11.2012
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    Hallo Marlene,

    1.567,- € Heizkosten für 12m² erscheinen mir nun wirklich ein bischen viel ... für 107m² halte ich das aber durchaus für möglich - aber Deine Tochter wird ja sicherlich nicht die Heizkosten der gesamten WG alleine zu bezahlen haben, oder?

    Ich verstehe jetzt nicht, was der Monteur da für einen Fühler montiert hat und was dass mit der Heizung zu tun haben soll - vielleicht hat ja jemand anderes hier noch ´ne Idee.

    M.E. sollte Deine Tochter eher mal die Temperatur am Heizkörper fühlen. Bei "Naja ..." liegt´s wohl an der Heizung ... bei "Autsch!" tippe ich auf eine Kältebrücke an anderer Stelle.
     
  4. #3 BarneyGumble2, 14.11.2012
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    Das kommt mir sehr viel vor.
    Kannst Du evtl. mal die Abrechnung einscannen, Namen schwärzen und hier einstellen?
    Könnte es evtl. sein, dass die Leerstands(heiz-)kosten auf die Mieter umgelegt wurden?
    Sind die hochgerechneten 60.000 kw/h für das komplette Haus oder nur für die DG-Einheit?
    Die genannten 8200 Einheiten, in welcher Relation stehen die zum Gesamtverbrauch?
    Wie ist die Verteilung Fläche/Verbrauch? 50/50, 70/30?

    Die Faktoren richten sich m.E. nach der Heizkörperleistung bei einer vergleichbaren Vorlauftemperatur. Je größer die Heizkörperoberfläche (und damit die Leistung), desto größer müsste auch der Faktor sein, um die Einheiten der HKV vergleichen zu können.

    Bei Faktoren von knapp 6 müssen das wohl riesige Heizkörper sein...
     
  5. #4 rotz_loeffel, 14.11.2012
    Zuletzt bearbeitet: 14.11.2012
    rotz_loeffel

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    Hallo,

    irgendwo beim Ablesen oder Berechnen ein Kommafehler? Also Komma "verrutscht"?

    Ansonsten: Schon üppig, da sind sogar meine beiden NK-Schuldner oder NK-Nichtzahler echte Zwerge. Aber gerade daran denke ich eben auch: Wer wohnt in der anderen Wohnung? Superheizer und Dauerduscher? Wurden die leeren Büros VOLL beheizt und irgendwie mitberechnet (also so berechnet, als sei es das 12m2-Zimmer)?

    rotz loeffel
     
  6. #5 MartinB, 15.11.2012
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    MartinB Gast

    Hi Marlene,

    man muss erstmal unterscheiden zwischen Abrechnungspunkte die nach tatsächlichen Verbrauch abgerechnet werden und andere Abrechnungspunkte die ggf. nach Personen pro Wohneinheit oder m2 pro Wohneinheit oder ..usw... abgerechnet werden können. Hier einfach in den Mietvertrag gucken.

    Also trennen wir mal:
    Betriebskosten ohne Heizung: 211€ für 2 Monate
    Nur Heizung: 1567€ für 2 Monate

    D.h. pro Monat wären das also:
    Betriebskosten ohne Heizung: ca 105€. Durchaus in Orndung, da ist erstmal nichts dran auszusetzen.

    Nur Heizung (mit Warmwasser?): ca 783€ enspricht ca 7,3 €/m2 und das halte ich für etwas arg viel.

    Also hier kann ich dir leider nicht sagen, welche Faktoren man annimmt, da das bei uns eine Firma macht. Dies hat die Messgeräte installiert und auch den Faktor errechnet. Den Faktor braucht man ja nur, damit man die vielen unterschiedlich verbauten Heizkörper im Haus, untereinander vergleichen kann, da das Messgerät an der Heizung nur Einheiten misst, unabhängig von der Größe oder Art des Heizkörpers.

    Allerdings muss doch das Warmwasser auch irgendwie gemessen werden, oder nicht ? Also ich kenne das nur so, das es dazu Wasseruhren gibt und dann würde man ja sehen, wieviel Warmwasser diese Wohnung verbraucht hat. Oder wie wird das bei euch gehandhabt ?

    Hier behaupte ich mal, das das nicht dein Problem ist. Du hast m.E. ein Recht auf eine verständliche, nachvollziehbare Abrechnung. Und natürlich muss ggf. diese Firma dir Rechenschaft abgeben, wenn sie solche Werte ermittelt. Der Vermieter wird sich wahrscheinlich darauf berufen, das er nur die Werte von dieser Firma übernommen hat.

    Sorry, was die größe der Heizungsanlage mit den Faktoren bzw den gemessenen Einheiten zu tun hat, kann ich dir leider nicht sagen. Komisch finde ich diese Aussage aber durchaus, gerade das man sich dazu nicht äußer will.

    Na da macht es sich aber jemand sehr einfach .....

    Also bei manchen Heizungen (zB Etagenheizungen haben das oft), da ist ein Fühler in einem Raum und nur wenn in dem Raum die Temperatur unter einen Wert x fällt (kann man natürlich einstellen), erst dann springt die Heizung an. Bei einer Zentralheizung kenne ich das aber nicht, da diese i.d.R. anspringt, wenn die Außentemperatur zu niedrig ist.
     
  7. #6 lostcontrol, 15.11.2012
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    ohne heizkosten find ich das ehrlich gesagt schon ziemlich viel, was ist da alles dabei? hausmeister, aufzug, gartenpflege, tiefgarage etc.? selbst dann fänd ich's viel... ohne heizkosten wohlgemerkt.

    die größe der heizungsanlage ist sogar ganz entscheidend für den verbrauch. ist sie zu groß ausgelegt, erzeugt sie höhere kosten, ist sie zu klein ausgelegt erst recht. da wir hier anscheinend extrem viel leerstand haben, dürfte die heizung für den aktuellen zustand wohl zu groß ausgelegt sein, da kann sie natürlich nicht optimal effizient sein.

    ich kenn das schon, hatte das früher selbst im privathaus.
    zusätzlich zum aussenfühler gab's da ein gerät im wohnzimmer, mit dem man übrigens nicht nur fühlen sondern auch steuern konnte. scheint aber mittlerweile nicht mehr "state of the art" zu sein, bei mir haben wir das abgebaut als die neue heizung kam, im mietshaus gab's auch noch so dinger die längst fuktionslos waren und die wir jetzt auch abgebaut haben usw.
     
  8. #7 Papabär, 15.11.2012
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    Habe grad´ mal versucht die Berechnung nachzuvollziehen und komme nur dann auf einen vergleichbaren Wert, wenn ich aus die 1567,- € komplett von 280 auf 1000 GTZ hochrechne (d.h. ohne Abzug für WW) und die sich daraus ergebenen knapp 5.600,- € durch 0,09 € teile (d.h. Grund- und Ablesekosten, Schornie usw. ebenfalls in kWh "umwandel").

    Das Beste wird´s wohl tatsächlich sein, wenn Marlene1308 die anonymisierte Abrechnung hier mal reinstellt.
     
  9. #8 MartinB, 15.11.2012
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    MartinB Gast

    Hi Lostcontroll,

    also 1 €/m2 für die Betriebskosten ohne Heizung & ohne Warmwasser ist m.E. durchaus ein akzeptabler Wert. Ich mein, an Versicherungen kann der Vermieter ggf. sparen, wenn er diese wechselt, aber an den Rest wie zB Müllgebühren, Steuer, Allgemeinstrom, ect hat man doch wenig Einfluß als Vermieter.
     
  10. #9 lostcontrol, 15.11.2012
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    sorry, aber meiner ansicht nach liegst du da total daneben, und zwar in zweierlei hinsicht.

    1.) ganz entscheidend bei den "kalten" betriebskosten (damit meine ich betriebskosten ohne heizung und warmwasser) ist nun mal was da alles mit drin ist und was nicht. die versicherungen spielen da ganz sicher die kleinste rolle, der dickste brocken dabei dürfte ganz sicher das wasser sein. wasserpreise sind in deutschland aber nun mal regional extrem unterschiedlich - es gibt regionen in denen wasser inkl. abwasser unter 2 euro pro kubik kostet, aber auch regionen da sind's satte 6 euro. was das bei den angeblichen 36 kubik durchschnittsverbrauch pro person in deutschland jährlich ausmacht muss ich wohl nicht vorrechnen oder doch?
    und was ist jetzt mit hausmeister? was mit putzkraft fürs treppenhaus? was mit gärtner? was mit winterdienst usw.? das alles zusammen kann monatlich auch nochmal minimum 'n fuffi an kalten betriebskosten ausmachen. locker.
    und der aufzug erst - der ist sowieso irrwitzig teuer, freunde von mir bezahlen dafür (obwohl sie im EG wohnen) auch noch 'n fuffi pro monat an betriebskosten.
    müllgebühren zahlen bei uns die mieter direkt an den entsorger - das ist keineswegs selbstverständlich dass das bei den betriebskosten mit dabei ist.

    2.) man hat als vermieter durchaus einfluss auf so einiges an betriebskosten, gerade bei so sachen wie dem allgemeinstrom, da kann man nämlich 'ne menge erreichen durch entsprechende beleuchtung (sparsame leuchtmittel, bewegungsschalter usw.).
    betriebskosten wie z.b. die putzkraft fürs treppenhaus kann man sparen, wenn man 'ne kehrwoche einführt - funktioniert im schwäbischen seit jahrhunderten prima. macht bei uns z.b. pro partei im schnitt 25 euro pro monat an betriebskosten aus...

    verallgemeinern lässt sich da garnichts - deshalb ja meine frage an die TE was da eigentlich wirklich abgerechnet wird. ich find nämlich über 100 euro an kalten betriebskosten extrem viel.
     
  11. #10 MartinB, 15.11.2012
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    MartinB Gast

    Hi,

    aber wie du ja selber sagst, für manche Kosten kann der Vermieter nix bzw wenig. Wenn ich das Wasserbeispiel nehme, was will der Vermieter da ändern, wenn die Mieter eben soviel Wasser verbrauchen ? Und bei den Mülltonnen ist das bei uns zB ganz anders geregelt, diese sind fast immer in den NK dabei. Zum Teil kostet die Mülltonne was + sie wird noch gewogen, was auch nochmal was kostet. Woanders zahlt man nur die Mülltonnengröße die frei Wählbar ist und wieder woanders zahlt man nach gemeldeten Personen und einem wird die Mülltonne dann vorgeschrieben. Ist also wirklich nicht sehr einheitlich und sicherlich auch schwer zu vergleichen, da wie du ja auch sagst, das von Region zu Region die Preise auch noch unterschiedlich seinen können.

    Natürlich hast du auch nicht unrecht, wenn du sagst, es ist entscheiden was alles in den NK enthalten ist.

    Aber grundsätzlich ist 1 €/m2 jetzt noch im akzeptablen Bereich, im Gegensatz zu den 7,3 €/m2 für Heizung und ggf Warmwasser. Hier kann man wohl guten Gewissen sagen, das ist etwas arg viel und nicht normal, oder ?
     
  12. #11 Papabär, 15.11.2012
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    Regionale Unterschiede können bei den "kalten" BK natürlich durchaus gravierend sein. In den meisten "meiner" Objekte sind aber die 1,-€/m² ein realistischer Ansatz.

    Ich glaube aber auch, das DIESER Posten nicht Marlene´s Sorgenkind ist.
     
  13. #12 lostcontrol, 15.11.2012
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    na hoffentlich war der vermieter clever genug um zähler einzubauen - dann braucht ihn das nämlich nicht zu interessieren und die mieter sind dann auch einsichtig, wenn man ihnen ihren verbrauch auch nachweisen kann.

    mag ja sein, jetzt weiss die TE dass es bei euch fast immer mit dabei ist, bei uns grundsätzlich nie - das hilft ihr aber nicht weiter bei ihrem problem und uns schon garnicht, weil wir immernoch nicht wissen ob und wie das bei ihrer tochter mit drin ist und weiterhin nur spekulieren können.

    naja, was heisst viel...
    gesamt auf's jahr gerechnet find ich das jetzt nicht grad wenig, aber soooo viel dann auch nicht, wenn man bedenkt dass das ja über 100qm sind und dass ALLE räume voll bewohnt und somit beheizt werden. dann scheint das auch noch 'ne mädels-WG zu sein, und nach unseren zahlen aus über 4 jahrzehnten sind weibliche singles zwischen 20 und 40 diejenigen, die am allermeisten (warm)wasser verbrauchen.

    und dann: wir reden hier von den wintermonaten, die hier abgerechnet werden. und da fallen nun mal die meisten heizkosten an. wenn also - wie hier - eben monatelang NICHT eingezahlt wurde, ist doch klar dass da kein reservoir vorhanden ist und eben nachgezahlt werden muss.

    aber wie gesagt:
    wir können nur spekulieren was da alles mit drin ist...
     
  14. #13 lostcontrol, 15.11.2012
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    kommt drauf an - mir ist nicht so ganz klar in wie weit kaltwasser da mit reingerechnet ist oder nicht. aber ich hab ja herzlich wenig ahnung von warmwasserzählern, vielleicht liegt's daran. warmwasserzähler zählen doch wirklich nur das warme wasser, das dem kalten beigemischt wird, damit man dann 'ne akzeptable dusch- bzw. badetemperatur zusammenkriegt, oder nicht? das würde bedeuten dass zum warmwasser eben auch noch kaltwasser dazukommt, und das kann - wie bereits geschrieben - auch ganz schön teuer werden. bei uns ist das zumindest der allerdickste brocken bei den betriebskosten direkt nach den heizkosten.
     
  15. #14 MrBesserwisser, 15.11.2012
    MrBesserwisser

    MrBesserwisser Gast

    Bei der aktuellen Faktenlage ist es praktisch unmöglich eine seriöse Aussage zu treffen. Einerseits fehlt völlig die Angabe, wie die Kostenverteilung innerhalb der WG geregelt ist. Zum anderen fehlen die Angaben, wie z.B. ob es überhaupt eine ordnungsgemäße Heizkostenabrechnung gemäß HeizKV für die Wohnung vorliegt (nicht nur der Betrag) und (wenn ja) wie diese aussieht (Verteilungsschlüssel Grundkosten Verbrauchskosten, Gesamtverbrauch Gebäude, Verbrauch Wohnung, ...).
     
  16. #15 lostcontrol, 15.11.2012
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    die ist ja auch überhaupt nicht gefragt, die TE schreibt ja:

    wieviel davon auf ihre tochter entfällt war bisher nicht thema.

    danach könnte man völlig zurecht fragen, bisher sind wir halt davon ausgegangen dass diese grundvoraussetzungen stimmen.
    da die TE auch schon aufgefordert wurde die abrechnung mal komplett (natürlich anonymisiert) einzustellen, könnte man das dann auch gleich mit abklären.
     
  17. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Ich vermute mal, dass auf Grund der vielen Leerstände der Jahreswirkungsgrad der Heizanlage bescheiden ist. Im Verhältnis zur Nutzwärme entstehen deutlich mehr Bereitstellungs- und Zirkulationsverluste.

    Auf der anderen Seite benötigt natürlich auch eine 107m² große DG Wohnung, die als WG genutzt wird und zu dem noch sicherlich schlecht gedämmt ist überdurchschnittlich viel Heizenergie. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die darunterliegenden Leerstände wenig bis garnicht beheizt werden.


    Wenn die Abrechnung i.o. ist, was ich durchaus für möglich halte, dann gemietet wie gesehen. Man hätte sich ja über die Nebenkosten informieren können.

    Aus meinen Erfahrungen sind gerade in Studentenwohnungen oft überdurchschnittliche Verbräuche anzutreffen.

    Ohne nähere Angaben kann man keine Aussage treffen ob die Abrechnung i.o. ist oder nicht.
     
  18. #17 MartinB, 15.11.2012
    MartinB

    MartinB Gast

    @ Lostcontrol,

    ok, den Punkt hab ich wirklich total vergessen :(

    Da hast du natürlich auch wiederum Recht, denn meine groben Werte beziehen sich ja auf`s gesamte Abrechnungsjahr. Sorry mein Fehler !
     
  19. #18 rotz_loeffel, 15.11.2012
    rotz_loeffel

    rotz_loeffel Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    vielleicht wird hier noch die Rechnung eingestellt (natürlich geschwärzt)?

    rotz loeffel
     
  20. #19 lostcontrol, 15.11.2012
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    das war's worauf ich weiter oben rauswollte - danke Heizer für die kompetente erklärung!

    kann ich nur bestätigen, mit allerdings vermutlich deutlich weniger erfahrung damit als Heizer.
    studenten sind öfter zuhause als vollzeitarbeiter. und nachts wird oft auch länger wachgeblieben und länger voll geheizt. mal ganz abgesehen davon dass natürlich auch mehr wasser verbraucht wird wenn man mehr zuhause ist.
     
  21. #20 rotz_loeffel, 15.11.2012
    rotz_loeffel

    rotz_loeffel Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    Und manche verbrauchen extrem viel, z.B. (das ist jetzt nicht falsch zu verstehen) Studenten aus dem Ausland in ihren ersten 1 - 2 Deutschlandsemestern bis sie dann begreifen, dass Strom, Wasser und Heizung hier in Deutschland ziemlich teuer sind. Bzw. manche kapieren es bei Mietvertragsabschluss (auch wenn sie den Vertrag unterschreiben) nicht so recht, dass sie Nebenkosten (nach-) zahlen müssen.
    Lässt sich aber beides (Studenten die viel daheim sind oder extrem viel verbrauchen) nicht verallgemeinern. Ist aber durchaus eine Möglichkeit.

    rotz loeffel
     
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