Faire Lösung für Heiz- WW-Umlage gesucht!

Dieses Thema im Forum "Abrechnungs-/Umlagmaßstab" wurde erstellt von Cookie, 05.07.2008.

  1. Cookie

    Cookie Benutzer

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    Hallo Forum,

    bei uns in der 2er-WEG (Keller und EG Gewerbe, 1.OG Wohnung) gibt es keine Regelung der Verteilerschlüssel in der Teilungserklärung. Die Abrechnung für 2007 ist noch nicht erstellt.

    1. Gemeinsame Heizung, 3 Stränge ->1xWohnung (116 qm DIN-Wohnfl.), 1xGewerbe EG (157 qm beheizbare Fläche), 1xGewerbe Keller (90 qm beheizbarer Lagerraum). Die ersten beiden Stränge haben Wärmemengenmesser, der Kellerstrang keine Meßeinrichtung.

    Bisheriger Abrechnungsmodus seit 1996 -2006 (nur auf Basis mündl. Vereinbarungen gemacht, es gibt keine Beschlüsse oder schriftl. Vereinbarungen):

    Für Wohnung 125 qm (=Grundfläche, da Schrägen), für Gewerbe 157 qm, Kellerraum mit 90 qm nicht berücksichtigt, 30% Grund- und 70% Verbrauchskosten nach den Ständen der zwei Wärmemengenzähler.

    2. Warmwasser über Zentralheizung per Zirkulationsleitung in die Wohnung, Zähler am Speicherzulauf. Kein Warmwasser in den Gewerberäumen im Haus. Direkt aus dem Speicher führt aber eine Zirkulationsleitung über ca.25 m in das Nebengebäude (anderes Grundstück, aber gleicher Eigentümer, wie Gewerberäume) ohne jede Meßeinrichtung und bedient dort Dusche und 2 Handwaschbecken für eine Werkstatt. Dort ist seit Anfang 2007 zusätzlich ein elektr. Wassererhitzer angebracht, die Zirkulationsleitung könnte aber jederzeit aufgedreht werden.

    Bisheriger Abrechnungsmodus (bis 2006): 25% der Warmwasserkosten trägt das Gewerbe.

    Ich bin Eigentümerin der Wohnung. Mit dem früheren Miteigentümer hatte ich ein sehr gutes Verhältnis, daher war es für mich glaubhaft daß er weder Kellerheizung noch Warmwasser "heimlich" benutzt (ich würde das mangels Zählern nicht merken). Der jetzige Miteigentümer ist sehr unkooperativ. Seit 2006 beheizt er seine Räume nicht mehr (lt.Wärmemengenzähler fürs Erdgeschoss stimmt das auch) und will sich daher überhaupt nicht mehr an den Heizungs-oder Warmwasserkosten, auch nicht den Grundkosten beteiligen. Ich traue ihm durchaus zu, daß er die Heizkörper im Keller aufdreht, um seine ungeheizten EG-Räume gegen Frost zu schützen oder Warmwasser zapft. Auch wenn er das nicht täte, stört mich bei den immensen Ölpreisen, daß ständig Warmwasser über 25 m der unisolierten Leitung ins Nebengebäude zirkuliert.

    Wie könnte man Heizung/Warmwasser für 2007/2008 gerecht abrechnen? Bei mir ist die Wohnfläche 9 qm zu groß angegeben, dafür die 90 qm beheizbarer Keller nicht berücksichtigt. Könnte man hier für die obigen Abrechnungen noch etwas änderm? Daß mein ME sich NULL an den Heizkosten beteiligt, werde ich natürlich nicht hinnehmen, ich fürchte, das geht dann ans Gericht. Kann irgendjemand "hellsehen", wie Gerichte da entscheiden würden, wenn er sich weiterhin weigert, die Grundkosten zu zahlen?

    Meine Lösung für die Zukunft wäre, den zählerlosen Heizstrang entweder zu verplomben (mit der Pflicht, bei Entplombung einen Wärmemengenzähler einzubauen), zu kappen oder einen Wärmemengenmesser anzubringenund die Warmwasserleitung ins Nebengebäude direkt am Warmwasserspeicher abzutrennen.
    Wäre das ein fairer, gerichtsbeständiger Vorschlag?
    Gehe ich richtig in der Annahme, daß die Kosten für diese Maßnahme nach Miteigentumsanteilen umgelegt würden?

    Hat irgendjemand Ideen bezüglich der Abrechnungen 2007/2008 und für einen vernünftigen Verteilerschlüssel für die Zukunft?

    Vielen Dank und Gruß von COOKIE ! :wink
     
  2. AdMan

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