Falsche Angaben im Mahnbescheid

Diskutiere Falsche Angaben im Mahnbescheid im WEG - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Wohnungseigentum; Liebe Mitglieder, seit Langem habe ich Probleme mit der Verwaltung der WEG, in der sich meine Wohnung befindet. Streitgestand ist immer wieder...

B.A.1977

Neuer Benutzer
Dabei seit
06.11.2021
Beiträge
5
Zustimmungen
0
Liebe Mitglieder,

seit Langem habe ich Probleme mit der Verwaltung der WEG, in der sich meine Wohnung befindet. Streitgestand ist immer wieder auch das Hausgeld.

Vor ein paar Tagen habe ich einen Mahnbescheid erhalten, demzufolge ich eine Summe X nachzahlen soll. Aus meiner Sicht ist die Forderung unberechtigt und ich werde ihr widersprechen.

Was mir nun aufgefallen ist, ist, dass in dem Mahnbescheid ein ganz falscher Ort genannt wird, also nicht der Ort, in dem sich meine WEG befindet.

Vielleicht kann mit jemand sagen, ob es sich hierbei schon um einen Formfehler handelt, der die Forderung hinfällig werden lässt.

Ich freue mich auf alle konstruktiven Hinweise und wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
 
immobiliensammler

immobiliensammler

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
17.09.2015
Beiträge
7.363
Zustimmungen
4.127
Ort
bei Nürnberg
Was mir nun aufgefallen ist, ist, dass in dem Mahnbescheid ein ganz falscher Ort genannt wird, also nicht der Ort, in dem sich meine WEG befindet.

Wo - in welchem Feld - wird denn der falsche Ort genannt?
 

B.A.1977

Neuer Benutzer
Dabei seit
06.11.2021
Beiträge
5
Zustimmungen
0
Wo - in welchem Feld - wird denn der falsche Ort genannt?
Vielen Dank für die schnelle Antwort ;)

Unter "Hauptforderung"! Es steht da - ohne weitere Begründung bzw. Ausführungen: Hausgeld für die Wohnung in folgender WEG: "falscher Ort" gemäß Rechnung vom ...

Was mich auch verwundert, ist die Formulierung "gemäß Rechnung vom ..."

Die Forderung verjährt übrigens heute um 24.00 Uhr ...
 
immobiliensammler

immobiliensammler

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
17.09.2015
Beiträge
7.363
Zustimmungen
4.127
Ort
bei Nürnberg
Meine Meinung: Sofern die Forderung ansonsten klar bezeichnet wurde (z.B. durch richtige Angabe des Gläubigers und des Schuldners) dürfte das egal sein, könnte also ggfs. im Prozess noch korrigiert werden sofern Du Widerspruch einlegst.

Ergänzung: Gerade noch gefunden Anforderungen an die Bestimmtheit des Mahnbescheids

Es kommt also darauf an, dass Du zweifelsfrei erkennen kannst, welche Ansprüche geltend gemacht werden. Wenn Du also meines Erachtens mit dem Antragsteller (also wohl die WEG XXX) nur eine Geschäftsbeziehung hast, Du also erkennst worum es geht dürfte ein Schreibfehler egal sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

jorgk

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
29.11.2015
Beiträge
474
Zustimmungen
198
seit Langem habe ich Probleme mit der Verwaltung der WEG, in der sich meine Wohnung befindet. Streitgestand ist immer wieder auch das Hausgeld.

Der TE hat nicht viel zu dem Kontext geschrieben (Streitgegenstand sei das Hausgeld), muss auch nicht. Da es jedoch nicht das erste Mal ist, dass ich so was lese (und obwohl es sicher auch Fälle gibt, wo zurecht mit der Verwaltung gestritten wird):
Ich frage mich da immer, weiss der 'gemeine' (im botanischen Sinne) WEG Miteigentümer was er/sie da treibt?

Da wird eine Verwaltung zum 'Feindbild', aber es scheint öfters EigentümerInnen nicht klar zu sein, dass eine WEG-Verwaltung nur die ausführende 'Hand" der Eigentümergemeinschaft ist. Wenn die Verwaltung nicht vollkommen 'blöd' ist wird sie nichts 'für sich' haben wollen sondern es sind Forderungen der Eigentümergemeinschaft die beschlossen wurden und die die Verwaltung schlicht durchzusetzen hat. (Gerade bei Hausgeldern).

Wenn die Forderung nun schon die Verjährungsfrist bald erreicht, hätte da nicht der/die EigentümerIn längst das Thema in der Eigentümerversammlung anbringen müssen (& können!) oder dann ggf. eine Beschlussanfechtungsklage, zu der Zeit wo es noch möglich war, einreichen müssen - wie seht Ihr das?
 
immobiliensammler

immobiliensammler

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
17.09.2015
Beiträge
7.363
Zustimmungen
4.127
Ort
bei Nürnberg
wie seht Ihr das?

Eigentlich genauso - manche kennen halt die Besonderheiten des WEG-Rechts nicht, lassen Beschlüsse rechtskräftig werden und denken wenn die WEG dann ihre Ansprüche einklagt kann man ja immer noch gegen die Forderung an sich argumentieren.
 

RMHV

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
16.07.2005
Beiträge
3.897
Zustimmungen
181
Die Forderung verjährt übrigens heute um 24.00 Uhr ...
Keineswegs... Das Verfahren ist rechtshängig, Verjährung "heute 24.00 Uhr" kein Kriterium.

Vielleicht kann mit jemand sagen, ob es sich hierbei schon um einen Formfehler handelt, der die Forderung hinfällig werden lässt.
Wenn der Mahnbescheid zugestellt wurde ist das Thema Formfehler bereits abgehandelt. E wäre doch zu schön, wenn man als Schuldner nur nach einem falschen Komma suchen müsste...

Die Berechtigung von Forderungen wird vom Gericht im Mahnverfahren nicht geprüft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Thema:

Falsche Angaben im Mahnbescheid

Falsche Angaben im Mahnbescheid - Ähnliche Themen

Wissentlich falsche Angaben durch den Vermieter: :wink an Alle ich hoffe es kann mir jemand ein wenig auf die Sprünge helfen, bin ziemlich ratlos und nicht sicher was ich tun kann oder tun...
Oben