Fensterscheibe durch Wind zu Bruch gegangen - Wer zahlt?

Dieses Thema im Forum "Versicherungsschäden" wurde erstellt von fensterwind, 20.06.2014.

  1. #1 fensterwind, 20.06.2014
    Zuletzt bearbeitet: 20.06.2014
    fensterwind

    fensterwind Neuer Benutzer

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    Hallo.
    Folgende Situation: Mieter berichtet, dass eine Fensterscheibe in einer Terassentür aus Glas durch einen starken Windstoß zu Bruch gegangen ist. Vermieter lässt Schaden beheben. Wer zahlt nun die Rechnung?

    Der Vermieter möchte gerne, dass die Mieter die Reparatur bezahlen. Mieter haben zuerst bei ihrer Versicherung angefragt; diese will wegen "höherer Gewalt" die Reparatur jedoch nicht bezahlen. Daraufhin bekommt der Vermieter einen Brief von einem Anwalt im Namen der Mieter, dass der Vermieter die Kosten übernehmen müsse.

    Ist dies wirklich der Fall?
    Danke für eine Antwort :-)
     
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  3. #2 jürgen, 20.06.2014
    jürgen

    jürgen Neuer Benutzer

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    Fensterglas

    Ja, dem Mieter kann man keine Schuld nachweisen.
    Deshalb als Vermieter immer eine Glasversicherung für die Whg.abschließen. ca. 30 € im Jahr.Diese kann man dann auf den Mieter bei den NK umlegen.Ich schaue immer ,das mein Mieter eine Glasvers. hat, dann kann man diese zuerst in Anspruch nehmen.
     
  4. #3 Bürokrat, 20.06.2014
    Bürokrat

    Bürokrat Erfahrener Benutzer

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    Höre ich zum ersten Mal dass ein Windstoß eine Türscheibe zerstört. Vermutlich hatten die Mieter sie eher offenstehen und als dann der Wind kam knallte die Tür gegen irgendeinen Gegenstand. Oder sie haben die Scheibe selbst zerstört (Kind...). Blöde Situation weil man dem Mieter ein Verschulden kaum nachweisen kann. Wer die Kosten zu tragen hat ließe sich wahrscheinlich nur vom gericht klären, was sicherlich im besten Falle zu einem Vergleich führen würde und den Aufwand nicht lohnt. Wie ist das Verhältnis zu den Mietern sonst?
     
  5. #4 fensterwind, 21.06.2014
    fensterwind

    fensterwind Neuer Benutzer

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    Sorry, das meinte ich auch. Also der Wind hat scheinbar die Tür zugeschlagen und so zerbrechen lassen. Mag so sein oder auch durch ein Versehen/Absicht einer Person, wer weiß.. Nachzuweisen ist natürlich nichts.

    Das Verhältnis zu den Mietern ist leider nicht sehr gut, da es in der Vergangenheit schon mehrere Probleme gab (vertraglich festgelegte Gartenpflege wird nicht gemacht; Beschwerden wegen Schimmel, ein vom Vermieter bestellter Baubiologe hat aber nur festgestellt, dass regelmäßig gelüftet werden müsse, etc.).

    Also muss der Vermieter wohl oder übel die Kosten übernehmen?

    PS: Ich bin nicht der Vermieter/Mieter, daher schreibe ich in der 3. Person.
     
  6. Andres

    Andres
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    Dann wird es schwer, den Mieter in Hauftung zu nehmen. Also ist der Vermieter in der Pflicht.
     
  7. #6 Pharao, 21.06.2014
    Zuletzt bearbeitet: 21.06.2014
    Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    wurden Bilder von der kaputten Scheibe gemacht, denn daraus kann man evtl auch Rückschlüsse ziehen ? Oder um was für eine Scheibe handelt es sich da bzw wie groß ist diese, ect ?

    Ich mein, durch einen "normalen" Windstoß kann eigentlich keine Scheibe* einfach mal so kaputt gehen. Anders mag es evtl. aussehen, wenn ein Sturm dort vor Ort getobt hat. Evtl. also sich mal erkundigen, was für Windgeschwindigkeiten an dem Tag waren. Ich glaube beim dt.Wetterdienst kann man sowas abfragen.

    M.E. kann es sich hier der Mieter nicht so leicht machen, da es einfach unwahrscheinlich ist, das eine Schreibe einfach so durch einen "normalen" Windstoß kaputt geht. Also ist durchaus anzunehmen, das zb die Türe offen war und dann durch einen Windstoß zugeknallt ist und dabei dann zu Bruch giehn. Wenn jetzt Winter wäre, kämen evtl. auch Spannungen in betracht, oft bedingt durch einen Produktionsfehler, aber im Sommer ist das eher auszuschliessen. Im letzteren Fall sollte man sich an den Hersteller wenden.

    Da die Angaben also von Mieter m.E. unglaubwürdig sind und ich denke das wird jeder Fensterbauer auch bestätigen, da Glasscheiben für Fenster & Türen ja auch eine DIN-Norm (evtl. DIN EN 14351-1, wo u.a. von "Widerstandsfähigkeit gegen Windlast" die Rede ist) unterliegen, ist m.E. die Beweispflicht durchaus beim Mieter.


    *) Einfachverglasung nehme ich jetzt mal raus.
     
  8. #7 Papabär, 23.06.2014
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Brauchst Du eigentlich nicht. Auch Einfachverglasung sollte bei den "üblichen Stürmen" unserer Breitengrade nicht alleine durch den Wind kaputt gehen.

    Die offene Balkontür wurde bereits genannt ... eine andere Möglichkeit wäre z.B. ein wild gewordener Ast o.ä.
     
  9. Duncan

    Duncan
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    Ach was so alles eine Balkontür oder eine Fensterscheibe zerstören kann ist kaum zu glauben.
    Taumelnde alkoholisierte Ehegesponse, tieffliegende Bierflaschen, umkippende Schränke, nen 120-Knoten Williwaw ...
     
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