Feststoff-Ofen

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Firefighter, 08.04.2007.

  1. #1 Firefighter, 08.04.2007
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    Hallo!
    Habe gestern einen Termin mit unserer Energie-Beraterin gehabt, für den KfW-Förderkredit.
    Sie hat uns zusätzlich zu der Ölheizung so einen Ofen empfohlen (mit Holz zu heizen). Soll nach ihrer Aussage richtig was einsparen.
    Was ist davon zu halten und wie werden die Kosten auf die Mieter umgelegt?
     
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  3. #2 onkelfossi, 08.04.2007
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    Hallo!

    Du meinst Holzpellets? Die Kosten für die Pellets legst du genauso um wie die Ölrechnung. Allerdings würde ich eine Ölheizung nicht mit einer Pelletheizung kombinieren. Ausserdem steigen die Pelletpreise prozentual stärker als andere Energieformen so weit ich weiß.

    VG

    fossi :wink
     
  4. #3 Firefighter, 08.04.2007
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    Hi!
    Nein, keine Pellets aus den von dir genannten Gründen. Es geht um Holz.
     
  5. #4 onkelfossi, 08.04.2007
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    Also normales Brennholz? Und wer legt das immer nach? Die Mieter? Die werden sich freuen :lol. Oder haste da nen riesigen Keller mit Lager und Förderband? Pellets gehen ja noch, weil die so klein sind und automatisch angesaugt werden. Wie groß ist denn das Haus? Bei einem großen Mehrfamilienhaus brauchst du nämlich schon ein paar Tonnen Holz. Und die müssen ja gelagert werden.

    VG

    fossi :wink
     
  6. #5 Firefighter, 08.04.2007
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    Jo, normales Brennholz. Es sollen ca. 290 qm damit geheizt werden, wir wollen dieses Jahr selbst dort einziehen. Es gibt 3 Wohnungen.
     
  7. #6 onkelfossi, 08.04.2007
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    Nach meiner Berechnung bräuchtest du dann 7,7 Tonnen Brennholz jährlich, wenn man mal einen durchschnittlichen Energieverbrauch deines Hauses annimmt. Diese 7,7 Tonnen müssen ja verfeuert werden. Geschieht dies nicht automatisch, haste viel zu tun. Da du ja einen bivalenten Betrieb anstrebst, sparst du bei 50%/50% circa 25%, bei 100% Holz 50%. Bei 50% brauchste natürlich auch nur 3,85 Tonnen Holz, aber immerhin. Diese Einsparung von 25% wird verringert durch doppelte Wartungkosten und Mehraufwand des Schornsteinfegers plus den Aufwand für die permanente Reinigung des Ofens, der durch Asche dreckig ist. Das sind alles Sachen, die berücksichtigt werden müssen. Ich würde das nur in meinem privaten Haus machen aber da nicht für die Mieter den Heizer spielen. Wie alt ist denn überhaupt die Ölheizung? Ist das Brennwert? Wie sind die Fenster und die Dämmung? Wenn das alles nicht so hochwertig ist, würde ich erst mal damit anfangen. Dafür gibt es ja auch Kredite der KfW.

    VG

    fossi :wink
     
  8. #7 Firefighter, 08.04.2007
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    Steht ja schon im 1. Text. Deshalb machen wir das Ganze ja. Fassadendämmung und neue Fenster sollen kommen. der Heizungsbrenner ist von '99.
    Wir wollen in das Haus einziehen, sonst würd ich es auch nicht machen. Wollen dieses Jahr eine der drei Wohnungen renovieren und dann dort einziehen.
     
  9. #8 onkelfossi, 08.04.2007
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    naja, aber zwei mieter wohnen dann ja immer noch da. also ich würde mir diesen holzofen schenken. eine brennwertheizung mit guten fenstern und fassadendämmung bringen schon sehr viel. und bald kommen eh zeolithbrennwertgeräte. die bringen gegenüber normalen brennwertgeräten deutlich mehr und man hat dann mit gas einfach ruhe. bei holz braucht man eben vorratsraum und kostet viel aufwand. und vielleicht ziehste da ja auch irgendwann mal aus. und wer kümmert sich dann? die mieter garantiert nicht. die investitionskosten kannst du zu 11% umlegen, allerdings musst du deine wohnung auch berücksichtigen.

    VG

    fossi :wink
     
  10. #9 Firefighter, 08.04.2007
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    Das Ganze hätte sich nach 12 Jahren gerechnet und hätte mit diesem Ofen einen wesentlich höheren Restwert
     
  11. #10 lostcontrol, 09.04.2007
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    nur mal so am rande bemerkt:
    wie unter anderem der spiegel-serie zum thema energie etc. zu entnehmen war, steigen die holzpreise gerade massiv an und brennholz wird zudem weiterhin immer rarer werden (d.h.: ob deine berechnungen mit den 12 jahren stimmen ist sehr fraglich).
    und dann sollte man sich mal dringend fragen, WAS FÜR HOLZ man da eigentlich verbrennen will. dass das billige kiefernholz bei weitem nicht den brennwert von z.b. sehr viel teurerer (und deutlich schwerer zu bekommender) eiche oder buche hat, das sollte einem schon klar sein...
    mit was wurden denn die 12 jahre berechnet?

    holz ist nur dann einigermassen "billig", wenn man sich das wirklich gerne antut mit dem selbst besorgen und "holz machen" (= in ofengerechte stücke hacken). sparen tut man da vor allem am fitness-studio, aber wenn man die zeit, die man braucht, mal berechnet, dann sieht die bilanz ganz anders aus.
    zudem weiss ich aus erfahrung, dass die anfängliche euphorie bezüglich selbst "holz machen" sich recht schnell legt - ich kenne mehr als genug ungenutzte kaminöfen im freundeskreis...

    und sich die ganze arbeit dann auch noch dafür antun, damit man für die anderen mieter den heizer spielen kann?
    neneee... mir persönlich wär das viel zu viel aktion die einem niemand dankt. und wenn man mal krank ist oder in den urlaub fahren will, wer kümmert sich dann?
     
  12. Heizer

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    Ich würde auch davon abraten.

    Die mögliche Brennstoffeinsparung muß man ja auch anteilig auf die Mieter umlegen. Man hat als Eigentümer also recht wenig davon.

    Dann würde ich mir lieber einen Kamin einbauen und nur die eigene Wohnung damit befeuern. Dann hat man wenigstens zu 100% was vom Spareffekt falls es da überhaupt einen gibt.

    Denn so eine Holzfeuerung verursacht auch zusätzliche Kosten wie beispielsweise zusätzliche Schornsteinfegerkosten, zusätzliche Abschreibung, zusätzlichen Dreck, zusätzlichen Lagerraum, zusätzlichen Betriebsstrom u.s.w.

    Ob man das bei den stark steigenden Holzpreisen irgendwann wieder reinholt ist mehr als fraglich.
     
  13. #12 lostcontrol, 09.04.2007
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    eins muss ich noch loswerden zum thema energieberatung:
    ich war ja selbst neulich bei der energieberatung, es ging vorwiegend um einen vollwärmeschutz an einem teil des hauses.
    obwohl ihm die grundrisse vorlagen, hat der energieberater das eigentliche energiesparpotential komplett übersehen.
    und zudem lag seine abschätzung der einsparmöglichkeit (über 10%) deutlich höher als die des bauphysikers (maximal 3%).

    mein fazit: so eine energieberatung sollte man definitiv auch nicht überbewerten.
    und wenn's nur darum geht, einen kredit der kfw zu bekommen, dann sollte man da sicherlich auch gut hinterfragen, ob der energieberater nicht vielleicht doch "nur" ein ökologisch angehauchter finanzberater ist...

    was war das denn für 'ne energieberatung?
    eine vernünftige und ausführliche energieberatung kann nur erfolgen, wenn eine komplette bauuntersuchung vorgenommen wird. das kostet dann etwa € 800,00 wobei vater staat derzeit ca. € 175,00 beisteuert.
    wurde das gemacht?

    ausserdem - und ganz wichtig:
    NIEMALS die heizung erneuern, bevor nicht fenster und vollwärmeschutz gemacht sind. sonst ist vorhersehbar, dass die heizung hinterher zu gross ausgelegt wurde.

    kfw-kredite sind zwar günstig, aber eben auch mit zahlreichen bedingungen verknüpft, die nicht unbedingt immer die beste variante sein müssen. da müssen dann manchmal auch sachen gemacht werden, die evtl. garnicht mal die optimale lösung sind (z.b. müssen fenster erneuert werden, die eigentlich auch noch 10 jahre halten würden etc. - da ist die kostenersparnis beim günstigen zins dann ruckzuck wieder für die katz). und mit dem denkmalschutz (falls vorhanden) gehen die kfw-kredite sowieso überhaupt nicht zusammen

    und kredit bleibt kredit, d.h.: kostet geld.

    ich würde dringend dazu raten eine ECHTE energieberatung vornehmen zu lassen - meine erfahrung hat gezeigt dass ein gespräch und das anschauen von grundrissen letztendlich doch viel zu oberflächlich ist.
    und solange die energieberatung jeder kleine dorfarchitekt durchführen kann, wäre ich da wirklich SEHR skeptisch, d.h.: lieber nochmal jemand anderen fragen...
     
  14. #13 Firefighter, 10.04.2007
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    Hi!
    Ich glaube, eure Argumente überzeugen mich langsam gegen den Ofen.
    die Beratung hätte normal 1800 Euronen gekostet.
    Das Einsparpotenzial liegt-je nach Variante zwischen 49% und 39%.
     
  15. #14 lostcontrol, 10.04.2007
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    na jetzt lass dich mal nicht gleich frustrieren...
    aber bezüglich energieberatung würde ich dir tatsächlich raten, da die "grosse" variante zu wählen (bei uns kostet die wie gesagt ca. € 800,00 abzüglich zuschuss vom staat ca. € 175,00) - soll ja lange halten...

    wie hatte sich das eure energieberaterin eigentlich vorgestellt mit dem kamin?
    darf man da einfach den kamin der ölheizung mitbenutzen? irgendwie kann ich mir das nicht so recht vorstellen...
     
  16. #15 Firefighter, 10.04.2007
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    Hi!
    Na, wir haben ja die große Variante gewählt, es geht nach qm.
    Die Funktionsweise ist so, dass der Holzofen an die Ölheizung gekoppelt wird und über einnen ca. 1000l Pufferspeicher läuft, so dass man wohl nur einmal am Tag befeuern müsste.
    Zu beachten wäre der benötigte 2. Schornstein, bei Öl, da Öl und Holz nicht aus demselben Schornstein abgeführt werden darf.
    Allerdings ist das mit dem Umrechenen und in Rechnung stellen der Arbeit für die Mieter wohl doch ein Aufwand, der nicht in Relation steht. Sollte ich irgendwann in nem anderen Haus wohnen, wo ich mit meiner Familie allein drin bin, dann wäre es wohl das Erste, was ich machen würde. Dann rentiert sich auch das schwitzen im Wald.
    So werd ich mir nen normalen Ofen ins Wohnzimmer bauen und dann ist gut.
     
  17. #16 lostcontrol, 10.04.2007
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    dacht ich's mir doch... ich hatte da noch was im hinterkopf wegen des offenen kamins meiner eltern (die den übrigens in der zwischenzeit auch wieder abgeschafft haben, weil sie nicht mehr so günstig an gutes holz rankommen wie früher).

    da bist du sicherlich besser mit dran.
    und günstiger - denn da kannst du nach deinem persönlichen gusto holz einkaufen oder eben auch nicht. derzeit ist gutes brennholz ja alles andere als billig...

    1.800,00 € für energieberatung bei 290qm?
    hm... ist mir neu dass das nach quadratmetern gehen würde.
    mir wurde seitens der energieberatung der stadt gesagt, dass das bei meinem haus (mit ca. 250qm) besagte 800,00 € kosten würde (abzüglich des zuschusses in höhe von 175,00 €).
    eigentlich kann das nicht sein, dass es da innerhalb deutschlands solche unterschiede gibt. wer hat dir denn diesen preis genannt?
    vielleicht war das ja ein privater bauphysiker - die haben schon ganz schön gesalzene preise, aber wenn man grösseres vorhat, kann sich das definitiv lohnen...
     
  18. #17 Firefighter, 10.04.2007
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    Jo, war so ne private.
    Hab nun 500,- gelatzt und sie bekommt noch die Zuschüsse.
     
Thema: Feststoff-Ofen
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