Feuerstättenschau ist das umlagefähig?

Diskutiere Feuerstättenschau ist das umlagefähig? im Hausgeldabrechnung und Wirtschaftsplan Forum im Bereich Wohnungseigentum; Hallo wir haben ein Zweifamilienhaus. Jede Wohnung hat einen eigenen Schornstein, wo jede Partei (wir und der Mieter) seinen eigenen Kaminofen...

aluna2000

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Hallo wir haben ein Zweifamilienhaus. Jede Wohnung hat einen eigenen Schornstein, wo jede Partei (wir und der Mieter) seinen eigenen Kaminofen dran hat. In der Mitte ist ein gemeinsamer Kamin für die gemeinsame Ölheizung.
Jetzt war der Schornsteinfeger zur Feuerstättenschau da und deshalb die Frage, ob die Kosten dafür umlagefähig sind. Danke für die Antwort
Gruss aluna
 
lostcontrol

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Jetzt war der Schornsteinfeger zur Feuerstättenschau da und deshalb die Frage, ob die Kosten dafür umlagefähig sind.
für den gemeinsamen schornstein: ja.
 

aluna2000

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Es ost nur eine gesamt Rechnung.
Um Grunde kann man teilen, da ja jeder 1 1/2 Schornstein benutzt. Genau lesen, wir haben insgesamt 3 Schornsteine.
Und es geht nicht um die normale Kehrrechnung. Sondern um die Feuerstättenschau Rechnung.
 

Berny

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Es ost nur eine gesamt Rechnung.
Um Grunde kann man teilen, da ja jeder 1 1/2 Schornstein benutzt. Genau lesen, wir haben insgesamt 3 Schornsteine.
Und es geht nicht um die normale Kehrrechnung. Sondern um die Feuerstättenschau Rechnung.
Deine Frage wurde korrekt beantwortet. Lesen können wir schon...
 

aluna2000

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Und was ist dann mit dem Schornstein, den der Mieter alleine benutzt, für den muss ich dann mit bezahlen?
 
lostcontrol

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Und was ist dann mit dem Schornstein, den der Mieter alleine benutzt, für den muss ich dann mit bezahlen?
was ist denn mietvertraglich diesbezüglich vereinbart?
theoretisch können die kosten zu 100% auf den mieter umgelegt werden - sofern das in den betriebskosten vereinbart wurde.
 

Heizer

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Wenn nichts anderes vereinbart ist, gilt auch hier die Heizkostenverordnung. Und da sind derartige Kosten sehr wohl umlegbar.

Dies gilt übrigens auch für die Wartung, Reinigung oder Pflege des Mieterkamins.

Da die Kosten 100% dem Mieter zuzuordnen sind, können diese auch ohne irgendwelche Verteilschlüssel zu beachten umgelegt werden.

Ich gehe davon aus, dass der Mieter die Brennstoffkosten für seinen Kamin selbst trägt. Daher ist hier eine Kostenverteilung nicht nötig. Beim Brennstoff der gemeinsamen Ölheizung sieht das anders aus. Hier müssen diese und die Reinigungs-, Wartungs-, Überpfüfungskosten entsprechend nach Verbrauch und Heizfläche bzw. umbautem Raum verteilt werden.

Eine Feuerstättenschau ist den Prüfkosten zuzuornden.
 

Rauchfangkehrer

Kosten für Feuerstättenbescheid

Theorie:
Der wegen der Änderung des Schornsteinfegerrechtes erforderliche Feuerstättenbescheid ist etwas Einmaliges. Damit sind seine Kosten nicht (!) auf Mieter umlegbar.
Praxis:
a)Für mein Häuschen betrug dieser Betrag 12,02 € incl. MwSt.
b)Die Wohnungsverwalter verstecken aus Bequemlichkeit diese Kosten in den laufenden Schornsteinfegerkosten, so dass die Mieter diese Kosten üblicherweise mit bezahlen.
 

Berny

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Theorie:
Der wegen der Änderung des Schornsteinfegerrechtes erforderliche Feuerstättenbescheid ist etwas Einmaliges. Damit sind seine Kosten nicht (!) auf Mieter umlegbar.
Praxis:
a)Für mein Häuschen betrug dieser Betrag 12,02 € incl. MwSt.
b)Die Wohnungsverwalter verstecken aus Bequemlichkeit diese Kosten in den laufenden Schornsteinfegerkosten, so dass die Mieter diese Kosten üblicherweise mit bezahlen.
Bei meinem Häuschen wurden die Kosten von 10,01€ auf die Mieter umgelegt im Rahmen der Heizkostenabrechnung.
 
Syker

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Hallo zusammen


erforderliche Feuerstättenbescheid ist etwas Einmaliges. Damit sind seine Kosten nicht (!) auf Mieter umlegbar.

Was ein unfug!
Der Feuerstättenbescheid ist nur für einen gewissen Zeitraum (3,5 Jahre?) gültig,
dann muss der Beziksschorni einen neuen Feuerstättenbescheid ausstellen.

Also nix mit einmalig!


VG Syker
 

Berny

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Hallo zusammen
Was ein unfug!
Der Feuerstättenbescheid ist nur für einen gewissen Zeitraum (3,5 Jahre?) gültig,
dann muss der Beziksschorni einen neuen Feuerstättenbescheid ausstellen.
Also nix mit einmalig!
Ohne FB darfste auch nicht heizen, also wird er mit umgelegt auf die Nutzniesser der Heizung - genauso wie die Überprüfung der Abwasserkanäle oder der Legionellenmist, falls das mal kommen sollte.
 

chapi2305

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Auch wenn die Beiträge schon etwas älter sind möchte ich das Thema mal wieder aufgreifen. Fakt ist ja die Feuerstättenschau sind umlegbare Betriebskosten. Jetzt streiten sich aber die Geister, ob diese Kosten zur HKV oder zu den "reinen" BK gehören. Wir sind jetzt zu dem Ergebnis gekommen diese Kosten nicht den Heizkosten zuzuordnen. Warum? Ganz einfach. Diese Kosten dienen nicht der Gewährleistung für den Betrieb der Heizung. Es geht hier bei um eine Sicherheitsprüfung der einzelnen Feuerstätte (Gaszentralheizung, Gasetagenheizung, Kaminofen, usw.) im Hause. Nutznießer sind alle Mieter im Haus egal, ob dieser evtl. garkeine Feuerstätte für seine Wohnung betreibt sondern nur Nachspeicheröfen, alle anderen Mieter aber über die Zentrale angeschlossen sind. Sollte diese Zentralheizung nämlich einen zu hohen CO2-Ausstoß haben, ist auch die Sicherheit vom Mieter mit den NSP-Öfen gefährdet.
 
dots

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Mit gleicher Begründung könnte man auch die Heizungswartungskosten aus den Heizkosten rausziehen - die Nachtspeicher-Mieter profitieren von einer Wartung der Heizung, weil dadurch weniger CO2 ausgestoßen wird.
 

chapi2305

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Mit gleicher Begründung könnte man auch die Heizungswartungskosten aus den Heizkosten rausziehen - die Nachtspeicher-Mieter profitieren von einer Wartung der Heizung, weil dadurch weniger CO2 ausgestoßen wird.

Im Prinzip ja. Doch die Wartung ist ja eine reine Funktionsprüfung im Gegensatz zur Feuerstättenschau. Weiß jemand, ob es zu diesem Thema schon Urteile gibt oder ähnliches?
 

Papabär

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Im Prinzip ja. Doch die Wartung ist ja eine reine Funktionsprüfung im Gegensatz zur Feuerstättenschau. Weiß jemand, ob es zu diesem Thema schon Urteile gibt oder ähnliches?

Also die Begründung mit dem CO²-Ausstoß halte ich für sehr kreativ. Entsprechende Entscheidungen wird es bestimmt geben - fragt sich nur in welchem Land. Dazu passend:
... zentralabchasische Sondergesetzrägel ...


Ansonsten würde ich die Kosten den Brandschutzkosten zuordnen und - weil bei mir als umlagefähig in den MV vereinbart - nach Fläche über die BKA umlegen.
 
Nero

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Das Problem verstehe ich nicht - Schornsteinfegerrechnungen bilden eine Gesamtheit - egal um was es sich im Einzelnen handelt: . Kehren, Messen, oder Feuerstättenbescheid sind Details einer/zweier Rechnungen.

Warum letztere Leistung nicht zur Wartung gehören sollte, verstehe ich nicht. . Es gibt für mich keinen Unterschied.

Es gehört damit alles zur Heizung, danach geht alles zum Mieter und anschließend zum Finanzamt.
 
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