Finanzierung Aufzugsrenovierung

Diskutiere Finanzierung Aufzugsrenovierung im WEG - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Wohnungseigentum; Hallo, unsere Eigentümergemeinschaft hat beschlossen: Die Finanzierung der anfallenden Kosten in Höhe von insgesamt ca. 660.000,00 € erfolgt...

  1. Anselm

    Anselm Benutzer

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    Hallo,

    unsere Eigentümergemeinschaft hat beschlossen:

    Die Finanzierung der anfallenden Kosten in Höhe von insgesamt ca. 660.000,00 € erfolgt durch Entnahme
    von 460.000,00 € aus der lnstandhaltungsrücklage und durch zwei Sonderumlagen in Höhe
    von insgesamt 200.000,00 €,die über die lnstandhaltungsrücklage abgerechnet werden.


    Im Schreiben an die einzelnen Eigentümer mit der Bekanntgabe der individuellen Anteile heißt es nun:

    In der Eigentümerversammlung vom 26.07.2017 hat die Eigentümergemeinschaft beschlossen, die anfallenden Kosten der Aufzugssanierung in Höhe von geschätzt ca. 600.000,00 € durch Entnahme aus der Instandhaltungsrücklage zu finanzieren. Zur Aufstockung der Instandhaltungsrücklage wurden zwei Sonderumlagen beschlossen.

    Mir geht es nicht um die Differenz von 60.000 €, sondern um die Frage, ob es irgendeinen Unterschied macht, ob die Sonderumlagen unmittelbar zur teilweisen Finanzierung oder zur Aufstockung der Instandhaltungsrücklage zur Gesamtfinanzierung verwendet werden.

    Für kundige Aufklärung vielen Dank im Voraus.

    Gruß, Anselm
     
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  3. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    Dann würde ich den Verwalter mal fragen, warum nun 60k € weniger aus der Instandhaltungsrücklage entnommen werden sollen.
     
  4. Anselm

    Anselm Benutzer

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    Vielen Dank für den Tipp. Bei meiner Frage hatte ich übersehen, dass die Instandhaltungsrücklage beide Male erwähnt war. 60.000 weniger aus der Instandhaltungsrücklage zu entnehmen und die Sonderumlage auf 140.000 zu reduzieren, schiene mir ja sinnvoll. Aber der Betrag, den wir für unsere Wohnung zahlen sollen, basiert weiterhin auf 200.000, wodurch die Instandhaltungsrücklage beschlusslos um 60.000 ansteigen würde.

    Gruß, Anselm
     
  5. #4 BHShuber, 09.11.2017
    BHShuber

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    Hallo,

    in der Tat seltsam, der Beschluss ist bindend und kann erst verändert werden wenn die Eigentümergemeinschaft hier etwas anderes beschließt oder ein Gericht den Beschluss für nichtig erklärt.

    Hausverwaltung und Eigentümerbeiräte sollten nun Auskunft geben, wieso, aus welchem Grund hier Änderungen in den beschlossenen Summen vorgenommen werden ohne vorher eine Beschluss der Eigentümer über die Veränderung herbeigeführt zu haben!

    Gruß
    BHShuber
     
  6. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Nach dieser selbstverständlich zutreffenden Erkenntnis ist es in der Tat seltsam, dass man zu der Erkenntnis kommt, der Verwalter hätte die beschlossenen Beträge geändert.
    Bisher sehe ich nur eine fehlerhafte Angabe der genehmigten Gesamtkosten.
     
  7. #6 immobiliensammler, 09.11.2017
    immobiliensammler

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    Ich denke mal, der Beschluss ist unglücklich gefassst. Einerseits heisst es Ca. bei der Höhe der Maßnahme, dann hätte man bei einer der Positionen (Rücklage oder SU) eben auch Ca. schreiben müssen. Dabei ist mir klar, dass der Verwalter die SU entsprechend erheben muss bevor er die Maßnahme in Auftrag gibt (außer die rund 200.000 € stehen auf dem Girokonto zur Verfügung).

    Aus meiner Sicht wäre der Zeitablauf wie folgt:
    - Der Verwalter erhebt die SU mit 200.000
    - Der Verwalter erteilt den Auftrag
    - Die Rechnung lautet nur auf 600.000 statt der ca. 660.000
    - Damit müssen aus der IHR eben nur 400.000 statt der 460.000 entnommen werden

    Meines Erachtens hätte es nur des Wortes "circa" vor den 460.000 IHR-Entnahme bedürft um die Unklarheit zu vermeiden.

    Alternativ könnte die nächste ETV ja beschließen, dass 60.000 SU zurückzuzahlen sind aufgrund der niedrigeren Kosten für die Aufzug-Renovierung.
     
  8. #7 BHShuber, 09.11.2017
    BHShuber

    BHShuber Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    wo genau steht das in meinem Beitrag? ich kann mich nicht entsinnen, dass ich was von Verwalter oder sonstigen Personen geschrieben hätte?

    Und genau das abweichend des Beschlusstextes, insofern wird hier jemand Auskunft geben müssen, ansonsten ist es gemäß dem Beschluss der Eigentümergemeinschaft zu berichtigen!

    Noch Fragen?

    Gruß
    BHShuber
     
  9. Anselm

    Anselm Benutzer

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    Nein, aber ein Dankeschön.

    Gruß, Anselm
     
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  10. RMHV

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    Der fehlenden Erinnerung kann abgeholfen werden...
    Nach den hier vorliegenden Informationen gibt es nichts, was zwingend berichtigt werden müsste. Das Schreiben des Verwalters ist kein Beschluss, kein Protokoll und auch keine Eintragung in die Beschluss-Sammlung. Vermutlich steht die falsche Zahl in der Anforderung der - zutreffend angegebenen - Sonderumlage. Die genannte Zahl wird schlicht und einfach ohne jeden Belang sein.
    Dass der Verwalter auf den "Tippfehler" hinweist, vielleicht auch hinweisen sollte, ist eine Stilfrage ohne jegliche Rechtsfolgen.
     
  11. Anselm

    Anselm Benutzer

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    Wenn ein Verwalter in der Anforderung der Sonderumlage den beschlossenen Gesamtbetrag zitiert, das sollte das Zitat korrekt sein oder eine Änderung kommentiert. Das ist für mich zunächst eine Frage der Arbeitssorgfalt gegenüber den Eigentümern.

    Gruß, Anselm
     
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